All Posts By Victoria Koffler

Budapest Budget Guide – Anreise, To-Dos und mehr

Budapest kann im Gegensatz zu Österreich schon ziemlich günstig sein und viele Dinge kann man sogar gratis erleben. Da nach diesem Trip nur ein paar Tage später schon Marrakesch am Plan stand, hieß es das Budget im Auge zu behalten. Gar kein Problem mit diesen Tipps.

Anreise: Günstig nach Budapest mit dem Flixbus

Mit dem Flixbus ging es von Wien Erdberg nach Budapest um 9 Euro. Während der Zug von Wien zwar ein bisschen schneller ist, hätte dieser fast 40 Euro in eine Richtung gekostet. Der Bus fährt 16 mal pro Tag Hin- und Retour und mit 18 Euro Hin- und Retour pro Person sind wir mit Flixbus gut angekommen. Wir hatten WLAN im Bus und die Sitze waren auch halbwegs gemütlich. Ausgestiegen sind wir übrigens in Nepliget an der Metrolinie M3 und waren so superschnell in unserem Hotel.

Disclaimer: Das Hotel ist der einzige Punkt der nicht so günstig war, aber es war das Geburtstagsgeschenk für meinen Freund und nicht im Reisebudget inbegriffen – deswegen wird es in diesem Guide keine Unterkunftsempfehlung geben.

Gratis in Budapest

Blick über Pest

Den perfekten Blick über die Stadt hat man vom Burgberg aus. Hierzu könnte man die Budavari Siklo – Seilbahn nehmen. Muss man aber nicht! Denn man geht nicht lange zu Fuß und kann somit unnötiges Geld sparen. Ihr könnt euch die Burg anschauen, (zurzeit noch) Glühwein bei der Burg trinken und den Ausblick genießen. Kommt zum Sonnenuntergang und seht wie die Lichter der Stadt aufflackern – es ist einfach wunderschön. Ein paar Minuten weiter kommt man zur Fischerbastei und auch von hier aus hat man einen tollen Blick und ein noch besseres Fotomotiv wie ich finde.

Die große Markthalle

Ein weiterer (eventueller) Low-Budget-Punkt: die große Markthalle. Eventuell deswegen, weil es ganz darauf ankommt wie gern ihr esst oder kocht. Meine Mama würde sich hier nämlich zu Tode shoppen! Angefangen von Gewürze, über ungarische Salami, Touristen-Souvenirs und mehr ist es der Naschmarkt von Budapest. In einer richtig tollen Location, die so beeindruckend ist, das es sich auch nur deswegen lohnt hier vorbeizuschauen.

Adresse: Budapest, Vámház krt. 1-3

Die Brücken von Budapest

Spazieren gehen ist immer gratis und über die Brücken von Budapest auch noch besonders schön. Meine Favoriten sind übrigens die Kettenbrücke und die Friedensbrücke. Die Kettenbrücke ist zurecht ein Wahrzeichen der Stadt und perfekt um ein Feeling für die Stadt zu bekommen. Natürlich tummeln sich sämtliche Touristen der Stadt hier, aber ich finde das macht gar nichts. Jeder will ein tolles Foto und macht auch mal Platz für einen oder bietet dir an ein Foto von dir zu machen.

Meine Empfehlung:

Kommt Abends nach Sonnenuntergang zur Kettenbrücke! Die Stimmung ist dann einfach der Wahnsinn.

Gut und günstig in Budapest

Szimpla Kert

Wer halbwegs günstig abends weggehen will, ist im Szimpla Kert perfekt aufgehoben. Das Haus wurde beinahe abgerissen, da haben es ein paar Studenten gekauft und einen Club daraus gemacht. Drinnen in diesem Ruinen Club befinden sich jetzt mehrere Floors und Bars mit unterschiedlichen Konzepten und jeden Abend wird eine andere Musikrichtung gespielt. Es gibt keinen Eintritt und die Getränke sind relativ günstig, so kostet ein Bier zwischen 2 und 3 Euro. Das coolste: der Indoor-Garten und das hier Freitags ein Bauernmarkt stattfindet!

Spa-Day im Rudas Bad Budapest

Budapest hat auch jede Menge Thermalwasser und somit richtig schöne alte Bäder, in denen man einen gemütlichen Spa-Tag einlegen kann. Wir haben unseren letzten Tag im Rudas Bad ausklingen lassen.  Es gibt verschiedene Tarife, auch für Studenten gibt es Vergünstigungen und an manchen Tagen kann man im Rudas Bad bis 4 Uhr hier schwimmen und am Rooftop-Pool über die Stadt schauen! Ich habe hier keine Fotos weil es verboten war seine Kamera mit hineinzunehmen. Durch die Luftfeuchtigkeit wären sie aber sowieso nichts geworden.

Meine Empfehlung:

Handtuch und Flipflops mitnehmen! Wir konnten uns ein Bathing Sheet ausborgen, das Geld hätten wir uns aber sparen können.

Adresse: Döbrentei tér 9

Vacai utca

Eine der Einkaufsstraße von Budapest ist die Vacai utca im Stadtzentrum. Hier könnt ihr bei H&M, Bershka und Co. relativ günstig shoppen, während es in der Andrassy utca mit Chanel, Max Mara und Co. schon viel teurer zugeht. Die Lokale in der Vacai utca empfehle ich euch aber nicht, denn wie so oft sind die Restaurants an solchen Touristen-Hotspots oft überteuert und gar nicht so gut. Die Gebäude hier sind allerdings richtig beeindruckend und ich finde schon alleine deswegen lohnt es sich hierherzukommen.

Geheimes Wien – eine Behind the Scenes-Tour durch Wien mit Secret Vienna

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Inzwischen darf ich seit fast fünf Jahren Wien meinen Lebensmittelpunkt nennen und ich genieße jeden Tag in dieser schönen Stadt. Ich kenne bei Gott nicht alles, obwohl Wien im Gegensatz zu anderen Hauptstädten klein ist, fühlt es sich für mich trotzdem riesig an. Wien hat so viele unentdeckte Ecken und Plätze und so viele Geschichten zu erzählen. Ich persönlich finde ja, dass alles was ein bisschen geheimnisvoll und mysteriös ist, besonders spannend ist. Deshalb habe ich mich mal hingesetzt und einen neuen Wien-Cityguide für euch zusammengestellt, ganz nach dem Motto: je geheimnisvoller, desto besser!

Behind the scenes

Vergessene Abkürzungen durch die Stadt? Alte Palais? Gemeinsam mit Secret Vienna habe ich Wien so ganz neu für mich entdeckt und mich in die geheimnisvolle Welt einsaugen lassen. Sie haben mich netterweise die „Behind the scenes“-Tour mitmachen lassen und heute teile ich meine liebsten Plätze und Orte der Tour mit euch! Natürlich nicht alle, denn ich will euch ja nicht die Spannung an der Tour verderben. Egal ob ihr Einheimische, „Zuagraste“ (zu Deutsch: Österreicher die aus einem anderen Bundesland nach Wien gezogen sind) wie ich oder das erste Mal in der Stadt seid: so habt ihr Wien noch nie erlebt!

Die Keller Wiens

Ein Punkt der Tour hat mich wirklich staunen lassen – nämlich die Keller Wiens. Wusstet ihr, dass sämtliche Häuser im ersten Bezirk bis zu sieben Kellergeschosse haben? Während im 18. und 19. Jahrhundert die Leute quasi in einer unterirdischen Stadt unter Wien gelebt haben, wurden die Keller, die alle miteinander verbunden waren, während des zweiten Weltkrieges als Schutzbunker genutzt. Fast vergessen, wurden sie dann beim Bau der U-Bahn wieder entdeckt und heute dienen sie meistens zur Lagerung irgendwelcher Sachen. Wenn ihr also das nächste Mal durch den ersten Bezirk spaziert und halb unterkellerte Fenster seht: das war eine der Luftzufuhren für die tiefen Kellergeschosse, in denen oft 20 Menschen auf 15 Quadratmeter lebten, oft zusammen mit ihren Tieren, ohne Licht, ohne Wasser. Übrigens waren die Kellerräume miteinander verbunden und Durchgangszimmer – also marschierte ständig jemand durch und sowas wie Privatsphäre gab es einfach gar nicht. Als ich nach der Tour zurück in meine Wohnung gekommen bin, war ich ganz baff – man weiß oft gar nicht zu schätzen in welchem Luxus wir eigentlich leben.

Von den Innenhöfen Wiens

Sämtliche Palais, wie zum Beispiel das Palais Harrach haben auch wunderschöne Innenhöfe, die ihr auf jeden Fall sehen müsst, so fotogen und wunderschön wie sie sind. Wusstet ihr übrigens: das nahezu jedes Gebäude Karl Wlaschek gehörte? Wer nicht weiß wer besagter Herr ist: das ist der Typ der Billa gegründet hat! Mit bis zu 200 Immobilien hat er sich schlussendlich eine private Krypta mitten im ersten Bezirk geleistet und ist einer von ganz ganz wenigen Menschen, die im ersten Bezirk begraben sind.

Adresse: Herrengasse 16, 1010 Wien

In vielen Innenhöfen, die man sich vielleicht zuerst gar nicht betreten traut, warten gemütliche Lokale mit versteckten Schanigärten auf einen. Gemütlich und so ruhig, dass man gar nicht glaubt jetzt mitten im ersten Bezirk in Wien zu sein und den Trubel der Stadt für ein paar Stunden vergisst. Zum Beispiel der Innenhof der Schottenbastei beim Schottengymnasium!

Meine Empfehlung: Gleich dort in der Abkürzung zum Schottentor gibt es übrigens das Café Felzl – wirklich guter Café mit einem Hauch italienischem Flair. Und damit kommen wir gleich zum nächsten Punkt: La dolce vita in Wien.

Italienische Eleganz mitten im 1. Bezirk

Obwohl das Palais Ferstel eigentlich mitten im ersten Bezirk ist, habe ich es auch erst recht spät entdeckt und noch gar nicht so oft auf Instagram gesehen. Gleich bei der Herrengasse an der Freyung wurde das Palais zwischen zwei anderen Häusern quasi hineingequetscht. So sieht es jedenfalls auf den ersten Blick aus. Einmal drinnen erinnert es an ein altes italienisches Palazzo – mit süßen Cafés und Weinbars, coolen Shops und einem wunderschönen Arkardenhof den ihr gesehen haben müsst!

„Das Central ist nämlich kein Caféhaus wie andere Caféhäuser, sondern eine Weltanschauung.“  – Alfred Polgar

Obwohl das Palais auf den ersten Blick viel kleiner aussieht als die restlichen Häuser, öffnet es sich nach hinten und schließt mit dem bekannten Café Central ab. Hier kann man zwischen Schriftstellern und Touristen kann man hier ein bisschen „Altes Wien“ spüren und sich wie einer der „Centralisten“ fühlen, wie Alfred Polgar, der zu den Stammgästen des Cafés gehörten.

Na, neugierig geworden? Mir persönlich hat die Tour wirklich gut gefallen. Ich war an Orten, die ich zwar schon kannte, aber hab trotzdem jede Menge neues über Wien erfahren und werde den ersten Bezirk von nun an mit ganz anderen Augen sehen. Neben der „Behind the scenes“-Tour gibt es übrigens auch die „Dark Side of Vienna“-Tour, die „Powerful Women of Vienna“-Tour, eine Mozart-Tour und viel mehr spannende Führungen durch die Stadt. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Und zum Schluss noch ein Geheimtipp: macht die „Behind the scenes“-Tour bei Wolfgang! Er weiß so viel über die Stadt und mit seiner wirklich sympathischen Art und der Hörbuch-Stimme (wisst ihr was ich meine?) kann man ihm stundenlang zuhören!

*Vielen Dank an Secret Vienna, die mich auf die Secret Vienna – Behind the Scenes Tour eingeladen haben

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Vienna is my home since nearly five years now and I enjoy every second living in this beautiful city. I don’t know every corner, although Vienna is quiet small, in comparison with other capitals, but for me, growing up on the countryside, it feels huge. And Vienna has a lot unexplored places with incredible stories to tell. Because of that I decided to work on a new Vienna City Guide, true to the motto: the more mysterios the better!

Behind the scenes

Forgotten shortcuts through the city? Old palais in the first district? Together with Secret Vienna I explored Vienna in a complete different way. Luckly they invited me to join their „Behind the scenes“-Tour and in this blogpost I’m sharing some of my favorite spots I discovered with them. Not all of them of course, because I don’t want to spoil the whole tour! No matter if you are a tourist in Vienna, or live here your whole live or you are a „Zuagraste“ like I am (a austrian word for somebody who moved from another part of Austria to Vienna): you will see Vienna with different eyes after those tours, big promise!

The cellers of Vienna

One thing that was really impressing and interesting: the cellers of Vienna. Did you know, that every old building in the first district has up to 7 basements? While the 18th and 19th century people actually lived in the underground city under Vienna. All basements were connected to each other. While second world war the Nazis used those basements as protective bunkers. Nearly forgotten, those basements were found again when the tube was build and now it’s storage room. So when you’re walking around the first district and you see half of a window coming up from the ground, remember that this was a vent for the people living down there. One basement-room, which is about 15 square metres big, was home for up to 2o people, plus their animals. Without light, without water. They had a open fireplace and so it was really smokey. Oh and don’t forget: those basements were connected, so there was always somebody running through your home and something like privacy didn’t excist. When I came back home in my apartment after the tour I couldn’t stop thinking about it and I’m more then grateful to have such a luxurious home.

All about the inner courtyards of Vienna

Nearly every palais, for example the Palais Harrach, has beyond beautiful inner courtyards, which you have to visit. They are so instagram-perfect and worth visiting. Did you know, that nearly every building was bought by Karl Wlascheks? If you don’t know who that is: that’s the guy who founded the supermarket-chain Billa! He had up to 200 properties and because of that huge amount, he got a private krypt in the first district – plus he is one of the rare people who are burried in the city centre!

Adress: Herrengasse 16, 1010 Wien

In some inner courtyards, which often look so special, that you are scared to enter them, cozy and lovely restaurants with hidden pub gardens are waiting. Comfortable and so quiet, that you forget, that you are in the city center of busy Vienna! For example the inner courtyard of the Schottenbastei at the Schottengymnasium.

Italian elegance in midden the first district

Although Palais Ferstel is in the middle of the first district, it took me a while to discover this beautiful place. Next to Herrengasse at Freyung this Palais looks a bit yammed between the other, on the first sign, much bigger Palais. Once you went through the stunning entry, you are in middle of an old italian palazzo – with cute cafés and wine bars and don’t forget the unique shops in there! A must see: the arcade court at the end of the palais!

„Das Central ist nämlich kein Caféhaus wie andere Caféhäuser, sondern eine Weltanschauung.“  – Alfred Polgar

Although the palais looks much smaller then its neighbor-palais, it’s wide open at the end and has something really special: the Café Central. Here you can sit next to authors and journalists and feel like a „Centralist“ of old Vienna, like Alfred Polgar, who was a regular in Café Central.

Did I catch your interest? I really enjoyed this unique city tour. A lot! I saw places I already new, but now I see them with different eyes and learned a lot of unusual stories about the city. Next to the „Behind the scenes“-Tour Secret Vienna also offers a „Dark Side of Vienna“-Tour, the „Powerful Women of Vienna“-Tour, a Mozart-tour and much more! Check out all informations here.

And at the end I have a personal recommondation: book your „Behind the Scenes“-Tour with Wolfgang as your guide. He knows so much stories and with his audiobook-voice (do you know what I mean?) you can listen him for hours and hours!

 

*Special thanks to Secret Vienna, which invited me to their „Behind the scenes“-Tour!

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Amman City Guide – 48 hours in Amman

{:de}Endlich ist er da – mein Cityguide für Amman, Jordaniens Hauptstadt! Zugegeben, meine Reise nach Jordanien ist nun schon etwas länger her. Als Facebook mir vor ein paar Wochen aber meine „Heute vor 2 Jahren“ Bilder zeigte, kam doch ein bisschen Fernweh nach Jordanien auf. Ein Land, dass ich unbedingt wieder besuchen möchte, auf jeden Fall muss es dann wieder nach Ma’in gehen, definitiv mein persönliches Highlight der Reise. Hier könnt ihr euch nochmal durch die Beiträge klicken!

Obwohl es jetzt schon 2 Jahre her ist, erinnere ich mich sehr gut an sämtliche Dinge die unser Guide Nasr uns erzählt hat. Zum Beispiel seine Tipps wie man schnell durch den verrückten Verkehr von Amman kommt – nämlich indem man sich eine Polizeisirene auf Amazon bestellt und auf sein eigenes Auto schnallt. Dass das nicht lange unbemerkt blieb von der ECHTEN Polizei ist klar. Und umso lieber muss man Nasr haben, dass ihn die Strafe die er zahlen musste gar nicht störte. Vielmehr war er traurig, dass sie seine schöne Sirene beschlagnahmt haben. Diese und viele weitere sehr unterhaltsame Geschichten haben mich durch Jordanien geführt.

Insgesamt war ich eine ganze Woche in Jordanien, davon um die zwei Tage in Amman. Da es meine erste Reise in den Orient war, war ich zugegeben etwas überfordert. Eine komplett neue Welt und so viel zu sehen! Ich bin durch Märkte spaziert und wusste gar nicht wohin ich schauen soll, weil es so viel zu entdecken gab. An jeder Ecke roch es anders, von Parfum über Gewürze und frischem Brot bis zu Sisha ist hier alles dabei.

Downtown Amman

Wenn ihr auf der Suche nach Mitbringsel seid, dann müsst ihr nach Downtown von Amman. Hier gibt es viele Märkte und kleine Geschäfte, in denen ihr fast alles bekommt., ich habe sämtliche Gewürze für meine Mama und mich hier eingekauft. Hier ist jede Menge los und ihr findet hier auf jede Menge nette Lokale zum Essen, oder noch besser: kauft was an den Ständen auf den Märkten und probiert mal was Neues! Das Obst und Gemüse sind einfach wahnsinnig lecker, das müsst ihr auf jeden Fall probieren!

Adresse: Al Hussein Bin Talal Mosque, King Talal St 1, Jordan

Rainbow Street und Mango Street

Wenn ihr in Amman seid, müsst ihr auch unbedingt in die Rainbow Street und in die Mango Street. Hier ist vor allem am Abend jede Menge los und ihr findet tolle Lokale um typisch jordanisch Abend zu essen. In der Mango Street gibt es jede Menge Rooftop Bars, perfekt um die Stadt nachts von oben zu sehen!

Essen und Trinken in Amman

Mein Tipp für die Rainbow Street: probiert das Sufra Restaurant. Der Innenhof ist wirklich sehr hübsch und das Essen war wahnsinnig lecker! Bestellt unbedingt „Leimon Benana“ – wirklich lecker mit Zitronensaft und Minze und sehr erfrischend! Ich konnte es bis zum Ende der Reise nicht richtig aussprechen und hatte zum Glück immer Nasr dabei, der für mich übersetzt hat. Wenn ihr dem Kellner ein Bild von dem giftgrünen Getränkt zeigt, wird er aber sofort wissen was ihr meint, versprochen! Außerdem wirklich lecker: Baba Ganuj, Fattoush Salat mit frittiertem Fladenbrot und natürlich Hummus mit Falafel und Datteln!

Und natürlich darf ein Kaffee am Ende jedes Essens nicht fehlen! Der arabische Kaffee, auch Kahwa genannt, ist wirklich stark und wird mit Kardamon gemacht. Man trinkt ihn übrigens zu jedem Anlass und ohne Zucker. Wer keinen Kaffee mag, muss unbedingt den Tee probieren: sehr süß und mit Minzblättern!

Hotels und Unterkünfte

Während meiner Reise habe ich in zwei Hotels in Amman eingecheckt, dem Le Royal Amman und dem Boulevard Arjan by Rotana. Ich muss hier eines vorweg sagen: wäre das eine private Reise gewesen, hätte ich mir diese Hotels nicht leisten können, denn es sind beides Luxushotels. Aber man gönnt sich ja sonst nichts und so habe ich jede Sekunde davon genossen. Mir persönlich hat das Boulevard Arjan by Rotana besser gefallen. Das liegt hauptsächlich daran, dass es hier einen Pool am Dach mit Blick über Amman gab. Und eine Waschmaschine, was nach einigen Tagen in so einer Hitze und dem Wüstensand wirklich toll ist. Hier bekommt man nämlich nicht nur ein einfaches Hotelzimmer, sondern gleich ein ganzes Apartment. Der Blick vom Le Royal ist aber unbezahlbar, vor allem Nachts!

Adressen:

Le Royal Amman 3rd Circle, Zahran Street, 11183 Amman, Jordanien

Boulevard Arjan by Rotana Rafiq Al Hariri Avenue, Abdali Area, Amman, Jordanien

Amman: historisch und doch nie fertig gebaut

Falls man noch einen Stock draufbauen will, wenn man mal mehr Platz braucht!

Gleich zu Beginn unserer Reise erklärte uns Nasr übrigens was es mit den vielen unfertigen Häusern in Amman, oder eigentlich in ganz Jordanien auf sich hat. Man hält sich die Chance offen einen Stock auf das Haus draufzusetzen und aus diesem Grund schaut alles irgendwie unfertig aus.

Gleichzeitig ist die Stadt voll von römischen Überresten. Zum Beispiel das römische Theater und der Zitadellenhügel. Generation für Generation haben hier im Laufe der Geschichte Gebäude über Gebäude gebaut, die Bausubstanz des früheren Gebäudes wurde immer wieder verwendet. Ein Highlight: der Qasr. Ein quadratischer Palast vom Stamm der Umaqqaden, die Amman vor vielen hundert Jahren eingenommen haben. Neben der eindrucksvollen Kuppel hat man hier eine tolle Rundumsicht über Amman und im Museum kann man sich wirklich eindrucksvolle Malerein ansehen. Übrigens: von hier sieht man auch das römische Theater. Hier werden übrigens immer noch Stücke aufgeführt! Passt bei den Treppen auf, die sind mehr als nur steil, aber hinaufklettern lohnt sich, denn der Blick ist unbezahlbar. Ein Tipp: kommt zum Sonnenuntergang her!

*Kooperation: Vielen Dank an VisitJordan für die tolle Reise!

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Granted, my trip to Jordan has been a while now. When Facebook showed me my „Today 2 years ago“ pictures a few weeks ago, a bit of wanderlust came to Jordan. I put it again on my bucketlist, because it impressed me so much, especially Ma’In. Click here to read my recent blogposts about Jordan!

Alhough two years passed since I travelled to Jordan, I remember quiet a lot that our tour guide Nasr told us. For example the story, when he gave us some tipps how to avoid the busy traffic of Amman, the capital of Jordan. His advice: just buy a police siren online on Amazon and put it on your car. Of course this does not work very long and it took online some time till the real police confiscated his gadget. You have to love Nasr for the next thing he said: he wasn’t angry at all to pay the ticket, he was only sad, because he lost his cool siren. This and more very entertaining stories led us through Jordan.

 

All in all I spend one week in Jordan, two of it in Amman. It was my first trip to an oriental country and I was overwhelmed. A complete different world and so much to see. I walked through the markets of Amman and couldn’t decide where to look. It smelled completely different at every corner: parfume, herbs, sishas and fresh bread.

Downtown Amman

When you’re looking for some souvenirs, you have to come to Downtown. Here you have huge markets and little shops and you can buy everything you can imagine. I bought all the seasonings for my mum and me here. There are A LOT of people and you’ll find the cutest restaurants and cafés and of course really good food. Even better: buy fresh fruits and vegetables, some hummus, falafel and bread at the market from the locals and try something new!

Adress: Al Hussein Bin Talal Mosque, King Talal St 1, Jordan

Rainbow Street and Mango Street

When in Amman, you have to visit the Rainbow Street and the Mango Street. This is the place to be at the evening and you’ll find the best dinner spots and rooftop bars to see Amman from above at night.

Where to eat in Amman

My tip for the Rainbow Street: the restaurant Sufra. The inner court is really charming and the food is beyond delicious. Try „Leimon Benana“ – a really refreshing non-alcoholic drink made of lemon juice and mint. Till the last day I couldn’t pronounce it properly, thank god Nasr was with us all the time to translate it. Just show the waiter a picture and he will know what you mean. And: try baba ganuj, fattoush salad with fried pita and of course hummus with halafel and dates.

When finished with your food, you have to order a coffee. But not a regular one, a arabian one, which is called „Kahwa“ in Jordan. They cook it with Cardomon and you drink it to every occassion and without sugar. If you don’t like coffee you should try at least a tea: very sweet and with mint!

Where to stay in Amman

While my trip I stayed at two hotels in Amman, the Le Royal Amman and the Boulevard Arjan by Rotana. To be honest with you: if this wasn’t a press trip, I couldn’t affort staying here, because of hotels are very luxurious. I enjoyed every second in this hotels, but I liked the Boulevard Arjan by Rotana a bit more. Maybe because of the pool on the roof with an amazing view over Amman. Or it’s based on the fact that you don’t have just a „normal“ hotelroom, you get an apparment with a laundry machine. Which is more then useful after some days in the desert. But nothing can top the view from the Le Royal, especially at night!

Adresses:

Le Royal Amman 3rd Circle, Zahran Street, 11183 Amman, Jordanien

Boulevard Arjan by Rotana Rafiq Al Hariri Avenue, Abdali Area, Amman, Jordanien

Amman: historical and never finished

In case you need more space, then you can build one floor more!

After landing in Armman, we asked Nasr why all the building look half-finished. His answer was actually really clever and so non-european that I remembered it very well: just in case you need more space, you can build one floor more really quick.

At the same time the city looks really old and historical. You can find a lot of romanian remains, for example the romanian theatre and the citadel hill. Generation after generation built something new on top of the old and used the building fabric from the old buildings. One highlight: the Qasr: a old palais build from the Umaqqaden-tribe, who captured the city hundrets of years ago. There is a really impressive dome and you can see really old paintings – worth visiting! Oh and before I forget: you can see the romanian theatre from here. Till this day the theatre is used for shows. Take care when climing up the stairs, they are really cliffy but the view up there is worth it. One tipp: come here when the sun sets!

*Cooperation: Many thanks to VisitJordan for the amazing trip!

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Checking in: Motel One Edinburgh Princes Street New Town

Zugegeben, meine Reise nach Edinburgh ist nun schon etwas länger her, nichtsdestotrotz möchte ich euch meinen Hoteltipp nicht vorenthalten! Das Motel One Princes Street zu buchen war eine relativ spontane Entscheidung. Ich erinnere mich genau an den Moment, als ich in Budapest Abend im Hotel lag und nach einer Unterkunft für Schottland suchte. Es war ein Geburtstagsgeschenk für meine kleine Schwester, wir haben nämlich ihren 20. Geburtstag in Schottland gefeiert. Plötzlich sag ich das Tagesangebot von Edinburgh und da man bis zum Tag vor der Ankunft stornieren konnte, dacht ich nicht lange darüber nach und hab einfach auf „Buchen“ geklickt. Und es nicht bereut, ganz im Gegenteil! Es war mein erster Aufenthalt in einem Motel One und ich war mehr als positiv überrascht. Vielleicht ist es das „Motel“ im Namen, das mir Vorurteile verschafft hat, aber ich habe selten für so einen günstigen Preis ein so tolles Hotelzimmer ergattern können. Wir haben 50 Pfund pro Nacht für das Zimmer gezahlt, sprich 25 Pfund pro Person pro Nacht. Und ich finde ja, das ist ein wirkliches Schnäppchen!

Die Lage

Was ist das wichtigste Kriterium wenn es um die Wahl des Hotels geht, wenn man einen Städtetrip plant? Vor allem wenn man nicht allzu viel Zeit hat um so viel wie möglich zu sehen? Richtig: die perfekte Lage. Der Airport Shuttle war nur 5 Minuten zu Fuss erreichbar, die Busstation für Tagesausflüge gleich ums Eck. Zur Edinburgh Castle sind es zu Fuss um die 15 Minuten und die Princess Street mit all den Geschäften die es bei uns in Österreich nicht gibt (Topshop, der Apple Store, Urban Outfitters, Bens Cookies und mehr) liegen direkt vor der Haustür. Und auch jede Menge der Lokale die wir im vornherein rausgesucht haben waren in Gehweite. Zum Hill sind es tatsächlich nur 5 Minuten und von dort habt ihr einen fantastischen Blick über die Stadt. Der Arthur’s Seat ist auch super zu Fuß erreichbar, insgesamt sind es um die 20 Minuten. Besser gehts gar nicht oder?

Das Zimmer

Für ein Stadthotel überraschend groß! Das Bett war wirklich riesig und so kamen meine Schwester und ich uns nicht in die Quere (sie ist eine Deckenklauerin 😉 ). Im Fernsehen kann man ein Lagerfeuer einstellen und sich so eine kuschligere Atmosphäre machen. Und das Bad hat eine tolle Regendusche und ist zwar klein, aber sehr schön und gemütlich.

Das Hotel

Die Türe öffnete sich und ein Page im Schottenrock hält sie uns auf, bringt unsere Koffer zur Rezeption im ersten Stock und versprüht gleich so viel gute Laune das wir unseren Hunger und Müdigkeit von der Anreise gleich vergessen haben. Generell sind alle Mitarbeiter im Motel One Princes Street sehr nett und zuvorkommend. Als ich die Rezeptionistin nach einem Schraubenschlüssel für meine Drohne fragte und sie keinen fand tat sie alles um mir zu helfen und auch bei Fragen um Insidertipps von Edinburgh wird man hier gut beraten. Das ganze Hotel ist wirklich super stylisch und schön hergerichtet und man fühlt sich sofort total wohl. Während unseres Aufenthalts war nicht viel los und so konnte ich ungestört jede Menge Fotos machen und die gemütlichen Ohrensessel waren auch immer frei.

Das Frühstück

Das Frühstück ist seperat buchbar für 20 Pfund pro Person. Ich hatte auf meiner Liste so viele tolle Frühstückslokale die ich unbedingt testen wollte, das wir das Frühstücksbuffet im Hotel nur einmal nutzten. Wenn man sich vegan ernährt ist es allerdings recht schwierig hier satt zu werden und so kommen wir zum ersten Abzugspunkt. Da es im Gegensatz zu anderen Lokalen aber doch recht teuer ist und man wo anders auch mehr Auswahl bekommt (wenn man sich so ernährt wie ich auf jeden Fall), dann sucht euch doch ein Lokal in der Nähe zum Frühstücken aus! Was ihr aber für euer Geld bekommt sind: Eier, Würstchen, Baked Beans, Toast und anderes Gebäck, Marmeladen, Nutella, Tee und Kaffee, frisches Obst und Gemüse.

Frühstücksalternative: Urban Angel

In meinem Edinburgh Food Guide habe ich das Urban Angel schon vorgestellt und wenn immer mich jemand nach einem Restaurant/Lokaltipp für Edinburgh fragt, empfehle ich das hier. Seit ich hier gefrühstückt habe bin ich verrückt nach Smoothies mit Erdnussbutter und Kokoswasser und nach Acai Bowls. Es ist nur ein paar Minuten vom Motel One entfernt und nach einem leckeren Frühstück könnt ihr New Town Edinburgh entdecken!

Adresse: 121 Hanover St, Edinburgh

Mehr Infos: Urban Angel

Kurz zusammengefasst

Was mir gefallen hat:

  • Die wirklich tolle Lage die nur schwer übertroffen werden kann.
  • Die freundlichen Mitarbeiter die wirklich alles tun damit man sich wohl fühlt und zu allem einen Rat oder Tipp haben.
  • Die großen Zimmer, das in einem Stadthotel wirklich keine Selbstverständlichkeit ist.

Was mir nicht gefallen hat:

  • Es gibt leider keine Minibar, in der man mal ein Wasser einkühlen kann oder wenn man mal spontan Snacks haben möchte.
  • Das Frühstücksbuffet war für mich leider nichts, ich bin aber beim Essen in letzter Zeit auch etwas kompliziert gebe ich zu .

Behind the scenes mit Travelmap: 7% der Strecke bis zum Mond

*Werbung für Airhelp

Zeit aus dem Nähkästchen zu plaudern. Inzwischen reise ich seit 21 Jahren und da ist schon das ein oder andere Malheur passiert. In diesem Beitrag erzähle ich euch warum Eis jede Situation besser macht, verwirrenden Anzeigetafeln und dem Moment, in dem ich tatsächlich den Last Call am Flughafen bekommen habe und dann wirklich in allerletzter Sekunde in den Flieger gesprungen bin.  Und dazu durfte ich AirHelp’s neuestes Tool testen, bei der man mit einer Email-Adresse sämtliche Flüge, Destinationen, Airlines und Flughäfen der letzten Jahre aufgelistet bekommt. Ihr könnt erfahren wie viele Kilometer ihr geflogen seid, wie lange ihr insgesamt im Security-Check gestanden seid und sogar wie viel % der Strecke bis zum Mond ihr schon zurück gelegt habt. Bereit für einen Blick hinter die Kulissen von Globeastronaut?

Gestrandet in Hong Kong

Es gibt schlimmere Flughäfen um gestrandet zu sein als Hong Kong, aber dennoch will man nach gewisser Zeit einfach nur noch los und nach Hause. So ist es mir in Hong Kong gegangen. Ich war schon zu früh am Flughafen, weil ich aus meinem Hotel auschecken musste und mit meinem Koffer nicht mehr ewig durch die Stadt herumlaufen wollte. Wenn man dazu aber noch zwei Stunden Verspätung hat ist es nicht mehr lustig. Eine halbe Staffel von „Pan Am“, zwei Abendessen (ich konnte mich einfach nicht zwischen Italienisch und McDonalds entscheiden) und einigen skeptischen Blicken vom Sicherheitspersonal später saß ich dann endlich im Flieger. Los ging es aber noch lange nicht, denn beim Flugzeug stimmte noch etwas nicht. Wie beruhigend! Die Krönung des ganzen war, dass mein Sitz sich nicht verstellen lies und ich ihn so nicht hinter klappen konnte – und das auf einem Langstreckenflug. Leider war das Flugzeug bis auf den letzten Platz ausgebucht und die Flugbegleiter entschuldigten sich mehrmals bei mir uns sänftigten meine schlechte Laune dann mit jeder Menge Haägen Dasz Eis.

Solltet ihr auch mal länger als drei Stunden auf den Start gewartet haben, dann könnt ihr das bei der Travelmap übrigens noch drei Jahre später eine Entschädigung verlangen. Beziehungsweise die Daten in der Travelmap eingeben, den Fall von Airhelp prüfen lassen und die die ganze Arbeit machen lassen. Besser geht’s nicht oder? Übrigens:  wusstet ihr, dass ihr ganz unabhängig von eurem Ticketpreis eine Entschädigung von bis zu 600,- Euro bekommen könnt? Die Mindestentschädigung liegt bei 250,- Euro!

254 Minuten im Sicherheitscheck

Laut der Travelmap von Airhelp habe ich Sage und Schreibe 240 Minuten in der Sicherheitsschlange verbracht. Zumindest anhand der Daten aus der angegeben Email-Adresse mit der ich die Flüge in den letzten drei Jahren gebucht habe. Tatsächlich sind es aber viel mehr, denn bei viele Pressereisen wird der Flug von einer Agentur organisiert und gebucht und ich muss nur am Flughafen erscheinen. Und bevor ich eine Kreditkarte hatte, gingen alle Flüge über die Karten meiner Eltern mit ihren Emailadressen, die ich jetzt in der Statistik von Travelmap nicht aufscheinen.

Ich liebe es zu fliegen, aber in der Schlange bei der Sicherheitskontrolle werde ich immer besonders schnell ungeduldig. Während ich vor kurzem in Kopenhagen am Flughafen übrigens in besagter Schlange stand, fingen zwei Damen vor mir an aus einer mitgebrachten Flasche ziemlich stark riechenden Alkohol zu trinken noch schnell vorm Security Check zu trinken, schließlich wollten sie keinen Tropfen wegschütten. Wir standen dort ziemlich lange und anscheinend hatten sie schon vorher getrunken, denn plötzlich stolperte eine von ihnen über meinen Trolley und fing mich dann lauthals an zu beschimpfen. Lange ging das aber nicht gut, denn so schnell konnte sie gar nicht schauen wurde sie von der Security abtransportiert.

Als ich in Düsseldorf fast den Flieger verpasst hätte

In meiner About me Seite und meinen 10 Facts über mich habe ich stolz geschrieben immer überpünktlich am Flughafen zu sein. Dem war auch so in Düsseldorf, aber trotzdem hätte ich um ein Haar meinen Flug nach Wien verpasst. Auf der Anzeigetafel stehen die Flüge nämlich nicht nach Abflugszeiten geordnet, sondern nach Destinationen. Und wenn eine Destination um 17:00 Uhr und nochmal um 19:00 Uhr angeflogen wird, dann steht die jeweilige Destination auf nur einmal auf der Tafel. Nach einiger Zeit schaltet sie von Flug zu Flug, aber wenn man nur einen kurzen Blick drauf wirft, sieht man nur eine Abflugszeit. Aus diesem Grund waren meine Schwester und ich der Meinung, das Gate wurde geändert und der Flug hätte Verspätung (der spätere hatte das auch wirklich). Während ich durch die Gegend spazierte auf der Suche nach Internet (der Flughafen Düsseldorf bietet nämlich nur 30 Minuten gratis Wlan an), war meine Schwester Gott sei Dank so schlau um nochmal einen Blick auf die Tafel zu werfen um festzustellen, dass unser Flug nicht geändert wurde und wir am komplett falschen Ende des Flughafens saßen. Unser Gate hatte nur noch wenige Minuten geöffnet und wir mussten einmal durch den ganzen Flughafen rennen, samt Koffer und meinem kaputten Rucksack, der bei dem Sprint noch am Henkel riss und sämtliche Sachen am Boden landeten. Valentina rannte weiter und nachdem ich meine sieben Sachen endlich wieder zusammen hatte, hatte ich vergessen welches Gate es jetzt wirklich war und hielt nur noch nach Valentinas roter Jacke Ausschau. Schließlich hörte ich sie aus irgendeiner Ecke meinen Namen rufen und dann kam schon die Durchsage der genervten Stewardess: „This is the very last call for Miss Victoria Koffler“. Ich erwischte den Flug gerade noch in allerallerletzter Sekunde. Ich kann also immer noch stolz sagen: verpasste Flüge: 0!

7% bis zum Mond und weitere spannende Zahlen mit der Travelmap

Laut Airhelp habe ich mit den Flügen die über meine private Email-Adresse gebucht worden…

29.167 Kilometer in der Luft verbracht, die meisten davon im Jahr 2016

…12 verschiedene Airlines genutzt

…am häufigsten davon Air Berlin

…7% des Weges bis zum Mond zurück gelegt

…die meiste Zeit am Flughafen Wien verbracht

….3200 Euro für Tickets ausgegeben. Ich Sparfuchs!

…und 64 Minuten lang Sicherheitshinweise angesehen. Please fasten your seatbelts now!

Wollt ihr eure persönliche Travel Map auch mal sehen? Mit diesem Link könnt ihr eure eigene Travel Map erstellen, einfach die häufigsten genutzte Emailadresse angeben und schon scannt Airhelp die Flüge der letzten Jahre und liefert wirklich spannende Zahlen. Gleichzeitig könnt ihr auch nachschauen, ob ihr Anspruch auf eine Entschädigung bei Verspätungen oder Stornierungen der Flüge habt – auch noch drei Jahre später.

Gefallen euch solche persönlichen Beiträge? Dann ihr  auf die nächsten Wochen gespannt sein, denn ich arbeite noch an einem der wohl persönlichsten Beiträge zu meiner Reisegeschichte, die mit mir als dreijährige im Flugzeug beginnt.

*Vielen Dank an Airhelp, die diesen Beitrag gesponsert haben!

„Das geht sich aus!“ – wie ist es in Österreich zu leben?

Da ich als Kind auch in den USA und England gelebt habe, habe ich ein bisschen einen Vergleich, denn Großteil meines Lebens habe ich aber in Österreich verbracht. Ich weiß nicht einmal wo ich anfangen soll und möchte dennoch mit den Klischées sind Hollywood und Werbung Österreich aufdrücken brechen.

Anekdoten die es jetzt zu erzählen gäbe existieren wie Sand am Meer, aber irgendwo muss man schließlich anfangen. Ich versuche so gut es geht den politischen Aspekt rauszunehmen, ganz funktionieren wird es trotzdem nicht. Deswegen habe ich beschlossen einfach von ein paar Dingen quer durch den Gemüsegarten von meinem Leben in Österreich zu erzählen.

Eine Sache vorweg: wir Österreicher können mit den Klischees die uns aufgedrückt werden eigentlich oft gar nichts anfangen. Natürlich essen viele von uns gerne Schnitzel und trinken Bier, aber genauso viele von uns haben noch nie „The Sound of Music“ gesehen und jodeln kann ich persönlich erst seit einem lustigen Jodel-Seminar letzten Winter in Kaprun.

In Österreich tickt die Uhr langsamer

Es gibt ein Sprichwort, das besagt: „Wenn die Welt einmal untergehen sollte, ziehe ich nach Wien, denn dort passiert alles fünfzig Jahre später.“ (Gustav Mahler) und es ist so wahr. In Österreich geht alles langsamer – in jeder Lebenslage die ihr euch vorstellen könnt. Und ich persönlich liebe das. Auch wenn man sich nach einer längeren Zeit in Wien fühlt als wäre man in einer Großstadt, wird einem nach zurückkommen einer Reise nach London, Berlin oder Bangkok erst bewusst wie heimelig und klein Wien und Österreich eigentlich ist und wie entspannt das Leben hier ist.

Hassliebe zu Wien

Viele Österreicher empfinden Wien als eine riesige Stadt, alles ist stressig und viel teurer, die Leute dort sind gestresst und grantig und trotzdem gibt es so viel zu sehen, so viele Geschäfte die es nur in der Hauptstadt gibt und so ist ein Wochenende in Wien ein, zweimal im Jahr einfach drin. Ich persönlich habe Wien schon immer geliebt. Meine Tante lebt hier, ich habe als Kind jeden Sommer mindestens eine Woche hier verbracht und mit meinem Praktikum im Sacher habe ich den Alltag in Wien kennen und lieben gelernt.

Ja, Wien ist schneller als der Rest von Österreich – aber wie in Punkt 1 schon gesagt, es ist trotzdem unglaublich entspannt hier. Natürlich sind Touristenhotspots wie der Stephansdom, Schönbrunn und die Kärntnerstraße sehr busy und voller Menschen. Aber Wien kann auch unglaublich ruhig sein. Picknicken im Augarten, Aperol Spritzer am Donaukanal trinken, den Sonnenaufgang über Wien auf der Jubliläumswarte sehen und die kleinen Straßen im 7. und 8. Bezirk, nur um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wie in jeder anderen Stadt muss man sich abwärts der Touristenpfade umschauen um die Stadt lieben zu lernen.

Wir lieben unsere Coffeedates

Als ich klein war habe ich öfter mal am Wochenende bei meiner Oma geschlafen. Ich kann mich gut erinnern, dass der Samstag Vormittag für Kaffee trinken mit ihren Freundinnen in der Stadt reserviert war und ab und zu durfte ich mitkommen. Diese Tradition zieht sich glaube ich durch alle Mädels-Freundinnen Gruppen in Österreich die ich kenne. Während es in Villach, der Stadt in der ich großteils aufgewachsen bin, nur zwei oder drei nette Cafés gab, haben wir seit wir in Wien wohnen die Qual der Wahl und mein Lieblingscafé wechselt gefühlt alle zwei Monate. In Österreich trinkt man übrigens meistens „Verlängerten“ – was eigentlich nur ein Espresso mit mehr Wasser ist. Wenn man gerade erst mit dem Kaffee trinken anfängt, trinkt man zu beginn meist Café Latte oder Latte Macchiato – viel Milch um so viel vom Kaffeegeschmack zu überdecken. Irgendwie zwingt man sich ja doch Kaffee zu mögen um erwachsen zu sein, oder ging es da nur mir so? Wie man an den Kaffeesorten hört, hat Österreich hier einiges von Italien abgekupfert. Ganz logisch, da wir ja Nachbarn sind. Übrigens: die Kaffeekultur in Österreich  wurde sogar zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt!

Vegan in Österreich: es wird immer einfacher!

Seit nun mehr als drei Jahr esse ich keine tierischen Produkte mehr – und ich muss ehrlich sagen – es wird immer leicht. Nämlich wenn es darum geht etwas auf der Karte zu finden. Anders ist es am Land: vor allem bei Familientreffen mit ausgewählten Menüs ist das für mich immer wieder stressig – schließlich will ich niemanden auf die Füße treten. In nahezu jedem Restaurant oder Gasthaus in Österreich werdet ihr Schnitzel, Zwiebelrostbraten und Kaiserschmarren finden. Die vegetarische Alternative ist in vielen Lokalen meistens frittiertes Gemüse, Nudeln mit Tomatensauce oder Krautfleckerln. Während es in Wien inzwischen viele vegan Lokale gibt und andere Restaurants immer mehrere vegane Optionen anbieten, ist es am Land nicht immer leicht. Der Notfallplan ist dann meistens Pommes und Salat –  auch nicht gerade gesund.

Hier kann sich Österreich wirklich was von anderen Ländern abschauen. Aber wie schon in Punkt 1 erwähnt: in Österreich läuft einfach alles ein bisschen langsamer und so muss ich wohl einfach noch ein bisschen geduldig sein. Für alle die das selbe Problem haben: ich habe jetzt vor kurzem die App Happy Cow entdeckt, und sogar ein komplett veganes Lokal in Kärnten gefunden!

Winter auf der Piste

Während man im Sommer nach Kärnten an die Seen zieht, ist der Winter fürs Skifahren oder zumindest Skirennen schauen reserviert. Für mich ist nichts mehr „Winter“ wie die Stimme des Kommentators auf ORF 1 bei diversen Skirennen, wenn es heißt „nur 3 Hundertstel hinter…“. Während meine ganze Familie gespannt auf den Fernseher starrt und jubelt, wenn ein österreichischer Skifahrer oder eine Skifahrerin loslegt. Genauso gut können wir uns übrigens über die Tatsache streiten welcher Eishockey-Club jetzt der beste ist.

Und Sommer am See

Im Sommer ist gefühlt jeder den ich kenne mindestens ein Wochenende in Kärnten und ich bin sehr glücklich hier aufgewachsen zu sein. Während für viele die Berge bedrohlich sind und man sich von ihnen in den Tälern vielleicht eingesperrt fühlt, ist das für mich ein sehr beschützendes Gefühl und mein zu Hause. Die Seen gibt es in Österreich überall – in Kärnten finde ich sie aber besonders schön. Wusstet ihr, dass die Kärntner Seen alle Trinkwasserqualität haben?

„Das geht sich aus“

Zwei Phrasen die so typisch österreichisch sind: „Das geht sich aus“ oder auch „das passt“ verwenden wir in jeder Situation. Wenn wir den Knopf der engen Jeans zukriegen, wenn wir uns eine Uhrzeit ausmachen zu der man sich zum Kaffee trinken trifft oder auch wenn wir überlegen ob das Auto in die Parklücke passt. Das Gegenteil davon ist „Des geht sich nicht aus“ – etwas das wahrscheinlich nur wir Österreicher sagen würden – tagein tagaus. Ich habe übrigens keine vergleichbare Übersetzung gefunden um deutschen Freunden klar zu machen wann man diese Phrase nutzt. Am besten einfach bei jeder Gelegenheit – es passt wirklich fast immer.

Probleme lösen auf Österreichisch

Das ist die österreichische Lösung für quasi jedes Problem. Bei der Suche nach einer Lösung will nicht anecken, niemanden angreifen und trifft so am Ende eigentlich gar keine Entscheidung. Man versucht einen Kompromiss zu finden, am Ende ist aber niemand zufrieden. Eine „Nicht Fisch, nicht Fleisch“-Lösung ist einfach typisch österreichisch und beschreibt uns eigentlich ganz gut. Diese Mentalität zieht sich übrigens durch sämtliche Bereiche – vor allem in der Politik. Und so kommt es, dass vor allem die Wiener quasi immer was zu jammern und zu „sudern“ wie man hier so schön sagt haben. Das ist aber quasi schon ein Charakterzug und macht die „grantigen“ Wiener einzigartig.


Zusammengefasst? Wir Österreicher sind eigentlich eh ziemlich normal und doch ganz speziell. Auch wenn wir selbst immer glauben, dass Österreich unglaublich wichtig wäre, sind wir eigentlich nur ein kleiner Fleck in Form eines Schnitzels irgendwo mitten in Europa. Ich bin mir bewusst, das jede Menge Sachen auf dieser Liste fehlen, aber ich würde unglaublich gerne wissen was für euch „Typisch Österreichisch“ ist! Schreibt es doch unten in ein Kommentar, ich freue mich sehr.

Ein Tag in Aarhus, Dänemark – Must sees, Cafés und mehr

Mein Hauptgrund nach Dänemark zu fahren war, neben der frühzeitigen Weihnachtsstimmung die mich dort erwarten sollte, eine liebe Freundin zu besuchen, die dort gerade ihr Erasmus-Semester macht. Also musste ein Tag nach Aarhus, in der Stadt in der sie studiert, natürlich auch drin sein. Aarhus ist übrigens die zweitgrößte Stadt Dänemarks und die Kulturhauptstadt Europas 2017! Wenn das nicht gute Gründe sind die süße Stadt zu besuchen.

How to get there

Von Kopenhagen kommt man für dänische Verhältnisse ziemlich günstig nach Aarhus, nämlich mit dem Flixbus. Eine Richtung kostet zwischen 13 und 15 Euro und insgesamt fährt man circa vier Stunden. Also bin ich so früh ich konnte aufgestanden und habe meinen müden Körper zur, zum Glück sehr nahen, Bushaltestelle geschleppt. Der Bus stand schon bereit und auch relativ leer. Zum Glück gab es Menge zu sehen und auch gratis Wlan. Ein Tipp vorweg: macht nicht den gleichen Fehler wie ich und fangt an Serien zu streamen oder Podcasts downloaden, mein verfügbares Datenvolumen war schneller aufgebraucht als ich schauen konnte. Zum Glück war der Podcast wenigstens spannend! Übrigens: wusstet ihr, dass man sogar von Hamburg aus sogar schneller in Aarhus ist als von Kopenhagen aus? Tatsächlich sind es nur In Aarhus angekommen hat mich Lina gleich am Busbahnhof abgeholt und das Hallo war mehr als schön. Die Frau neben uns hat sich von unserem Gekreische das Lächeln nicht verkneifen können und vielleicht auch ein bisschen erschreckt 😉 Aber nachdem wir uns einige Monate nur über WhatsApp-Sprachnachrichten oder Video-Calls gesehen haben, ist die Freude halt groß!

Dokk1 – Bibliothek Aarhus

Als erstes ging es dann in die Bibliothek mit Blick auf den Hafen von Aarhus. Wisst ihr was ich an Dänemark so sehr liebe: sämtliche Gebäude sind frei zugänglich und sollen für jede Generation und soziale Schicht etwas bieten. So ist es in der Bibliothek nicht mucksmäuschenstill still, denn in der Kinder-Ecke wird gekichert und herumgetollt – und es stört absolut niemanden. Das beste ist aber die Aussicht.

Adresse: Hack Kampmanns Pl. 2, 8000 Aarhus C, Dänemark

Aarhus University

Natürlich wollte ich auch unbedingt die Universität sehen und da kann sich die Uni Wien gleich mehrere Scheiben abschneiden. Um es kurz zufassen: hier muss studieren so sein, wie man es sich vorstellt, wenn man bei der Inskribierung sitzt und noch die rosarote Brille auf hat. Bevor man dann im Neuen Institutsgebäude der Uni Wien auf den harten und kalten Boden der Realität knallt. Wer auf der Uni Wien studiert oder studiert hat, weiß genau wovon ich spreche. Hier in Aarhus gibt es super-leckeres Mensa-Essen (ja, das existiert tatsächlich!), einen Boxsack mitten in den Lernräumen, Ruhe-Räume und das beste: kostenlose Massage-Stühle. So sind wir knapp eine Stunde in einem abgeschotteten Teil eines Gemeinschafts-Lernraumes gesessen und haben uns massieren lassen. Der Park der Uni ist vor allem im Herbst wunderschön und perfekt für einen Spaziergang.

Spaziergang durch die Altstadt

Die Zeit in Aarhus war aber leider knapp und die Altstadt wartete. Die ist wirklich sehr sehr süß, viele nette Geschäfte, jede Menge Radfahrer und man fühlt sich irgendwie gleich wohl, weil alles so heimelig ist. Es fühlte sich schon so richtig schön winterlich an und aus sämtlichen Geschäften hörte man schon Weihnachtsmusik – da konnte ich mich ja nur wohlfühlen! Mein liebstes Geschäft war übrigens Sostrene Grene und ich hab mich wahnsinnig geärgert nur mit Handgepäck in Dänemark zu sein. Bis ich dann ein paar Tage später erfahren habe, dass am 1. Dezember ein Shop in der SCS in Wien eröffnet wird! Ich hab mir den Tag schon ganz dick im Kalender angestrichen. Wie es in Dänemark so sein muss, hat Aarhus unglaublich viele nette Cafés und Lokale und alles schaut supergemütlich und hyggelig aus. Wir konnten leider nur ein Lokal ausprobieren und das war das Saling Rooftop.

Blick über Aarhus 

Eigentlich wollten wir ganz wie es bei Lina und mir Tradition ist am Nachmittag gemütlich einen Kaffee trinken gehen. Aber wie es der Zufall so wollte, hat genau an diesem Nachmittag die Punsch-Hütte auf der Rooftop Bar geöffnet und so haben wir unseren Plan einen Kaffee zu trinken über Bord geworfen und uns mit Punsch aufgewärmt. Genauer gesagt im Salling Rooftop, einem Lokal in der  Søndergade 27. In den Stockwerken darunter gibt es ein riesiges Geschäft, in dem ihr angefangen von Kleidung über Haushaltsgeräte bis zu Handtüchern wirklich alles bekommt. Das Lokal selbst ist auch wirklich groß und erstreckt sich über drei Stockwerke plus der Dachterrasse. Natürlich mussten wir zuerst die Aussicht genießen, dafür gibt es eine eigene Plattform, die ich nur Leuten empfehlen würde die wirklich schwindelfrei sind und keine Höhenangst haben, denn man steht auf einer Glasplatte und kann die Menschen unter sich entlang spazieren sehen. Als ich mich umdrehte und zuerst einen Mann entdeckte der gerade einen Weihnachtsbaum aufstellte und dann die Punschhütte, brauchten wir nur einen Blick zu tauschen und waren uns einig: Punsch it is.  In Dänemark kommen Mandeln in den Glögg, wie man es hier nennt, und das schmeckt so lecker, dass ich es in Wien jetzt auch so machen werde.

Adresse: Søndergade 27, 8000 Aarhus C, Dänemark

Von hier oben hat man natürlich auch die beste Aussicht über die Stadt und man sieht, das Aarhus eigentlich gar nicht so klein ist, wie es zuerst vielleicht erscheint. Etwas für das wir leider keine Zeit mehr hatten war das Aros Art Museum. Aarhus ist nämlich noch bis Dezember Kunsthauptstadt Dänemarks und aus diesem Grund besonders cool durch die vielen Veranstaltungen und Ausstellungen. Wie immer wenn man sich amüsiert, ist die Zeit viel zu schnell vergangen, also noch schnell einen Kaffee für die Fahrt zurück nach Kopenhagen holen (ohne konnten wir dann doch nicht) und ab zum Busbahnhof.

Wenn ihr noch mehr über Aarhus erfahren wollt, dann solltet ihr unbedingt bei Amalies 10 Travel Tipps für Aarhus vorbeischauen und auch bei  Charlotte’s Weekend Guide für Aarhus.

Baby it’s cold outside – Wien City Guide (Christmas Edition)

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Spätestens seit meiner Reise nach Kopenhagen bin ich wirklich in Stimmung, höre Weihnachtslieder rauf und runter und zähle die Tage. Vorm Büro steht schon ein Christbaum und wie soll es nicht anders sein: meine Wohnung ist bis auf ein paar Kleinigkeiten auch schon geschmückt. Wenn ihr euch jetzt fragt: „Ist das ihr ernst?“, dann ja, das ist mein voller Ernst. Für mich gibt es neben meinem Geburtstag keine schönere Zeit im Jahr und ich liebe alles was mit Weihnachten zu tun hat. Und inzwischen hat sich auch Wien in ein kleines Weihnachtswunder verwandelt und ich bin mit meiner Kamera für diesen Beitrag mehr als gern in die Kälte gezogen.

Punsch und Lebkuchen auf den Christkindlmärkten

Mein liebster Weihnachtsmarkt, bei uns in Österreich „Christkindlmarkt“ genannt, ist der von Spittelberg. In den kleinen Gassen des 7. Bezirks kann man hier so richtig schön in Weihnachtsstimmung kommen, scheußlich-schöne Weihnachtspullis kaufen und euch mit einem leckeren Glühwein oder Glühmost warm halten. Ich finde diesen Markt einfach so nett, weil er nicht voller Touristen mit Kameras ist und man vielleicht sogar das ein oder andere Gesicht trifft, das man kennt. Neben dem Spittelberg ist auch das Weihnachtsdorf im Alten AKH, also am Campus der Universität Wien wunderschön. Meine Eltern kommen immer zwischen meinem Geburtstag und den Weihnachtsferien für ein Wochenende nach Wien und so ist ein Besuch auf einem Christkindlmarkt schon Tradition. Kleiner Tipp: weil der Christkindlmarkt im Alten AKH nicht so überlaufen ist, ist das auch eine tolle Date-Location zur Weihnachtszeit in Wien, just saying! Und ganz oben auf meiner Liste für diese Weihnachtszeit: der Christkindlmarkt beim Schloss Willhelminenberg mit Blick über Wien. Ich war da zwar heuer im Frühling und Sommer öfter oben, aber zur Weihnachtszeit habe ich es noch nie geschafft. Das muss ich auf jeden Fall in den nächsten Tagen noch unternehmen.

 

 

Sehenswert: Der Christbaum in der Universität Wien

Ein Highlight des Wintersemesters ist der wunderschöne Weihnachtsbaum, der im Hauptgebäude der Universität Wien aufgestellt wird. Zu der Zeit lasse ich mich dann tatsächlich öfter mal in Vorlesungen blicken, nur um den Baum zu sehen. Und auch in diesem Jahr hat sich die Uni Wien wieder mal selbst übertroffen. Wenn ihr also nach dem Rathausplatz in Richtung U-Bahn unterwegs seid, solltet ihr unbedingt einen Blick in das tolle Gebäude werfen. Psst: die Bibliothek ist auch einen Besuch wert und ihr werdet euch wie in Hogwarts fühlen!

Adresse: Universitätsring 1, 1010 Wien

Eislaufen am Rathausplatz

Eine Sache, auf die ich mich auch heuer ganz besonders gefreut habe, ist der Eistraum am Wiener Rathausplatz. Neben dem schönen Christkindlmarkt, gibt es hier nämlich auch eine riesige Eislauffläche. Mit Straßen, Kreisverkehren und jeder Menge Lichterketten. Letztes Jahr haben wir mit der Agentur in der ich arbeite einen Teil unserer Weihnachtsfeier hier beim Eislaufen verbracht. Und genug Kalorien für das Abendessen verbraucht. Wenn es irgendwie möglich ist, nehmt selbst Eislaufschuhe und einen Rucksack mit, denn sich die Schuhe zu borgen und einen Spind zu mieten kann zum Eintritt selbst dann doch recht teuer werden. Während der Eistraum erst im Jänner öffnet, kann man aber schon beim „kleinen Eistraum“ ab dem 17.11. hier Schlittschuhlaufen. Wenn ihr die Tickets online kauft, könnt ihr übrigens 10% sparen. Kinder und „Anfänger“ (ich weiß nicht wirklich wer damit konkret gemeint ist), können sogar gratis Eislaufen!

Hier findet ihr alle Infos dazu: Wiener Eistraum am Rathausplatz

Adresse: Rathausplatz 1, 1010 Wien

 

Editors Pick: Weihnachten 365 Tage im Jahr – Wiener Christmas Salon

Mein persönliches Hightlight ist aber der Wiener Christmas Salon am Franziskanerplatz im ersten Bezirk. Ein Geschäft, das an 365 Tagen Weihnachtssachen verkauft. Wenn ich also meinen alljährlichen „Anfall“ im Juli bekomme, bei dem ich aus heiterem Himmel in Weihnachtsstimmung komme, obwohl es draußen 34 Grad hat, kann ich hierherkommen. Übrigens: hier kann man auch so herrlich kitschige Weihnachts-Familienfotos machen lassen. Mit Kamin, rot-karierten Ohrensesseln und geschmückten Baum im Hintergrund natürlich.

Adresse: Wiener Christmas Salon, Franziskanerplatz 6, 1010 Wien

 

 

Baby it’s cold outside

Lichtermeer und heiße Schokolade im ersten Bezirk

Während ich im Sommer sehr häufig am Donaukanal bin, zieht es mich im Winter gerne in die Kaffeehäuser. Manchmal ist mir nach etwas ganz traditionellem wie dem Sacher für eine heiße Schokolade (hier bin ich besonders gerne, weil ich hier mal gearbeitet habe), oder auch in coolen Cafés rund um die Uni, zum Beispiel das Café Français. Und wenn ihr dann schon unterwegs seid, dann spaziert durch das Lichtermeer im ersten Bezirk. Von der Freyung über den Graben bis zur Rotenturmstraße ist alles wunderschön beleuchtet.

Adressen:

Hotel Sacher Philharmoniker Str. 4, 1010 Wien

Café Francais Währinger Str. 6-8, 1090 Wien

 

 

 

Weihnachtliches Wien von oben

Ihr wisst, ihr bin ein großer Fan von tollen Aussichten und ich frage mich immer wieder wie andere Fotografen auf private Dächer kommen. Da ich leider nicht weiß wo genau man legal die Stadt von oben fotografieren darf und wie man überhaupt auf diese Dächer kommt, hab ich mich für die Rooftop Bar vom Café Bloom in der Rotenturmstraße entschieden. Da kommt ihr ganz einfach mit Lift hinauf in den 7. Stock, dann noch eine kurze Treppe und ihr habt einen fantastischen Ausblick über das beleuchtete Wien. Ein weiterer Pluspunkt: Hier oben bekommt ihr auch richtig leckeren Punsch!

 

Vegan in København: Meine Tipps für Cafés, Restaurants und mehr

Ach Kopenhagen… Wer schon mal mit mir unterwegs war weiß welche Cafés, Restaurants und Bars ich mag: gemütlich, lockere und trotzdem coole Atmosphäre. Tolle Lampen und am besten veganes Essen auf der Karte. In Kopenhagen habe ich mich deswegen mehr als wohl gefühlt. An jeder Ecke hab ich zu Lina gesagt: „Schau, das schaut voll nett aus!“ und nach einer Stunde kann das schon nervig werden. Aber ich kann einfach nicht anders! Blöderweise ist das Essen in Dänemark ziemlich teuer, wenn man österreichische Verhältnisse gewohnt ist! Also wählt weise, ansonsten ist euer Reisebudget schneller aufgebraucht als ich ihr denkt. Um ein Beispiel zu geben: abgesehen von Seven Eleven oder McDonalds werdet ihr kaum einen Kaffee unter 6 Euro finden. Und auch kein Sandwitch unter 10 Euro. Und davon werdet ihr nicht wirklich satt, beziehungsweise schnell wieder hungrig. Ich habe mich dementsprechend zurück gehalten und hab es mir aber trotz nicht nehmen lassen ein paar süße Lokale zu besuchen.

The Union Kitchen

Die Union Kitchen habe ich auf Instagram gefunden, meiner liebsten Methode um Lokale zu finden! Ganz in der Nähe von Nyhavn ist das Lokal in einer Seitenstraße. Bekannt ist es für seine recht zweideutigen Botschaften auf dem Kaffee, schaut mal auf Instagram vorbei! Da war mein Playboy-Bunnie auf der heißen Schokolade noch ziemlich unschuldig. Ich bin draußen gesessen, die Kellner waren sehr nett aber auch ein wenig langsam. Wenn ich das nächste Mal dort bin möchte ich unbedingt die Trüffel Pommes probieren. Wenn das kein Grund ist zurück zu kommen!

Adresse: Store Strandstrade 21, Copenhagen

Simple Raw

Das Simple Raw ist eines dieser süßen Lokale in Kopenhagen, die sich im Halbkeller eines Hauses befinden. Durch die Fenster scheint Kerzenlicht zu jeder Tages- und Nachtzeit, das macht die Lokale so einzigartig hyggelig! Auf der Karte ist alles raw, sprich nicht gekocht, und 100% vegan! Ihr glaubt nicht wie wohl ich mich dort gefühlt habe. Hier bekommt ihr leckere Bowls, Burger und mehr. Alles sehr gesund und im Preisvergleich nicht teurer als andere Restaurants. So habe ich für eine Bowl und eine Limonade um die 18 Euro gezahlt. Zum Glück passen Portionsgröße und Preis aber zusammen und so wurde ich gut satt.

Adresse: Gråbrødretorv 9, 1154 København

Grød

Meine Mama lacht bestimmt, wenn sie das liest: aber Porridge schmeckt mir jetzt! Im Grød wird es nämlich stundenlang gekocht bis es herrlich cremig und perfekt ist. Ihr könnt zwischen verschiedene Porridge-Varianten wählen, ich habe mich für das „Glutenfree three grain Porridge“ entschieden, das ist nämlich vegan, mit Mandelmilch, glutenfreien Haferlocken, Quinoa und Chia Samen. Dazu kann man 3 Toppings gratis aussuchen, ich habe Erdnussbutter, Banane und Blaubeeren gewählt. Achja, und ihr könnt zwischen Small und Large wählen. Ich konnte die Small-Portion nicht aufessen und brauchte auch bis zum Abendessen nichts mehr, also ein guter Tipp wenn ihr Geld sparen wollt und trotzdem nicht hungrig die Stadt erkunden wollt. Insgesamt gibt es fünf Lokale in Dänemark, drei davon in Kopenhagen und eines in Aarhus. Und es gibt ein Kochbuch! Das auf meiner Wunschliste für Weihnachten steht, nur falls wer mitliest 😉

Adressen:

1 Jægersborggade 50, 2200 København

2 Stand A8, Linnésgade 17, 1362 København

3 Nordre Frihavnsgade 55, 2100 København

4 Falkoner alle 34, 2000 Frb C

5 Sankt Knuds Torv, 8000 Aarhus

Naturbageriet

Dänemark ohne Zimtschnecken, das geht einfach nicht. Die besten Zimtschnecken, hier werden sie übrigens Kanelsnegl genannt, gibt es in der Sankt Peders Bageri, eine der ältesten Bäcker Kopenhagens. Leider sind sie hier aber nicht vegan. Dafür habe ich  eine kleine Bio-Bäckerei gefunden, die unter anderem vegane Zimtschnecken haben: Naturbageriet! Dazu sind sie hier relativ günstig (circa 2,40 € pro Stück) und super-lecker! Da konnte ich es mir nicht nehmen vor dem Heimflug nochmal dort vorbeizuschauen um mir zwei für den Flug mitzunehmen. Die Sicherheitsbeamten am Flughafen in Kopenhagen haben sich ein Schmunzeln nicht vermeiden können als sie das Sackerl in meiner Tasche näher inspizierten.

Adresse: Frederiksborggade 29, 1360 København

Café No. 11

Und noch ein Lokal, das ich auf Instagram gefunden habe. Lina und ich haben es auf unserer Liste gehabt und sind dann plötzlich davor gestanden: das Café No. 11. Also haben wir uns gleich mal zwei Kakaos bestellt und gefühlt jeden Quadratmeter des Cafés fotografiert, weil es so hyggelig ist! Fensterbänke, jede Menge Kissen, Kerzen und sehr leckeren Kakao. Probiert ihn hier unbedingt mit Mandelmilch, dann ist er noch cremiger! Die ganze Gegend ist auch wunderschön und irgendwie englisch. Ach, hier muss ich wieder hin.

Adresse: Sankt Annæ Plads 11, 1250 København

Noch immer hungrig?

Smørrebrød

Wer Fleisch oder Fisch isst, kann natürlich gar nicht anders als Smørrebrød zu probieren. Das ist im Prinzip nichts anderes als eine dünne Scheibe Roggenbrot mit unterschiedlichen Belägen. Ich habe vor allem in der Torvehallerne jede Menge Stände gesehen, die die unterschiedlichsten Varianten anbieten: von Fleisch über Fisch bis zu vegetarischen (aber leider nicht veganen) Sorten gab es hier mehr als eine große Auswahl.

Glögg

Und dann wäre natürlich Glögg, sprich Glühwein. In Dänemark ist er irgendwie stärker als bei uns und oft mit Mandeln. Perfekt um sich aufzuwärmen, denn dort oben ist es schon ziemlich ziemlich kalt ab Oktober. Kopenhagen liebt Weihnachten anscheinend genauso sehr wie ich, denn die Halloween-Dekoration war kaum abgebaut, schon sah man Punsch-Stände an jeder Ecke und jede Menge Lichterketten.

A weekend in Copenhagen: Sightseeing, Restaurants and Hygge (Video)

Schon am Flughafen hatte ich das Gefühl, das Kopenhagen meine (sehr hohen Erwartungen) erfüllen wird. Das hat es dann übrigens auch, und sogar übertroffen! In diesem Beitrag verrate ich euch meine Highlights für Kopenhagen und habe auch ein kleines Kopenhagen Reise-Video für euch. Über Feedback dazu würde ich mich unheimlich freuen!

Was ihr in Kopenhagen sehen müsst

Kopenhagen von oben – The tower Christiansborg

Ein Blick über Kopenhagen ist ein Muss und kann dazu noch gratis sein. In der Christiansborg, dem Schloss in der Innenstadt Kopenhagens, gibt es nämlich einen Turm, von dem man einen fantastischen Blick über die Stadt hat. Und nicht nur das, denn es gibt einen Lift und der ist dazu noch gratis. Dienstags bis Sonntags von 11 bis 21 Uhr könnt ihr euch dort anstellen und hinauffahren. Einmal durch die Sicherheitskontrolle durch und hinauf gefahren habt ihr auf 106 Meter einen 360° Blick über ganz Kopenhagen. Hier findet ihr mehr Informationen dazu.

Adresse: Prins Jørgens Gård 1, 1218 København

Der botanische Garten

Zum Glück sind viele Sehenswürdigkeiten Kopenhagens gratis und so kann man das Loch, das einem das teure Essen in die Tasche reißt wieder ein bisschen ausgleichen. Zum Beispiel mit einem Besuch des botanischen Gartens in Kopenhagen. So schön grün und ruhig, könnte ich Stunden dort drin verbringen. Man kann sich da drin auch richtig schön aufwärmen, denn während es draußen fast schon Minus-Grade hatte, brauchen es die exotischen Pflanzen ja kuschelig warm und feucht.

Adresse: Øster Farimagsgade 2C, 1353 København

 

The place to be – Nyhavn

So klischeehaft das jetzt auch klingt: mein Lieblingsplatz in Kopenhagen ist Nyhavn. Die kleinen Cafés an der Promenade, die bunten Hausfassaden, die angelegten Boote im Hafen  und gemütliche Atmosphäre hat es mir einfach angetan. In fast jedem Café kann man draußen sitzen und dank Heizstrahlern, Kuscheldecken und Glögg wird einem auch nicht so schnell kalt. Auf der anderen Hafenseite fahren Fahrradfahrer kreuz und quer und schon Anfang November setzt hier Weihnachtsstimmung ein und sämtliche Bäume werden mit Lichterketten geschmückt. Ich bin tatsächlich jeden Tag während meiner Reise zumindest an Nyhavn vorbeispaziert und musste einfach immer kurz stehenbleiben und alles auf mich wirken lassen. Zur Weihnachtszeit wird auf der Straße Glögg verteilt, in Hoffnung dass man sich dann in das jeweilige Café setzt und tatsächlich was bestellt. Wenn man aber nicht so viel Zeit hat und einem kalt ist, wärmt einem das kleine Glas gratis Glögg aber auch schon ziemlich auf 😉

Kopenhagen mit dem Fahrrad erkunden

Drei Minuten in Kopenhagen und schon wurde ich beinahe überfahren. Von einem Radfahrer. Die sind in Kopenhagen nämlich überall und ich traue mich zu behaupten mehr Fahrräder als Autos gesehen zu haben. Bleibt also unbedingt am Gehsteig, der Fahrradweg ist wirklich sehr stark befahren. Da bleibt einem also gar nichts anderes übrig als selbst eines auszuborgen und eine Runde durch die Stadt zu fahren. Ich hab es tatsächlich erst am letzten Tag gemacht, als ich schon einen Überblick über die Stadt hatte und es war zwar kalt, aber hat richtig Spaß gemacht! Der Fahrradweg ist schön breit und man muss keine Angst haben von einem Auto angefahren zu werden. Wisst ihr was ich übrigens ganz besonders nett an Kopenhagen finde: niemand sperrt sein Rad ab, da man davon ausgeht, das es einem eh niemand klaut.

Gratis Räder bekommt ihr übrigens hier!

Must-try in Dänemakr: Kanelsnegl probieren

Wenn ihr in Dänemark seid, müsst ihr unbedingt mindestens einmal (pro Tag, versteht sich!) eine Kanelsnegl essen, zu deutsch: Zimtschnecken! Die besten der Stadt gibt es angeblich in der Sankt Peders Bageri in der Skt Peders Stræde 29. Gleich an meinem ersten Tag bin ich zufällig dort vorbeispaziert, wie in Hans-guck-in-die-Luft und hab plötzlich diesen unfassbar guten Duft von frisch gebackenen Zimtschnecken in der Nase gehabt. Leider hatten sie keine vegane Variante, aber Google hilft und so hab ich meine vegane Version in der Naturbageriet Bäckerei geholt.

Adressen:

Sankt Peders Bageri, Skt. Peders Stræde 29

Frederiksborggade 29, 1360 København

Hyggeliges Kopenhagen

Kommen wir zu dem Punkt, der mich an Dänemark am meisten fasziniert: Hygge  [ˈhʏgə]. Beim Glücksrezept der Dänen dreht sich alles um Gemütlichkeit, Zusammensein, Atmosphäre und Licht. Letzteres ist mir in Kopenhagen besonders aufgefallen. In sämtlichen Cafés brennen Kerzen von morgens bis abends und auch das elektrische Licht ist besonders warm und macht jedes Café und Restaurant hyggelig. Außerdem ist jedes Lokal natürlich super skandinavisch, clean und gemütlich eingerichtet und so konnte ich mich gar nicht entscheiden wo ich frühstücken, Kaffee trinken oder kurz Pause machen wollte. Der einzige Nachteil: das Essen in Dänemark ist unfassbar teuer für österreichische Verhältnisse und so muss man sich gut überlegen wohin man geht. Mein liebstes Lokal ist das Simple Raw. Ein veganes Lokal, das wie viele Cafés und Shops in einen Halbkeller eines Hauses eingebaut ist und unfassbar leckeres Essen hat. Die Kellner waren alle supernett und die Atmosphäre lädt zum Verweilen ein. Wenn ihr ein hyggeliges Café sucht, dann müsst ihr unbedingt ins Café No. 11. Auch hier gibt es richtig leckeren Kakao und Café und in den Fensterbänken des Cafés kann man gemütlich die Menschen draußen auf der Straße beobachten.

Adressen:

Simple Raw, Gråbrødretorv 9, 1154 København

Café No. 11, Sankt Annæ Pl. 11, 1250 København

Kopenhagen, ich komme wieder

Kaum in Wien gelandet und von den viel zu kalten Neonleuchten in den Ubahn-Stationen geblendet, hätte ich mich am liebsten sofort wieder ins Flugzeug zurück nach Kopenhagen gesetzt. Mir hat selten eine Stadt und ein Lebensgefühl so sehr zugesagt wie dort. Ich glaube im Sommer ist es auch richtig toll und so mache ich nun meine Wohnung in Wien hyggelig wie es nur geht und träume von meinem nächsten Besuch!