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Travel Tipps: 12 Tipps für den Langstreckenflug – so kannst du den Flug genießen #iflywiththai

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// Werbung – Kooperation, Pressereise //

Ich kann gar nicht glauben, dass ich gerade hoch über den Wolken in der (haltet euch fest) Royal Silk Class (aka Business Class!) am Flug von Wien nach Bangkok mit Thai Airways sitzen. So lange habe ich mir ein Upgrade gewünscht und endlich ist der Traum in Erfüllung gegangen. Etwas überfordert von dem ganzen Luxus sitze ich jetzt also hier, mein Essen wurde auf einer weißen Tischdecke serviert, dank gratis Wifi kann ich sogar Bilder auf Instagram posten und nebenbei schaue ich BBC – den Thai Airways bietet inzwischen Live TV an Board an. Schlafen werde ich wahrscheinlich nicht können, weil das ist alles viel zu aufregend. Das bereue ich bestimmt spätestens, wenn in ein paar Stunden Sightseeing am Plan steht. Der perfekte Zeitpunkt also um über Tipps für solche Langstreckenflüge zu sprechen! Und in dem Fall wirklich sprechen, denn ich habe mich endlich getraut ein Video in dem ich tatsächlich mit der Kamera (also euch!) spreche – das Ergebnis findet ihr hier:

Online einchecken

Damit man nicht in den Genuss eines Mittelsitzes kommt (meiner Meinung nach ja die schlimmsten Plätze im Flieger), lohnt es sich auf jeden Fall online vorzeitig einzuchecken. Wer gerne die Füße am Flug ausstreckt, oder so wie ich ständig auf die Toilette muss: nehmt den Gangplatz. Wer aber gerne aus dem Fenster schaut (auch ich!) sollte sich nach einem Platz am Fenster bemühen.

Upgrades und der beste Platz im Flieger

Wer ein Upgrade will sollte 1. buisness-konform aussehen – das heißt: keine Jeans, keine Leggins, keine Jogginghosen. Und 2. wirklich viel Glück haben. Upgrades sind wirklich selten und während dieser Pressereise bin ich zum ersten Mal in den  Genuss gekommen. Die Upgrades kosten normalerweise auch wirklich viel und ich könnte sie mir nicht leisten. Wer ein bisschen mehr zum Ausgeben hat, könnte sich auch in die Premium Economy buchen lassen, dort hat man mehr Platz aber muss nicht ganz so viel ausgeben.

Wer, so wie ich, gerade mal das Economy Ticket sonst zahlen kann, könnte sich auch einfach einen Platz am Notausgang sichern – denn dort hat man auch mehr Platz für die Füsse! Und ein Tipp, von dem ich erst auf dieser Reise erfahren haben: einfach die Flugbegleiter fragen ob die letzte Reihe frei ist – dort wird manchmal Platz für kranke Passagiere freigehalten. Wer Glück hat bekommt so vielleicht eine ganze Reihe für sich! Natürlich nur, wenn der Flieger nicht komplett ausgebucht ist.

Abschminken und frischmachen

Das erste was ich nach abheben mache: Kontaktlinsen weg, abschminken und Flauschesocken anziehen. Die Luft im Flieger ist immer supertrocken und mit Kontaktlinsen einzuschlafen finde ich total ungemütlich. Ich schminke mich generell selten vor einem Flug, trotzdem nehme ich immer Feuchttücher mit um mich damit frischzumachen. Übrigens: wenn ich eine Sache aus meiner Tasche retten müsste, wären es Feuchttücher, die Gesichtscreme und der Lippenbalsam – denn ohne die steige ich in keinen Flieger mehr.

Ich habe außerdem immer ein frisches Oberteil mit um mich kurz vor dem Landen nochmal umziehen zu können. Kurz vorm Landen nach dem Frühstück mache ich mich dann nochmal frisch, das heißt: Zähneputzen, Trockenshampoo in den Haaren, mehr Feuchttücher und (je nach Destination und Uhrzeit) vielleicht schon ein bisschen Sonnencreme!

Das perfekte Outfit für einen Langstreckenflug

Auch wenn man kein Upgrade bekommt, ich finde es unmöglich, wenn Leute schon in ihrem Pyjama am Flughafen erscheinen und dann in ihrem gammligsten Sachen in den Flieger steigen. Fragt mich nicht warum, das war schon immer so. Ich habe meistens einen Rock zum Fliegen an und immer einen Pullover dabei – mir wird nämlich immer kalt. Wenn es ein wirklich langer Flug ist, ziehe ich mich manchmal auch um, oft lasse ich das aber an und kuschel mich in (eine selbst mitgebrachte) Decke. Kurz vor der Landung ziehe ich mich dann aber nochmal um und habe somit immer ein zweiter Outfit dabei.

Fernsehschlafen mit Live TV on Board

Mit dem richtigen Film, einem spannenden Buch oder einer anderen Beschäftigung vergeht die Zeit wie im Nu. Bei den Thai Airways Flügen kann man jetzt sogar Live TV an Board schauen und so Sport oder Nachrichten auf BBC während des ganzen Fluges schauen. Den Sport lasse ich gerne aus, aber auf BBC habe ich schon einige spannende Interviews gesehen während des Flugs! Ich schlafe einfach am besten während dem Fernsehschauen ein und wenn das Flugzeug wie ein Kinderwagen hin und her schaukelt, schlafe ich eigentlich immer ein!

Wisst ihr übrigens welcher der perfekte Einschlaf-Film ist? Ich entschuldige mich jetzt schon bei allem Fans von dem Film, aber es ist „The Sound of Music“. Ich finde den Mix aus viel zu langer Handlung und der Musik im Hintergrund einfach perfekt zum Eindösen und kann dabei (fast immer) im Flugzeug einschlafen. Lustigerweise haben sehr viele Airlines den Film unter den Klassikern im Programm!

 

Hydriert bleiben und viel trinken

Mein wichtigster Tipp: trinkt so viel ihr könnt! Der Körper dehydriert hoch über den Wolken noch viel schneller. Ich habe auch immer eine Wasserflasche dabei, die ich bei den Flugbegleitern einfach auffüllen lasse und somit immer 0,75 Liter Wasser bei mir habe.

Ein Trick von meinem Papa: Ein Glas Rotwein zum Einschlafen. Generell empfehle ich niemanden viel im Flugzeug zu trinken, denn so wird der Jetleg nur noch schlimmer. Aber ein Glas Rotwein macht so richtig schön schwer und müde. Ich trinke ab und zu gern auch einen GinTonic, aber auch hier: ein Glas und das wars!

Strecken und herumlaufen

Geht es nur mir so, oder schwellen eure Füße während des Fluges auch an? Vor allem wenn ich stundenlang sitze und mich nicht bewege. Deswegen: immer wieder mal aufstehen, ein paar Schritte gehen und sich strecken. Ihr glaubt gar nicht wie viel besser man sich dann fühlt! Die Beine werden durchblutet, ihr fühlt euch nicht ganz wie in einer Sardinendose und eure Knöchel werden es euch danken.

Einstimmung auf die Reise

Wisst ihr was ich auf jedem Flug mache: ich stöbere das erste Mal durch den Reiseführer. Ja, ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die zu jeder Reise einen Reiseführer kaufen – am liebsten von Lonely Planet! Dazu habe ich auf meinem Handy immer eine Liste an Cafés und Orten, die ich irgendwo auf Instagram aufgeschnappt habe. Damit stimme ich mich langsam auf die Reise ein und merke mir schon mal was ich alles sehen und tun möchte! Ein weiterer Tipp: das Bordmagazin. Oft unterschätzt, aber ich lese diese Magazine tatsächlich sehr gerne und oft findet man da spannende Reportagen und Kolumnen.

Insidertipp: Phuket Town – Kaffee, Sightseeing und meine besten Tipps

Wenn man Phuket hört, denkt man wahrscheinlich als erstes an tolle Strände, Palmen und wunderschöne Hotels. Jedenfalls ging es mir so bevor ich nach Phuket kam. Da es ein entspannter Urlaub und ein paar Tage am Strand werden sollten, hab ich auch gar nicht viel über anderes nachgedacht. Aber wie ich eben so bin habe ich nach nur einem Tag einen schlimmen Sonnenbrand und auf Dauer wird das stundenlange Herumgammeln am Pool und Strand dann auch doch ein bisschen zu langweilig. Zeit um Phuket näher kennen zu lernen und in diesem Fall: Phuket Town!

Mit dem Taxi oder Shuttlebus nach Phuket Town

Unser Hotel bot zum Glück einen Shuttleservice zur Central Festival Phuket Shoppingmall an. Von dort aus haben wir uns dann ein Taxi um 200 Bath in die Stadt genommen. Stellt euch auf Phuket unbedingt auf höhere Taxipreise als im Rest von Thailand ein, denn hier hat die Taximafia das sagen. Wer ganz viel Glück hat findet einen Fahrer mit Taxometer – das ist aber sehr selten!

Mein Tipp: neben dem Taxistand von der Central Festival Mall steht eine Tafel mit Richtpreisen für die Taxis. Ich weiß nicht, ob diese Preise nicht sowieso überteuert sind, aber damit hat man zumindest ein bisschen Überblick und kann sich aufs Verhandeln einstellen!

 

 

Café Empfehlung: The Shelter Coffee Phuket

Unser erster Stopp war das „The Shelter Coffee Phuket“ und wir haben es eigentlich nur durch Zufall gefunden. Und umso überraschter waren wir als wir in den Innenhof geführt wurden und vom wirklich sehr guten Kaffee, den wir dort getrunken haben. Inzwischen bin ich total in die Kaffeewelt eingetaucht und habe mich dementsprechend dort richtig wohl gefühlt. Es gibt Filterkaffee, Aeropress-Kaffee und viel mehr. Ich habe mich schließlich für einen Cold Brew Coffee mit Minze entschieden – sowas habe ich zuvor nur als Tee gekannt und ich muss sagen: mit Kaffee schmeckt es noch viel besser!

Adresse: 97 Deebuk Rd | Talad NuePhuket Town, Phuket 83000

 

 

 

 

Sehenswürdigkeit: Soi Rommani

Weiter ging es in die Soi Rommani – eine wirklich süße Straße mit toller Streetart, Lampoins und wirklich coolen Geschäften. Ich habe mir sagen lassen, dass es hier auch sehr gutes Eis gibt, nämlich bei Torry’s icecream, circa in der Mitte der kleinen Straße. Einmal durchspazieren reicht, aber einen Blick nach hinten zu werfen zahlt sich hier aus, sonst entgehen einem die coolen Grafittis!

 

 

 

Streetfood in Phuket Town

Das Streetfood in Phuket war das beste auf der ganzen Reise. Während wir dort waren gab es ein großes Streetfood Festival und so haben wir den Großteil unseres Daytrips in Phuket Town damit von einem Stand zum anderen zu spazieren und alles zu probieren was gut und lecker ausgesehen hat. Mein Favorit dabei: Die Sommerrollen mit Tofu und Gemüse und das gegrillte Thai-Gemüse, auch wenn es mir am Ende dann doch zu scharf war und ich fast Feuer spuken konnte.

 

 

Sich treiben lassen

Laut unserem Reiseführer ist nicht ganz Phuket so sicher wie die Altstadt. Schon bei der Taxifahrt habe ich bei manchen Ecken das Gefühl gehabt, hier nicht gerne aussteigen zu wollen. In der Altstadt selbst hat sich das Gefühl aber ganz schnell in Luft aufgelöst und wir sind entspannt durch die Straßen spaziert. Auch die Locals waren sehr nett und man vor allem bei dem Streetfood Ständchen hatte man nicht das Gefühl in eine Touristenfalle getappt zu sein, denn dort waren jede Menge Einheimische.

Vor allem die vielen kleinen Häuser ganz im portugiesischem Stil sind wirklich sehenwert und ich kann euch nur empfehlen das Hotel auch mal zu verlassen und sich die Altstadt anzuschauen. Einmal in Phuket Town kann man viel zu Fuß erreichen und ist nicht mehr auf die Taxis angewiesen. Die Stadt ist auch nicht allzu groß – also perfekt für einen Daytrip, wenn man mal einen Tag Pause vom Strand braucht!

 

 

Für alle die mehr Zeit haben:

Wer ein paar Stunden länger als ich Zeit hat kann sich auch folgende Dinge in Phuket Town anschauen:

  • Einen Nachtmarkt! Auch hier gibt es wieder superleckeres Essen.
  • Der große Buddha von Phuket – der sitzt auf einem Berg und blickt über die Stadt. Der perfekte Aussichtspunkt also!
  • Einen thailändischen Kochkurs in Phuket Town machen! Ich habe gehört, dass man dafür am besten in die Phuket Thai Cookery School gehen soll.
  • Sich über den Sunday Walking Street Market (Lard Yai) treiben lassen und am Flohmarkt tolle Sachen finden.

 

Travelguide: 24 Stunden in Triest

Ich habe bei diesem Trip bewusst die Kamera einfach mal Kamera sein lassen, die Zeit genossen und einfach jede Sekunde genossen. Und deswegen habe dieses mal nicht so viele Bilder gemacht – glücklich bin ich trotzdem, denn ich hatte das schönste Wochenende seit langem.

Anreise nach Triest

Wir haben uns für das Auto entschieden. Von Wien ging es über Graz und Slowenien nach Italien. Dafür haben wir circa vier Stunden und eine Vignette für die slowenische Autobahn gebraucht. Bei Sežana, ganz knapp vor der italienischen Grenze sind wir von der Autobahn abgefahren und über eine hübsche Landstraße durch Italien gefahren. Und haben uns so dann noch die Gebühr für die Autostrada gespart.

Unterkunft in Triest

Die perfekte Unterkunft für spontane Kurztrips zu finden kann gar nicht so einfach werden, vor allem wenn man an einem verlängerten Wochenende los will, wo ganz Österreich Urlaub machen will. Wir sind auf Nummer sicher gegangen und haben uns schlussendlich für das NH Trieste entschieden. Gleich ums Eck kann man im Molo IV das Auto um 10 Euro für 24 Stunden stehen lassen. Während die anderen Hotels die über Booking.com noch verfügbar waren oft ein Gemeinschaftsbad am Gang hatten, haben wir im NH Trieste alles gefunden was wir brauchten. Auch wenn das Hotel nicht mehr das allerneueste ist, war es halbwegs sauber, das Bett was supergemütlich und die Angestellten sehr zuvorkommend und nett. Und im Endeffekt ist man ja nur zum schlafen dort.

Adresse: Corso Camillo Benso Conte di Cavour, 7, 34132 Trieste

Preis pro Nacht: 178 Euro / Nacht

Triest – Eine ruhige Ecke von Italien

In Triest hat man das Gefühl, dass es noch recht untouristisch ist und genau das liebe ich an dieser Stadt. Man hat nicht das Gefühl von den Touristenmassen überrollt zu werden, trifft in jedem Lokal viele sympatische Einheimische und abgesehen von ein paar Schulklassen, ist es auch abends richtig entspannt und ruhig. Man hat nicht das Gefühl etwas zu verpassen und kann entspannt durch die Straßen spazieren und sich treiben lassen.

What to do in Trieste

Kaffeetrinken in der Kaffeehauptstadt Italiens

Wusstet ihr, dass Triest die Stadt des Kaffees ist? Seit vielen, vielen Jahren wird der Kaffee direkt in den Hafen von Triest angeliefert und genau deswegen findet man in der Stadt die besten Kaffeehäuser, Röstereien und Händler. Übrigens: Pro Kopf verbrauchen die Triester zehn Kilo Kaffee pro Jahr – das sind 1500 Kaffees pro Jahr! Anders als im Rest von Italien, wo man den Kaffee schnell an der Theke trinkt, hat es die Kaffeehauskultur von Wien nach Triest geschafft. Also setzt man sich gemütlich in die wunderschönen Kaffees, plaudert beim Kaffee oder arbeitet einfach dort drin.

Wenn ich Triest mit einem Geruch beschreiben soll, dann ist mit dem Duft nach Kaffee.

Mein Tipp:

Das Antico Caffé San Marco, das schon 1914 eröffnet wurde, hat es mir besonders angetan! Hier könnt ihr entspannt im Jugendstil-Kaffeehaus Caffè Nero (so nennt man hier einen Espresso) oder andere Kaffeespezialitäten trinken und den Flair von Triest genießen.

Pizza essen in der Al Civicosei

Italien ohne Pizza geht nicht – zumindest nicht bei mir. Trotz der kurzen Zeit konnte ich eine wirklich sehr gute Pizzeria finden – und zwar die Al Civicosei, in der Via del Toro 6. Die Pizzen sind richtig groß, werden traditionell im Steinofen gemacht und die kleinen Tische draußen auf der Straße sind gemütlich und man hat sofort Urlaubs-Feeling. Große Empfehlung!

Adresse: Via de Toro 6, Trieste

Social Media: Al Civicosei

Den besten Blick über Triest finden

Den besten Blick über Trieste hat man vom Castello di San Giusto. Auch wenn die Burg einem Angriff nie und nimmer standgehalten hätte, ist sie wirklich beeindruckend und der Blick von dort oben ist der angstrengde Weg den Berg hinauf wirklich wert. Für den Eintritt zahlt man 3 Euro – um nach ganz ganz oben zu kommen und den perfekten Ausblick über die Stadt zu haben.

Machen Sie es so wie in Wien. Nur ein bisschen kleiner.

Kaiser Franz Josef hat die Stadt nach Vorbild Wien bauen lassen – und manche Plätzchen erinnern wirklich an Wien. Das sieht man vielleicht nicht von oben, aber spätestens, wenn man durch die kleinen Gassen oder Plätze spaziert. Die Palazzos, die kleinen Gassen mit den vielen Vespas und die ganzen Bars, an denen die Leute am Nachmittag und Abend mit Aperol Spritz sitzen – das hat es mir einfach angetan.

Adresse: Piazza della Cattedrale, 3, 34131 Trieste

Eintritt: 3 Euro pro Person

(Veganes) Eis bei Oggi Gelato probieren

Es wäre kein Globeastronaut Travelguide, wenn nicht irgendwo ein veganer Lokaltipp dabei wäre. Diesmal stelle ich die Gelateria Oggi vor, die unter anderem veganes, und richtig leckeres, Eis hat! Neben den veganen Sorten gibt es auch jede Menge „normales“ Eis und so findet jeder das richtige für sich, versprochen!

Mein Tipp: Probiert das Zitronen-Eis, so herrlich erfrischend!

Adresse: Via Cesare Battisti, 13, 34125 Trieste

Website: Oggi Gelato

Social Media: @oggigelato

Der beste Aperol in Triest

Wisst ihr was ich an Italien so liebe – l’Aperitivo! Mit einem Aperol oder einem anderen Wein bekommt man am Nachmittag/Abend jede Menge Snacks wie Chips, Oliven oder manchmal auch kleine Pasta-Gerichte bekommen. Wir haben eigentlich schon zu Abend gegessen und uns für einen Aperol Spritz in der Bar Buffet Borsa gesetzt. Und haben um 4,50 richtig gute Aperol Spritz bekommen und dazu Karoffelecken, Chips, Oliven und die besten Anschovis, die ich je probiert habe.

Auch sehr nett für einen abendlichen Aperol Spritz: die Lokale am Canale Grande, mit Blick auf die kleinen Boote im Kanal und aufs offene Meer! Hier war der Aperol Spritz aber schon ein bisschen teurer.

Adresse: Bar Buffet Borsa – Via Cassa di Risparmio 4, 34121 Triest

Social Media: @barbuffet.borsa

Den Sonnenuntergang am Meer genießen

Und natürlich darf ein Besuch am Meer nicht fehlen. Vor allem der Hafen von Triest ist wirklich beeindruckend. Der ist nämlich ein Freihafen und gleichzeitig der größte Seehafen an der oberen Adria! Dazu hat der Hafen jede Menge spannende Geschichten zu erzählen. Zum Beispiel, dass er schon seit jahrhunderten eine wichtige Rolle im Handel mit dem nahen Osten gespielt hat. Oder dass hier jährlich 2,5 Millionen (!) Säcke Kaffee angeliefert werden.

Noch mehr tolle Tipps über Trieste findet ihr übrigens hier:

Wochenende in Triest von Sommertag

Triest – ein Tag am Meer von Photoventure

1000 Moments Triest von 1000 things

Foodguide Vienna: Rise and shine – Meine liebsten Frühstückslokale in Wien

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Funfact über mich: ich hasse es zu Frühstücken. Einzige Ausnahme: Wochenende, Brunch, Buffets oder auswärts Frühstücken. In Wien gibt es dazu unzählige Lokale und sogar einen eigenen Blog, der sich nur damit beschäftigt: die Frühstückerinnen pilgern von Lokal zu Lokal, stoppen die Zeit bis zum ersten Kaffee und haben mir schon den ein oder anderen Geheimtipp zum Frühstücken in Wien verraten. Inzwischen lebe ich seit mehr fast fünf Jahren in dieser tollen Stadt und weiß inzwischen auch ganz genau wo es das beste Frühstück gibt und was ihr am besten von der Karte bestellen müsst. Eine Sache vorweg: da ich mich seit einem Jahr vegan ernähre, gibt es in diesem Guide nur Lokale die zumindest vegane Gerichte anbieten, das klassische „Wiener Frühstück“ mit Kaisersemmel, Wurstplatte und Marmelade war nie so richtig meins und das wird man hier in diesem Guide auch nicht finden. Dafür gibts ganz viele Bowls, Avocados und Smoothies. Los geht’s mit meinem persönlichen Frühstücksguide quer durch Wien.

All Day Breakfast im Klyo am Donaukanal

Ganz neu in Wien und so toll! Das Klyo in der Sternwarte am Donaukanal im ersten Bezirk macht es dem Motto am Fluss Konkurrenz und ich muss zugeben: ich mag das Klyo lieber: das Team ist super nett, sehr schnell und bemüht, es ist ein absolutes Nichtraucher-Lokal und die Einrichtung ist einfach so cool. Das wichtigste aber: das Essen. Seit Kopenhagen bin ich verrückt nach Porridge und habe daher das Schoko-Bananen Porridge probiert und es war wirklich sehr sehr lecker! Meine Begleitung Julia hat sich für das Avocadobrot mit einem pochiertem Ei und Sauce Hollandaise entschieden und war auch total begeistert. Das beste: es gibt den ganzen Tag Frühstück hier, deshalb: große Empfehlung!

Vegane Empfehlung: Der Schoko-Bananen-Porridge!

Adresse: Uraniastraße 1, 1010 Wien

Social Media:@klyo.urania

Geheimtipp: Tagesbar Waldemar

Gleich ums Eck von der Agentur in der ich arbeite und trotzdem bin ich leider viel zu selten dort. Umso mehr hab ich mich gefreut viele tolle vegan Optionen auf der Karte zu finden. Zum Beispiel die Matcha Superbowl. Ich bin bei Matcha ja immer ein bisschen skeptisch gewesen – bis ich diese Bowl gegessen habe. So lecker, mit vielen Nüssen und Beeren und so fotogen (hier spricht meine Instagram-Addiction aus mir!). Neben der Bowl findet ihr aber auch viele (nicht-vegane) Frühstücksvarianten auf der Karte. Von meiner Pre-Vegan Zeit kann ich euch das Jerusalem Frühstück empfehlen und wenn ihr am Wochenende hier seid, probiert unbedingt die Pancakes!

Vegane Empfehlung: Die Matcha Superbowl

Adresse: Tagesbar Waldemar, Altgasse 6, 1130 Wien

Social Media: @waldemar_tagesbar

Samstag bei Tewa am Naschmarkt

Das Tewa muss natürlich auch auf die Liste, denn das ist eindeutig mein liebster Ort zum Essen gehen, egal zu welcher Tageszeit. Inzwischen hat das Tewa zwei Lokale, einmal am Naschmarkt und einmal gleich bei mir in der Nähe am Karmelitermarkt. Ich hab mich dementsprechend schon durch die Speisekarte probiert und es gibt sowohl zum Frühstücken, als auch zum Mittag- oder Abendessen zwei Dinge auf der Karte, die ihr unbedingt probieren müsst. Zum Frühstücken: das orientalische Frühstück. Ich sage euch, es gibt nichts besseres. Der Hummus ist perfekt, dazu die Wachtelbohnen, Fur, Pitabrot, Mango Lassi und jede Menge naher Osten. Ohne zu übertreiben: ich bin verrückt danach und könnte es jeden Tag zu jeder Tageszeit essen. Wenn es mal ein spätes Frühstück wird, entscheide ich mich meistens für Hummus Ful oder den Falafel Wrap. Außerdem empfehlenswert: der gemischte Vorspeisenteller. Perfekt wenn ihr zu zweit seid und auch hier: wieder der Hummus, das leckere Pitabrot, Oliven, Tomaten, Tzatziki. Das beste hab ich aber vor ein paar Tagen erst herausgefunden: seit neuestem gibt es Uber Eat und wie der Zufall so will liefert Uber das Essen von Tewa zu mir nach Hause. Und jetzt ratet mal wo ich Wochenends ab jetzt immer mein Essen bestelle.

Vegane Empfehlung: Hummus Full und der Fallapfel Wrap (wenn es ein Brunch wird)

Adressen: Tewa Karmelitermarkt, Stand 29-31, 1020 Wien und Tewa Naschmarkt 672, 1040 Wien

Social Media: @TewaAmMarkt

Die besten Breakfast Bowls bei Erich

Lange Zeit war das Ulrich mein Favorit unter den Frühstückslokalen in Wien, aber als letzten Winter das Erich gleich daneben aufsperrte, habe ich meine Meinung geändert. Das liegt hauptsächlich an den unglaublich leckeren Breakfast-Bowls, die sie auf der Karte haben. Ihr könnt hier nach Lust und Laune genau aussuchen was ihr essen wollt und müsst keine Kompromisse machen. Perfekt für Veganer übrigens, da ihr wirklich genau sagen könnt was ihr wollt und was nicht. Dazu gibt wirklich leckeres Roggenbrot. Und jetzt hab ich noch gute und schlechte Nachrichten für euch, die guten zuerst:  Frühstück gibt es hier bis 16:00 Uhr! Die schlechten Nachrichten. Die schlechten: ihr könnt hier leider nicht reservieren und es gibt drinnen nur 20 Sitzplätze. Als ich mit einer Freundin recht bald nach der Eröffnung dort war, war sie zum Glück pünktlich um 9:00 Uhr dort, anderenfalls hätten wir ziemlich lange auf einen Tisch warten müssen. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall, vor allem im Sommer, wenn man draußen sitzen kann.

Vegane Empfehlung: Die vegan Breakfast Bowl und die Acai Bowl!

Adresse: Neustiftgasse 27, 1070 Wien

Social Media: @urlicherichwien

Mädls-Brunch bei Josephbrot

Lange hat es gedauert und endlich hab auch ich es als wahrscheinlich letzte zu Joseph Brot in die Landstraße zum Frühstücken geschafft. Eigentlich wollte ich unbedingt die neuen Bagels probieren, einmal dort angekommen hat man mir dann aber leider mitgeteilt, dass es die nur Montags bis Freitags gibt und nicht am Wochenende. Seis drum, das Frühstück dass ich stattdessen ausgesucht habe war auch richtig lecker. „The Vegan“ kann ich euch nur empfehlen, ich war danach auch richtig satt und  konnte gar nicht das ganze Brot aufessen. Dazu habe ich den „Immune Builder“-Smoothie probiert, auch sehr sehr lecker! Hier gilt „First come, first serve“, man kann also leider nicht reservieren und muss unter Umständen ein wenig auf einen freien Tisch warten. Bei schönem Wetter kann man auch ganz gemütlich im Gastgarten sitzen! Insgesamt gibt es übrigens fünf Standort in Wien.

Vegane Empfehlung: The Vegan und ein Smoothie!

Adresse: Landstraßer Hauptstraße 4, 1030 Wien

Social Media: @josephbrot

Vegan Food Guide für Marrakesch – Restaurants, Cafés und mehr

Marrakesch: Couscous, Gemüse, Tajines, frisch gepresste Fruchtsäfte und leckeres Obst bekommt man überall. Sämtliches Obst und Gemüse kommt von lokalen Bauern aus der Umgebung. Die Transportwege sind kurz und so werden die Lebensmittel reif geerntet und schmecken viel besser als bei uns hier in Österreich. Und weil es so viel Gemüse auf der Karte gibt, ist es völlig unnötig ein rein veganes Lokal in Marrakesch zu suchen. Während meine  Reisebegleitung nämlich sehr gerne Fleisch isst und ich eher auf Gemüse stehe, haben wir so nie Probleme gehabt beide was leckeres auf der Karte zu finden.

Veganes Frühstück á la Marrakesch

In Marrakesch bekommt man in vielen Hotels Pancakes zum Frühstück, die sind leider nicht vegan. Dafür gibt es aber richtig leckeres Brot, Minztee, frische Mandarinen und anderes Obst (mein Favorit sind ja die Erdbeeren!) einfach überall. Wer nicht im Hotel frühstückt findet in anderen Lokalen garantiert eine vegane Option, denn frisches Obst und Gemüse gibt es in Hülle und Fülle.

♥  Mein Tipp: Das marokkanische Brot mit Erdbeermarmelade (vegan) und frischen Erdbeeren mit Minztee und frisch gepressten Orangensaft um in den Tag zu starten!

Das bekannteste Restaurant in Marrakesch: TERRASSE DES ÉPIQUES

Wenn ihr etwas mit ganz besonderer Atmosphäre sucht, kann ich das Terrasse des épiques nur empfehlen. Mit Blick über Marrakesch, sehr sehr netten Kellnern und Live-Musik kann man hier dem Trubel vom Souk in Marrakesch entkommen, obwohl genau unter dem Lokal fleißig gehandelt und gefeilscht wird. Die Speisekarte ist ziemlich umfangreich und die Aussicht einfach der Hammer. Man sitzt entweder (wie wir) in mitten der Terrasse oder in kleinen Lounges auf der Seite. Die Speisekarte wird auf großen Tafeln vor einen gestellt und die Stimmung mit den vielen Kerzen und Lampen ist wie in 1001 Nacht. Einziges Manko: so teuer haben wir in Marrakesch noch nie gegessen und mit knapp 60 Euro für zwei Personen (Vorspeisen, Hauptspeisen, Getränke und Tee) gehört das eindeutig zu den teureren Restaurants in Marrakesch. Die Atmosphäre ist aber auf jeden Fall sein Geld wert.

♥  Meine Empfehlung:

Probiert unbedingt die Auswahl der marokkanischen Salate – vor allem die Augergine war so lecker!

Adresse: Souk Cherifia 15, Sidi Abdelaziz, Marrakech Medina

Website: Terrasse des épiques

Social Media: @terrassedesepiques

Minztee mit Blick über die Medina von Marrakesch

Rund um den Place Djemâa el-Fna gibt es unzählige Lokale und die meisten haben eine Terrasse ganz oben am Dach. Hier kann man frische Luft schnappen, den besten Blick über die Medina genießen und leckere marokkanische Gerichte bestellen. Egal ob man zum Frühstücken, Mittagessen oder Abends vorbeischaut. Wir haben unseren Nachmittags-Tee hier getrunken und sind staunend auf einer der Terrassen gesessen und haben das Gewusel des Marktes von oben beobachtet. Und waren froh hier oben zu sitzen, denn die Menschenmassen sind nicht ganz so meins!

♥  Mein Tipp: In Marokko gibt man üblicherweise 5-10% Trinkgeld!

Romantisches Rooftop-Dinner über Marrakesch

Lampions die von den Balken hängen, gemütliche Kissen und leckeres Essen: mindestens einmal müsst ihr auf einer Dachterrasse eines marokkanischen Restaurants zu Abend essen. Gleich ums Eck unseres Riads waren einige solcher Restaurants, mein Favorit ist das Ataj Café Food. Die Kellner sind unglaublich nett, man hat einen fantastischen Blick auf die Ben Youssef Moschee und sieht über die Medina von Marrakesch. Dazu ist die Atomsphäre mit den Lampen und Kissen und das Essen ist dort ziemlich günstig und unglaublich lecker.

♥  Meine Empfehlung: Probiert den hausgemachten Orange-Rote Beete Saft, der war so lecker!

Adresse:  62, rue Amsefah, Sidi Abdelaziz

Tripadvisor: Atay Marrakech

Social Media: @ataymarrakech

Frische Säfte trinken am Place Djemaa el-Fna

Und zu guter letzt: die frischen Säfte am Place Jemma el-Fna: überall auf diesem Platz sieht man große Wägen mit frischen Obst und Saftpressen. Das meiste Obst kommt direkt aus der Umgebung und ist besonders lecker. Auch wenn es ziemlich anstrengend sein kann über diesen Platz zu gehen lohnt es sich für einen frisch gepressten Orangensaft auf jeden Fall!

♥ Meine Empfehlung: Wenn man nett fragt bekommt man manchmal eine Kostprobe und kann sich dann zwischen den Säften entscheiden!

Adresse: Place de Marché Animée Jemaa el-fna, Marrakesh 40000

Ein Wochenende in Budapest – diese Orte und Dinge müsst ihr sehen

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Ich persönlich liebe Budapest einfach. Diesmal hatte ich auch ein bisschen mehr Zeit zum Filmen und so ist dieses kleine Videos entstanden. Ich freue mich über euer Feedback, also lasst mir gerne einen Kommentar da!

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Budapestnutzen

Die Ubahn in Budapest ist die älteste in Europa und das ist definitiv das erste das ihr sehen müsst. Vor allem die Metrolinie M1 hat wunderschöne Stationen und die kleinen Züge, die auf dieser Strecke fahren sind einfach entzückend. Wirklich barrierefrei ist die Metro in Budapest leider nicht, in manchen Stationen gibt es Rolltreppen, die Straßenbahnen sind es aber zum Beispiel definitiv nicht!

Kaffeetrinken im My little Melbourne

Der Filterkaffee ist einfach unglaublich gut und das Café als ganzes wirklich sehr nett. Im 7. Bezirk in der Elisabethstadt ist das My little Melbourne Coffee and Brew Bar ein richtig cooler Ort um morgens einen Espresso zu holen, oder sich am Nachmittag länger mal hinzusetzen (falls man einen Tisch bekommt) um in Ruhe eine Kaffeepause zu machen.

Website: http://mylittlemelbourne.hu

Adresse: Madách Imre út 3, 1075 Budpaest

Social Media: @mylittlemelbourne

 

 

Budapest Must-Do: Die ungarischen Kürtőskalács probieren

Egal wie lange ihr in Ungarn seid, ihr müsst euch auf jeden Fall die Zeit nehmen um Kürtőskalács, in Österreich auch als „Baumkuchen“ bekannt, zu probieren. Am besten mit Zimt oder Schokostreusel, wobei mir Zimt eindeutig besser schmeckt. Ihr bekommt sie oft auf Straßenständen oder wie in meinem Fall in der Vacai utca 31. Meiner Meinung nach lohnt es sich in diesem Fall nicht sich ins Café zu setzen, lieber to-go oder draußen auf einer Bank essen.

Website: http://www.kurtoskalacs.com

 

Vegane Kuchen von Naspolya Nassolda

Gleich ums Eck unserer Unterkunft fanden wir das Naspolya Nassolda – ein rein veganes Café. „Raw and vegan“ steht schon ganz groß auf den Fensterscheiben des Lokals und so landeten wir gleich nach dem Check-In für eine Kaffeepause dort. Probiert unbedingt die Kuchen – man glaubt gar nicht, dass die ungekocht sind!

Website: http://naspolya.hu

Adresse: Káldy Gyula u. 7, 1061 Budapest

Social Media: @naspolyanassolda

Über den Dächern von Budapest

Während unseres Aufenthalts war das Budapest Eye Riesenrad mitten am Erzsébet tér aufgebaut. Nachts und beleuchtet schaut es nochmal schöner aus als untertags aber wir haben liesen es uns nicht nehmen einmal damit zu fahren.

Adresse: Budapest Eye Erzsébet tér

Website: http://visitbudapest.travel/articles/budapest-eye/

 

Mitbringsel in der Nagy Vásárcsarnok kaufen

Eine Sache die ich in Budapest nie auslasse ist ein kurzer Abstecher in die Nagy Vásárcsarnok – die große Markthalle von Budapest. Hier bekommt man wirklich alles und erinnert mich sehr an den Naschmarkt in Wien. Nur überdacht – also perfekt für verregnete Tage. Ich finde hier immer die besten Souvenirs – meiner Meinung nach ist es viel schöner ein Gewürz oder ähnliches mitzubringen, als einen weiteren Staubfänger.

Website: http://www.piaconline.hu/new/index.php

Adresse: Vámház krt. 1-3, 1093 Budapest

Der beste Ausblick über Budapest: Fischerbastei

Den wahrscheinlich besten Blick über Budapest hat man von der Fischerbastei aus! Dafür könnt ihr zu Fuß auf den Berg rauf, oder aber mit der Zahnradbahn oder den Bus nehmen. Wir sind alles zu Fuß gegangen, es ist auch wirklich überhaupt nicht anstrengend – versprochen!

Meine Empfehlung: Kommt abends zum Sonnenuntergang hier rauf!

Website: http://www.fishermansbastion.com

Hotelempfehlung: Rodamon Riad Marrakech

Mein erstes Beitrag mit der ehrlichen und persönlichen Review über Marrakesch ist super bei euch angekommen und ich freue mich sehr, dass so viele mitdiskutiert haben! Hier könnt ihr den Beitrag nochmal nachlesen. Ich habe viele Sachen die mir nicht gut gefallen haben angesprochen, genauso wie die Dinge die mich fasziniert haben. Dazu gehört auch das Rodamon Riad Marrakesch. Selten habe ich in einem so stimmigen und gemütlichen Hotel übernachtet. Und selten hab ich so wenig auszusetzen und bin schlichtweg begeistert. Vielleicht weil das Rodamon Riad meine kleine persönliche Rückzugsoase vom Trubel und Lärm der Medina in Marrakesch ist und trotzdem mitten in der Altstadt liegt – das kann man positiv oder negativ sehen.

Mitten in der Medina von Marrakesch

Laut Hostelworld braucht man 10 Minuten zum Place Jamaâ el-Fna Square. In Wahrheit sind es eher 15-20 Minuten, denn muss man einmal durch den Souk und sollte sich nicht vom Weg abbringen lassen. Zum Glück ist das Hostel gut ausgeschildert und so leicht zu finden. Während die Google Bewertungen die Lage des Hotels mit eher gefährlich und „nicht gut“ bewerten, habe ich schon andere Ecken Marrakesch gesehen, so dass ich hier eigentlich keine Angst hatte. Zudem wird der Eingang des Hostels von Security bewacht. In wenigen Gehminuten findet man super Restaurants, wie zum Beispiel das Ataj Café Food oder das Souk Kaffe. An den umliegenden Stände des auslaufenden Souks kann man wesentlich günstiger und netter einkaufen als weiter am Place Jamaâ el-Fna und auch die Verkäufer sind hier auch netter und entspannter. Trotzdem ist man noch soweit im Zentrum, dass man als Tourist akzeptiert wird.

Meine Empfehlung: Wem der Trubel der Medina zu viel ist, ist mit einem Hotel in  Hivernage, Agdal oder in der Palmerie vielleicht besser beraten, an dieser Stelle vielen Dank an die Leserin, die mir diesen Tipp gegeben hat!

Adresse: Rodamon Riad, Amssafah 32, Marrakesh 40000, Marokko

Hotelempfehlung: Rodamon Riad Marrakesch

Ich bin ja eigentlich nicht so der Hostel-Typ und trotzdem habe ich mich hier sehr wohl gefühlt. Unser Superiorzimmer war mit 39 Euro pro Nacht pro Person sehr großzügig, sehr sauber und auch schön ruhig. Vom Trubel der Stadt haben wir nichts mitbekommen und konnten uns gut vom Tag erholen. Mit dem Pool im Innenhof und den wunderschönen Fließenmuster kommt auch gleich Marokko-Flair auf. Zudem hat das Hostel eine sehr große und schöne Dachterrasse mit Liegen, einer Rooftop-Bar und Sonnensegeln. Im ersten Stock gibt es eine kleine Leihbibliothek, alles wirkt total einladend und die Atomsphäre stimmt hier einfach von vorne bis hinten. Die perfekte Wohlfühloase in Marrakesch also!

Website: Rodamon Hostels

Social Media: @rodamonmarrakech

 

Minztee und die besten Mandarinen zum Frühstück

Im Zimmerpreis inkludiert ist auch ein Intercontinental-Frühstück. Dazu gab es das leckere Marokkanische Brot, frische Mandarinen, Erdbeeren, Müsli, Kuchen, frisch gepressten Orangensaft (den müsst ihr probieren!), Pfannkuchen, Minztee und Kaffee. Man hat nicht die Riesenauswahl aber kann auf jeden Fall regionale Sachen probieren und gestärkt in den Tag starten um Marokko zu entdecken. Übrigens gibt es auch eine Poolbar mit Wein, Bier und anderen alkoholfreien Getränken und kann hier auch zu Abend essen. Wir haben allerdings lieber die umliegenden Restaurants probiert. Fürs Frühstück kann man sich gleich zum Pool setzen und dem Vogelgezwitscher zuhören – besser geht’s kaum!

Mein Tipp: Gut frühstücken und abends dann in eines der umliegenden Lokale zum Abendessen gehen!

Schlafen wie in 1001 Nacht

In den Zimmern fühlt man sich wie in 1001 Nacht mit minimalistisch-orientalischen Stil. Klingt eigenartig, ist aber richtig schön gemütlich. Dazu war unsere Superior Suit sehr groß, sauber und ruhig. Wir hatten sogar eine richtig tolle Badewanne und eine Heizung (die man im Februar auf jeden Fall braucht). Das Bett war richtig gemütlich und wir haben uns superwohl gefühlt. Lift gibt es keinen, dafür aber barrierefreie Zimmer im Erdgeschoss. Es gibt sogar einen alten Kamin, den wir aber nicht genutzt haben. Dazu eine kleine Lounge mit einer Couch und in wenigen Schritten steht man auf der Dachterrasse mit Blick über die Medina von Marrakesch.

Preis: Pro Nacht inklusive Frühstück haben wir übrigens 89 Euro für zwei Personen gezahlt!

Zusammengefasst?

Was mir gefallen hat
  • Die Freundlichkeit der Mitarbeiter nach der anstrengenden Anreise. Was daran so mühsam war könnt ihr demnächst am Blog lesen!
  • Die liebevolle und durchdachte Einrichtung, genauso hatte ich mir ein Riad vorgestellt und wollte es gar nicht mehr verlassen.
  • Der beste Minztee, den ich in Marokko getrunken habe!
  • Die Sauberkeit im Hotel! Ich habe noch nie so viele Reinigungskräfte gesehen die wirklich andauernd am putzen waren. Da blieb kein Krümmelchen oder Staubkörnchen unentdeckt!
Was mir nicht gefallen hat
  • Die Tatsache, dass man zu Fuß durch den ganzen Souk muss, um zum Hotel zu gelangen. Die Medina ist eng, verrückt und vor allem: nicht auto-tauglich. Demnach muss man seinen Koffer 15-20 Minuten über Pflastersteine ziehen, um hinzukommen. Und man muss bedenken, dass egal wohin man gehen will, man immer durch den Souk muss – und das kann ganz schön anstrengend sein!
  • Ein Airport-shuttle wird auf der Website angeboten und ich habe auch auf „interessiert“ geklickt, aber nie ein Angebot erhalten.

Place to be: Jüdisches Viertel in Budapest – Food and Drinks, Must-Sees und Hotel

Inzwischen ist mein alljährlicher Wochenendtrip nach Budapest im Februar fast eine Tradition. Und jedes Mal suche ich mir ein Hotel in der gleichen Umgebung aus: im jüdischen Viertel, oder auch 7. Bezirk von Budapest. Warum? Weil man hier sämtliche Sehenswürdigkeiten Budapests zu Fuß erreichen kann. Weil es nirgendwo sonst so viele coole Cafés, Lokale und Bars gibt. Und weil die Gegend einfach so cool ist, das mein kleines Hipster-Herz höher schlägt, wenn ich durch die Straßen der Elisabethstadt spaziere.

Food and Drinks

Vegan and Raw: Naspolya Nassolda

Gleich das erste Lokal das ich entdeckt habe war das Naspolya Nassolda in der Káldy Gyula utca 7. Vegan, Raw, Glutenfrei, Dairy free, ohne Zucker, ohne Ei und das wichtigste: unglaublich lecker. Der Kaffee wird mit selbstgemachter (!) Mandelmilch gemacht und die Kuchen oder Torten in der Vitrine schauen unglaublich lecker aus. Dazu eine supergemütliche Einrichtung mit Sitzmöglichkeiten die ich noch nie in einem anderen Lokal gesehen habe, zum Beispiel ein Baumstamm der von zwei Seilen von der Decke baumelt.

♥ Meine Empfehlung:

Probiert unbedingt den Poppyseed-Kuchen und den Granatapfel-Cheesecake!

 Website: http://naspolya.hu/

 Social Media: @Naspolya

 Adresse: Káldy Gyula utca 7

 Preis: mittelmäßig, aber auf jeden Fall sein Geld wert!

Orientalisch und lecker: Mazel Tov

Vielleicht mein Lieblingsrestaurant in Budapest: das Mazel Tov. Ich liebe israelisches Essen über alles, das Ambiente ist einfach der Wahnsinn und auf der Karte findet sowohl vegane als auch „normale“ Gerichte – besser geht’s gar nicht. Dazu sind die Kellner wahnsinnig nett (eine Seltenheit in Budapest!) und man sitzt richtig gemütlich unter Lichterketten unter einer großen Glaskuppel und fühlt sich wie in Tel Aviv.

♥ Meine Empfehlung:

Reservieren oder vor halb 9 Uhr abends zum Abendessen herkommen. Sie lassen einige Tische für Laufkundschaft frei, wer nicht warten will sollte nicht allzu spät kommen.

 Website: https://www.mazeltov.hu/

 Social Media: @Mazeltovbudapest

 Adresse: Akácfa u. 47

 Preis: eher günstig, für  Vorspeise, Hauptspeisen, Dessert und Wein haben wir umgerechnet knapp 30 Euro gezahlt

My little Melbourne Brew Bar

Mein Freund liebt alles was mit Kaffee und der Zubereitung zu tun hat und solche coolen Brewbars lassen sein Herz höher schlagen. Deswegen war ein Abstecher im My little Melbourne natürlich drin und auch ich war total begeistert. Der Filterkaffee war richtig gut und hat uns schön wach gemacht. Klein aber fein mit mehr Sitzmöglichkeiten als man von draußen erwartet und in der dazugehörigen Bar nebenan bekommt man auch kleine Snacks.

♥ Meine Empfehlung:

Reservieren oder vor halb 9 Uhr abends zum Abendessen herkommen. Sie lassen einige Tische für Laufkundschaft frei, wer nicht warten will sollte nicht allzu spät kommen.

 Website: http://mylittlemelbourne.hu/

 Social Media: @mylittlemelbourne

 Adresse: Madách Imre út 3

 Preis: günstig und trotzdem richtig gut

Where  to stay

Paulay House – Brodyland

Nachdem ich bei meiner Budapest-Reise 2017 Brodystudios entdeckt habe, war ganz klar wo ich dieses mal wohnen möchte. Brodyland hat mehrere Häuser in Budapest, unter anderem wunderschöne Apartments im Paulay House in der Paulay utca 16. Liebevoll eingerichtet, ziemlich groß, perfekte Lage und kleine Extras, die aus einem Apartment etwas ganz besonderes machen. Wie Roomservice mit Breakfast Baskets für 2 Personen um 12 Euro. Oder Laundry Service. Dazu ist man automatisch Mitglied im coolen Brody Studio Club – mehr dazu habe ich schon im meinem Foodguide vom letzten Jahr geschrieben, den ihr hier nachlesen könnt. Unser Apartment war mit allem ausgestattet was man so braucht: Gemütliches Wohnzimmer, eine kleine süße Küche mit allem was man braucht (auch einem Induktionsherd, Kühl- und Gefrierschrank, Geschirrspüler, Besteck und Töpfe und eine große Teeauswahl), einem traumhaft schönen Bad mit der größten Regendusche, die ich je gesehen hab und einem kleinen Schlafzimmer in dem man mehr als gut schlafen kann.

♥ Meine Empfehlung:

Auf Booking.com oder Secret Escapes nach Schnäppchen für das Paulay House oder Brodystudios suchen und frühzeitig buchen!

 Website: http://www.brody.land/

 Social Media: @Brodyland

 Adresse: Paulay utca 16, Budapest

 Preis: um die 50 € pro Person/Nacht für ein sehr großes Apartment in bester Lage

What to do

Flohmarkt Kiraly utca – Dob utca

In dem kleinen Durchgang zwischen Kiraly utca und Dob utca findet ihr nicht nur unzählige Lokale und Bars sondern untertags auch einen kleinen Flohmarkt/Souvenirmarkt. Hier bekommt ihr neben Schmuck und tyischen Budapest-Mitbringseln auch tolle Fotos und Bilder, Schreibmaschinen und Polaroid-Kameras!

Adresse: Kiraly utca, Eingang gegenüber vom Wombats Hostel

Party im Szimpa Kert

Der wohl coolste Club in Budapest? Das Szimpla Kert! Ein paar Studenten haben vor ein paar Jahren ein Haus vor der Abrissbirne gerettet und ein cooles Clubkonzept entwicket. In dem Szimpla Kert findet ihr viele unterschiedliche Bars und Tanzflächen, könnt dort was essen, habt einen Indoor-Garten und Wochends sogar einen Bauernmarkt. Die verschiedene Bars haben unterschiedliche Mottos und der Musikstil wechselt täglich! Weil es so abwechslungsreich ist findet ihr dort auch gefühlt jeden Menschen: Jungesellinnen-Abschiede, Omas die dort einen Wein trinken oder Jugendliche die ein Bier in einer Chemie-Bar aus Reagenz-Gläsern trinken.

Adresse: Kazinczy u. 14

Spaziergang durch das jüdische Viertel

Was natürlich nicht fehlen darf: euch durch das Viertel treiben lassen. Euch versuchen alle Lokale zu merken die ihr probieren wollt (gebt es auf, es sind zu viele!) und die coole Atmosphäre auf euch wirken lassen. Der siebte Bezirk in Budapest ist wirklich meine Lieblingsgegend und auch wenn euer Hotel vielleicht nicht hier liegt, müsst ihr auf jeden Fall vorbeischauen!

„Place – this way!“ – meine ehrliche und persönliche Review über Marrakesch

Gerade bin ich von meiner Reise nach Marokko zurück gekommen. Und ich hatte selten auf Reisen das Gefühl, dass ich mich richtig auf daheim und Wien freue. Das passiert nur, wenn ich mich irgendwo unwohl fühle. Und Marokko hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Seit Jahren wollte ich dorthin reisen, meine Vorfreude war riesig und ich hatte dementsprechend hohe Erwarten. Ständig habe ich auf Instagram und Co. die tollen Bilder gesehen und jeder schwärmt davon. Vielleicht hatte ich daher wildromantische Vorstellungen die kaum übertroffen werden konnten. Vielleicht haben wir uns auch besonders blöd angestellt und waren ziemlich naiv. Wer weiß! Ich habe gute und weniger gute Seiten von Marrakesch gesehen und im nachhinein bin ich froh, nicht nur die inszenierte und touristische Seite von Marrakesch kennen gelernt zu haben. Die ganze Reise war ein Auf und Ab und auf jeden Fall sehr lehrreich und voller Abenteuer. Und am Ende des Tages hab ich jede Menge zu erzählen. Aber beginnen wir von vorne.

Was man in Marrakesch nicht machen sollte

Sich auf Offline Maps verlassen

Angekommen in Marrakesch lief erstmal alles gut. Wir waren total überrascht wie schön und modern der Flughafen ist, fanden ohne Probleme den Bus in die Stadt, die Leute waren nett und der Weg vom Flughafen in die Medina war gepflegt und ganz anders als ich erwartet hatte. Wir stiegen am Place Jemâa el-Fna aus und mit einer Offlinemap ausgerüstet suchten wir unseren Weg zum Riad, das ich für die Tage in Marrakesch gefunden hatte. Vielleicht war das Kartenmaterial veraltet, denn dreiviertel der Straßen die es in Medina gibt, waren in der Karte einfach nicht eingezeichnet. Und so schafften wir es uns sofort zu verirren. Zu Beginn waren wir noch der Meinung in die richtige Richtung zu gehen, wir spazierten durch den Souk, waren  von den vielen Mopeds und Menschen überfordert, aber zuversichtlich bald anzukommen. Ständig kam jemand auf uns zu und meinte „This way“ und deutete in irgendeine Richtung. Irgendwann waren wir tatsächlich die einzigen Touristen, die Leute schauten uns immer komischer an und einige waren sogar richtig unfreundlich. Ein kleiner Junge kam auf uns zu und meinte „The road is closed“ und lief von uns davon. Geschlossen? Für uns? Oder für alle?

Schlussendlich wussten wir gar nicht mehr wo wir waren und beschlossen einfach umzudrehen. Zurück am Djemaa el Fna setzten wir uns in ein Café, tranken erstmal eine Cola, sammelten uns und starteten von vorne. Wir machten Screenshots von jeder Ecke auf Google Maps. Mit großen Anhaltspunkten am Weg und größeren Straßen schafften wir es schließlich doch ins Riad und waren mehr als glücklich aber müde endlich einchecken zu können.

Mit der Kamera um den Hals herumlaufen

Neuer Tag, neues Glück. Überzeugt davon, dass es am nächsten Tag bestimmt besser laufen würde, machten wir uns am nächsten Tag wieder auf den Weg. Wieder am Place Jemâa el-Fna um 10:30 am Vormittag waren wir die einzigen Touristen und somit das Hauptinteresse der Schlangebeschwörer, Saftverkäufer und Co . Ich wollte gerade ein Bild vom ausgestorbenen Platz machen, als plötzlich zwei Männer auf mich zu rannten und mich schon von weiten anbrüllten. Bis ich überhaupt verstand was los war, fingen sie schon an auf meiner Kamera herumzuzerren und fuchtelten mit den Händen vor meinem Gesicht herum. Endlich verstand ich. Sie dachten ich hätte sie fotografiert und wollten nun Geld von mir. Ich versuchte ihnen klar zu machen, dass ich 1. gar nicht sie fotografieren wollte und 2. noch nicht mal ein Foto gemacht hatte. Völlig sinnlos, denn sie brüllten einfach weiter. Ich hatte in dem Moment wirklich Angst und so drehten wir uns einfach um und gingen weiter. Sie liefen uns ein paar Schritte hinterher und ein Typ mit Trommeln verfolgte uns tatsächlich über den kompletten Platz. Kleiner Tipp für euch: Lieber versteckte Bilder mit dem Handy machen, anstatt mit der großen Kamera um den Hals durch die Gegend laufen. Davon fühlen sich viele Menschen bedroht.

Freizügige Kleidung tragen

Während ich im Vorfeld Freunde fragte was ich am besten anziehen sollte und mich online darüber schlau machte, was ich am besten einpacken sollte, legte ich großen Wert darauf nicht zu freizügig herumzulaufen. Mit langen Jeans, schulterbedeckenden Oberteilen und Midi-Röcken ausgestattet wollte ich Marrakesch erkunden. Schon bei der Ankunft sah ich Mädchen in Hotpants und Croptops. Ich trug kein Kopftuch, Schultern und Knie waren aber immer bedeckt und auch mein Ausschnitt war durch hochgeschlossene Oberteile verdeckt. Trotzdem fühlte ich mich ständig beobachtet und schon am zweiten Tag passierte es, dass ich plötzlich eine Hand an meinem Hintern spürte, die kräftig zupackte. Das ganze ging so schnell, dass ich gar nicht sagen konnte wer das jetzt war. Natürlich passiert sowas auch in Wien, aber egal wo man ist, man fühlt sich wenig wert und einfach unwohl.

Naiv durch die Stadt spazieren

„Will er uns wirklich den Weg zeigen oder werden wir gleich überfallen“ – der Gedanke war vor allem am ersten Tag ständig in meinem Kopf, ich hatte definitiv einen Kulturschock und war überfordert. Auf der einen Seite wurde uns ständig Hilfe angeboten, andererseits reagierten die Menschen wütend wenn wir dankend ablehnten. Später habe ich von Freunden erfahren, dass solche Situationen teilweise wirklich brenzlig werden können und man von einem „Guide“ zum Riad gebracht werden sollte, am Ende aber gar nicht mehr weiß wo man ist und dann tatsächlich ausgeraubt wird. Diese Erfahrung ist uns zum Glück erspart geblieben. Generell sind wir mit all unseren Sieben Sachen zurück in Wien gelandet.

Außerdem sollten wir für jedes Bild in denen nur ansatzweise jemand eventuell am Foto ist Geld bezahlen. Auf Märkten wird für Touristen ein dreimal höherer Preis veranschlagt. Handeln gehört hier dazu, richtig durchschaubar ist das ganze aber trotzdem nicht. Ich fühlte mich tatsächlich ständig gestresst und war am Ende des Tages immer total müde vom ständig wachsam sein. Vielleicht bin ich auch einfach nicht der Typ für solche Städte?

Was man auf jeden Fall machen muss

Das marokkanische Essen probieren

Für Veganer ist Marokko ziemlich praktisch, denn auf jeder Karte wird man eine Gemüse Tajine, Gemüse mit Couscous und mehr veganes finden. Das Obst und Gemüse kommt direkt von Bauern aus der Region, ist frisch geerntet und einfach lecker. Probiert unbedingt den Minztee, kauft euch Datteln und die esst die Mandarinen, die es hier direkt vom Baum zum Frühstücksbuffet schaffen. Wir haben in Marrakesch wirklich ausgezeichnet gegessen und jede Menge Inspiration für neue Gerichte mitgenommen.

In einem der wunderschönen Riads übernachten

Von Anfang an war klar wo ich in Marrakesch wohnen möchte: ein schönes, authentisches Riad muss es sein! Und so fand ich das Rodamon Riad Marrakesch, ein Hostel, das auch Doppelzimmer hat. Mit Pool, Rooftop-Terasse und dem Mix aus marokanischem und moderem Stil, hab ich mich vom ersten Betreten an wohl gefühlt. Der Willkommens-Tee nach der anstregenden Suche war genau richtig und ich habe mich hier sehr willkommen gefühlt. Die Leute dort waren mehr als nett und mit der Secruity am Eingang habe ich mich auch immer sehr sicher gefühlt.

Minztee mit Blick über die Medina trinken

Minztee war vielleicht eine meiner liebsten Dinge die ich in Marrakesch kennen lernen durfte. Am besten mit Blick über die Stadt in einem der Rooftop-Lokale am Place Jemâa el-Fna oder etwas abseits – ganz egal, hauptsache mit Aussicht! Und während man das Chaos am großen Platz von Marrakesch sieht kann man es sich oben mit einer Tasse Tee mit viel Zucker gut gehen lassen.

Die geheimen Gärten von Marrakesch entdecken

Abgesehen vom bekannten Jardin Majorelle, das durch Yves Saint Laurent in jedem Touristenführer steht, ist auch der Jardin de Secret einfach ein Traum und auf jedem Fall einen Besuch wert! Wenn man mal genug von der Hektik der Medina hat, ist das der perfekte Rückzugsort um mal durchzatmen und zu entspannen. Und so verbrachten wir den Großteil dieser Reise in Rooftop-Restaurants oder schlenderten gemütlich durch die schönen Gärten und tranken dort jede Menge Minztee.

Die wunderschönen handgemachten Stücke Marokkos mitnehmen

Die Fliesenmuster in unserem Riad haben es mir richtig angetan und irgendwann will ich ein Badezimmer mit zumindest einer Wand mit diesem Muster. Aber auch andere typisch marokkanische Dinge wie die Bastteppiche, die Taschen, die Teekannen, Lampen und mehr sind einfach wunderschön und ich hätte so viel mitnehmen können, dass ich mindest noch zwei weitere Koffer gebraucht hätte. Auch wenn für Touristen prinzipiell bis zu drei Mal höhere Preise veranschlagt werden, habe ich mich einfach in den marokkanischen Stil verliebt.

Marrakesch war ein Auf und Ab

Prinzipiell verlief jeder Tag wie folgt: wir waren top-motiviert, mussten einmal durch den Souk und waren danach komplett erledigt. Dann machten wir eine Pause, sammelten unsere Kräfte und das Spiel ging von vorne los. Auch wenn ich viele Sachen in dieser Kultur nicht verstehe, habe ich auch schöne Seiten kennen gelernt. Was mich aber am meisten gestört hat, war die Tatsache als Frau nicht beachtet zu werden. Ich habe schon von mehreren Seiten gehört, dass der Mann quasi die Rolle des „Außenministers“ hat und die Familie nach außen präsentiert, während die Frau die „Innenmisterin“ ist und innerhalb der Familie die Hosen anhat. Aber einige Situationen haben mich einfach total irritiert. Zum Beispiel,

  • … wenn jemand auf uns zukam um zu plaudern, wurde immer nur mein Freund angesprochen. Wenn ich mich in die Unterhaltung einbringen wollte, wurde ich eiskalt ignoriert. Bei der Verabschiedung wurde ich auch übergangen.
  • … dass ich ständig angestarrt wurde, vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn ich dort dann auch noch mit meinem Freund sprach, fingen sofort alle an zu tuscheln. Und nein, ich hatte keine freizügige Kleidung an. Und nein, wir haben uns dann nicht mal geküsst oder anders wie berührt.
  • … oder der Kellner wieder davon ausging, dass mein Freund alles bezahlt und auch für mich bestellt.

Natürlich muss man ab und zu aus seiner Komfort-Zone hinaus um zu wachsen und sich ein Bild von der Welt machen zu können. Trotzdem habe ich mich in Marokko zeitweise überhaupt nicht willkommen gefühlt.  Ich kam mit der Vorstellung hin, dass man Touristen gewohnt sei und ein bisschen toleranter und weltoffener sei. Leider war das meiner Erfahrung nach gar nicht so. Was mir allerdings auffiel: Je länger wir in Marrakesch waren, desto weniger oft wurden wir angesprochen oder hatten das Gefühl jemand würde uns abziehen wollen. Klar, als Tourist mit Koffern hörte man uns schon von weitem und an unserem ersten Tag waren wir komplett überfordert, schauten ständig verwirrt auf das Handy und suchten verzweifelt nach Straßenschildern. Je besser man sich auskennt, auch wenn das oft nur Schein war, desto selbstsicherer wirkt man auf andere. Trotzdem bin ich sehr froh diese Erfahrung gemacht zu haben, denn wie schon zu Beginn beschrieben: es war ein Abenteuer!

Traveling the world since 1996 – My travel story

Wann immer ich jemanden erzähle, dass ich als Kind in den USA und in England gelebt habe und mit meinen Eltern einige Male umgezogen bin kommt die gleiche Reaktion: „Was? Und wie war das so? Kannst du dich noch an viel erinnern?“ Da die Frage nun auch hier am Blog des öfteren aufgetaucht ist, habe ich mich entschieden euch auch davon zu erzählen.

Mein Papa arbeitet nach wie vor für Infineon, einer Firma die, sehr vereinfacht aufs Wesentliche reduziert,  Halbleiter- und Systemlösungen herstellt. Bis vor einigen Jahren standen jede Menge Dienstreisen auf seiner Agenda und wenn man Frau und ein kleines Kind hat kann man nicht mal so für 6 Monate im Ausland sein. Also packten wir unsere Koffer und mein erstes großes Abenteuer startete: wir zogen nach Amerika.

Mit Sack und Pack von der Kleinstadt in die USA

Meinen ersten Flug machte ich also mit drei Jahren. Es ging über Amsterdam nach New York – ein kleiner Zwischenstopp für unser eigentliches Ziel: Vermont. Ich muss euch an dieser Stelle leider enttäuschen, denn als Dreijährige hat mich außer Eis essen, Spielplätz, mein Teddy Flori und auf dem Bett hüpfen nicht viel interessiert. Das Eis bekam ich übrigens von der Stewardess. Und zwar in so großen Mengen, dass ich mich im Flieger übergeben musste. Da hat sie es wohl doch zu gut mit mir gemeint.

Nach einigen Tagen in New York ging es dann nach Vermont. Dort lebten wir in einer Wohnung in der Stadt und leider habe ich kaum Erinnerungen an diese Zeit. Ich weiß noch das ich zwei Freundinnen hatte (Bo und Ody), dass ich meinen geliebten Teddybären in einem Kaufhaus verloren hatte (diese Geschichte hat ein Happy End, denn Flori sitzt nach 23 Jahren nun immer noch auf meinem Bett) und ein paar lückenhafte Erinnerungen an die Wohnung. Insgesamt lebten wir  knapp ein Jahr in den USA, bis das Projekt meines Papas zu Ende ging und es für uns wieder heimwärts nach Kärnten ging. Aber nicht für lange Zeit.

“Gannin yem” – Going home

Nach einer kurzen Zeit in Villach stand der nächste Umzug aber schon unmittelbar bevor. Es ging weiter nach Newcastle upon Tyne. Inzwischen waren es aber nicht mehr Mama, Papa und ich, denn meine Mama war inzwischen wieder schwanger und ich freute mich schon riesig darauf große Schwester zu werden und prophezeite allen, das es ein Mädchen wird. Und einige Monate später bekam ich dann wirklich eine kleine Schwester: Valentina Meghan.

Wir lebten in einem süßen kleinen Haus in einem wirklich netten Viertel und glücklicherweise kann ich mich an diese Zeit sehr gut erinnern. Ich ging in eine katholische Vorschule, hatte viele Freunde (mit einigen stehe ich jetzt noch in Kontakt, auch wenn sie inzwischen nicht mehr in Newcastle leben) und meine Eltern führten einige englische Traditionen in unser Leben ein. Zum Beispiel English Breakfast, eine Spezialität meines Papas, das englische Weihnachtsgebäck meiner Mama oder unsere Picknicks im Grünen mit allem was dazugehört.

Während der knapp zwei Jahre die wir in England lebten, hatten wir genügend Zeit um jede Menge vom Land zu sehen. Während meine Eltern es unheimlich spannend fanden durch englische Gärten zu spazieren (auf dessen Rasen man natürlich nicht rennen und toben durfte, sehr zu meinem Ärger), schlurfte ich meistens lustlos hinterher. Mit Schlösser und Burgen konnte ich mich da mehr anfreunden, zum Glück gab es davon auch jede Menge in England. Spätestens als der Picknickkorb aber geöffnet wurde und ich etwas zu essen bekam war ich wieder glücklich und zufrieden.

Während der Zeit in Newcastle lernte ich natürlich auch Englisch – allerdings den Geordie Accent, den all meine Freunde auch sprachen. Als ich schließlich in Österreich normal mit sieben Jahren eingeschult wurde verstand mich meine Lehrerin oft nicht, das „Englisch“ das ich von mir gab verstanden auch nur die Nordengländer und Schotten. Inzwischen kommt der Dialekt nur nach langen Gesprächen mit meinen alten Freunden aus Newcastle wieder zum Vorschein, mein Englisch ist dank diverser Serien und Filme nun viel amerikanischer. Nach einiger Zeit höre ich mich wieder hinein und die Wörter aus dem Geordie Accent kommen wie von selbst wieder.

 

Wenn i den See seh, brauch i ka Meer mehr

Nach dem zwei Jahren ging zurück nach Villach. Schon während wir noch in England lebten begannen meine Eltern ein Haus am Faaker See zu bauen und bis es soweit war lebten wir noch einige Monate in unserer alten Wohnung. Als wir dann endlich einziehen konnten wechselte ich zum dritten und letzten Mal den Kindergarten, anschließend normal in die Volksschule und begann mit 10 Jahren das Gymnasium.

Next stop: Malaysia?

Als ich dann 12 Jahre alt war bekam mein Papa ein weiteres Projektangebot. Das Ziel: Georgtown, Malaysia. Wir flogen dorthin, schauten uns Wohnungen und meine neue Schule an – um dann aber doch in Österreich zu bleiben. Ausschlaggebend dafür war meine Sturheit und die Tatsache, dass ich meinen geliebten Kater Sammy einfach nicht zurücklassen konnte. Rückblickend gesehen wäre es natürlich eine tolle Chance gewesen, aber zu diesem Zeitpunkt wollte ich einfach nicht schon wieder umziehen und in einer neue Schule „die Neue“ sein. Da konnte mich nicht mal die Pools und Penthouse-Wohnungen überzeugen.

Vom erwachsen werden und selber in die Welt ziehen

Was dann folgten waren nur noch kurze Auslandsaufenthalte, allerdings dann schon auf eigene Faust und ganz ohne Eltern. Mit 16 Jahren ging es zuerst noch für drei Monate nach Wien um im Hotel Sacher ein Praktikum zu machen. Im Jahr darauf ging es dann für neun Wochen in die wunderschöne Toskana, genauer gesagt nach Sarteano und ein Jahr später verschlug es mich dann nach London. Dabei sind mir die Erinnerungen an meine Zeit in Italien die, an die ich am liebsten zurück blicke. Jeder einzelne Tag war so lustig und ich erlebte so viel das es sich viel länger anfühlt als ein bisschen mehr als zwei Monate und trotzdem ist die Zeit wie im Nu verflogen.

Und dann? Ich maturierte (die österreichische Abitur) in der Kärntner Tourismusschule Villach Warmbad, wollte dann eigentlich für ein Jahr nach Südafrika gehen und landete aber schlussendlich in Wien. Hier gefällt es mir gerade so gut, dass ich mir zurzeit gar nicht vorstellen kann wo anders zu leben. Aber wer weiß, was das Leben noch für mich bereit hält! 2014 habe ich diesen Blog gestartet und habe damit noch mehr Möglichkeiten die Welt zu entdecken. Es macht mir nach wie vor, und im Moment sogar besonders viel, Spaß euch auf meine Abenteuer mitzunehmen und ich freue mich über jeden Leser, Like oder Kommentar hier oder auf meinen Social Media Profilen. Danke, dass ihr Teil dieser Reise seid!

Was ich von all dem mitnehmen konnte? Erstens: man findet überall auf der Welt schnell neue Freunde, vor allem als Kind. Zweitens: Reisen macht so viel weltoffener und toleranter und es ist wichtig, dass man sowas schon als Kind lernt. Drittens: manchmal ist es gut einen kleinen Schubs zu bekommen, denn ab und zu denke ich darüber nach wie mein Leben aussehen würde wenn wir doch nach Malaysia gezogen wären. Aber was wäre dann aus Sammy geworden? Und last but not least: gebt einem Kind niemals zu viel Eiscreme, egal wie sehr es bettelt. Vor allem nicht im Flugzeug 😉