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Reiseführer: Frankfurt am Main in 3 Tagen

Frankfurt am Main stand um ehrlich zu sein nicht an erster Stelle meiner persönlichen Bucketlist. Zum Glück hat mich das Reiseland Deutschland nach Frankfurt eingeladen und mir damit die Chance zu geben mich in diese coole Stadt zu verlieben. Und am Ende wollte ich gar nicht mehr in den Zug zurück steigen! Geht es euch auch so oder habt ihr Frankfurt schon im Hinterkopf für ein verlängertes Wochenende? Wie dem auch sei, hier ist ein Reiseführer für eure drei Tage in Frankfurt. Und für alle die länger bleiben wollen -was ich total verstehen kann – für euch habe ich noch ein paar Extra-Empfehlungen am Ende des Beitrags.

Tag 1: Neue Altstadt, Römer und Hauptwache

Kommt erstmal in Ruhe an und verschafft euch einen Überblick über Frankfurt! Da wäre nämlich nicht nur das coole und supermoderne Viertel mit den Hochhäusern, sondern auch die Altstadt hat ganz viele nette Ecken zu bieten, die ihr unbedingt sehen müsst. Vergesst dabei nicht folgende Orte:

  • Kleinmarkthalle
  • Der Römer und der Römerberg
  • Die Frankfurter Hauptwache
  • Der Eiserne Steg mit einem ersten Blick auf die Skyline

Rund um den Römerberg und vor allem in der Neue Kräme gibt es unglaublich viele Lokale, in denen ihr Kaffeepausen einlegen könnt. Meine Empfehlung; das Tachelesz, bei dem es ganz viele vegane und vegetarische Kleinigkeiten gibt! Ich habe mich dort besonders wohl gefühlt und fand das Team dort so nett, dass ich es einfach jedem empfehlen muss.

Foodtipp: Tachelesz

Neue Kräme 12, 60311 Frankfurt am Main

 

 

 

Tag 2: Alte Oper, Palmengarten, Main Tower und Frankfurt bei Nacht

Gut ausgeruht von gestern? Du brauchst noch einen Kaffee um in den Tag starten zu können? Dann zuerst ab ins Mainkai Café zum Frühstücken. Dort gibt es nämlich auch „Der Veganer“ als richtig leckeres veganes Frühstück. Danach seid ihr perfekt in den Tag gestartet und könnt weiter auf Sightseeing Tour gehen. Als erstes geht’s zur Alten Oper. Dort könnt ihr euch gleich den nächsten Kaffee holen, euch in Ruhe hinsetzen und mal die Leute beobachten.

Danach geht’s mit der U-Bahn zum Palmengarten und dort könnt ihr ruhig ein bisschen Zeit einplanen. Hier ist es unglaublich ruhig und so schön grün. Der Eintritt kostet für einen Erwachsenen 7 Euro und meiner Meinung nach zahlt sich der Preis wirklich aus. Man kann hier den ganzen Tag herumschlendern, vielleicht ein kleines Picknick machen und einfach das grün genießen.

Genug entspannt? Dann geht’s jetzt zu einem richtigen Highlight von Frankfurt: auf den Maintower. Auf 200 Meter Höhe solltet ihr keine Höhenangst haben, denn sonst verpasst ihr den besten Ausblick über die Stadt. Auch hier kostet der Eintritt 7,50 Euro und innerhalb weniger Sekunden habt ihr die Stadt zu euren Füßen. Große Empfehlung!

Zeit fürs Abendessen: ganz in der Nähe vom Main Tower am Willi Brandt Platz findet ihr das Vevay, ein rein veganes Restaurant mit leckeren Bowls, Smoothies und sehr leckeren Desserts. Ich war gleich zweimal dort, weil ich es dort so leckere Dinge gibt.

Foodtipp: Vevay

Neue Mainzer Straße 20

Sobald es dämmert, solltet ihr euch auf den Weg zum Mainufer machen. Einmal über die Brücke und dann ans Flussufer setzen, um die Skyline von Frankfurt bei Nacht zu bewundern. Nehmt unbedingt eine Kamera mit – die Bilder werden sich lohnen! Auch vom Eisernen Tor hat man übrigens eine tolle Aussicht auf die beleuchteten Wolkenkratzer!

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 3: Museum für Moderne Kunst, Main Ufer und zum besten Inder Frankfurts

Der letzte Tag ist angebrochen! Bevor es zurück nach Hause geht, müsst ihr aber noch ein paar Dinge sehen. Zum Beispiel das Museum für Moderne Kunst. Alternativ kann ich euch auch das Städel Museum empfehlen, oder ihr spaziert einfach mal das Museumsufer am Main entlang.

Zu einem letzten Essen in Frankfurt kann ich euch das Eatdoori empfehlen – vielleicht der beste Inder der Stadt! Das Lokal ist gleich in der Kaiserstraße am Hauptbahnhof und wirklich sehr cool. Viel wichtiger ist aber das Essen und hier findet ihr richtig authentisches und leckeres Streetfood aus Indien. Ich kann es inzwischen durch die Umläufe nach Mumbai beurteilen und kann euch sagen: für europäische Verhältnisse ist das schon ziemlich, ziemlich gut! Unbedingt auch gefülltes Naan bestellen, das war besonders lecker.

Foodtipp: Eatdoori

Kaiserstraße 55

Und schon ist euer Wochenende in Frankfurt vorbei. Lasst mich unbedingt wissen, welche weiteren Tipps ihr für Frankfurt am Main habt und was euch an der Stadt besonders gut gefällt!

 

 

 

 

Und nun wie versprochen für alle, die noch ein bisschen mehr Zeit haben, hier noch ein paar Tipps:

  • Hafencity Frankfurt, vor allem bei Nacht
  • Eine Tour durch den Flughafen von Frankfurt – dem größten Flughafen Deutschlands
  • Ein Tagesausflug nach Wiesbaden – dort soll es ja besonders schön sein!
  • Das komplette Museumsufer besuchen, dort gibt’s zum Beispiel das Fotografie Forum Frankfurt oder das Historische Museum Frankfurt. Alle Museen des Museumsufer könnt ihr hier nachlesen.

Flugbegleiter Bewerbung: Meine Tipps und alles was du wissen musst

Heute verrate ich euch meine Tipps für eure Bewerbung als Flugbegleiter! Wie ihr ja wisst, fliege ich als Flugbegleiterin rund um die ganze Welt. Letzte Woche Shanghai, diese Woche New York und danach geht es weiter nach Mexiko! Für viele klingt das nach dem ultimativen Traumjob – und auch ich habe mich nicht ohne Grund für diesen Beruf entschieden! Aber wie wird man eigentlich Flugbegleiter? Und worauf muss man bei der Bewerbung als Flugbegleiter unbedingt achten?

Schritt 1: Bist du überhaupt der richtige Typ um Flugbegleiter zu werden?

Wer an Flugbegleiter denkt, hat sofort das Bild von hübschen Damen mit roten Lippenstift im Kopf, die am Arm eines Piloten  und in High Heels durch den Flughafen schweben. Das gutes Aussehen dabei aber nebensächlich ist, ist vielen nicht bewusst.

Stattdessen brauchst du folgende Eigenschaften um Flugbegleiter zu werden:
  • Du kannst Menschen gut einschätzen und kommst leicht ins Gespräch
  • Du arbeitest gerne im Team
  • Du hast kein Problem mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und es macht dir nichts aus an Weihnachten, Geburtstagen und Co. oft nicht da zu sein
  • Du gehst offen auf fremde Kulturen zu und sprichst super Englisch
  • Im besten Fall sprichst du sogar noch eine oder mehrere weitere Fremdsprachen
  • Du kannst im Ernstfall die Kontrolle ergreifen und behältst dabei einen kühlen Kopf
  • Du kannst schwimmen
  • Du hast ein gepflegtes Äußeres und hast keine Piercings oder Tattoos an sichtbaren Stellen (zumindest verlangen das die meisten Airlines!)
  • Du hast eine abgeschlossene Schulausbildung und bist mindestens 18 Jahre alt

Wie sieht es aus? Kannst du hierbei alles abhaken? Dann geht es weiter zu Schritt 2!

Schritt 2: Bei welcher Airline willst du dich als Flugbegleiter bewerben?

Danach solltest du dir überlegen bei welcher Airline du arbeiten möchtest. Im Deutschsprachigen Raum hat man da eine relativ große Auswahl, viele Flugbegleiter und Piloten pendeln für ihre Einsätze aber auch durch die ganze Welt. So habe ich zum Beispiel schon Flugbegleiter kennen gelernt, die in Singapur leben, aber für jeden Dienst nach München pendeln! Und auch ich gehöre zur Kategorie „Shuttler“ (so nennt man das bei der Airline, bei der ich arbeite) und komme für meine Dienste von Wien nach München.

Zum Thema Shuttler oder Pendler kann ich euch aber schon jetzt sagen: vor allem zu Beginn, wenn das Gehalt noch niedrig ist und man noch keine günstigen Tickets zum Fliegen bekommt, wird euer Konto sehr leiden. Und nicht nur das: die Fahrerei ist sehr anstrengend und darf nicht unterschätzt werden. Inzwischen habe ich für mich den Mix aus Fahrgemeinschaft, der Travel Industry Card und dem Flixbus gefunden. Ab und zu fliege ich auch vom Dienst nach Hause – shame on me, niemand ist perfekt. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schreibt mir gerne auf Instagram oder hier in den Kommentaren – dann geh ich gern näher auf dieses Thema ein.

Schritt 3: Jetzt geht’s los – Deine Bewerbung als Flugbegleiter

Das perfekte Bewerbungsfoto

You never get a second chance to make a first impression! Deswegen ist dein Bewerbungsfoto sehr wichtig. Tatsächlich habe ich meine Bewerbungsfotos selbst gemacht. (Das lag hauptsächlich am Zeitdruck und wer sich nicht mit Fotografie auskennt sollte das nicht nachmachen!) Stattdessen: Zieht euch ein Kostüm oder einen Anzug an, geht in ein Fotostudio eures Vertrauens und lasst euch professionell ablichten.

Bewerbungsverfahren: Erste Fragen und Vorauswahl

Die Bewerbung als Flugbegleiter läuft je nach Airline immer ein bisschen anders ab. Ich musste ich vorerst einen Onlinefragebogen ausfüllen, andere Airlines verlangen schon zu Beginn ein Motivationsschreiben. Dabei möchten die Airlines aber meistens folgende Dinge schon von Anfang an wissen:

  • Wie groß bist du?
  • Kannst du schwimmen?
  • Hast du Tattoos oder Piercings an offen sichtbaren Stellen?
  • Sprichst du fließend Deutsch und Englisch?
  • Hast du einen Schulabschluss?

Dazu musste ich die Bewerbungsbilder hochladen und meine früheste mögliche Verfügbarkeit angeben und schon ging es los! Einige Tage später erhielt ich die Antwort, dass ich mich für einen Assessment Center Termin registrieren darf und innerhalb weniger Wochen saß ich im „Casting“.

Schritt 4: Vorbereitung auf das Casting

Vorbereitung ist das A und O und vor meinem Vorstellungstermin hatte ich unzählige Fragen. Die wohl präsenteste: was soll ich bloß anziehen? Und wie soll ich mich bloß vorbereiten? Ich las unzählige Beiträge zum Thema Bewerbung als Flugbegleiter und habe mich versucht so gut wie möglich auf diesen Tag vorzubereiten. Besonders toll fand ich dabei die Videos von „Be happy and travel“. Wie Anni in ihren Videos aber auch öfter betont, soll man nicht alles wortwörtlich nachplappern, was man in all diesen Videos und Guides hört, sondern seine eigene Persönlichkeit am Vorstellungstag auspacken und eigene Antworten parat haben, die die Airline von dir überzeugen sollen.

Was sollst du zum Casting anziehen?

Wochenlang quälte ich mich mit der Outfit-Frage. Schlussendlich entschied ich mich für ein schlichtes schwarzes Kostüm mit einer weißen Bluse. Dazu klassisch schwarze Pumps in denen ich gut laufen konnte, eine hautfarbene Strumpfhose mit 40 Den (damit ich nicht so schnell eine Laufmasche bekomme), eine elegante Uhr, Perlenohrringe und eine schwarze Handtasche, in der auch eine A4-Mappe passt. Darüber habe ich einen klassischen, braunen Trenchcoat getragen. Wie ihr vielleicht herauslesen könnt, war mein Motto klassisch-elegant – genau was ich ausstrahlen wollte, um in das Bild der Airline zu passen.

Ich habe mich nicht als Flugbegleiterin „verkleidet“ und deswegen auf ein Halstuch verzichtet. Mit meinem Outfit lag ich genau richtig. Andere KandidatInnen kamen tatsächlich in Hotpants, Glitzerschuhen und oder viel zu kurzen Kleidchen. Schon nach der ersten Runde waren diese Kandidaten wieder auf dem Weg nach Hause – mit einer Absage. Haltet euch zurück und setzt lieber auf ein konservatives Outfit! Und was sollen die Männer tragen? Auch hier kann ich euch nur zu einem klassischen Anzug raten. Am besten in schwarz, dunkelblau oder grau. Dazu ein weißes oder blaues Hemd, eine schlichte, dünne Krawatte, sauber geputzte Schuhe und vielleicht eine Uhr.

Eure Traum-Airline wirkt legerer? Dann lässt sich das Outfit bestimmt abwandeln. Dennoch möchte ich an dieser Stelle betonen: Job ist Job und da sollte man beim Bewerbungsgespräch schon einen professionellen Auftritt hinlegen!

Wie soll ich mich schminken und meine Haare tragen?

Ein bisschen Flugbegleiterin habe ich dann doch gespielt und mir vorab Tutorials zu Flugbegleiter-Frisuren auf YouTube angeschaut. Am Ende habe ich dann mit einem Dutt-Kissen einen klassischen Dutt gemacht und die Babyhaare mit jede Menge Haarspray fixiert.

Zum Make-up: ich bin generell keine Frau die übermäßig viel Makeup besitzt und habe es hierbei natürlich gehalten. BB-Cream, Puder, ein bisschen Rouge, Wimperntusche und einen ganz dünnen Lidstrich und dazu ein Lippenstift in Rosenholz mit Blaustich – eine Farbe die angeblich jeder Frau steht und die Zähne weißer macht. Mit einem knalligen Rot wäre ich mir zu verkleidet vorgekommen – auch wenn ich nun als fertige Flugbegleiterin auf jedem Flug rote Lippen trage! Das ganze mit Rosenwasser fixiert und fertig war ich! Ich kann euch nur den Tipp geben: schminkt euch so, dass ihr euch wohl fühlt und schon habt ihr eine tolle Ausstrahlung!

Kann ich mich irgendwie auf diesen Tag vorbereiten?

Ja das kannst du tatsächlich! Nämlich in dem du in den Wochen vor dem Casting dein bestes Englisch hervorzauberst. Schau dir Filme auf Englisch an oder hör dir Podcasts an! Damit erweiterst du nicht nur deinen Wortschatz, sondern verbesserst auch automatisch deine Aussprache. Noch besser: suche dir ein Tandem, triff dich auf einen Kaffee und plaudere auf Englisch drauf los!

Außerdem kannst du dich mal in Ruhe hinsetzen und über deine Stärken nachdenken. Bist du ein sehr pünktlicher Mensch? Kümmerst du dich gerne um andere? Arbeitest du gerne mit Menschen? Sprichst du noch weitere Sprachen? Was kannst du besonders gut, dass du in den Job mitbringst? Schreib dir eine Liste mit deinen Stärken und dazu passenden Beispielen und lies sie dir immer wieder durch um beim Casting nicht lange überlegen zu müssen, ohne dass es auswendig gelernt klingt!

Flugbegleiter Bewerbung: Meine Tipps

  • Vergesst nicht euren Reisepass oder euren Personalausweis!
  • Sei mehr als Überpünktlich! Ich war 45 Minuten vor dem Termin schon da und hatte so genug Zeit um mich in die Situation zu finden und den Tag entspannt durchziehen zu können.
  • Bügele deine Kleidung – Ungebügelte Blusen und Hemden sowas fallen negativ auf!
  • Rede mit den anderen und stelle intelligente Fragen! Als Flugbegleiter musst du kommunikativ und offen sein. Zeige das auch zwischen den Runden, wenn du mit den anderen Kandidaten im Aufenthaltsraum sitzt.
  • Stelle den Recruitern Fragen! Du willst doch bestimmt ganz viel wissen und Nachfragen zeigt immer Engagement.
  • Schau dir vor dem Casting viele Filme, Serien und Podcasts auf Englisch an um deine Aussprache noch zu verbessern und deinen Wortschatz auszubauen.
  • Sei positiv und vergiss nicht zu lächeln. Bleib dabei aber du selbst und verstell dich nicht!
  • Bei der Frage: warum willst du FlugbegleiterIn werden, antworte bloß nicht: „Weil ich ganz viel von der Welt sehen will!“ Bessere Antwort: Weil ich gerne mit Menschen arbeite. Weil ich schon Serviceerfahrung habe und gerne im Team arbeite. Weil ich einen abwechslungsreichen Job haben will, bei dem ich viele Kulturen kennen lernen kann. Klar, Layovers sind toll, aber beim Casting kommt es gar nicht gut an nur an die freie Zeit zwischen den Flügen zu denken!
  • Überlege vorab was deine Stärken sind. Hast du schon viel mit Menschen gearbeitet? Hast du Serviceerfahrung, eine Ausbildung zur Krankenschwester, Ersthelferin oder ähnliches gemacht? Dann betone das in den Runden immer wieder und punkte mit Fachwissen, dass du in den Beruf mitbringst!
  • Vergiss nicht genügend zu trinken und auch mal was zu essen – der Tag dauert lange und ist ziemlich aufregend und anstrengend!

An dieser Stelle kann ich euch nur noch ganz viel Glück wünschen und hoffen, dass ihr mir von euren Castings erzählt! Und vielleicht sehen wir uns ja bald auf Strecke!


Du willst mehr über mein Leben als Flugbegleiterin wissen? Dann lies dir unbedingt auch diese Beiträge durch!

Big News: Ich bin jetzt Flugbegleiterin

Flugbegleiter: 25 Fragen, die du uns schon immer stellen wolltest

Vegan und lecker essen in Frankfurt – Foodguide Frankfurt am Main

Ich glaube ich habe Frankfurt am Main ziemlich unterschätzt. Denn so viele coole Lokale, wo man super vegan und lecker Essen kann habe ich in Deutschland bis jetzt selten gefunden. Egal ob ihr Lust auf thailändisch, indisch, orientalisch oder einfach nur was richtig gesundes wollt – hier findet ihr für alle Eventualitäten den perfekten Spot! Kleiner Disclaimer: nach Lesen des Beitrages könntet ihr hungrig werden und Lust haben nach Frankfurt am Main zu fahren.

Frühstücken im Mainkai Café

Ein bisschen altmodisch und unglaublich gemütlich. Auf der ersten Blick denkt man vielleicht gar nicht, dass man hier so ein leckeres veganes Frühstück bekommt. Also unbedingt „Der Veganer“ bestellen. Sojamilch gibt’s hier natürlich auch. Und für alle Nicht-Veganer gibt es auch jede Menge auf der Karte zum Durchprobieren.

So kommst du hin: Mainkai 15, 60311 Frankfurt am Main

Speisekarte: Einfach einmal hier klicken

Vegan heaven im Vevay

Holy Guacamoly, war das lecker! Das Vevay hat zwei Filialen in München und in beider bekommt ihr rein vegane, glutenfreie und vegetarische Gerichte, Desserts und mehr. Ich habe mich für eine Reisbowl mit jede Menge Gemüse entschieden. Wenn ihr mehr Lust auf ein veganes Dessert habt, kann ich euch das Vevay Café empfehlen – dort gibt es eine größere Auswahl an Nachspeisen!

So kommst du hin: Neue Mainzer Str. 20, 60311 Frankfurt am Main

Speisekarte: Einfach einmal hier klicken

Lust auf Thailändisch? Dann ab ins Green Thai

Thailändisch geht einfach immer! Gleich ums Eck von meinem Hotel habe ich das Green Thai gefunden und musste dort gleich zum Mittagessen vorbeischauen. Das Lokal war voll – ein gutes Zeichen! Die Köche im Green Thai wurden alle in Thailand ausgebildet und das schmeckt man auch. Ich kann euch auf jeden Fall den Yam Wunsen Jen Salat mit Glasnudeln, Thai-Sellerie, Koriander und Limetten-Chili-Dressing empfehlen!

So kommst du hin: Zeil 13, 60313 Frankfurt am Main

Kaffeepause im Tachelesz

Schon am ersten Tag bin ich öfter am Tachelesz vorbeigelaufen und nachdem es mir an einem Tag nicht ganz so gut ging, bin ich ins Tachelesz gegangen. Ich wurde total nett empfangen, die Kellner waren so aufmerksam und haben sich riesig über eine gute Bewertung auf Yelp gefreut – so sympathisch! Ich war sofort besser gelaunt, als ich mich mit meinem Buch ins Café gesetzt habe um ein bisschen runterzukommen.

So kommst du hin: Neue Kräme 12, 60311 Frankfurt am Main

Speisekarte: Habe ich online leider nicht gefunden

Indisch und cool im Eatdoori

In letzter Zeit habe ich ständig Lust auf indisches Essen, deswegen durfte das auch in Frankfurt nicht fehlen. Nach einer kurzen Google Suche fand ich das Eatdoori am Hauptbahnhof. Wer das Indish in Wien kennt und mag wird sich hier wohlfühlen. Und ich glaube die Fotos sprechen auch für sich! Ich habe mich schlussendlich für Achari Subz entschieden und dazu mit Zwiebel gefülltes Naan. Sehr, sehr lecker und ich komme beim nächsten Frankfurt-Besuch bestimmt wieder her.

So kommst du hin: Kaiserstraße 55, 60329 Frankfurt am Main

Speisekarte: Einmal hier klicken

Abendessen im Gioia Frankfurt

Große Empfehlung zum Abendessen! Hier wird wirklich jeder was finden. Egal ob Pizza aus dem Steinofen, die vegetarische Platte (unbedingt probieren!) oder Pasta. Die Karte ist ziemlich groß und so fällt die Entscheidung gar nicht so leicht. Ihr werdet aber auf jeden Fall hier gut satt dank der großen Portionen. Unbedingt auch den Apfelwein probieren (gibt es hier pur, sauer oder süß).

So kommst du hin: Paradiesgasse 67, 60594 Frankfurt am Main

Speisekarte: Einfach einmal hier klicken

Ihr wollt noch mehr über meine Reise nach Frankfurt erfahren? Dann klick dich doch hier durch meinen Artikel zu „10 Dinge, die du in Frankfurt gesehen haben musst“ und „Frankfurt am Main in 3 Tagen“.

Frankfurt am Main – diese 10 Dinge musst du gesehen haben

Ich habe Frankfurt am Main total unterschätzt

Hätte ich gewusst, wie cool und schön Frankfurt zugleich sein kann, wäre ich schon viel eher hingefahren. Irgendwie hatte ich ein sehr trübes und graues Bild der Stadt in meinem Kopf. Finanzwelt, langweilige Bürotürme und gestresste Menschen die zu Meetings laufen. Wie falsch ich doch lag! Das Museumsufer, die neue Altstadt, der Palmengarten, die schönen Altbauhäuser und die vielen coolen Lokale haben mir das Gegenteil bewiesen. Mein Lieblingsplatz ist dabei der Platz vor der alten Oper. Hier sieht man den Mix aus alten Häusern, die mich ein bisschen an Paris erinnern, mit den riesigen Wolkenkratzern besonders gut. Das macht Frankfurt am Main nicht nur cool, sondern auch gemütlich und hübsch – der perfekte Mix, meiner Meinung nach.

Klar, nicht jedes Eck von Frankfurt ist wunderschön. Zum Beispiel habe ich mich in der Gegend rund um den Hauptbahnhof gar nicht wohl gefühlt. Wenn man dann von allen Seiten hört, nicht alleine dort abends zu sein und immer die Tasche zuzumachen, damit bloß nichts geklaut wird, ist man natürlich auch noch doppelt vorsichtig. Ich fühle mich in großen Menschenmassen einfach nicht wohl und so hatte ich teilweise in Frankfurt ein bisschen mit mir selbst zu kämpfen. Sucht man sich aber die Ecken gezielt aus, an denen man sich wohl fühlt, kann man in Frankfurt eine wirklich schöne Zeit haben. Und mit diesen Ecken meine ich: das Ufer am Main, vor allem wenn die Sonne untergeht. Der wunderschöne Palmengarten und der Maintower, bei dem man einen fantastischen Blick über die komplette Stadt hat. An dieser Stelle möchte ich euch 10+1 Dinge vorstellen, die ihr auf keinen Fall in Frankfurt verpassen dürft.

10+1 Aktivitäten, die ihr in Frankfurt am Main machen müsst

  1. In der neuen Altstadt spazieren und im Tachelesz eine Kaffeepause machen
  2. Am Mainufer frühstücken, zum Beispiel im Mainkai Café
  3. Auf den Main Tower auf 200 Meter Höhe auf Frankfurt hinunterschauen. Kostet nur 7,50 Euro
  4. Einen Vormittag im Palmengarten im Grünen verbringen
  5. Vegan, gesund und so lecker essen im Vevay
  6. Die Skyline von Frankfurt bei Nacht bewundern
  7. Den Römer und die hübschen Häuser drumherum bewundern
  8. Eine Tour durch den Flughafen von Frankfurt machen – er ist tatsächlich der größte Flughafen Deutschlands!
  9. Über den Kleinhallenmarkt von Frankfurt schlendern
  10. Am Platz der alten Oper sitzen und die Menschen beobachten
  11. Wiederkommen, weil Frankfurt einfach so schön ist

Ich liebe den Mix aus historischen Altbauhäusern und modernen Wolkenkratzern. Das macht Frankfurt unglaublich interessant und richtig cool.

Grau in Grau? Frankfurt am Main kann viel mehr

Fake ist: als ich mich vor einem Jahr für meinen Job als Flugbegleiterin beworben habe, stand auch Frankfurt im Raum. Nachdem ich mich nun aber ein bisschen in Frankfurt verliebt habe, gefällt es mir fast sogar besser als München. Aber wie man so schön sagt: nichts passiert ohne Grund und ohne München wäre ich jetzt nicht so glücklich und zufrieden, wie ich es im Moment bin.

Frankfurt hat mich auf jeden Fall nicht zum letzten Mal gesehen und ich freue mich schon jetzt aufs nächste Mal.

Lust auf Abkühlung? Kurzurlaub im Ferienparadies Truppe-Muschett

Umso mehr schätze ich es jetzt! Während meine Freunde aus Wien viel Geld und Zeit in die Suche nach einer schönen Unterkunft am Wörthersee stecken, kenne ich die schönsten Plätze und Geheimtipps seit meiner Jugend. Wie ihr wisst, war ich auf einer Tourismusschule und kenne deswegen ganz viele tolle Hotels und Ferienwohnungen in der Gegend. Heute möchte ich euch dabei einen ganz besonders schönen Fleck am Wörthersee vorstellen: das Ferienparadies Truppe-Muschett in Velden am Wörthersee. Wann immer ich Lust auf eine Abkühlung am See habe, bin ich hier zu finden!

Das kann ich euch mit besten Gewissen empfehlen…

Die Ferienwohnungen gehören den Eltern von einer meiner besten Freundinnen und seit ich 14 Jahre alt bin, war ich jeden Sommer hier am Wörthersee! Unvergesslich sind dabei die vielen Grillabende mit Freunden, die Abende, an denen wir Mädls uns für Bälle im Casino Velden hier gegenseitig geschminkt haben und die nächtlichen Sprüngen in den See! Ich habe so viele tolle Erinnerungen aus meiner Jugend hier gesammelt und noch immer treffen wir uns jeden Sommer hier, um Quality Time wie früher zu verbringen.

Ich kenne wenige Menschen, die so herzlich und – ganz wie es sich in Kärnten gehört – gastfreundlich sind wie Susi und Walter. Hier merkt man, wie wichtig ihnen die Familie und der Betrieb ist und wie viel Liebe zum Detail in jeder Ferienwohnung steckt. Deswegen freut es mich persönlich auch besonders, dass sie schon zu „Top of Wörthersee“ ausgezeichnet wurden, 5 Sterne bei Holiday Check und das Qualitätssiegel Kärnten für die besten Hotelbetriebe in der Region bekommen haben. (Funfact: zu diesem Qualitätssiegel habe ich vor 7 Jahren meine Maturaarbeit in Tourismusmarketing geschrieben!)

Abkühlung am Wörthersee

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass in Kärnten immer die Sonne scheint. Das ist zum Glück nicht so! Jetzt denkt ihr euch vielleicht: „Aber genau wegen dem schönen Wetter möchte ich doch an den Wörthersee!“ Aber ohne Regen und ein paar kühlen Tagen zwischendurch wäre es nicht so schön bei uns. Die grünen Wälder und frische Luft kommt nicht von irgendwoher und deswegen sind so ein paar Regentage zum Abkühlen genau das richtige. Was viele nämlich gar nicht wissen: man kann am Wörthersee viel mehr als Schwimmen und Bootfahren. Ich sage nur: Sauna, Waldquellenbad und Whirlpool! Bei den vielen Sonnenstunden, die man garantiert hier hat, ist so ein frischer Tag genau das richtige. An denen man es sich während der Abkühlung im Spa-Bereich gemütlich machen kann und nach der Sauna nackig durch den Wald spaziert.

Heute habe ich ein Q&A“ zu meinem Geheimtipp am Wörthersee für euch

Q Wem empfiehlst du das Ferienparadies Truppe-Muschett?

A Egal ob ihr mit euren besten Freunden, mit eurer Familie oder auch zu zweit Lust auf den Wörthersee habt – ihr werdet hier bestimmt fündig. Ihr könnt euch Ferienwohnungen zwischen 50 – 70 Quadratmeter aussuchen oder ganze Ferienhäuser von 100 – 120 Quadratmeter und so bis zu sieben Personen mitnehmen! Jede Ferienwohnung oder Ferienhaus hat eine eigene Terrasse oder einen Balkon, eine eigene Küche und sind einfach rundum stimmig und gemütlich.

Q Gibt es einen direkten Seezugang?

A 2 Minuten zu Fuß den kleinen Hügel runter und ihr steht schon direkt im Wasser vom Wörthersee. Das Ferienparadies Truppe-Muschett hat einen hauseigenen Badestrand mit Liegewiese und richtig gemütlichen Himmelbetten. Vom Steg aus könnt ihr für eine Abkühlung ins Wasser springen.

 

 

Q Wie komme ich am besten dorthin?

A Mit dem Railjet kommt ihr von Wien direkt in 4 Stunden nach Velden am Wörthersee und könnt so dazu CO2 sparen. Ihr könnt aber natürlich auch mit dem Auto, Motorrad oder auch Fahrrad anreisen – Parkplätze gibt es genügend!

Q Kann ich nur im Sommer hier Urlaub machen?

A Nein! Ihr könnt auch zur Weihnachtszeit herkommen und das winterliche Velden erleben. Besonders empfehlen kann ich euch den schönen Adventmarkt und ein Spaziergang durchs verschneite Velden. Am Wörthersee wird hier dann übrigens ein Adventkranz im Wasser aufgebaut! Eine kurze Autofahrt entfernt könnt ihr auf der Gerlitzen, in Bad Kleinkirchheim oder in Tarvis Skifahren oder Snowboarden.

Q Was kann man in Velden alles unternehmen?

A Da wäre natürlich das Casino in Velden und das Gig, in dem man Abends feiern gehen kann. Seit neuestem gibt es in Velden außerdem die Eismacher. Ich war selbst noch nicht dort, aber habe nur gutes gehört. Jeden Donnerstag findet in Velden übrigens ein Bauernmarkt statt, in dem ihr unverpackte Lebensmittel aus der Region kaufen könnt. Wer keine Lust auf Kochen im Urlaub hat: Die beste Pizza in Velden könnt ihr zu Fuß erreichen. Gleich am Seecorso ist die Pizzeria da Leopoldo. Bestellt hier unbedingt die Pizza al Antipasti und reserviert vorher einen Tisch! Gleich nebenan könnt ihr für einen Absacker auch in den Sol Beach Club!

Q Auf was kann man sich im Spa-Bereich freuen?

A So eine kleine Abkühlung ist sehr willkommen, denn dann hat man endlich Gelegenheit das Spa zu nutzen. In der Regenbogen-Wellness-Oase findet ihr einen Whirlpool, zwei Saunen, die Indoor-Sonnenbestrahlung und den Ruheraum. Um euch nach der Sauna abzukühlen, müsst ihr den Barfussweg durch den Wald entlanglaufen. Und wem das nicht genug ist; man kann auch unter die Steindusche und ins Waldquellenbad!

 

 

Q Kann ich mit Kindern kommen?

A Ja klar! Es gibt einen Spielplatz, einen Indoor Spielraum und sogar einen Kinderfuhrpark. Das Gelände ist wirklich groß und da man den kleinen Hügel zum See runter muss, können Kinder auch nicht plötzlich ins Wasser fallen.

Q Und wie schaut es mit Hunden aus?

A Die müssen leider zu Hause bleiben!

Q Mein persönliches Highlight?

A Die Zirbenzimmer sind einfach der Wahnsinn. Während der Schulzeit haben wir Mädels oft in den Ferienwohnungen geschlafen. Walter hat alles selbst gebaut und in vielen Zimmern Zirbenholz verwendet.  Durch den Geruch des Holzes kann ich wahnsinnig tief und lange schlafen und fühle mich danach immer wie ein neuer Mensch.

So kannst du deine Reise finanzieren – 6 Jobs, die die Reisekassa füllen

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Ein Jahr die Welt bereisen und unterwegs Geld verdienen und dir somit die Reise finanzieren? Und kannst im besten Fall deine Reise sogar noch ein paar Wochen oder Monate verlängern? Klingt doch noch viel besser! Das wichtigste ist: sich für manche Arbeiten nicht zu schade zu sein, kreativ werden und auf jeden Fall jede Menge Motivation mitbringen. Die Welt ist bunt und genauso vielfältig sind auch die Jobs die dort draußen auf euch warten. Was tut man nicht alles, um ein bisschen mehr von der Welt sehen zu können?

Das Jahr nach der Schule fürs Reisen nutzen: Zivildienst im Ausland machen

Besonders spannend für alle österreichischen Burschen, die mehr aus ihren Zivildienst machen wollen: Ein alter Bekannter von mir durfte seinen Zivildienst in Südafrika absolvieren. Und damit auch ein ganzes Jahr in Afrika leben! Das führte zu unzähligen Trips nach Kapstadt, vielen Safaris und jede Menge Abenteuer. In seiner Arbeitszeit unterrichtete er Kinder in Informatik und Englisch und hatte die Chance viele andere Freiwillige kennen zu lernen. Einziges Problem: in Österreich können nur Männer den Zivildienst so absolvieren, Frauen zahlen für diese Projekte meistens und verdienen somit kein Geld, sondern zahlen drauf.

So viel verdienst du: nur ein kleines Taschengeld, aber du hast keine weiteren Kosten für das Jahr

Mit Babysitten die Reise finanzieren: Babysitten auf der ganzen Welt mit Babysits

Du kannst gut mit Kindern und möchtest Einheimische kennen lernen? Dann musst du dir unbedingt Babysits merken. Damit kannst du deine Dienste als Babysitter auf der ganzen Welt anbieten und damit das nötige Kleingeld für die Reise sammeln. Sowohl von zu Hause als auch dann während der Reise! Babysits ist mit 1,3 Millionen Nutzern schon in mehr als 28 Ländern weltweit am Start und vermittelt Babysitter und Tagesmütter. Wer also vor hat für einige Monate in New York oder Sydney zu leben, aber nicht weiß wie er sich die Reise finanzieren soll, der sollte hier unbedingt mal vorbeischauen!

Das A und O sind gute Bewertungen. Deswegen lohnt es sich auf jeden Fall schon vor der Reise mit dem Babysitten über Babysits anzufangen, um schon vorab Top-Bewertungen von anderen Eltern zu sammeln. Damit könnt ihr gleichzeitig auch schon vor der Reise die Reisekassa füllen und dann vor Ort einfach nur das Reisen genießen! Also überlegt euch schon mal ein paar Spiele für die Kids, schreibt ein tolles Profil, das euch von den anderen Babysittern abhebt und freut euch schon auf die nächste Reise! Meiner Meinung nach ist das besonders toll für Studenten, die abends auch mal Zeit haben und von einer längeren Reise in den Semesterferien träumen!

So viel verdienst du: im Durchschnitt 9,99 Euro/Stunde

Vom Strand aus arbeiten: Als Freelancer auf der ganzen Welt arbeiten

Schon mal von Digital Nomads gehört? Das sind Leute die ihr Geld online verdienen. Egal ob als Blogger, Social Media Consultant, im Affiliate-Marketing, Digital Coach, E-Commerce, Programmierer, Grafikdesigner, oder, oder, oder. Dabei heißt es: professionell arbeiten und kreativ werden. Immer mehr Menschen streben nach so einem Leben und so wird es immer schwieriger sich von der Masse abzuheben. Man führt also ein ortsunabhängiges Leben, kann die ganze Welt bereisen und braucht zum Geld verdienen nur einen Laptop und eine gute Internetverbindung. Mein Tipp dabei: lasst euch trotz all der Digital Nomad-Gurus nicht zu sehr einwickeln und schaut dem ganzen realistisch entgegen. Aller Anfang ist schwer und wer schon vor der Reise als Freelancer arbeitet und Kontakte knüpft, wird es dann auf der Reise viel einfacher haben.

So viel verdienst du: schwer zu definieren, je nachdem wie hoch dein Stundensatz liegt!

Gratis übernachten: In Hostels an der Rezeption arbeiten

Ihr übernachtet in einem Hostel? Und habt vielleicht sogar ein wenig Erfahrung in der Hotellerie? Perfekt! Damit spart ihr schon mal viel Geld und könnt auch gleich mal nachfragen, ob sie ein wenig Hilfe brauchen. Egal ob du an der Rezeption die Leute eincheckst oder auch mal Wäsche wascht – damit kannst du oft gratis im Hostel übernachten und du musst nur einmal aus dem Bett fallen und bist schon in der Arbeit. Und kannst damit deine Reise und deinen Aufenthalt verlängern, ohne Geld zu verlieren.

So viel verdienst du: du bekommst zwar kein Geld, aber kannst dafür gratis im Hostel übernachten

Fürs Reisen bezahlt werden: FlugbegleiterIn oder PilotIn werden und die Welt sehen

Montags nach New York, Sonntag nach Mexiko? Yes, please! Als FlugbegleiterIn oder PilotIn sieht man jede Menge von der Welt und hat dazu noch die Chance mehr als jeder Reisende zu sehen, weil man immer wieder in die Destinationen kommt. Zwei Mal im Monat nach San Francisco? FlugbegleiterIn oder PilotIn haben die Möglichkeit und je nach Airline so ein Dienstplan auch sehr wahrscheinlich! Dabei ist man natürlich nicht nur für den Service an Bord zuständig, sondern hauptsächlich wegen der Sicherheit der Passagiere und für Notfälle an Bord!

Je nach Airline gibt es unterschiedliche Voraussetzungen für den Job. Immer dabei aber eine Mindestgröße (meistens 1,60 Meter), super Englischkenntnisse und eine kommunikative und teamfähige Persönlichkeit.

So viel verdienst du: je nach Dienstplan und Airline zwischen 1000-1400 Euro pro Monat

China für Einsteiger – 10 Tipps für deine erste Reise nach China

Ich war inzwischen schon dreimal in China und immer noch lerne ich so viele spannende Seiten dieses Landes und vor allem von der chinesischen Kultur kennen. Als Flugbegleiterin muss ich noch mehr auf die Kultur eingehen, als „normale Touristen“ – deswegen habe ich auch im Rahmen meiner Ausbildung einiges dazu gelernt. Praktische Tipps für vor Ort erfahre ich meistens aber durch dienstältere Kollegen oder einfach beim learning by doing.

Diese Apps musst du dir vor deiner China Reise downloaden

1. VPN APPS

In China hast du keinen Zugriff auf Whatsapp, Facebook, Instagram, Youtube oder Google. Deswegen lade dir unbedingt noch zu Hause ein paar VPN Apps auf dein Smartphone. Und ich spreche hier absichtlich in der Mehrzahl, denn oft funktioniert ein bestimmter VPN Anbieter nicht und du brauchst Ersatz! Am besten du googelst vor deiner Reise „VPN Apps für China aktuell“ und lädst dir gleich mal 3-4 Apps auf dein Handy. Achtung: die meisten kosten gar nicht mal so wenig, aber die ersten 7 Tage sind kostenlos. Denk unbedingt daran die Apps zeitnah zu deabonnieren, um nicht Unsummen dafür auszugeben. Hier meine Favoriten:

  • Nord VPN
  • Express VPN
  • Private VPN

2. Wechat

In China läuft fast alles über Wechat. Du kannst im Supermarkt damit bezahlen, dir ein Didi rufen (die chinesische Version von Uber), Telefonieren, Nachrichten verschicken, Arzttermine buchen und vieles mehr. Wenn du vorhast länger in China zu bleiben, lohnt es sich Wechat zu downloaden.

3. Safari oder Firefox Browser App

Wie schon gesagt wird Google von China blockiert. Hole dir deswegen unbedingt noch einen anderen Browser außer Google Chrome auf dein Smartphone, beispielsweise Safari oder Firefox. So kannst du zwar immer noch nichts „googeln“, aber zumindest kommst du auf Bing oder andere Suchmaschinen um dich informieren zu können.

4. Offline Maps

Gestrandet irgendwo in China und du weißt nicht wie es nach Hause geht? Dann ist eine Offline Map besonders nützlich. Ich habe Maps Me immer auf meinem Handy und finde so immer wieder mein Hotel, Sehenswürdigkeiten oder Restaurants in meiner Nähe.

Vegetarisch/vegan essen in China?

Als Vegetarier/Veganer hat man es in China wirklich nicht leicht. Ich hatte ja schon ein bisschen Bammel vorm ersten Mal essen gehen in China. Fleisch ist dort nach wie vor Luxus und etwas ganz besonderes. Bestellt man was vegetarisches, wird oft angenommen, dass man sich Fleisch nicht leisten kann und bekommt gratis ein bisschen Fleisch on Top drauf. Dank „Happy Cow“ und den Tipps von Freunden findet man aber dennoch auch in normalen Lokalen vegetarisches, wenn auch nicht immer veganes, auf der Karte. Besonders bei Streetfood bleibt man als Vegetarier/Veganer hungrig – hier findet man jede Menge Fleisch, Fisch oder Insekten und irgendwie weiß man nie so richtig, was das jetzt eigentlich genau ist. Die Alternative? Vegetarische Restaurants, die ihr Dank eurer neuen VPN Apps und Browser bestimmt finden werdet.

Englisch sprechen in China

Ein Problem, mit dem ich in China täglich konfrontiert war: kaum jemand spricht hier gutes Englisch – auch nicht in Großstädten wie Shanghai! Das ist besonders unpraktisch, wenn man versucht dem Taxifahrer zu erklären wo man eigentlich hin möchte. Oder wenn man beim Shopping versucht den Preis zu verhandeln oder etwas bestimmtes sucht. Oder wenn man dem Kellner klarmachen möchte, dass man dieses oder jenes nicht Essen möchte.

Mit Emojis kommunizieren oder Übersetzungsapps nutzen

Und wieder mal eine Lösung, die ohne Smartphones nicht möglich wäre: Viele Chinesen sind sich diesem Problem bewusst und haben auf ihren Smartphones Übersetzungsapps. Alternativ kann man auch versuchen über die Emojis am Smartphone etwas zu erklären. Zum Beispiel:

Get me home/Take me to- Karte vom Hotel mitnehmen

Bleiben wir gleich mal beim Thema Sprachbarriere. Versucht mal dem Taxifahrer klarzumachen in welche Bar oder in welches Hotel ihr fahren wollt, wenn dieser kein Englisch versteht. Dafür gibt es in fast jedem größeren Hotel die praktischen „Get me home“ oder „Take me to“-Karten mit den wichtigsten Stops in einer Stadt. Dort steht eigentlich immer ein bekannter Club, ein Museum, eine Mall, coole Bars, Sightseeing-Stops und natürlich das Hotel selbst auf Mandarin und Englisch drauf. Habt ihr einen Stop der nicht auf der Karte steht, könnt ihr euch auch alternativ die Adresse von eurem Concierge in chinesischen Schriftzeichen aufschreiben lassen und dem Taxifahrer geben.

Ein paar Brocken chinesisch lernen

Egal in welchem Land man gerade ist: ein paar Brocken in der Landessprache zu können schadet niemals! Die Leute sind einem gleich mal freundlicher gesindt, beim Verhandeln geht der Preis auch gleich mal ein bisschen weiter runter und man kann einfache Probleme schneller lösen. Hier deswegen ein paar hilfreiche Phrasen, die euch auf jeden Fall weiterhelfen werden:

Was kostet das…? duō shǎo qián…?多少钱。。。?

Wo ist die nächste Toilette – Zuìjìn de cèsuǒ zài nǎlǐ? 最近的厕所在哪里?

Ich bin Vegetarier. – Wǒ shì sùshízhě. 我是素食者。

Ist dieses Gericht komplett vegetarisch? – Zhège cài shì quán sù de ma? 这个菜是全素的吗?

Ich möchte einen Teller gebratenen Reis (vegan, ohne Fleisch, Fisch oder Eiern)! – Wǒ yào yī wǎn chǎofàn, dànshì wǒ wánquán chī sù de. Suǒyǐ, qǐng nín bù fàng ròu, yú he jīdàn. 我要一碗炒饭, 但是我完全吃素的。所以,请您不放肉,鱼和鸡 蛋 !

Wie ticken die Chinesen?

Bitte und Danke sagen in China

Seid darauf vorbereitet, dass in China alles ein bisschen anders läuft. Ein Beispiel: hier sagt kaum jemand Bitte oder Danke. Warum? Chinesen verzichten auf diese Höflichkeitsfloskeln oft, weil bestimmte Dinge einfach als Selbstverständlich gesehen werden. Wenn ihr trotzdem Danke sagen wollt, könnt ihr einfach „Xiexie“ sagen oder mehrmals mit den Fingerkuppen auf den Tisch klopfen.

Ein „Nein“ gibt es in China nicht

Denn das gilt ebenfalls als Unhöflich. Viel eher sagen Chinesen „Vielleicht“ oder suchen nach einer Alternative. Fatal war das für mich, als ich total verloren war und nicht wusste in welche U-Bahn ich nun steigen soll. Ich versuchte mich durchzufragen – auf Englisch – aber kaum jemand gab zu nicht zu verstehen was ich meinte und traute sich mir ein „Sorry ich weiß nicht was du meinst“ zu sagen. Stattdessen wurde ich in drei verschiedene Richtungen geschickt, und war am Ende noch falscher als davor. Sollte euch das auch passieren, dann fotografiert euch die nächste U-Bahnstation eures Hotels auf Chinesisch ab oder nehmt eine „Take me home“-Karte vom Hotel mit, um im Notfall einfach ein Taxi nehmen zu können.

Schmatzen und schlürfen

In China ist es ein positives Zeichen, wenn der ganze Tisch schmatzt und schlürft. Das heißt einfach, dass das Essen gut schmeckt und ist somit ein Kompliment! Dieser Punkt ist für mich persönlich ganz besonders gewöhnungsbedürftig, da ich es schon nicht aushalte, wenn jemand zu laut kaut – geschweige denn schmatzt. Apropos Essen: Werdet ihr von Chinesen zum Essen eingeladen, dann hütet euch davor Reis zu bestellen. Wer Reis bestellt ist nicht satt geworden und beleidigt damit quasi den Gastgeber.

Achtung: Shoppingrausch in China – Fakemarket und Plagiate

Städte wie Shanghai, Beijing, Shenzhen oder Macau laden dank Fakemarkets zum Shoppen ein. Lasst euch gesagt sein: hier bekommt ihr alles was ihr wollt. „Designer“-Taschen, die von den Originalen kaum zu unterscheiden sind, Technikzeug wie Airpods, Kameraequipment und Lautsprecher, Schuhe und Uhren und vieles mehr. Ihr solltet aber auch immer den Zoll bei der Heimkehr im Kopf haben, bevor ihr eurer ganzes Geld in gefälschte Chanel-Taschen steckt. Prinzipiell dürfen Plagiate in die EU eingeführt werden, wenn sie dem persönlichen Gebrauch nutzen und keine kommerziellen Gründe mitspielen. Mehr Informationen dazu findet ihr hier: www.zoll.de

Entscheidet ihr euch fürs Shoppen, dann solltet ihr aber auf jeden Fall handeln. Es gilt als unhöflich gleich den ersten Preis zu akzeptieren und macht auch Spaß! Lasst euren Verstand trotz der Schnäppchen trotzdem eingeschaltet. Ein Beispiel: Ihr seht eine Ledertasche für umgerechnet 20 Euro. Denkt darüber nach welches Leder das sein kann und zu welchen Bedingungen die Tasche hergestellt wurde, wenn sie nur 20 Euro kostet!

Editors-Tipp

Seid ihr in Shanghai auf dem Weg zur U-Bahn, dann schaut euch die Shops in den U-Bahn Stationen genauer an. Dort kann man unglaublich schöne Kleidungsstücke und handgemachten Schmuck finden, der kein Plagiat ist und oft vom Designer selbst hergestellt wird. Ich habe mir so meinen Lieblingsring und ein sehr süßes Kleid gekauft, das ich nahezu jeden zweiten Tag nun trage. Anders als am Fakemarket kann man hier auch oft die Kleidung probieren, trotzdem handeln und wirklich schöne Teile finden!


Disclaimer: Natürlich kann man all diese Dinge nicht über alle Chinesen stülpen und einige von ihnen sprechen tolles Englisch, sagen Bitte und Danke und man kann auch mal Reis bestellen (tu ich übrigens immer, weil ich so gerne Reis esse). Dieser Guide soll euch einen kleinen Einblick in das China geben, das ich in den letzten Monaten kennen lernen durfte.  Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß auf eurer ersten Reise nach China und würde mich wahnsinnig darüber freuen zu hören, wie es euch gefallen hat!

Flugbegleiter: 25 Fragen, die du uns schon immer stellen wolltest

Was wolltest du schon immer mal einen Flugbegleiter fragen? Auf Instagram habt ihr mir beim Crewlife Q&A viele Fragen zu meinem neuen Job geschickt. Seit einigen Monaten fliege ich nämlich als Flugbegleiterin rund um die ganze Welt und darf wieder mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

Q: Bei welcher Airline fliegst du als Flugbegleiterin?

Sorry to say, aber ich verrate nicht bei welcher Airline ich fliege – das ist mit meinem Arbeitgeber so abgeklärt und bietet mir mehr Freiheiten am Blog. Ich kann euch aber verraten, dass ich bei einer deutschsprachigen Airline fliege. Im Moment fliege ich nur Langstrecke, ab Ende des Sommers kommt bei mir die Kurzstrecke und Mittelstrecke dazu!

Q: Habt ihr Flugbegleiter auch mal Angst bei Turbulenzen?

Wenn man so viel fliegt wie wir Flugbegleiter, sind Flüge mit Turbulenzen nicht zu vermeiden. Prinzipiell gibt es vier Stufen von Turbulenzen, die schwächste Form haben wir eigentlich auf jedem Flug. Solange man mit dem Trolley fahren kann, ist alles in Ordnung. Ich kann nur von mir selbst sprechen, aber die Angst vor Turbulenzen sind nicht leicht zu erklären. Ich persönlich habe keine Angst vorm Absturz, sondern eher, dass ich mich verletzte, weil die Turbulenzen oder Luftlöcher ohne Vorwarnung kommen und ich gerade mit dem Trolley in der Kabine bin und einmal durch das Flugzeug fliege – und der Trolley mit mir. Deswegen ist es auch so wichtig angeschnallt zu bleiben – auch wenn die Anschnallzeichen nicht eingeschaltet sind! Luftlöcher können nämlich jederzeit auftreten und uns mal so richtig durchschütteln. Ganz am Anfang wurde mir durch die Turbulenzen auch öfter mal schlecht, mit der Zeit hat sich mein Körper an das Schaukeln und Gewackel zum Glück gewöhnt.

Q: Wie ist es in einem engen Flugzeug mit begrenzt Platz zu arbeiten?

Inzwischen fühlt sich das Flugzeug wie mein Wohnzimmer an, indem ich genau weiß wo was zu finden ist. Ich fliege im Moment drei Flugzeugtypen und in manchen haben die Gäste mehr Platz, in anderen ist für uns Flugbegleiter mehr Raum zum Arbeiten. Je nach Größe der Crew und Arbeitsposition kann es auch mal ganz schön eng und kuschelig werden. Damit wir uns nicht unnötig auf die Füße steigen, ist es so wichtig, dass jeder von uns in der Crew seine Aufgaben und Arbeitspositionen kennt. Klar, auch Passagiere haben begrenzt Platz und vor allem in der Economy will man einfach mal nur seine Füße in den Gang ausstrecken. Wir Flugbegleiter müssen aber hier auch durch, schließlich ist das unser Arbeitsplatz. Sollten wir euch also mit unserem Trolley streifen, wir euch mit den hohen Stöckeln auf die Zehen treten oder im schlimmsten Fall mit dem schweren Ding über den Fuss rollen, tut uns das natürlich wahnsinnig leid und es war garantiert keine Absicht.

Q: Wie gehst du mit alkoholisierten Gästen um?

Unser Job ist es schon beim Einsteigen der Gäste einen Eindruck von unseren Passagieren zu bekommen. Wer verhält sich eigenartig, wer ist krank und wer könnte Probleme machen? Am besten lädt man problematische Fälle gleich wieder aus, denn in der Regel wird es oben auf 10.000 Fuss nicht besser. Fängt jemand während dem Flug an viel zu trinken, ist die Kommunikation in der Crew essentiell. Wir müssen alle Bescheid wissen um alkoholisierten Gästen nicht mehr zu trinken zu geben und die Lage so zu entschärfen.

Q: Hattest du schon mal Probleme mit Passagieren?

Ich persönlich zum Glück noch nicht. Aber auf einem meiner letzten Flüge hatten wir fast eine Stunde Verspätung, da wir vor dem Start noch einen Herrn ausladen mussten. Warum? Weil er der Meinung war, er könne einer meiner Kolleginnen auf den Hintern greifen. Nachdem er sich überhaupt nicht einsichtig zeigte und am Ende sogar unseren Kapitän auslachte, wurde er von der Polizei aus dem Flugzeug entfernt. Wir Flugbegleiter sind nicht im Ticket inbegriffen, also bitte behaltet eure Hände bei euch und behandelt uns mit Respekt – so wie wir euch auch.

Q; Wie lange seid ihr an einem Ort, bevor es wieder zurück geht?

Das kommt ganz auf die Flugpläne und die Dauer des Fluges an. An der Ostküste von Amerika, also New York, Boston, Washington, usw. haben wir 24 h Zeit, bevor wir wieder in das Flugzeug steigen. In San Francisco, Los Angeles, Shanghai, usw. sind zwei in der Regel zwei Nächte. Und dann gibt es die tollen langen Umläufe – wo wir im besten Fall für fünf Nächte in Mexiko sind! Auf der Kurz- und Mittelstrecke innerhalb Europas schaut es da schon ganz anders aus und meistens landen wir abends und fliegen gleich morgens wieder weiter!

Die Frage der Passagiere, ob wir denn jetzt gleich wieder zurückfliegen, kann ich dann nur noch müde belächeln. Wir schauen zwar dank Concealer und Makeup meistens noch recht frisch aus, wenn wir die Gäste verabschieden, aber innerlich zählen wir nur noch die Minuten, bis es ins Layover (also die Zeit zwischen den Flügen vor Ort) und ins Bett geht.

Q: Wie viele Stunden fliegst du?

Das kommt ganz auf den Monat und auf den Vertrag an, den man bei der Airline unterschrieben hat. Ich fliege zum Beispiel im Sommer besonders viel, dafür im Winter weniger. Andere Kollegen, die zum Beispiel noch kleine Kinder oder einen anderen Job haben, fliegen Teilzeit mit nur 1-2 Flügen pro Monat. Im Juli habe ich zum Beispiel 6 Umläufe (also einmal wohin und wieder zurück) in meinem Plan stehen und das ist schon extrem viel.

Q: Wie gehst du mit Jetlag um?

Jetlag kann einem ganz schön die Reise vermiesen und auch wir Flugbegleiter sind nicht davon verschont. Was uns von normalen Passagieren unterscheidet: für den nächsten Flug müssen wir wieder topfit sein und haben oft nicht so viel Zeit um uns an die neue Zeitzone zu gewöhnen. Je nach Ankunftszeit versuche ich mich dann vor Ort wachzuhalten oder gehe gleich schlafen. Wenn wir morgens landen und noch einen ganzen Tag vor uns haben, trinke ich gleich mal einen starken Kaffee und gehe dann für 3-4 Stunden schlafen. Durch das Koffein wache ich von alleine nach einigen Stunden auf und bin trotzdem relativ erholt.

Ich habe gelernt, dass es manchmal nichts bringt sich wachzuhalten und höre auf meinen Körper. Dazu kommt, dass ich immer wieder an diesen Ort fliegen kann und wenn ich einmal so müde bin, dass gar nichts geht, dann lasse ich die Sightseeing Tour mal ausfallen. Denn die Sicherheit an Bord geht einfach vor und müde den Dienst anzutreten ist einfach ein No-Go!

Q: Wer bezahlt den Aufenthalt vor Ort?

Die Airline! Die Zeit zwischen den Flügen in einem anderen Land/einer anderen Stadt ist eigentlich keine Freizeit, sondern dienstfreie Zeit. Wir bekommen von der Airline das Hotel und die Fahrt von und zum Hotel bezahlt und organisiert. Dazu kommen die Spesen, mit denen wir uns vor Ort dann versorgen können. Die Hotels sind bei meiner Airline immer richtig toll und ich genieße die Zeit immer sehr.

Q: Wie schaffen es Flugbegleiter bis zu 12 h zu Arbeiten und bei der Landung noch so fit zu sein?

Zumindest in Europa muss kein Flugbegleiter 12 h ohne Pause arbeiten. Nachdem ihr Passagiere euer Essen bekommen habt, alles abgeräumt ist und wir den Bordverkauf beendet haben, geht es für uns in die Pause. Wir essen einen Happen und danach geht die erste Hälfte der Crew zum Schlafen. Ja richtig gehört: an Langstreckenflügen gibt es sogar richtige Betten für uns! Gut versteckt und nur für uns aus der Crew. Die andere Hälfte achtet darauf, dass die Passagiere genug zu trinken haben und es allen gut geht. Ab der Hälfte der Pause wird getauscht und die anderen gehen schlafen. So sind wir erholt für die Landung und konnten zumindest für eine kurze Zeit die hohen Schuhe ausziehen und die Beine hochlegen.

Q: Kann ich auch Flugbegleiter werden?

Kommt ganz darauf an, bei welcher Airline du dich bewerben willst! Klick dich doch mal durch die Jobausschreibungen deiner Traumairlines und lies die Anforderungen durch. Ein paar Grundkriterien sind aber: Super Englischkenntnisse, eine abgeschlossene Schulausbildung, es liegen keine Vorstrafen vor, du bist körperlich fit und flugtauglich, du kannst gut mit Menschen und arbeitest gerne im Team, du kannst schwimmen und du bist mindestens 18 Jahre alt.

Q: Wie groß muss man sein um Flugbegleiter zu werden?

Das kommt ganz auf die Airline an! Für die meisten Airlines muss man mindestens 1,60 m groß sein, andere Airlines haben gar keine Beschränkung. Warum eigentlich, fragt ihr euch jetzt? Das liegt hauptsächlich an der Sicherheit an Bord. So müssen wir an alle Fächer rankommen und dürfen uns aber auch nicht den Kopf stoßen – deswegen ist bei 1,95 m meistens Schluss!

Q: Kann man als Flugbegleiter auch ein Privatleben und eine Beziehung haben?

Eindeutig ja! Ich habe je nach Monat zwischen 2 und 6 Umläufe – je nach Ferienzeit und Buchungsauslastung mehr oder weniger. Da bleibt auch jede Menge Zeit für eine Beziehung, Familie und Freunde. Ich persönlich kann aber sagen, dass sich manche Freundschaften durch die Fliegerei im Sand verlaufen. Weil man einfach nicht bei jedem Geburtstag oder Party dabei sein kann. Heuer werde ich an Weihnachten vermutlich auch gar nicht zu Hause sein. Und um nochmal auf Beziehungen zurückzukommen: ich finde es immer schön auch mal unterwegs zu sein und dann zurück zu kommen – da hat man sich dann viel zu erzählen und die räumliche Trennung schweißt oft noch viel mehr zusammen. Ich bin aber auch der Meinung, dass man in diesem Beruf eine starke Basis in der Beziehung und jede Menge Vertrauen braucht. Wir Flugbegleiter lernen einfach unglaublich viele Menschen kennen, sind viel unterwegs und unternehmen auch mal was mit der Crew. Mein Freund muss vielleicht mehr Grundvertrauen in mich haben als bei anderen Paaren, weil ich nicht jeden Abend zu Hause bin.

Q: Stimmt es, dass viele Flugbegleiter was mit Piloten haben?

Wie in den meisten anderen Berufen auch, lernen viele Menschen ihren Partner bei der Arbeit kennen. Natürlich ergeben sich so Beziehungen, viele Ehen und bestimmt auch ab und zu lockere Bekanntschaften. Viele Freundinnen, die ich durch die Fliegerei kennen gelernt habe, sind in einer Beziehung mit einem Piloten oder sogar verheiratet! Man hat einen ähnlichen Rhythmus, der andere versteht die Probleme und Sorgen leichter und wenn man sich gemeinsam Flüge wünscht, kann man immer wieder mal einen Miniurlaub gemeinsam erleben! Von Techtelmechtel innerhalb der Crew habe ich allerdings noch nichts mitbekommen – vielleicht bin ich aber dazu noch nicht lange genug dabei oder bin auch nicht sehr empfänglich für die Signale…

Q: Was sind deine Standardstrecken?

Jeder Monat ist anders und ich fliege niemals immer die gleichen Ziele an. Zum Glück, sonst würde es ja schnell langweilig werden! Im Moment fliege ich viel in die USA, Kanada, Indien, Shanghai und hoffentlich auch bald mal nach Südafrika und Südostasien. Einmal hatte ich das Glück einen Umlauf nach Mexiko im Plan zu finden – mein bisheriges Highlight, da ich davor noch nie in Mittelamerika war. Je länger man dabei ist, desto eher bekommt man übrigens die Flüge, die man sich wünscht. Da ich noch ganz neu bin, habe ich beim Gestalten meiner Pläne noch wenig Mitspracherecht.

Q: Wohin fliegst du am liebsten?

Meine Lieblingsdestination ist eindeutig New York City! Es gibt einfach so viel zu entdecken und am liebsten würde ich jeden Monat dorthin fliegen. Egal wie oft man dort war, es ist immer wieder etwas besonderes und man entdeckt einen neuen Teil der Stadt – der vor einigen Wochen vielleicht noch gar nicht da war. Außerdem finde ich Singapur wahnsinnig toll, genauso wie Shanghai und Vermont. Ab August werde ich auf die Kurz- und Mittelstrecke, also alles innerhalb Europas, geschult und kann euch dann ein Update zu mehr Destinationen machen.

Q: Welche Passagiere nerven dich an Bord besonders?

Passagiere, die nicht den Anweisungen folgen und die Sicherheit aller an Bord gefährden. Sei es Leute, die nicht ihren Laptop zu Start und Landung verstauen, oder die trotz Anschnallzeichen und Durchsage des Kapitäns bei Turbulenzen aufstehen um irgendwas aus ihrem Koffer zu holen. Damit gefährden sie nämlich nicht nur ihre eigene Sicherheit, sondern auch die aller anderen Passagiere an Bord. Und dann gibt es die Passagiere, die vergessen haben ein besonderes Essen frühzeitig zu bestellen (zum Beispiel etwas veganes, glutenfreies, usw.), aber dann im Flieger darauf bestehen und dann ausfällig werden und richtig hangry (hungry+angry) sind. Viele vergessen, dass wir uns in einem Flugzeug befinden und nicht in einem Restaurant und jedes Kilo Beladung beachtet werden muss. Wir können also nicht unbegrenzt Essen in den Flieger laden. Solltet ihr Sonderwünsche oder Essenspräferenzen haben, erfüllen wir diese natürlich gerne, aber sie müssen logistisch koordiniert werden und deswegen so früh wie möglich, aber spätestens 24 h vor Abflug bestellt werden. Wir Flugbegleiter können viel, aber Essen aus dem nichts zaubern wie Molly Weasley leider nicht. Also unbedingt frühzeitig eure Wünsche bei der Buchung angeben und alle sind happy!

Q: Warum haben Flugzeugfenster ein Loch?

Das kleine Loch in den Flugzeugfenster nennt man „Breather Hole“ und sorgt dafür, dass der Luftdruck zwischen den drei Scheiben eines Flugzeugfenster ausgeglichen bleibt. Also keine Sorge: das Fenster ist nicht kaputt und alles ist in Ordnung!

Q: Und warum müssen die Fensterläden bei Start und Landung geöffnet werden?

Wann immer wir landen oder starten, checken wir jede Reihe und jeden Platz im Flugzeug. Wir schauen ob ihr angeschnallt seid, ob ihr den Sitz gerade gestellt habt, ob der Tisch hochgeklappt ist und ob die Fensterläden geöffnet sind. Warum? Weil wir im Notfall freie Sicht nach draußen brauchen und euch und uns so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone bringen müssen. Die Phase von Start und Landung ist besonders kritisch und wir müssen immer wissen, ob wir die Türe gefahrlos öffnen könnten und ob draußen Feuer, Wasser oder Gegenstände die Rutsche blockieren, falls wir den Flieger evakuieren müssen. Das dient also nur zu eurer und unserer Sicherheit.

Q: Ist das freundliche Lächeln der Flugbegleiter echt?

Zuerst: das Lächeln ist meistens tatsächlich ehrlich gemeint! Schon zu Beginn meiner Ausbildung habe ich vom „serviceorientierten Lächeln“ gehört. Wir Flugbegleiter sind immer am Strahlen und könnten die perfekten Models für Zahnpastawerbung sein. Fakt ist: wenn man jemanden freundlich anlächelt, hat das Gegenüber weniger Angriffsfläche und kann oft gar nicht anderes als selbst zu lächeln und freundlich zu sein. An Bord ergeben sich zahlreiche Situationen, die wir deeskalieren müssen und mit einem ehrlich gemeinten Lächeln klappt das gleich viel besser!

Q: Arbeitest du lieber in der Economy Class oder Business Class?

Eine schwierige Frage! Das hängt nämlich immer ganz von meiner Stimmung ab. An manchen Tagen bin ich in Plauderlaune, dann arbeite ich gerne in der Businessclass. In der Economy Class läuft alles viel schneller. Bei über 200 Passagiere muss es das auch! Ich übernehme übrigens auch sehr gerne die Galley-Positionen, also organisiere ich die jeweilige Küche, bereite das Essen vor und arbeite der Crew in der Kabine zu. Ich wurde gleich ganz am Anfang ins kalte Wasser geschmissen und habe festgestellt, dass ich mit dem Stress besonders gut umgehen kann, der in der Küche anfällt.

Q: Was sollte man im Flugzeug niemals machen?

Da gibt es so einige No-Go’s, die ihr bitte niemals im Flugzeug machen solltet. Hier ein paar Beispiele:

  • Wortlos einsteigen und bloß jede Höflichkeit vermeiden.
  • „Heimlich“ im Flieger rauchen – ihr könnt gar nicht so schnell einmal daran ziehen, schon springt der Rauchmelder an und ihr bekommt richtig Ärger! Feuer im Flugzeug ist somit das schlimmste und gefährlichste, was uns passieren kann. Das gilt auch für E-Zigaretten!
  • Sich den Anweisungen der Crew widersetzen, vor allem wenn es um die Sicherheit an Bord geht.
  • Versuchen uns Flugbegleiter zu begrapschen oder uns zu nahe zu kommen.
  • Barfuss durch den Flieger laufen. Das ist einfach nur eklig, don’t do it!
  • Die Kopfhörer aufbehalten, wenn wir euch fragen was ihr essen oder trinken wollt.
  • Euch auf die First Class oder Business Class schleichen, wenn ihr für die Economy Class gebucht wurdet. Wir kennen unsere Gäste und wissen genau wer wo sitzt.
  • Während dem Mahlzeiten den Sitz nach hinten stellen, sodass euer Hintermann gar nicht zum Essen kommt.
  • Euer Baby auf den Sitzen wickeln. Dafür gibt es in einigen Toiletten extra Wickeltische.

Q: Warum muss mein Handy bei Start und Landung in den Flugmodus geschaltet werden?

Diese Frage bekomme ich nicht nur von euch, sondern auch von den Passagieren sehr oft gestellt. Die Antwort: Die Signale von den Telefonen können Störgeräusche verursachen. Damit kann der Funkkontakt gestört werden und die Piloten im Cockpit können den Funk falsch oder gar nicht verstehen. Und das kann schlimme Folgen haben!

Q: Was passiert, wenn ich während dem Flug krank werde?

In meiner Ausbildung wurde ich natürlich auch in Sachen Erste Hilfe geschult und müssen jährlich diese Ausbildung wieder auffrischen. Es gibt auch viele Flugbegleiter, die früher Krankenschwestern, Rettungssanitäter, usw. waren. Dazu kommt: auf nahezu jedem Flug lässt sich irgendwo ein Arzt oder ein Passagier mit fundierten medizinischen Kenntnissen finden, den wir ausrufen lassen. Angefangen von Schmerztabletten bis zum Defibrillator gibt es im Flugzeug jede Menge medizinische Ausstattung, um dich fit für die Landung zu machen. Sollte es dir schlecht gehen, wird sofort die ganze Crew und das Cockpit informiert. Die Piloten wissen immer Bescheid wie es dir geht, um im Notfall umzudrehen oder wir um oder Landen irgendwo, um dich in das nächstgelegene Krankenhaus bringen zu lassen.

Q: Was findest du besonders schön an dem Job?

Eine sehr schöne Frage zum Abschluss! Das Flugzeug war schon immer mein Happy Place und es jetzt als meinen Arbeitsplatz zu haben macht mich einfach unglaublich glücklich. Ich liebe es, dass jeder Flug anders ist und man dabei so viele tolle Menschen kenne lernt. Früher habe ich mein ganzes Geld für Reisen gespart. Jetzt werde ich fürs Reisen bezahlt.


Noch mehr Fragen? Dann schreibt mir gerne einen Kommentar und fragt mich Löcher in den Bauch! Wenn ihr wissen wollt warum ich überhaupt den Entschluss gefasst hab, mein Leben umgekrempelt habe und in die Fliegerei gegangen bin, könnt ihr hier den ganzen Beitrag dazu lesen!

BIG NEWS: Ich bin jetzt Flugbegleiterin

Ich bin mir ganz sicher, dass nichts im Leben ohne Grund passiert. Und wenn sich eine Tür schließt, so öffnet sich mindestens eine andere. In dem Moment, als eine meiner Türen zuging (oder sie mir eher zugemacht wurde), fühlte ich mich als würde ich vor dem nichts stehen. Davon ausgehen habe ich  angefangen mein komplettes Leben zu hinterfragen – vor allem meine berufliche Situation. Will ich einen 9-5 Job? Will ich 40 Stunden oder mehr pro Woche hinter einem Schreibtisch sitzen? Will ich tagtäglich mit der gleichen U-Bahn in die Arbeit fahren und irgendwie immer das gleiche machen? Die Antwort ist: nein, das will ich nicht! Veränderung musste her! Und so bin ich zur Flugbegleiterin geworden.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Seit ich sieben Jahre alt bin sitze ich hinter einem Schreibtisch. Volksschule, Gymnasium, Tourismusschule (Oberstufe), zwei Bachelorabschlüsse und seit neuestem darf ich mich Frau Magistra nennen. Dazu 30 Stunden pro Woche in der PR-Agentur, in der ich in den letzten 3,5 Jahren gearbeitet habe. Ein Erasmus-Semester habe ich nie gemacht. Entweder ich hatte gerade eine neue Beziehung und war der Meinung, dass es nicht halten würde wenn ich jetzt gehen würde (Überraschung: es hat auch als ich da war nicht gehalten!) oder ich war (zurecht) stolz auf meine Festanstellung und wollte meinen Job nicht an den Nagel hängen. Denn glaubt mir: in einer PR-Agentur zu arbeiten hat mir wirklich lange Zeit Spaß gemacht! Aber je länger ich in den letzten Monaten darüber nachgedacht habe, desto klarer wurde ich mir in der Entscheidung: es wird Zeit den Schreibtisch zu verlassen und ein Abenteuer wagen. Etwas neues machen. Meine Komfortzone verlassen. Und ins kalte Wasser springen. Also habe mein Studium so schnell wie nur irgendwie möglich fertig gemacht und meinen Job gekündigt.

Deswegen liebe ich es zu Reisen!

 

Ein komplettes Aussteigerleben zu führen passt aber dann doch nicht zu mir und genug Erspartes um einfach so um die Welt zu reisen ist auch nicht da. Ich liebe es zu arbeiten und beschäftigt zu sein, aber um von diesem Blog alleine leben zu können ist er doch noch zu klein. Dazu kommt, dass die Selbstständigkeit wirklich ein großer Schritt ist, mit dem ich mich zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht befassen will. Ein neuer Job musste also her! Und es sollte etwas sein, dass ich aus ganzem Herzen liebe.

Und wisst ihr was ich über alles liebe? Im Flugzeug zu sitzen, wenn das Flugzeug immer schneller wird, die Nase geht hoch und man hebt ab. Es drückt einen in den Sitz, die Ohren verschlagen und plötzlich ist die Welt dort unten ganz klein. Wisst ihr was noch besser ist? Das ich genau dieses Gefühl ab sofort ganz oft haben werde. Ein paar von euch haben es sogar schon erraten und mir in den letzten Monaten geschrieben. An dieser Stelle Hut ab – ich habe zwar viel vom Reisen gepostet, aber niemals den Grund für die Reisen genannt! Für alle die jetzt noch nicht ganz wissen wovon ich eigentlich spreche, habe ich heute ganz große Neuigkeiten für euch, denn seit drei Monaten bin nun schon eine echte Flugbegleiterin!

 

 

 

Ich bin jetzt eine echte Flugbegleiterin

Ich habe das wahnsinnige Glück, dass mich meine Eltern in jeder Lebenslage unterstützen. Und aus Erfahrung weiß ich, dass ich eigentlich immer ganz genau weiß was ich will. Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen, als ich  meinen Eltern ins Wohnzimmer gekommen bin um ihnen mitzuteilen, dass ich mich für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften und Politikwissenschaften an der Universität Wien einschreiben werde. Und ich habe es bis zum Tag meiner Abschlussfeier vor ein paar Monaten nie bereut. Okay das ist gelogen, es gibt eine Ausnahme: als ich zwei Mal durch diese Statistik-Prüfung gefallen bin war ich kurz davor einfach alles hinzuschmeißen. Aber ich habe es durchgezogen und es war die richtige Entscheidung. Und genauso war es als ich mir in den Kopf gesetzt habe Flugbegleiterin zu werden.

Als ich meinen Plan zum ersten Mal meinen Eltern erzählt habe, waren sie sofort begeistert. Warum eigentlich auch nicht? Ich bin jung, unabhängig und habe die perfekten Voraussetzungen für diesen Job. Ich arbeite viel lieber im Team als alleine und ich liebe es zu fliegen. Schon in der Schulzeit habe ich mir dem Gedanken gespielt. Und ich verrate euch noch was: während der Schule habe ich eine Zeit lang habe ich anstelle eines Rucksacks für die Schule sogar eine alte PanAm Flugbegleitertasche verwendet, die ich damals auf Ebay gefunden habe. Irgendwann muss es also so kommen!

A mile of highway will take you just one mile, but a mile on runway will take you anywhere!

Also ja, ich habe tatsächlich meinen Job gekündigt, mich bei einer Airline die ziemlich gut zu mir passt beworben und habe es durch sämtliche Castings, psychologischen Gespräche und Tests geschafft. Inzwischen fliege ich schon seit drei Monaten und ich kann gar nicht beschreiben wie toll es ist. Heute vor einem Jahr – im Juni 2018, als ich eigentlich für meine letzten Prüfungen vom Studium lernen hätte sollen – habe ich mich durch sämtliche Tipps zur Bewerbung geklickt.  Von Dezember bis April habe ich die Ausbildung dazu gemacht und seit April darf ich auch Streifen an meiner Jacke tragen und durch die Weltgeschichte fliegen. Meinen alten Job zu kündigen war übrigens wirklich nicht einfach für mich, da ich hier einen wirklichen Glücksgriff gemacht habe und ich unglaublich viel in der Zeit gelernt habe. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich das einfach machen musste und habe mir sozusagen selbst einen Schubs gegeben. Warum ich euch erst jetzt davon erzähle? Zum einen wollte ich mal sichergehen, dass ich überhaupt genommen werde. Und zum anderen ging es hier einfach darum mich erstmal einzufinden und das ganze sickern zu lassen. Und jetzt fliege ich schon seit drei Monaten als Flugbegleiterin rund um die ganze Welt!

Was ändert sich dadurch hier am Blog? Ihr dürft euch auf jede Menge neuen Content gespannt machen! Ich nehme euch von nun an auf viel mehr Reisen mit und darf hier und da auch aus meinem Alltag als Flugbegleiterin berichten. Ihr versteht bestimmt, dass ich nicht alles erzählen darf, aber wenn ihr irgendwelche anderen Fragen habt, dann beantworte ich die so gut ich kann. Und wenn unter euch auch angehende FlugbegleiterInnen sind, dann kann ich euch gern den ein oder anderen Tipp zur Bewerbung geben!

MEXICO CITY – 5 Dinge die du vor deiner Reise nach Mexico City wissen musst

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Ist Mexico City wirklich so gefährlich, wie alle behaupten? Wie wahrscheinlich ist es Reisedurchfall zu bekommen? Und muss man wirklich spanisch sprechen können um sich in Mexico City durchschlagen zu können? Ich beantworte diese und noch mehr Fragen, damit ihr für eure Reise nach Mexico City bestens vorbereitet seid!

 

1. Ein paar Brocken Spanisch schaden nie

Denn in Mexiko sprechen tatsächlich wenige Menschen Englisch. Nahezu bei jedem Essen gab es Verständnisprobleme und falsche Bestellungen. Also ladet euch vor eurer Reise eine Vokabelapp aufs Handy, lernt ein paar Phrasen und im Notfall verwendet (wenn es Wifi gibt) Google Translate. Am ersten Abend versuchte ich einen Taco zu bestellen, ohne Shrimps, dafür mich Gemüse. Ich habe diesen Taco heute noch nicht bekommen.

Offline Wörterbuch: Hier findet ihr die wichtigsten Phrasen für Reisende auf Spanisch! 

 

2. Wie gefährlich ist Mexico City?

Vor meiner Reise wurde mir von allen Seiten eingetrichtert bloß nicht alleine aus meinem Hotel zu gehen. Habe ich dann doch gemacht. Ich habe auch meine Kamera teilweise um den Hals gehängt und mit meinem Handy die Offline Map studiert. Alles auf offener Straße. Vielleicht hatte ich wahnsinniges Glück, war in guten Gegenden oder habe einen guten Instinkt wo ich langgehen soll und von welchen Straßen ich mich fernhalte. Wahrscheinlich eine Mischung aus allen drei Aspekten. Jedenfalls wurde mir nichts geklaut.

Insider Tipp: In diesen Stadtteilen könnt ihr euch übrigens laut unseren Portier am sichersten fühlen: Condesa, Roma, Coyoacán, Centro Histórico und Polanco.

 

3. Eine Hop on – Hop off Tour zahlt sich am ersten Tag auf jeden Fall aus

Denn Mexiko City ist riesig groß und sehr weitläufig. Um einen guten Überblick von der Stadt zu bekommen, zahlt es sich aus in den roten Doppeldeckerbuse zu sitzen und mal einfach alles auf sich wirken zu lassen. Und um nochmal auf den Aspekt „Gefahr“ zurückzukommen – mit so einer Tour kommt ihr gar nicht in gefährliche Gegenden und alles ist gut.

Kosten: Für ein Tagesticket zahlt man unter 10 Euro und sieht bei weitem nicht nur die super touristischen Orte, sondern viel mehr!

4. Vegan sein in Mexico ist eine Challenge

Aber zum Glück gibt es einige rein vegane Lokale. Und Avocados überall. Und müsste ich mich auf der ganzen Reise von Pommes mit Guacamole und Nachos ernähren, hätte ich kein Problem damit. Irgendwann wird es dann aber halt doch zu ungesund. Wer ein rein veganes Restaurant sucht, dem kann ich „Forever Vegano“ sehr empfehlen. Zwar sprechen die Kellner kein Englisch, sind dafür aber total bemüht und das Essen war wirklich super lecker.

Seid ihr auch vegan und reist gerne? Dann klicke hier für meine Vegan Food Guides aus der ganzen Welt!

5. Gesund bleiben: Mach beim Duschen den Mund zu

Und verzichte auf ungekochte Lebensmittel und Eiswürfel. Trinkt bloss kein Leitungswasser, nehmt es auch nach dem Zähneputzen nicht in den Mund! Ansonsten dürft ihr euch auf 2-6 Tage Durchfall, Bauchweh und Fieber einstellen – dem ganz klassischen Reisedurchfall. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung! Und wenn es euch doch treffen sollte: Imodium ist die Lösung. Und ganz viel Wasser trinken und in der Nähe einer sauberen Toilette bleiben.

An dieser Stelle darf ich euch ganz viel Spaß in Mexiko City wünschen! Habt ihr noch mehr Tipps für Mexiko? Ich bin gespannt und freue mich auf eure Empfehlungen!