Ich bin in Kärnten an der Grenze zu Slowenien aufgewachsen und dennoch habe ich es erst mit 25 Jahren in diese entzückende Stadt geschafft. Dabei liegt das Schöne doch oft so nah – und genau so war es auch bei Ljubljana. Höchste Zeit das zu ändern! Deswegen haben mein Papa und ich die Stunde Fahrtzeit auf uns genommen und haben einen entspannten Tag in Slowenien verbracht.
Anreise
Egal ob Zug oder Auto: von Kärnten ausgehend ist man unglaublich schnell in Ljubljana. Solltet ihr euch auch für das Auto entscheiden braucht ihr aber unbedingt eine slowenische Vignette fürs Auto (die gibt es für 7 Tage um 15,00 Euro oder für einen Monat um 30,00 Euro!). Über die Grenze ist es wohl am bequemsten einfach durch den Karawankentunnel zu fahren – für die Maut zahlt ihr hier nochmal 7,00 Euro. Alternativ kann man auch über den Loiblpass oder den Wurzenpass fahren – oder einfach über die Steiermark. Rund um die Innenstadt gibt es mehrere Parkhäuser – einfach parken und schon kann die Entdeckungstour losgehen.
What to do
Schaufenster bummeln in der Altstadt
Die Brücken, die Cafés am Fluss, die Häuser und vor allem die Fußgängerzone machen Ljubljana einfach unglaublich charmant und man fühlt sich gleich wohl. Und so kann man gar nicht anders als flanieren und Schaufenster-Bummeln, denn die Geschäfte in der Altstadt sind einfach unglaublich entzückend.
Innerhalb weniger Minuten habe ich mich sofort in Ljubljana verliebt!
In Ljublijana bekommt „Schaufenster bummeln“ ein ganz neues Image. Wer nämlich hier nach Zara, H&M und Co. sucht, wird hier nicht fündig! Zum Glück, wenn ihr mich fragt. Stattdessen könnt ihr euch auf süße kleine Shops wie den Gud Shop freuen und richtig tolle Mitbringsel und Souvenirs mit nach Hause nehmen. Auch sehr nett: die Cafés entlang der Ljubljanica und natürlich der Markt am Wochenende! Für alle die gerne Fisch essen: schaut auch am Fischmarkt vorbei!
Adresse: Stari trg 4
Social: @gud_shop
Editors Pick: Črno Zrno Specialty Coffee
Natürlich darf auch ein (oder mehrere) Kaffeepausen auf so einer Minireise nicht fehlen! Meine absolute Empfehlung ist dafür übrigens das Črno Zrno in der Gornji trg 17– gleich die Fußgängerzone hinauf Richtung Burg und dann auf der linken Seite. Das Café ist winzig klein aber der Kaffee ist dafür umso besser. Probiert unbedingt den Cold Brew – wirklich einer der besten, die ich bis jetzt getrunken habe. Die Kaffeebohnen kommen übrigens aus Kolumbien und werden von Kaffeeplantagen gekauft, die rein von Frauen geführt werden – #womencan! Eine absolute Seltenheit, die unbedingt unterstützt gehört.
Ein weiteres Highlight: die Burg von Ljubljana! Man kann in weniger als 15 Minuten zu Fuß hinaufspazieren oder auch mit einer Standseilbahn hinauffahren. Oben angekommen erwartet einen ein fantastischer Ausblick. Auf einmal sieht man das Ausmaß der großen Stadt und vor allem kurz vor Sonnenuntergang während der Golden Hour ist es besonders schön.
Seilbahn Preis: Einfache Fahrt: 2,20 Euro, Rückfahrkarte: 4,00 Euro
Wenn ihr mit dem Gedanken spielt mal nach Ljubljana zu fahren, dann schaut unbedingt zur Weihnachtszeit hier vorbei! Die ganze Altstadt verwandelt sich in einen Christkindlmarkt, im Rathaus steht der Christbaum und entlang der Flusspromenade schmeckt der Glühwein besonders gut. Mein Tipp: die kleinen Shops bieten sich perfekt zum Geschenkeshoppen an und mein Wichtel von heuer darf sich auch über ein Geschenk aus Slowenien freuen.
Ich spüre den Blick der Stewardess in meinem Nacken und in der letzten Sekunde klicke ich auf „Buchen“. Irgendwie haben wir es geschafft unser Traum-Riad bei dem Stress zu finden, gerade noch zu buchen und einen (wahrscheinlich unvergesslichen) Zeit in Marrakesch zu haben. Was genau passiert ist könnt ihr hier nachlesen!
Was gibt es besseres als eine spontane Reise? Vor allem in Europa gibt es so viele Orte die es für mich noch zu entdecken gibt und manchmal braucht man einfach eine Auszeit und muss aus der Stadt raus. Jeder der schon mal in der Situation war weiß, wie teuer solche spontanen Reisen sein können. Flüge drei Tage vor Abflug zu buchen kann ganz schön teuer werden und das Traum-Hotel ist vielleicht auch schon ausgebucht. An dieser Stelle muss man aber meiner Meinung nach auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken, denn ich habe in den letzten Jahren ein paar Tricks und Tipps gesammelt, damit solche spontanen Wochenend-Trips auch funktionieren. Heute habe ich ein paar Tipps für euch, damit ihr das beste aus so einer spontanen Reise rausholen könnt.
WOHIN SOLL ES GEHEN?
Bei dieser Frage hänge ich in letzter Zeit besonders oft. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Und sämtliche Schnäppchen- und Last-Minute Angebote auf Social Media und in meinem Email-Postfach helfen da nicht wirklich – denn die Auswahl ist dann einfach zu groß. Deswegen bin ich auf eine Listen-System übergegangen.
Ich erstelle dafür einfach eine Exel-Liste mit verschiedenen Kategorien:
VISUM:
Wenn man ein Visum braucht fällt das Land für Last-Minute-Reisen meistens flach. Es sei denn man kann es bei Einreise bezahlen.
HOTELPREISE:
Wie viel zahlt man durchschnittlich für ein Hotel, auch wenn man Last-Minute bucht?
FLUGVERBINDUNG:
Wie oft fliegt eine Airline die möglichst in Wien oder in der Nähe von Wien wieder landet?
Muss man oft umsteigen, wann gehen die Flüge, etc.
REISEKOSTEN:
Wie viel kosten die Flüge überhaupt?
ANDERE KOSTEN:
Am beliebtesten: wie viel kostet dort ein Bier?
Oder: wie viel zahlt man für ein Busticket?
SICHERHEITSSTUFE:
Gab es gerade irgendwelche Unruhen, Vulkanausbrüche, Erdbeben oder ähnliches?
Einmal alles recherchiert treffe ich dann mit dieser Liste die endgültige Entscheidung und das große Planen geht los!
GEMEINSAM VORM LAPTOP SITZEN
Wenn wir eine gemeinsame Reise planen läuft es meistens so ab: ich finde irgendeinen Ort durch ein Foto auf Instagram und bin dann sofort Feuer und Flamme. Man muss mich dann immer ein bisschen bremsen, der Laptop hat hundert Tabs offen und wir wissen gar nicht mehr welches Hotel uns jetzt besser gefallen hat. Vor allem wenn man zu zweit ist plant und bucht man am besten gemeinsam. Es kostet so viel Zeit ständig Links und Bilder hin und her zu schicken und am Ende redet man meistens noch aneinander vorbei.
Mein Tipp: sich treffen und gemeinsam vor dem Bildschirm sitzen – ich verspreche euch das macht viel mehr Spaß so!
ALLES AUF EINMAL BUCHEN
Für spontane Kurztrips liebe ich Websites wie Urlaubsguru oder Urlaubshamster. Dort gibt es meistens eine Kategorie „Last minute“ und man kann ein Package von Hotel, Flug und manchmal noch mehr Extras auf einmal buchen. So spart man sich den Stress den günstigsten Flug zu suchen und spart oft noch jede Menge Geld. Ich liebe die Website „Secret Escapes“, dort finde ich immer die schönsten Hotels und oft gibt es einen Deal mit Flug + Unterkunft!
Mein Tipp: Urlaubsguru schickt mir seit einigen Wochen per WhatsApp neue Deals, so verpasst man kein Schnäppchen.
AUF LAST-LAST MINUTE DEALS WARTEN
Während meiner Maturareise nach Südostasien ist einiges schief gegangen. Wir waren eine Gruppe von sechs Leuten, die meisten von uns waren noch nie so weit weg von zu Hause und das erste Mal in Asien. Und bei all dem Spaß den wir hatten, haben wir dann auf Bali vergessen unsere Hotelreservierung zu verlängern. Schneller als wir schauen konnten sind wir quasi auf der Straße gesessen. Also sind wir zum nächsten Starbucks und haben mit dem Wlan dort auf Booking.com nach Last-last-minute Angeboten gesucht. Und dann tatsächlich das wunderschöne 5-Sterne-Hotel, in das wir uns alle beim vorbeispazieren verliebt haben um einen leistbaren Preis bekommen. Auch wenn wir kurz vorm Verzweifeln waren, war es dass am Ende total wert.
Mein Tipp: Wenn möglich dann ganz flexibel sein was An- und Abreise betrifft und so wirklich coole Deals buchen!
EMPFEHLUNGEN VON FREUNDEN UND FAMILIE EINHOLEN
Vor allem wenn es um Last-Minute Buchungen geht, weiß man in der kurzen Planungs-Phase schnell gar nicht mehr welches Hotel jetzt am besten sein könnte und, vor allem bei mir, bricht dann schnell Chaos aus. Google spukt einem hunderte Empfehlungen aus, man bekommt durch das viele Suchen noch mehr Werbung in die Social Media Kanäle gespült und irgendwann reicht es mir dann auch schon und ich bin schnell überfordert mit den ganzen verschiedenen Infos. Dann frage ich lieber Freunde oder Verwandte die dort wo ich hin will schon waren und frage sie nach Empfehlungen. Oft sind hier die besten Sachen dabei!
Mein Tipp: Verwandte, Freunde, Omas und Opas und Arbeitskollegen fragen und auf persönliche Empfehlungen setzen!
PRO-TIPP: MIT INSTAGRAM LOCATIONS TOLLE ORTE FINDEN
Oft ist das gute so nah und man findet tolle Orte zum entspannen ohne Meilenweit weg zu fliegen. Mit Instagram Locations und Hashtags finde und suche ich immer wieder neue Orte die oft gar nicht so weit weg sind. Und speichere mir diese Orte dann anschließend genau für solche Last-minute Reisen! Bei Pinterest findet man auch oft tolle Plätze – auch wenn viele Beiträge leider nur Clickbait sind, aber ein bisschen Recherche hier kann sich auch oft auszahlen!
Bei meiner Reise nach Bangkok und Phuket im Juni war ich ein ziemlich egoistischer Mensch. Ich habe mir null Gedanken über die ganzen Plastiksackerln gemacht, die ich tagtäglich angesammelt habe. Ich habe keine Sekunde daran gedacht, dass der Strohhalm im Cold Brew Coffee total unnötig ist. Und ich habe sogar extra nach Sackerln gefragt, weil ich zu faul war die Wasserflasche in der Hand zu tragen. Shame on me! So richtig bewusst wurde mir diese unglaubliche Plastikverschwendung erst, als ich das Bild der Schildkröte mit dem Plastikstrohhalm gesehen habe.
Wusstet ihr, dass jährlich 13 Millionen Tonnen Müll im Meer landen? Und dass der Großteil dieses Wahnsinns aus China, Indonesien, Philippinen, Vietnam, Sri Lanka, Thailand, Ägypten, Malaysia, Nigeria, Bangladesch stammen? Aber auch das Mittelmeer, quasi direkt vor der Haustür, versinkt im Plastik. Ein Zigarettenstummel mit Plastikfilter verseucht mit dem Plastikfilter darin mehrere hunderte Liter Wasser. Plastikstrohhalme werden trotz Wunsch des Gastes einfach trotzdem serviert und landen nach wenigen Minuten wieder im Müll. Ich finde das einfach wahnsinnig, aber auch wir im „guten alten Österreich“ können uns ruhig mal an der Nase nehmen, vor allem wenn wir auf Reisen sind. Inzwischen ändert sich zum Glück die Gesetzeslage – bis es aber wirklich offizielle Verbote gibt dauert es aber noch Jahre. Das gute an der Sache? Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten und zwar von diesen Moment an. Und wenn man nur auf den Strohhalm verzichtet und andere damit vielleicht dazu bringt ihr Verhalten selbst zu reflektieren ist das schon viel wert!
Was kann jede/jeder einzelne von uns auf Reisen besser machen?
Eine wieder-benutzbare Trinkflasche verwenden
Dazu ein Jutebeutel oder ein Rucksack, damit man seine Einkäufe einfach ohne Sackerl mitnehmen kann
Bewusst Nein zu Strohhalmen sagen
Oder einen eigenen Strohhalm mitnehmen, zum Beispiel aus Aluminium oder Bambus – weil man auf die Kokosnuss ja trotzdem nicht verzichten will
Und auch bewusst auf die vielen Plastiksackerln verzichten, die man nahezu nachgeschmissen bekommt
Mit anderen Leuten darüber sprechen und auf das Problem aufmerksam machen
Am Strand einfach mal selbst den Müll einsammeln
Die kleinen Seifenflaschen im Hotel einfach geschlossen lassen und eigene (unverpackte) feste Seife mitnehmen
Eigenes Becksteck mitnehmen – ist auf manchen Streetfood-Märkten auch gesünder (Tipp: lasst das Messer zu Hause, am Flughafen könnte es euch bei der Security Kontrolle abgenommen werden!)
Im Flugzeug das verpackte Besteck zurück geben und das eigene benutzen
Eine Jausenbox zum Streetfood-Market mitnehmen und so Styropor und Plastikverpackungen vermeiden
Pro-Tipp: Wasserfilter To-Go für trinkbares Wasser
Übrigens: nachdem ich das Video für diesen Beitrag gedreht habe, hab ich online eine ganz tolle Entdeckung gemacht. Auf Amazon gibt es jetzt nämlich eine Trinkflasche mit einem tollen Wasserfilter, der jedes Wasser, egal wo auf der Welt, unbedenklich trinkbar macht. Die Flasche ist zwar mit 60 US-Dollar nicht ganz günstig – aufgerechnet auf die ganzen Wasserflaschen die man kaufen müsste um trinkbares Wasser zu bekommen ist es aber ein Schnäppchen! Die Bewertungen auf Amazon sind fast durchgehend toll – also dürft also dreimal raten was gerade auf dem Weg zu mir ist! Hier der Link zur Grayl Ultrafilter Bottle.
#Plasticfreejulyisnotenough
Kennt ihr die Aktion #plasticfreejuly? Eine gute Sache um überhaupt mal ein Bewusstsein zu schaffen. Meiner Meinung nach reicht das aber nicht und vor allem wenn man in einem fremden Land ist, sollte man so wenig Dreck wie möglich hinterlassen. Wir kommen ja auch nicht in eine fremde Wohnung und lassen dort unseren Müll einfach fallen und gehen schulterzuckend wieder, oder? Neben Dingen wie Verzicht auf Strohhalme, Sackerln und Co. kann man auf Reisen aber noch viel mehr tun! Zum Beispiel, dass man statt eine Plastikzahnbürste auf eine Bambuszahnbürste umsteigt, den Proviant für die Anreise nicht schnell am Weg kauft, sondern bewusst vorkocht und in seiner Jausenbox mitbringt, oder auch sein eigenes Besteck in den Flieger mitbringt und so nicht das Plastikbesteck der Airlines verbraucht.
„Please, take a bag!“
Während ich in Bangkok war, sind mir Plastiksackerln regelrecht nachgeschmissen worden. Und wenn ich bewusst gesagt habe: Nein Danke, ich möchte Plastik sparen – wurde ich angeschaut wie ein Alien. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die schrägen Blicke und mit je mehr Leuten ich darüber gesprochen habe, desto mehr hat auch mein Umfeld darauf geachtet weniger Müll zu produzieren. Zum Beispiel, als der ganze Tisch plötzlich auf Strohhalme verzichtet hat.
Ich habe ich mir selbst eine kleine Challenge auferlegt und während meiner Reise nach Bangkok versucht so plastikfrei wie möglich zu leben. Gar nicht so einfach, so viel sei mal verraten! Vor allem in Ländern, in denen man das Wasser aus der Leitung nicht trinken kann, braucht es viel Vorbereitung, um am Ende nicht in einem Supermarkt zu stehen und wieder Plastikflaschen kaufen zu müssen. Das Ergebnis habe ich in einem Video festgehalten, bitte verzeiht mir den teilweise schlechten Ton, aber in Bangkok ist es gar nicht so einfach ein ruhiges Plätzchen zu finden!
Mein Fazit: Niemand ist perfekt
Das Fazit meiner Challenge: 1. Ich glaube nicht, dass es möglich ist 100% plastikfrei durch Thailand zu reisen. 2. Niemand ist perfekt und man bekommt Plastik schneller als man schauen kann. Aber man kann versuchen sein bestes zu geben und je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr achtet man auch im Daily Life auf seinen Müll. So habe ich mir zurück in Wien statt normalen Putzschwämmen gleich mal was Umweltschonenderes zugelegt, gehe gerne in Unverpackt-Läden einkaufen und versuche immer einen Jutebeutel dabei zu haben. Den Bambus-Strohhalm habe ich natürlich auch fast jeden Tag in Gebrauch!
Mehr zu dem Thema könnt ihr übrigens hier nachlesen:
Foodies aufgepasst: ein neuer Foodguide aus Salzburg ist da! Dieses mal mit keinem einzigen veganen Lokal, aber dafür gibt es hier überall vegane Optionen. Warum mal anders? Weil dieser Foodguide im Zuge einer Pressereise mit Visit Salzburg entstanden ist und man sich auf solchen Pressereisen einfach der Mehrheit anschließt. Verhungert bin ich auf jeden Fall nicht!
Start in den Tag: Frühstück bei Herr Leopold
Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und ganz besonders leckeres Frühstück gibt es bei Herr Leopold, in der Altstadt von Salzburg. Das Lokal hat sogar Kaffee aus eigener Röstung und die Karte ist genau richtig groß. Vom Avocadobrot, über Buchteln mit Vanillesauce und klassischen Frühstücks-Dingen wie Eierspeise, Croissants und Co. Frühstück gibt’s übrigens bis 12 Uhr!
Am Waagplatz – der Ort in Salzburg wo früher der Markt stattfand, befindet sich heute das K&K Restaurant. Wir waren dort zum Mittagessen, ich finde aber auch, dass das ein super Tipp für Abends und besondere Anlässe ist! Neben den österreichischen Klassikern wie Wiener Schnitzl und Röstbraten gab es sogar vegane Optionen wie das grüne Thai Curry! Mein Tipp: schaut euch auch unbedingt die Bar im Erdgeschoss an! Anscheinend wurde die gerade erst renoviert und ist jetzt ein echter Hingucker mitten in Salzburg!
Wenn es um coole Cafés in Salzburg geht, hat man die Qual der Wahl. Ich persönlich habe ja Filterkaffees für mich entdeckt und finde deswegen Cafés die eigene Röstereien dabei haben besonders cool. Da wäre man dann zum Beispiel im 220 Grad genau richtig! Eine andere Option wäre die Kaffee Alchemie – auch hier mit eigener Röstung, Blick auf die Salzach und sehr gemütlich.
Wer es lieber Traditionell mag ist natürlich im Café Sacher oder im Café Bazar goldrichtig – mehr Salzburg geht mit diesen zwei Kaffeehäusern nämlich gar nicht
Adressen:
220 Grad – Chiemseegasse 5, 5020 Salzburg
Kaffee Alchemie – Rudolfskai 38, 5020 Salzburg
Café Sacher – Schwarzstraße 5-7, 5020 Salzburg
Café Bazar – Schwarstraße 3, 5020 Salzburg
Drinks mit Blick über Salzburg im 7-Senses, Hotel Stein
Ihr seid auf der Suche nach einer Rooftop Bar mit Blick über Salzburg? Dann ab ins 7-Senses, der Rooftop Bar vom Hotel Stein direkt an der Salzach! Perfekt um in den Abend zu starten oder auch für ein Dinner zu einem ganz besonderen Anlass. Im Sommer ist es bestimmt total nett auf der Terrasse, jetzt im Herbst war es dann aber doch schon etwas frisch und so bin ich nur schnell zum Fotos machen hinaus um hab direkte Aussicht auf die Festung gehabt.
Augustiner Bräu: Wo Touris auf Einheimische in Salzburg treffen
Definitv kein Geheimtipp, da das das Augustiner Bräu allseits bekannt ist – und eigentlich gar nicht österreichisch ist! Trotzdem solltet ihr hier unbedingt vorbeischauen, wenn ihr mal in Salzburg seid. Solange man ein Bier trinkt, kann man auch sein eigenes Essen oder eine Jause mitbringen. Außerdem gibt es viele Essensstände, an denen man typisch österreichisches und bayrisches Essen kaufen kann. Angefangen bei der obligatorischen Brezn bis zu Pommes ist da wirklich für jeden was dabei! Der perfekte Ort für größere Gruppen!
„Du hast mal in England gewohnt? Ja das sieht man total – du bist ja so hell mit den Sommersprossen!“ – Ihr glaubt gar nicht wie oft ich diesen Satz schon in meinem Leben gehört habe. Nachdem ich jetzt meine DNA-Ergebnisse der DNA Journey von Momondo bekommen habe weiß ich: auch wenn ich für einige Zeit in England gelebt habe, bin ich NICHT aus England. Momondo hat beim Open World Blogger Award die DNA Journey Kits verteilt und ich konnte es kaum erwarten herauszufinden woher ich stamme. Und endlich weiß ich es!
„Du bist so eine Čompemojca!“
Ich erinnere mich noch gut, als ich vor zwei Jahren bei meiner Oma an ihrem Küchentisch gegessen bin und Name um Name auf einen riesigen Papierbogen schrieb. Wir versuchten einen Stammbaum aufzuzeichnen. Meine Oma müsst ihr nämlich wissen, hat ein unglaubliches Gedächtnis und erinnert sich an Namen, Geburtstage, Sterbedaten und Hochzeitstage unserer Familie Anfang des 19. Jahrhunderts! Von diesem Abend ausgehend dachte ich immer, dass meine Familie aus Österreich, Tschechien und Slowenien kommt. Meine ganze Familie lebt in Kärnten, an der Grenze zu Slowenien. Und wenn meine Oma sauer ist, wirft sie mit windischen Ausdrücken um sich. Windisch, das ist ein Mix aus Slowenisch, Deutsch und Italienisch und wird im Grenzgebiet in den zweisprachigen Gebieten meistens von älteren Leuten geredet. Und dann nennt sie mich ab und zu Čompemojca, was übersetzt sowas wie „Kartoffelmaria“ bedeutet – jemand der ein bisschen verplant und ungeschickt ist.
So gut meine Oma sich auch zurückerinnert – irgendwann endet ihr Stammbaum. Und einige mysteriöse Waisenkinder und verschwundene Männer im Krieg geben uns in der Familie auch Rätsel auf.
Nun sind die Ergebnisse da und ich weiß endlich mehr über meine Familie. Natürlich musste ich auch gleich meiner Oma die Ergebnisse schicken und ist genauso fasziniert davon wie ich. Eines vorweg: eine Kartoffelmaria bin ich immer noch, aber einige spannende neue Ergebnisse gibt es trotzdem!
Meine DNA-Ergebnisse
Wie ich es eigentlich erwartet habe, konnte meine DNA zu 65% nach Eastern Europe und Russland eingeordnet werden. Zu 24% bin ich aber auch Deutsche, zu 3% Italienerin und weitere 3% sind aus Norwegen. Zu 2% bin ich aus dem Balkangebiet. Richtig spannend wird es wenn man sich die DNA Journey anschaut. Bis 1750 kann man hier zurückverfolgen woher meine Vorfahren genau kommen. Dort fängt es in Kroatien und Südslowenien an, gleichzeitig aber auch in Trieste (lustigerweise war ich da gerade heuer erst!). 25 Jahre später geht es schon weiter nördlich und die ersten Verwandten sind in Kärnten gelandet. Das Auswertungsprogramm zeigt sogar Orte an, in denen meine Familie tatsächlich heute noch lebt – wie verrückt ist das!
Die wohl größte Überraschung: Ich bin European Jewish
So aufregend wie ich es mir vorgestellt habe ist es also leider nicht. Ich habe keine Cousinen und Cousins in China oder Afrika. Dafür habe ich einige Cousinen und Cousins im Amerika, deren Eltern und Großeltern Anfang des 20. Jahrhunderts geflüchtet sind. Der Grund? Natürlich ging es mit den Lebensbedingungen um die Zeit bergab und es gab nur wenig was meine Familie noch in Europa hielt. Krieg, Hunger und Gewalt – wer würde da nicht flüchten? Außerdem: In meiner DNA konnten 3% „European Jewish“ festgestellt werden und das fasziniert mich tatsächlich. Seit ich in der Unterstufe Geschichte als richtiges Fach bekommen habe bin ich fasziniert vom Zweiten Weltkrieg und habe schon mit 12 Jahren das Tagebuch der Anne Frank gelesen und seitdem wollte immer mehr über die Geschichte herausfinden. Jetzt festzustellen, dass in mir 3% der Gene von europäischen Jüdinnen und Juden schlummern ist ein ganz eigenartiges Gefühl. Wer genau waren diese Menschen und wie ging ihre Geschichte weiter? Vor allem: von welcher Seite meiner Familie kommen diese Gene?
Das tolle an dem DNA-Test: man wird mit Menschen auf der ganzen Welt die mit einem selbst verwandt sind verknüpft. Ich will wissen wer diese Menschen genau waren und habe deswegen gleich die Chance genutzt und meinen Cousinen und Cousins am anderen Ende der Welt geschrieben. Das Fazit an dem Test? Ich bin tatsächlich eine Čompemojca, aber nicht nur! Von nun an bereise ich die Länder aus denen ich komme mit ganz anderen Augen und möchte noch viel mehr über meine Familie herausfinden.
Let’s open the world!
Wichtig: Momondo ist eine klassische Flugsuchmaschine und arbeitet bei der DNA Journey mit AnchestryDNA zusammen.
Dauer: Bis ich meine DNA-Ergebnisse erhalten habe, hat es um die zwei Monate gedauert.
Nachdem ich das alles nun von mir weiß frage ich mich aber dennoch: ist es so wichtig zu wissen woher man genau ist? Durch die Ergebnisse und vor allem die Verknüpfung zu potenziellen Verwandten auf der ganzen Welt wird mir einmal mehr klar, wie klein die Welt doch eigentlich ist, und das wir am Ende doch alle irgendwie zusammengehören. Diese Message finde ich unglaublich schön und trifft auch das Projekt #letsopentheworld ziemlich genau. Wie seht ihr das?
Beim Momomdo Open World Award im Juni in Berlin habe ich dann per Zufall den Momondo Your DNA-Test bekommen. Als ich das Video zu dem Test zum ersten Mal gesehen habe wollte ich ihn unbedingt machen und ich in den letzten sechs Wochen, während meine DNA ausgewertet wurde, saß ich wie auf Kohlen und wartete auf meine Ergebnisse. Falls ihr das Video nicht kennt, hier könnt ihr es nochmal anschauen:
* Transparenz: Im Rahmen des Momondo Open World Blogger Awards habe ich den DNA Test kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.
Ich darf ein weiteres Häckchen auf meiner Südostasien-Bucketlist machen: Singapur! Eine total andere Stadt als der Rest von Asien den ich bis jetzt kennen lernen durfte aber auf jeden Fall sehenswert. Da wir nur drei Tage für Singapur eingeplant hatten, haben wir uns für ein Hotel in zentraler Lage entschieden. Nachdem ich die Preise vom Marina Bay Sands gesehen habe, und fast aus den Latschen gekippt bin, wollte ich unbedingt ein Hotel mit Pool am Dach – und das haben wir auch gefunden: das Destination Singapore in der Beach Road 700.
Die perfekte Lage um Singapur zu entdecken
Das Hotel liegt in der Beach Road perfekt, wenn man nur für kurze Zeit in Singapur ist. Vom Flughafen ist man in circa 30 Minuten im Hotel, die nächste MRT-Station ist Nicoll Highway und ist 550 Meter entfernt. Es gibt sowohl Streetfood als auch richtige Restaurants in Gehnähe, man kann zu Fuß nach Little India spazieren und ist in wenigen Minuten mitten im Zentrum mit Marina Bay Sands, den gigantischen Shoppingmalls und mehr. Auch Abends kommt man ganz ohne Taxis aus, denn die Busse fahren wirklich regelmäßig und ich habe mich in der Gegend, wie fast überall in Singapur, sehr sicher und wohl gefühlt.
Das beste an diesem Hotel? Eindeutig der Pool am Dach! Von dort oben hat man eine fantastische Sicht über die Stadt, kann entspannt auf den Liegestühlen entspannen oder im Pool ein paar Runden schwimmen. Ich konnte es nicht lassen und habe dort oben gefühlt tausend Bilder gemacht, denn vor allem zum Sonnenuntergang hat man hier einfach einen einmaligen Blick über Singapur.
In diesem Hotel möchte ich nochmal was ganz wesentliches betonen: Die Mitarbeiter sind hier UNGLAUBLICH nett und immer hilfsbereit. Zum Beispiel als wir in der letzten Sekunde bevor es zum Flughafen ging noch die Boardkarten ausdrucken lassen mussten – unkompliziert und nett, sowas ist vor allem in Europa leider nicht selbstverständlich.
Die Entscheidung dieses Hotel zu buchen lag eigentlich schlicht und einfach an der Lage, dem Preis und wie toll es auf Booking.com ausgeschaut hat. Die Lobby ist einfach wahnsinnig schön und obwohl das Hotel wirklich groß ist, fühlt man sich trotzdem wohl und gemütlich.
Kleine, aber feine Zimmer
Klein aber fein und mit bester Aussicht. Um ehrlich zu sein waren wir mehr damit beschäftigt Singapur zu entdecken und waren dafür wirklich nur zum Schlafen im Hotel. Die Regenfall-Dusche hat es mir aber total angetan und das Zimmer war auch super ordentlich und gemütlich. Mit zwei großen Koffern konnte es dann aber schon ab und zu mal eng werden – vor allem wenn ich mal was nicht finde und dann sofort das absolute Chaos herrscht. Wer kennt das noch?
Mein Tipp: Auswärts frühstücken
Dazu kann ich euch in diesem Fall kaum was sagen – denn wir haben immer auswärts gefrühstückt. Gekostet hätte es auf jeden Fall 16€/23S$. Rund ums Hotel hat es aber so viele tolle Möglichkeiten gegeben, dass wir lieber jeden Tag was Neues probiert haben, zum Beispiel das Wakey Wakey – nur ein paar Gehminuten vom Destination Singapore entfernt mit sehr gutem Kaffee, Avocadobrot und Shakshuka.
Ich kann den Pool nur nochmal erwähnen! Auch wenn man nicht am höchsten Dach von Singapur sitzt, hat man von dort aus einfach eine tolle Aussicht.
Die tolle Lage für einen Kurztrip in Singapur. Man kann einfach so viel so schnell erreichen und ist zum Beispiel nur zwei MRT-Stationen von der Bayfront entfernt!
Was mir nicht gefallen hat
Dieser Lift im Hotel. Wenn man es nämlich eilig hat, dann hat man hier schon verloren. Teilweise hat er wirklich in allen Stockwerken gehalten, obwohl niemand ein oder ausgestiegen ist und man darf die Treppe nur bei einem Notfall verwenden.
Die kleinen Zimmer: wenn man zu zweit ist und wirklich mal mehr Gepäck hat, dann kann es wirklich ziemlich eng werden.
Im Zuge einer Pressereise mit Visit Salzburg wurde ich eingeladen eine „Kirchentour“ durch Salzburg zu machen. Und ganz ehrlich: ein bisschen mulmig war mir vor der Anreise schon, denn die Kirche und ich – das passt einfach nicht zusammen. Was viele von euch gar nicht wissen: ich bin überhaupt nicht religiös. Das letzte Mal, dass ich so wirklich in der Kirche war, war zu meiner Firmung mit 14 und die habe ich eigentlich auch nur gemacht, weil mir meine Verwandten Geschenke versprochen haben. Gleichzeitig interessiert mich die Geschichte einer Stadt aber immer sehr und mache sämtliche Wahlfächer in der Uni auch im Fach Geschichte. In der Geschichte von Salzburg kommt man um die Kirche nicht herum. Also hab ich mich mal auf was Neues eingelassen und kann euch nun jede Menge spannende Geschichten erzählen! Und da eh bald Halloween ist, wird es auch ein bisschen gruselig!
Kloster Nonnberg in Salzburg: Der frühe Vogel fängt den Wurm
Kennt ihr „The Sound of Music“? In meinem Video zu den Tipps für Langstreckenflüge habe ich schon verraten, dass ich diesen Film total gern beim Fliegen schaue, weil man dabei so gut einschlafen kann. Der Film wurde tatsächlich auch in Salzburg gedreht und ein paar Szenen davon spielen im Kloster am Nonnberg in Salzburg. Wer am Sonntag früh aufsteht, kann dort bei etwas ganz besonderen dabei sein. Zur Frühmesse um halb sieben singen die Nonnen vom Kloster nämlich gregorianische Lieder. Man ist auch nicht direkt bei der Messe dabei, sondern hört den Gottesdienst und die Stimmen nur von hinten. Ich war irgendwie total gefesselt und man könnte es fast einen meditativen Zustand nennen. Das ganze ist auch irgendwie ein bisschen spooky, gebe ich zu – aber wer es nicht mehr aushält, kann den Sonnenaufgang über Salzburg sehen und dafür ist das frühe aufstehen auf jeden Fall wert!
Kopf einziehen – eine Tour durch den Almkanal unter Salzburg
Wisst ihr warum Salzburg von der Pest halbwegs verschont geblieben ist? Wegen dem Almkanal! Der wurde nämlich einmal die Woche ausgelassen und durch das viele Wasser, das durch die Stadt geschwemmt wurde, wurde die Stadt quasi gereinigt. Und den Kanal kann man nun für circa drei Wochen im Jahr besuchen. Also Gummistiefel anziehen und Kopf einziehen! Vom Henkershaus geht es unterirdisch durch den Festungsberg mitten ins Herz von Salzburg. Dabei sieht man immer wieder Anmerkungen der Bergarbeiter, die hier waren, seit es den Tunnel gibt. Der Tunnel ist nämlich durch Erdbeben immer wieder mal eingestützt, aber keine Sorge: heute ist er wirklich sicher. Wer groß ist muss ziemlich lang gebückt gehen und kann sich leicht mal den Kopf anstoßen. Kleine Warnung: das ganze ist nichts für Menschen die Angst vor engen Gängen oder der Dunkelheit haben!
Vom Teufel und Bordellen – die Geheimnisse von Salzburg, die fast niemand kennt
Wusstet ihr, dass Salzburg das höchste Kirche-Bordell-Verhältnis Österreichs hat? Oder, was in Salzburg bei den Hexenprozessen passiert ist? Gleich nach Ankunft habe ich eine Gruseltour durch Salzburg gemacht und Dinge erfahren, die ich nie geglaubt hätte. Ich will nicht zu viel verraten, schließlich will ich euch nicht die Spannung verderben! Aber bei der Tour mit Sabine durch das gruslige Salzburg ging es um Henker, Hexen, Folterungen und den Teufel in Salzburg. Perfekt für den Herbst! Normalerweise findet die Tour abends statt, weil wir Blogger aber immer gutes Licht für Fotos brauchen, hat sie mal eine Ausnahme für uns gemacht und wir sind schon nachmittags losspaziert. Und nicht nur die Tour ist super spannend, auch Sabine selbst ist einfach eine Persönlichkeit, die man einmal getroffen haben muss. Wer sie mal live erlebt hat, weiß was ich meine. Zu Lachen gab es auf jeden Fall jede Menge!
Salzburg hat mich wieder mal wirklich verzaubert und ich komme immer wieder gerne zurück. Die „Kirchentour“ hat mich dann mit den vielen Geheimnissen auch ein bisschen an Dan Brown’s Sakrileg erinnert – und sowas finde ich immer super spannend! Es lohnt sich auf jeden Fall mal aus seiner Komfort Zone rauszukommen und was Neues zu probieren. Natürlich wäre ein Wochenende in Salzburg ohne ein paar klassischen Touri-Dingen nicht komplett gewesen und so hab ich nicht nur die Stadt vom Kapuzinerberg gesehen, sondern war natürlich auch Bier trinken, bin durch den Mirabellgarten spaziert und natürlich durften auch viele Coffeestops nicht fehlen!
* Vielen Dank an Visit Salzburg für die Einladung und die Reisekosten!
In letzter Zeit war ich ziemlich viel unterwegs und immer häufiger bekomme ich die Frage gestellt: „Sag mal, wie kannst du dir das eigentlich alles leisten?“ Sogar von Freunden und Familie kommt diese Frage. Eine sehr gute Frage, zudem viele Leute in meinem privaten Umfeld nichts mit Blogs und „Influencern“ anfangen können und unheimlich neugierig sind. Ich versuche es heute mal so transparent wie möglich zu erklären.
Sag mal ganz ehrlich: wie kannst du dir diese ganzen Reisen eigentlich leisten?
Tatsache ist, dass ich schon vor Gründung von meinem Reiseblog viel gereist bin. Während Schulkollegen ihre Matura bei X-Jam und Co gefeiert haben, bin ich für mehrere Wochen in Südostasien unterwegs gewesen. Und habe in den mehreren Wochen gleich viel oder weniger ausgegeben, als meine Kollegen in der einen Woche in einem Ressort in der Türkei. Dabei ist das A und O die richtige Planung, dazu komme ich am Ende des Artikels noch zurück. Kommen wir zuerst zu den Einnahmen durch diesen Blog:
Durch Kooperationen zu „Gratisreisen“
Viele Reisen die ich hier am Blog dokumentiere sind Kooperationen. Ich kennzeichne diese Beiträge immer am Anfang und Ende des Blogposts mit *Kooperation. Das ganze läuft meistens so ab:
Eine PR-Agentur/Tourismusdestination/Hotelkette/ ein Marketingmensch kontaktiert mich bezüglich einer Kooperationsanfrage um ein bestimmtes Hotel zu testen oder mich auf eine Pressereise einzuladen.
Die Unterkunft, manchmal die Reisekosten und die Eintritte in etwaige Sehenswürdigkeiten werden bezahlt und ich gebe nur Geld für persönliche Dinge wie Souvenirs oder den Cocktail am Abend aus.
Man wird von einem Must-see zum nächsten gebracht und erhält tolle Insiderinfos von Guides oder Einheimischen.
Während der Pressereise mache ich viele Bilder für den Blog und berichte euch live über Social Media von der Reise.
Und nachts sitze ich stundenlang im Hotelzimmer, sortiere Bilder, sichere Daten und fange schon an meine Gedanken aufzuschreiben und Bilder zu bearbeiten.
Zurück in Wien werden die Beiträge fertig gestellt, Bilder bearbeitet, Videos geschnitten und die letzten Abstimmung mit dem Kunden gemacht.
Wenn die Artikel online sind beantworte ich eure Fragen und schicke nach einer Weile meine Zahlen (Reichweite, Impressionen, usw.) an den Kunden, der damit den „Erfolg“ der Kooperation messen kann.
Ich persönlich habe eine kleine Hassliebe zu solchen Pressereisen. Zum einen ist es super angenehm sich um nichts kümmern zu müssen. Mein Flug wird gebucht, ich werde vom Hotel abgeholt und muss mich auch nicht um eine To-Do Liste kümmern von Dingen die ich sehen will. Andererseits ist man nicht komplett frei in der Entscheidung was man sehen will. Oft ist es auch schwierig Blogger und Journalisten gemeinsam bei einer Reise dabei zu haben. Wir arbeiten sehr unterschiedlich und da kann es schon mal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Wenn bei der Pressereise mehrere Blogger zusammenkommen ist es schwierig eine individuelle Geschichte zu finden, mit der man sich von den anderen Blogger abhebt.
Aber man hat das Glück immer andere Blogger dabei zu haben, die etwas von Fotografie verstehen und man kommt sich nicht komisch vor, wenn man gefühlt 100 Fotos vom Essen macht bevor man auch nur eine Gabel berührt. Oder auf den Stuhl klettert um den perfekten Shot zu bekommen. Weil die anderen das natürlich auch machen. Der wohl größte Vorteil ist, dass man durch Pressereisen Dinge sieht, die man sonst als normaler Tourist kaum planen kann – oder sehr viel Geld dafür zahlen muss. So hatte ich durch meine Pressereise durch Jordanien die einmalige Chance viele internationale Reiseblogger kennen zu lernen und innerhalb einer Woche so viel von dem Land zu sehen, wie ich es nicht für möglich hielt.
Um den reißerischen Titel ein wenig abzudämpfen: Gratis ist hier quasi nichts. Denn so eine Pressereise ist auch ziemlich viel Arbeit, die hauptsächlich in Nachhinein zu Hause für mich anfällt. Stichwort Fotos bearbeiten, Beiträge schreiben, Videos schneiden, Abstimmungen mit dem Kunden und, und, und. Was nach „gratis Urlaub“ aussieht ist also jede Menge Arbeit, die ich unheimlich gerne mache und für die ich sehr dankbar bin!
Kleines Taschengeld: #Werbung
Ab und zu, in meinem Fall eher selten, werden Blogposts oder Instagram-Bilder zu Beginn mit *Werbung gekennzeichnet. Das bedeutet, dass es sich hier um bezahlten Content handelt, der mir ein bisschen Geld in meine Reisekasse bringt. Reiseversicherungen, Apps und ausgewählte Produkte werden hier in meinem Fall beworben. Da ich bei der Auswahl sehr picky bin, kann ich solche bezahlten Posts am Blog aber auf zwei Händen abzählen.
Was viele gar nicht wissen: ich arbeite seit ich 15 Jahre alt bin. Zu Beginn waren es Praktika, bei denen ich drei Monate lang tagtäglich Zwiebel gehackt und Petersilie geschnippelt habe. Während der Schulzeit habe ich viele Wochenenden auf Hochzeiten gekellnert oder auf Schulbällen Bier ausgeschenkt.
Im Moment arbeite ich neben meinem Studium 30 Stunden im Woche in einem klassischen 9 to 5 Job in einer PR-Agentur. Wer die Situation Studium + Arbeit kennt, kann sich vorstellen wie stressig das sein kann. Oft bin ich morgens in die Uni, ab Mittag im Büro (das am anderen Ende der Stadt liegt) und nach Dienstschluss sitze ich mich nochmal bis 9 Uhr abends oder später in ein Seminar oder lerne daheim oder in der Bibliothek für die Prüfungen. Ein Ende des Stresses ist aber in Sicht, denn die Prüfungen die noch übrig sind kann ich inzwischen an einer Hand abzählen. In diesem Sommer saß ich oft bis Mitternacht noch im Büro oder daheim am Schreibtisch nach der Arbeit und habe an meiner Magisterarbeit geschrieben. Die ist übrigens schon fertig und ich warte gerade wie auf Kohlen auf die Note. Mir macht der Job in der Agentur unheimlich viel Spaß (meistens zumindest) und weil er den Großteil meiner Reisen bezahlt, ist es den Stress auch wert. Und außerdem: Arbeitserfahrung tut niemandem schlecht finde ich. Übrigens: bei meinem ersten Job habe ich um die 7,50 Euro pro Stunde verdient und seitdem passe ich gut auf mein Geld auf und spare das meiste für Reisen.
Günstige Flugdeals und die richtige Planung
Der Großteil einer jeden Reiseplanung ist bei mir die Suche nach dem günstigsten Flug. Dafür steige ich auch manchmal zwei Mal um und bin drei Mal so lange unterwegs. Meistens ist der Flug nämlich das teuerste und das Leben in dem jeweiligen Land oft günstiger als hier in Österreich. Im Laufe der Jahre habe ich deswegen einige Tricks herausgefunden, wie man bei der Anreise Geld sparen kann. Zum Beispiel buche ich den Flug meistens drei Monate im Voraus. Ich durchforste stundenlang Vergleichsportale wie Swoodoo, Checkfelix, Google Flights und wie sie sonst noch heißen um den perfekten Deal zu finden. Täglich bekomme ich über WhatsApp-Nachrichten von Urlaubsguru und Co. die besten Angebote gleich direkt aufs Handy geschickt und glaubt mir: dort kann man richtig coole Deals finden! Außerdem: Ich reise meist mit Handgepäck – damit spart man auch jede Menge Geld. Und ich suche mir kleinere Flughäfen, die weiter weg sind um noch mehr zu sparen.
Fazit: Harte Arbeit = mehr Reisen
Den Großteil der Reisen finanziere ich mir also durch einen klassischen Bürojob, die Einnahmen am Blog sind nett, aber Peanuts – Tendenz aber zum Glück steigend. Auch wenn es am Blog und Social Media vielleicht so aussieht, als wäre ich nur unterwegs, so steckt jede Menge Arbeit und viele Stunden der Planung dahinter. Unzählige Nächte, in denen ich dank Red Bull stundenlang für Prüfungen gelernt oder meine Magisterarbeit runtertippt habe um am nächsten Tag wieder um halb neun im Büro zu sitzen und meinen Job zu machen. Und im Hinterkopf immer die Vorfreude auf die nächste Reise habe.
Wer in Berlin hipp und cool ist wohnt in Prenzlauer Berg. Habe ich mir zumindest sagen lassen. Und mit dem Wissen kommt mir die Pension Absolut Berlin in der Erich-Weinert-Straße 26 gleich noch viel cooler und hipper vor. Darf man in Berlin überhaupt noch cool sagen? Naja, ich bin ein österreichisches Landkind, verzeiht mir liebe Berliner, falls ihr das hier lest!
Mein Grund für einen kurzen Trip nach Berlin war übrigens der Momondo Open World Award, für den ich heuer nominiert war. Auch wenn ich leider nicht gewonnen habe, möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die so fleißig für mich gestimmt haben! Ich hab mich wahnsinnig gefreut und gar nicht erwartet überhaupt so weit zu kommen. Und an dem Abend haben sich so viele tolle neue Freundschaften entwickelt, die ich nicht missen möchte. Außerdem: wer kann zu Berlin schon nein sagen? Ich jedenfalls nicht! So ging es also von Wien mit Austrian Airlines nach Berlin und mit der Pension Absolut Berlin war ich noch nie so schnell vom Flughafen im Hotel, obwohl die Lage super zentral mitten in der Stadt liegt.
Perfekte Lage mitten in Prenzlauer Berg
Besser hätte ich es diesmal gar nicht treffen können. Inzwischen war ich schon vier Mal in Berlin und noch nie war ich so schnell vom Flughafen im Hotel. Die nächste U-Bahnstation ist Schönhauser Allee und die gleichnamige S-Bahn ist auch gleich daneben. Perfekt für einen Kurztrip nach Berlin also! Ich habe mich wirklich ein bisschen in die Gegend verliebt, denn Berlin ist hier einfach wunderbar entspannt und richtig hipster. Gemütliche Cafés an jeder Ecke und auch nachts hatte ich keine Angst im
Dunklen nach Hause zu gehen. Und schaut euch unbedingt die schönen Altbau-Häuser an! Definitiv eine meiner liebsten Ecken in Berlin.
Pension Absolut Berlin
Auf meiner Suche nach einer Unterkunft ist die Pension Absolut Berlin ziemlich schnell auf Booking.com aufgekommen und ich hab mich auch ziemlich schnell entschieden. Nette Fotos, gute Lage und auch der Preis hat gestimmt. Da ich diesmal für den Momondo Open World Award in Berlin war und ich sowieso nur zum Schlafen ins Hotel kommen würde, war ich diesmal auch gar nicht so picky. Umso überraschter war ich dann bei der Ankunft! Coole Lage, super nette Mitarbeiter die sich ganz viel Zeit genommen haben alles zu erklären und alles lief wie am Schnürchen. Der sympatische erste Eindruck war aber nur der Anfang!
Die Zimmer könnten nicht praktischer sein – denn man hat viel Platz und hat genau das was man braucht – nicht mehr und nicht weniger. Trotzdem ist es unglaublich gemütlich und einfach Berlin, gemixt mit ein bisschen Kopenhagen, finde ich zumindest. Einziges Manko: Wenn man den Code zum Zimmer vergessen hat, hat man ein Problem. Zumindest wenn man spät nachts mal heim kommt! Also unbedingt ein Foto vom Zettel machen, sollte der Papierfetzen verloren gehen. Vor allem die Deko mit den Strohhüten und der Kleiderschrank fand ich total cool und auch richtig fotogen!
Preis pro Nacht: ca. 80 Euro / Nacht
Zusammengefasst?
Das hat mir gefallen
Wer ein Zimmer in toller Lage ohne viel Schnickschnack sucht ist hier genau richtig!
Von Berliner Schnauze erwartet wird positiv überrascht sein, denn selten hab ich so herzliche und nette Gastgeber in Berlin kennen gelernt!
Perfekte Lage um zentral zu wohnen und trotzdem super schnell am Flughafen zu sein!
Das hat mir nicht gefallen
Zumindest unser Zimmer lag im Erdgeschoss und sowas mag ich normalerweise gar nicht. Zum Glück fühlte ich mich in der Gegend sonst sicher, ansonsten hätte ich wohl schlechter geschlafen.
So schön die Zimmer auch waren, die Gemeinschaftsküche am Flur hat meiner Meinung nach nicht so einladend ausgesehen. Da ich aber sowieso nur für eine Nacht hier war, war das aber völlig in Ordnung. Außerdem gibts genug coole Cafés in der Nähe, die nur danach schreien mal ausprobiert zu werden!
Los ging es von Wien mit Thai Airways und wir (wir: das waren übrigens die liebe Alina von The Ladies, ihr Freund Maze von The Goodlife Crew und Jasmin von den Oberösterreichischen Nachrichten) hatten das unglaubliche Glück auf dem Hinflug alle in die Royal Silk Class, also die Business Class von Thai Airways upgegradet zu werden. Ich war so aufgeregt und total baff vom ganzen Luxus, dass ich natürlich keine Sekunde geschlafen habe und dann total gejetlaged in Bangkok angekommen bin. Falls ihr das Video zu meinem Flug dazu noch nicht gesehen habt, hier könnt ihr es euch nochmal anschauen! Es ist übrigens das erste Video in dem ich auch mit der Kamera spreche, also lasst mir unbedingt euer Feedback dazu da!
5 nights in Bangkok – das müsst ihr unbedingt machen
Baan Phadthai – das beste und veganste Pad Thai in Bangkok
Einmal eingecheckt und für 30 Minuten gedöst ging es dann schon los – schlafen kann man schließlich, wenn man tot ist! Um den Jetlag zu bekämpfen ging es erst mal zum – meiner Meinung nach – besten Pad Thai Restaurant Bangkoks: Baan Phad Thai. Die haben übrigens auch veganes Pad Thai und das beste Kokoseis, das ich je gegessen habe. Bringt also viel Hunger mit!
Hier musst du hin: 21-23 ถนน เจริญกรุง 44 แขวง สาทรเหนือ Khet Bang Rak, Krung Thep Maha Nakhon 10500
Wie Pressereisen so sind, gibt es immer ein bisschen Programm und fast immer ist darunter eine kleine Sightseeing-Tour. In diesem Fall drehte sich alles um Seide und gutes Essen. Auch wenn ich als Veganerin keine Seide trage, war es total spannend mal zu sehen wie der Stoff überhaupt hergestellt wird und auch mal ein paar Einheimische kennen zu lernen.
Mein Tipp: Unbedingt den Fluss entlang spazieren und auch mal eine Tour mit einem Boot machen: super schnell, günstig und vor allem lustig!
Nächster Stop: Jim Thompson House
Der erste Stop war das frühere Haus von Jim Thompson. Wer schon mal in Thailand war, hat die Marke bestimmt schon mal am Flughafen im Duty Free bereich gesehen. Wusstet ihr aber, dass Jim Thompson in den 60ern während eines Urlaubes aber einfach verschwunden ist? Bis heute weiß niemand was mit ihm passiert ist! Man kann eine geführt Tour durch das Haus machen und meiner Meinung nach lohnt sich das auf jeden Fall, Jim Thompson hat nämlich Möbel gesammelt und das ganze Haus ist im Kolonialstil eingerichtet. Fotos darf man da drin übrigens nicht machen, aber dafür im schönen Garten rund um das Haus.
Jim Thompson House
Hier musst du hin: 6, Soi Kasem San 2, Rama 1 Road | Wang Mai, Pathum Wan, Bangkok 10330
Obwohl in Thailand gerade Regenzeit war, hatten wir unglaubliches Glück mit dem Wetter und konnten unsere Flussfahrt mit Fünf-Gänge-Dinner voll genießen. Mein Highlight: Sticky Rice mit Mango zum Nachtisch und der beleuchtete Wat Arun direkt vor der Nase. Auch auf dieser Reise ist es sich nicht ausgegangen den Tempel zu besuchen, aber ich komme bestimmt noch oft wieder!
Feiern in Bangkok – The world is your oyster
Natürlich durfte auch eine Fortgeh-Nacht in Bangkok nicht fehlen und so eine muss natürlich in einer Rooftop-Bar starten, in diesem Fall im Above Eleven! Weiter ging es dann nur ein paar Schritte weiter in den Havana Social Club – eine richtig coole kubanische Bar, deren Eingang eine Telefonzelle ist. Und wie es kommen musste, landeten wir am Ende in der Khao San Road mit einem Kübel Gin-Tonic, vielen neuen Freunden und waren erst wieder im Hotel als die Sonne schon aufging. Lustigerweise hat sich meine Speicherkarte auf dieser Reise selbst formatiert und wir haben (ganz wie im Hangover-Film) die Fotos unserer Partynacht genau einmal gesehen, bevor sie sich für immer gelöscht haben. Eigentlich gar nicht so schlecht, denn diese Fotos sind wirklich nichts für die Öffentlichkeit.
#2 Havana Social – Sukhumvit Soi 11 | Little alley in front of Fraser Suites, Bangkok 10110
#3 Kao San Road
Wat Saket Ratcha Wora Maha Wihan oder auch: Golden Mount Tempel
Neben den Rooftops der tollen Hotels hat man auch vom Golden Mount Tempel. Der offizielle Name lautet übrigens Wat Saket Ratcha Wora Maha Wihan. Von dort oben hat man eine fantastische Sicht über die ganze Stadt. Und einmal dort oben realisiert man oft erst wie groß Bangkok tatsächlich eigentlich ist! Das Ende der Stadt ist von dort nämlich nicht in Sicht und man man kann auch mal gut sehen, dass Bangkok nicht nur aus tollen Wolkenkratzern besteht. Vor allem rund um den Tempel gibt es kleinere Häuser und Tempelanlagen
What to do: Golden Mount Temple
Hier musst du hin: 344 ถนน บริพัตร Khwaeng Ban Bat, Khet Pom Prap Sattru Phai, Krung Thep Maha Nakhon 10100
Eintritt: 20 Bath
Insidertipp: Flugzeug-Friedhof
Ganz oben auf meiner To-Do Liste für diese Reise nach Bangkok stand ein Besuch am Flugzeug- Friedhof von Bangkok. Nehmt euch dafür auf jeden Fall mehr Zeit, denn die Anreise hat über eine Stunde gedauert. Am „schnellsten“ geht es mit dem Boot und das ist wirklich ein Abenteuer. Am Ende dachten wir, dass wir die Station schon verpasst hätten aber man muss tatsächlich bis zur Endstation mitfahren. Weiter geht es dann zu Fuß an der Schnellstraße entlang und am Ende standen wir dann vor einer riesigen, sehr verrosteten Boing 747. Für den Eintritt haben wir um die 200 Bath an die Familie gezahlt, die auf dem Grundstück lebt. Umgeben von Hühnern, Hunden und kleinen Kindern kann man zwischen den Flugzeugen herumspazieren – und wenn man ganz mutig ist auch hineinklettern. Ich hatte eine kurze Hose und Flipflops an und wollte wirklich nicht durch das hüfthohe Gras laufen – wer weiß welche Tiere da drin lauern. Also habe ich die Flugzeuge aus sicherer Entfernung eine Boeing 747 und zwei McDonnell Douglas MD82 anschauen!
Mein Tipp: Zumindest feste Schuhe anziehen!
Adresse: Khwaeng Hua Mak, Khet Bang Kapi, Krung Thep Maha Nakhon 10240
Eintritt: 200 Bath
Food brings me happiness – Streetfood und Cafés in Bangkok
Was wäre Bangkok ohne Streetfood? In Bangkok könnte ich von einem Stand zum anderen spazieren und den ganzen Tag nur futtern – zum Glück ist thailändisches Essen oft gesund und die Portionen auf Streetfood-Ständen sind meistens eher klein und so kann man gleich noch viel mehr Gerichte ausprobieren! Traut euch einfach mal was neues zu probieren und schaut lieber nicht so genau auf das Geschirr. Mein All-time-Favorite: Sticky Rice mit Mango, Wasserspinat (ohne Austernsauce) und seit neuestem auch Pad Thai. Neben dem Streetfood gibt es aber auch viele tolle richtige Lokale, die ihr unbedingt mal ausprobieren müsst!
Not just another cup
Vor einer Reise speichere ich mir immer wieder Lokaltipps von Instagram oder anderen Blogs auf meinem Handy und auch dieses mal hatte ich ein, zwei Empfehlungen abgesichert. Eines davon war „Not just another cup“ – denn dort soll es unglaublich leckere Acai Bowls geben. Nichts wie hin – am Tag vor dem Geburtstag des Königs hat die Taxifahrt dann aber doch etwas länger gedauert. Dafür hat die Acai Bowl am Ende aber noch umso besser geschmeckt – große Empfehlung!
Adresse: 75/1 Sathon Soi 10, Khwaeng Silom, Khet Bang Rak, Krung Thep Maha Nakhon 10500
Pacamara – frisch gerösteter Kaffee aus Thailand
Seit einigen Monaten liebe ich Kaffee noch fast mehr als zu meiner Zeit in der Toskana. Je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr Geschmacksnoten und Aromen erkennt man und, wenn wir uns ehrlich sind: gegen den Jetlag ist das einfach das beste. Mein Tipp: besucht eines der Pacamara Coffeeshops! Hier bekommt ihr wirklich den besten Kaffee Bangkoks!
Es wäre kein Globeastronaut-Blogpost ohne einen Tipp für ein veganes Restaurant. In diesem Fall: die Broccoli Revolution. Die Smoothies sind einfach unglaublich lecker, die Becher sind zu 100% biologisch abbaubar und das Lokal selbst ist einfach so Victoria, mehr geht kaum! Und so musste ich natürlich gleich mehrmals dort vorbeischauen um mich durch die Smoothies und Kuchen zu probieren!
Adresse: 899 Sukhumvit Rd, Khwaeng Khlong Tan Nuea, Khet Watthana, Krung Thep Maha Nakhon 10110
Hallo, schön dass du da bist! Ich bin Victoria, Flugbegleiterin und Reisebloggerin und nehme dich hier mit in meine Layover. Always happy landings! xoxo
UGC & Anfragen
Flugbegleiterin, Mama & Travel Creatorin aus München. Insider-Wissen aus der Kabine – für dich als Passagier.