All Posts By Victoria Koffler

Tel Aviv appeals to me

{:de}„Take care of it! You’ll need it when you’re leaving Israel.“ Gemeint ist ein kleiner blau-weißer Zettel, den mir der Einreise-beamte am Flughafen Ben Gurion zusammen mit meinem Reisepass nach langem und strengen Blick gibt. Die Eintrittskarte in ein Land, das ich seit vielen Jahren sehen will und endlich bin ich angekommen. Bevor ich es aber genießen kann sollten noch einige Hürden auf uns warten. Den falschen Zug ans andere Ende des Landes genommen, Bettwanzen und ein Taxifahrer der sich als der wahrscheinlich der größte Putin-Trump-Befürworter Israels darstellt…nur um ein paar Beispiele zu geben.

You never get a second chance to make a first impression

Meine ersten Stunden im Heiligen Land waren alles andere als entspannend oder schön. Ich verschönere nichts, ich glaube einen so schlechten Start hatte keine meiner bisherigen Reisen. Aber aus jeder Herausforderung lernt man und eine Sache die ich in Israel lernen durfte war, das man egal wo man auf der Welt ist und egal wie verzwickt und furchtbar eine Situation aussieht, sie 1. meistens gar nicht so dramatisch ist. Und 2. es immer nette Menschen gibt die gerne helfen. Auch wenn man sie gerade erst fünf Minuten kennt, können Israelis mit ihrer Lebenseinstellung plötzlich alle negativen Gedanken und den Ärger verschwinden lassen. Nachdem wir aus unserem Apartment vor den Bettwanzen geflohen sind und kurzfristig umgezogen sind, verbrachten wir unseren ersten Abend in Tel Aviv in der wohl coolsten Bar Tel Avivs. Die Ramesses Bar in Old Jaffa ist genauso wie ich mir Tel Aviv vorgestellt habe: freier Himmel, lockere Atmosphäre, jede Menge Lichterketten und viele neue Freunde. Wir wurden kurzerhand auf eine Geburtstagsparty eingeladen und obwohl wir nur eine Person kannten wurden wir sofort herzlich begrüßt und hatten sofort das Gefühl willkommen zu sein. Die Regel, das der erste Eindruck unumkehrbar ist stimmt also im Fall von Israel zum Glück nicht.

Welcome to Tel Aviv

Eine neue Stadt entdeckt man am besten zu Fuß. Genau das habe ich in Tel Aviv gemacht. Auch wenn es auf der Karte lange erscheint, einmal unterwegs ist der Weg vom Frishman Beach bis Old Jaffa eigentlich gar nicht so lange. Nicht nur weil es so viel zu sehen gibt, vor allem weil Tel Aviv eigentlich gar nicht so groß ist wie es zu Beginn erscheint. Schon der erste Blick auf die Stadt vom Flugzeug aus hat mich staunen lassen und ich konnte es gar nicht erwarten diese Stadt endlich zu entdecken. Die Stadt könnte nicht kontrastreicher sein. Von schicken Vierteln rund um die Rothschild-Gebäude bis zu runtergekommen Straßen wie die Bar Yokhai Street gibt es viel zu sehen.

Man kann Tel Aviv nicht verlassen ohne die folgenden Dinge gemacht zu haben:

  • Das beste Shakshuka bei Dr. Shakshuka in Old Jaffa essen
  • Bei Sonnenaufgang am Strand sitzen und die unglaubliche Farbe des Meeres sehen.
  • Die Stadt von oben sehen. Zuerst schon aus dem Flugzeug aus und dann von der Dachterrasse des Brown Hotels.
  • Falafel-Sandwitches bei Hakosem probieren.
  • Bleibt auf der Straße mal stehen und schaut euch die einzigartigen Graffitis an!
  • Freundschaft mit Israelis schließen. Glaubt mir, das geht ganz leicht!

Während die Einreise eigentlich gar nicht so schlimm war, wie ich sie mir vorgestellt habe, wurde die Ausreise deutlich anstrengender. „Stehen Sie mit jemanden aus Israel in Kontakt?“ „Was haben Sie in Israel gemacht?“ „Wollen Sie nach Israel zurückkommen?“ Wer so viele Stempel aus muslimischen Ländern im Reisepass hat wie Helene und ich wird noch mehr Spaß haben. Türkei, Marokko, Jordanien, Qatar und viel mehr: zu jedem Stempel wurden uns Fragen nach Beziehungen, Dauer des Aufenthalts und und und gestellt. Schlussendlich wurde ein gelber Sticker auf die Pässe geklebt. Was zuerst harmlos erschien und mir gar nicht richtig auffiel, führte dazu, dass wir uns in eine besonders strenge Sicherheitskontrolle einreihen mussten. Mein komplettes Gepäck wurde auseinander genommen und das Schwebestativ versetze sämtliche Beteiligten in Panik. Wenn ich euch einen letzten Tipp geben kann, dann folgender: Rechnet mehr Zeit bei der Rückreise am Flughafen ein und werdet nicht unfreundlich oder ungeduldig, denn das macht alles noch schlimmer!

{:}{:en}“Take care of it! You’ll need it when you’re leaving Israel.“ The immigration official hands over a small blue-white piece of paper at Ben Gurion airport together with my passport afer a long sceptical view. My ticket to a land, which was on my bucketlist for so long and finally I arrived. But before I was able to enjoy this country, a few barriers were still waiting for us. To give you some examples: the wrong train to the other side of the country, bedbucks and a taxidriver, who was the biggest fan of Donald Trump and Wladimir Putin you can find in Israel.

You never get a second chance to make a first impression

The first ours in the holy land were everything else then relaxing or nice. I don’t want to beautify something, I think I never had such a bad start for a new adventure. But with every challenge you’re learning. And one thing I’ve learned in Israel was, that whereever you are, you will always find friendly people who are offering help. Although you knew them for less then five minutes, iraelis have this ability to let all your negativ feelings and anger disappear. After we escaped from the bedbucks in our appartment and moved to another hotel, we spent our first evening in Tel Aviv in the coolest bar you can find. The Ramesses Bar in Old Jaffa is completely like I imagined Israel would be. Open air, casual atmosphere, a lot of string lights and a lot of new friends. Spontaneously we were invited to a birthday party and although we knew only one person, we felt welcome from the first second. So for Israel the saying, that you will never get a second chance to make a first impression, is not true at all.

Welcome to Tel Aviv

The best way to discover a new city is to walk by foot. As long as possible I’m always trying to do this. Although Tel Aviv looks quiet big on a map, it isn’t that big in real live. Once you started walking, it isn’t that far from Frishman Beach to Old Jaffa. There are so many things to see on the way, that you don’t realize how many kilometres you walked. The first view over the city from the airplane will marvel you and I couldn’t wait to start exploring Tel Aviv. The city is full of contrasts. You will find everything: fancy districts around the Rothschild-tower, to shabby streets around the Bar Yokhai street.

You can’t leave Tel Aviv without doing the following things:

  • Eat the best Shakshuka at Dr. Shakshuka in Old Jaffa.
  • Get up early and watch the incredible color of the sea while sunrise.
  • Take a view over the city. First from the airplane and then from the rooftop bar at the brown hotel.
  • Try a falafel-pita at Hakosem.
  • Take some time for the grafittis all over the streets.
  • Make new friends with iraeli. Its easier then you think.

While entering Israel was less difficult then I thought, leaving the country was very exhausting. „Do you know any israeli?“. „What did you do here?“ „Do you want to come back?“. With a lot of stamps from muslim countries, like Helene and me, you will have to answer A LOT of questions. At the end we got yellow stickers on our passports. First I was happy that the questioning was over, but then we had to wait in a special securtiy controll because of that sticker. They checked my whole luggage and my hand-held stabilizer triggered a little panic-attack for all participants. So the last advice I can give you: include enough time on you last day for the airport. And don’t get impatient or unfriendly!

{:}

Shabbat shalom from Jerusalem

{:de}Samstag morgen in Tel Aviv. Wir wollten eigentlich nach Jerusalem, aber da Sabbath ist fährt kein öffentliches Verkehrsmittel und auch die meisten Geschäfte und Lokale haben geschlossen. Wir sitzen noch im Hotelzimmer und planen den Tag, als plötzlich Helenes Handy aufleuchtet: „We’re going to Jerusalem! I’ll pick you up in half an hour, get some breakfast. I’ll call you when I’m here.“ Besser hätten wir es gar nicht planen können, denn es gibt keine besseren Guides als Einheimische. Eine halbe Stunde später sitzen wir tatsächlich in Liors Auto auf dem Weg nach Jerusalem. In der Hand einen Bagel, den wir wie durch ein Wunder im einzige offenen Café in der Umgebung ergattern konnten.

Hunderte Wünsche auf kleinen Zetteln liegen vor der Klagemauer

Es gibt Orte und Dinge die man mindestens einmal in seinem Leben getan oder gesehen haben muss. Den Sabbat in Jerusalem zu verbringen gehört eindeutig dazu. Die Stimmung war einzigartig und unbeschreiblich. In Jerusalem gibt es mehrere Viertel, ein jüdisches, ein armenisches, ein muslimisches, ein christliches und der Tempelberg. Während an einem Samstag im muslimischen auf den Souks gehandelt und gefeilscht wird, die Händler sich überschreien bis sie am Ende des Tages keine Stimme mehr haben,  ist es im jüdischen Viertel ganz still. Mucksmäuschenstill. Die Geschäfte sind geschlossen, ebenso wie Restaurants und Cafés. Die meisten Menschen gehen an die Klagemauer, schreiben einen Wunsch auf einen kleinen Zettel und stecken ihn zu den tausenden anderen die schon von der Wand auf den Boden fallen. Teilweise geöffnet, in nahezu jeder Sprache liegen sie da verteilt vor der Mauer. Je länger man vor dieser Mauer steht, die Menschen beobachtet und selbst über sein eigenes Leben nachdenkt und einen Wunsch formuliert, desto inspirierter ist man. Wie in Trance gehe ich rückwärts von der Mauer zurück und fühle mich danach ganz eigenartig. Das Jerusalem-Syndrom? Lior erzählt uns, dass manche Menschen den ganzen Tag vor der Mauer stehen, ihr Essen mitbringen und nur Mittags eine kurze Pause machen, bis sie bis die Sonne untergeht weiter beten. Schon als ich die Taufstätte von Jesus im Jahr davor von der jordanischen Seite gesehen habe, hab ich diesen Effekt wahrgenommen. Leute in weißen Kleidern in dem dreckigen Wasser badeten, weinten und sangen zu Gott. Das ganze war mir damals schon irgendwie suspekt vor – ich kann aber auch nicht behaupten besonders religiös zu sein. Da es am Sabbath verboten ist die Mauer zu fotografieren, hab ich das auch nicht gemacht. Dafür aber die kurze Zeit die ich ganz dicht vor den Zetteln stand umso mehr genossen.

Lass dich treiben

In Jerusalem müsst ihr euch treiben lassen. Die vielen Kulturen und Religionen die Tür an Tür nebeneinander wohnen sind einfach unglaublich eindrucksvoll und es gibt jede Menge zu entdecken. Spaziert durch die Märkte, schaut bei Jesus Grab vorbei, schaut euch den Felsendom von der Ferne an und probiert das viele Essen. Aber seid gleichzeitig auch wachsam, den in Jerusalem kommt es öfter zu Auseinandersetzungen oder Anschläge. Die Terroranschläge gehen in der Regel nicht gegen Touristen, deswegen bleiben touristische Spots normalerweise recht sicher, aber man kann nie wissen. Trotz unseres israelischen Freundes hab ich mich in manchen Gegenden, vor allem in den Straßen vor dem Damaskustor, etwas unsicher gefühlt und ich bin dann so angespannt, das ich das Ganze gar nicht genießen kann, obwohl es auch dort jede Menge zu sehen gibt. Hört auf euer Bauchgefühl und kehrt um wenn es euch zu viel wird. Es gibt dennoch vor allem in der Altstadt viele schöne Gassen zu entdecken, vor allem zwischen dem jüdischen und dem christlichen Viertel und natürlich auch am Souk.

Auch wenn man nicht viel Zeit hat so wie wir, kann ich es euch nur empfehlen, Jerusalem auf eure Bucketlist zu setzen und Zeit dafür einzuplanen, wenn ihr in Israel seid.

Was ihr machen müsst:

  • Probiert unbedingt Knafeh in Jerusalem – ein Dessert aus Käse und jede Menge Zucker, aber unglaublich lecker. Denkt nicht an die Kalorien.
  • Schreibt einen Wunsch auf einen Zettel und steckt ihn in die Klagemauer. Geht rückwärts zurück, das gebietet der Anstand.
  • Spaziert durch das jüdische Viertel und lasst euch treiben.
  • Probiert die besten Falafel in den schäbigsten Lokalen und traut euch hinein. Ihr werdet nie wieder andere wollen.
  • Fahrt zum Sonnenuntergang auf den Skopus Berg und genießt den Blick über die Stadt. Nehmt unbedingt eine Kamera mit!
  • Fahrt weiter bis ihr das Tote Meer seht. Noch besser aber: fahrt zum toten Meer, wenn ihr Zeit habt!
  • Ins österreichische Hospiz gehen und den Blick über Jerusalem genießen. Etwas das ich beim nächsten Mal unbedingt machen muss, diesmal ist es sich leider nicht ausgegangen.

{:}{:en}Saturday morning in Tel Aviv. Our plan was to make a day-trip to Jerusalem, but it’s Sabbath and public transport stands still on this day and most of the restaurants and shops are closed. We’re still sitting in our hotel room and plan our day, when Helene’s phone make a little „biep“ and she gets a message: „We’re going to Jerusalem. I’ll pick you up in half an hour, get some breakfast. I’ll call you when I’m here“. We couldn’t plan it better, because you will never find better guides then locals. Half an hour later we’re really sitting in Liors car on our way to Jerusalem. In one hand some bagels we found in the only café in the neighborhood which has open on Sabbath.

Hunderts of wishes on paper pieces are laying on the ground in front of the western wall

There are some places or things you should do or see at least once in your life. Spending Sabbath in Jerusalem is one of those things. The atmosphere was incredible and indescribably. The old city of Jerusalem has 5  districts: the jewish district, the armenian district, the muslim district, the christian district and the temple mount. On Saturday the muslim district is really loud, not at least because of the Souks, where people try to make some bargains and the sellers are trying to shout louder then the others, till they have no voice at the end of the day. On the other hand the jewish district on Sabbath is really quiet. Stock still. The shops are closed, same as the restaurants and cafés. Most of the people are standing in front of the western wall, writing their wishes on small pieces of paper and stick it into the wall to thousands of other wishes. A lot of them are already laying on the ground. The longer I’m standing in front of the wall, watch the people and start thinking about my life, the more inspired I am. I’m feeling really strange when I’m leaving the western wall backwards. The jerusalem syndrom? Lior tells us, that some people are spending the whole day at the western wall. They make a short break for having lunch, then they keep praying till the sun goes down. The first time I saw the jerusalem syndrom was when I was at the baptismal site in Jordan last year. People in white dresses were praying, singing and crying in the dirty water between Jordan and Israel and for me this was really strange. You’re not allowed to take pictures from the western wall on Sabbath and because of that I don’t have any pictures from it. 

Go with the flow

In Jerusalem you have to go with the flow. So many cultures and religions door on door next to each other are really inspiring and there are so many things and places to explore. Discover the markets, go the grave of Jesus, watch the dome of the rock from a distance and try the food. But watch out and keep your eyes open, because in Jerusalem often terror attacks happen. In general those attacks don’t go against tourists and so the old city with the sightseeing spots are mostly safe, but you never know. Yes, we had a local as our guide, but especially in the area around damascus gate I felt a bit insecure and so I couldn’t enjoy exploring this area. Rely on your feelings are turn back when you feel insecure. There are so many places and streets to discover in the old city, especially in the area between the jewish district and the christian district and don’t forget the souks!

Although I only had one day in Jerusalem, I can totally recommend to make at least a day-trip to Jerusalem and plan some time for it in advance.

What to do:

  • Try Knafeh in Jerusalem – a dessert made of cheese and a lot of sugar – really delicious. Don’t think about the calories.
  • Make a wish, write it on a piece of paper and stick it into the western wall. Go backwards when leaving the wall like the locals.
  • Walk through the jewish district.
  • Try the best falafel  you will ever have in your life in the shabbiest restaurants.
  • Make it to skopus mountain for sunset and enjoy the view over Jerusalem. Take your camera with you!
  • See the death sea from distance. Or even better: drive to death sea if you have time for it!
  • Go to the austrian hospice and enjoy the view over the city. I missed this unfortunately but want to do that when I’m back in Jerusalem one day in the future.

{:}

A weekend in Budapest

{:de}In Wien sind die Straßenbahnen rot, in Budapest sind sie gelb. Abgesehen davon sind sich die Städte aber sehr ähnlich und so habe ich mich gleich von Anhieb in der ungarischen Hauptstadt wohlgefühlt. Als ich zum letzten Mal in Budapest war, war ich 11 oder 12 Jahre alt und lustigerweise war einer der ersten Beiträge auf Globeastronaut auch über Budapest! Hier kommt ihr zu dem sehr alten Beitrag von 2014.

Seit langer langer Zeit habe ich mir immer wieder gedacht mal nach Budapest zu fahren, aber wie das so ist, werden die Orte die sehr schnell zu erreichen sind immer wieder aufgeschoben. Während größere Trips am anderen Ende der Welt geplant werden, werden Kurztrips immer wieder aufgeschoben und in den Weihnachtsferien dachte ich mir: Schluss damit und die Reise nach Budapest stand fest. In zwei Tagen kann man wirklich viel unternehmen, reichen tut es meiner Meinung nach aber nicht. Aber tut es das überhaupt in irgendeiner Stadt? Ich habe das meiste aus der kurzen Zeit herausgeholt und das Wochenende wirklich genossen.

Coffee overdose in Budapest

Ich will ehrlich sein: die meiste Zeit verbrachte ich mit Kaffee trinken. In Budapest gibt es unglaublich viele nette Cafés und Lokale. Da fällt die Entscheidung ziemlich schwer wo es mir am besten gefallen hat. Das Arioso ist aber glaube ich wirklich mein Favorit, denn hier gibt es das ganze Jahr über jeden Tag Pumkin Spice Latte. Wenn das nichts ist! Das Mazel Tov hat es mir aber auch sehr angetan, generell war ich aber in keinem Café das ich nicht empfehlen würde. Obwohl ich in wirklich vielen Lokalen war, habe ich noch lange nicht alle durch und so muss ich wohl übel wieder kommen. Was noch fehlt ist das New York Café, das Szimply, die Gelata Rosa und das Stika. Hier habe ich euch meinen Foodguide von meinem Wochenende verlinkt, ich wette ihr bekommt Hunger!

Von Buda nach Pest

Wisst ihr was ich an Budapest so liebe? Die Brücken. Das klingt ein bisschen eigenartig, aber ich finde Brücken geben auf Fotos einfach so tolle Motive ab!Sie verbinden den Stadtteil Buda (die Seite mit dem Berg) und Pest (die Innenstadt, wo ihr sämtliche Einkaufsstraßen, das Parlament und auch den Bahnhof habt). Diesmal habe ich aber genug Abstand vom Geländer genommen, denn ich hab den Sturz meiner alten Kamera ins Wasser noch nicht überwunden. Die Kettenbrücke ist wirklich ein Wahnsinn und ich kann euch nur empfehlen abends und untertags hier spazieren zu gehen. Aber auch die Freiheitsbrücke ist sehr sehr schön und hier ist auch viel weniger Verkehr, also kann man auch mal in Straßenmitte ein paar Bilder machen.

Der Charm von Budapest

Budapest ist Wien wirklich sehr ähnlich, das ist keine Überraschung wenn man sich ein bisschen mit der österreichisch-ungarischen Geschichte auskennt. Besonders gut gefällt es mir übrigens im jüdischen Viertel, denn hier gibt es neben den vielen Lokalen auch jede Menge Interior-Shops, Street Art und die Atmosphäre ist einfach unglaublich schön entspannt. Von meinem Hotel, dem Lord Residence, war ich in wenigen Minuten in diesem Viertel und hab deswegen die meiste Zeit auch hier verbracht. Noch ein Tipp: Besucht unbedingt am Vormittag die Große Markthalle bei der Metro Station Fővám tér. Die Vacai utca ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen und dementsprechend sehr touristisch. Achtet mal auf die Hausfassaden ober den Shopschildern, denn schon allein wegen der Architektur lohnt es sich hier vorbeizuschauen.  Im jüdischen Viertel findet man immer wieder Straßenmärkte mit richtig coolen Sachen und überhaupt haben viele Cafés auch gleich einen Interiorshop dabei, zum Beispiel das Goa Mama und das Arioso.

Metro

Apropos Metro: Wusstet ihr schon, dass die U-Bahn in Budapest die zweitälteste von Europa ist? Fahrt unbedingt wenigstens ein paar Stationen mit der blauen Linie, das ist die Metro M3. Die Waggons sind wirklich alt und sind auf jeden Fall eine Fahrt wert. Und wenn wir schon bei öffentlichen Verkehrsmitteln sind. Von der Station Fővám tér könnt ihr mit der Tram Nummer 2 entlang der Donau bis zur Kettenbrücke fahren und habt einen tollen Blick auf Buda! Ein 72-Stunden Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel kostet übrigens 4 150 Forint, was umgerechnet circa 13,50 € sind.

Ausblick über Budapest

Bei meinem letzten Mal in Budapest sind wir die vielen vielen Stufen auf die St. Stefan Basilika hinaufgeklettert und der Ausblick war es wirklich wert. Dieses Mal ging es die Stufen zum Buda Castle Funicular hinauf. Die Schlange der Zahnradbahn war einfach viel zu lange und so bin ich einfach die paar Minuten zu Fuß gegangen. Zurück ging es dann aber doch mit der Bahn, weil ich eindeutigen die falschen Schuhe anhatte. Von der Fischer Bastei habt ihr auch einen tollen Blick, diesmal ist sich das bei mir aber leider nicht ausgegangen – noch ein Punkt auf meiner To-Do Liste für den nächsten Besuch.

Habt ihr noch mehr Tipps für meinen nächsten Budapest-Besuch? Dann bitte immer her damit! Und sagt mir doch auch Bescheid, wie euch das etwas andere Video gefallen hat. Ich wollte einfach mal etwas Neues probieren und trotzdem war es doch eine kleine Überwindung für mich auf offener Straße mit der Kamera zu reden. Ich hoffe das Ergebnis gefällt euch!

{:}{:en}The trams in Vienna are red, in Budapest they are yellow. Besides that those two cities are very similar and so I couldn’t resist falling in love again with Budapest. On my last trip to the hungarian capital I was 11 or 12 years old and it’s kind of funny, that this old travelguide was one of the first blogposts on Globeastronaut in 2014! Here you can read it again.

For quiet a long time I thought about coming back, but I have this problem, that cities which are far away have more priority on my bucketlist. While christmas time I decided to stop it and chose a weekend in february for a weekend-getaway to Budapest. You can see and do a lot in two days, but in my opinion, it’s not enough time. But is it ever in any city? I tried to do my best to see as much as possible and really enjoyed the weekend all by myself.

Coffee overdose in Budapest

Okay, let’s be honest: most of the time I was sitting in cute coffeeshops. In Budapest you can find THOUSANDS of cute coffeeshops and restaurants. So making a decision which one is the best is really hard. The Arioso is one of my favorites, because here you can order Pumpkin Spice Latte 365 days a year. The Mazel Tov is also on top of my list. Altough I saw a lot coffeeshops, I have a lot more on my list, so I really have come back. In summer I want to try the New Yor Café, the Szimply, the Gelarta Rosa and the Stika. I also wrote a little foodguide from my weekend, here you can read more about my favorites.

From Buda to Pest

Do you know what I really love at Budapest? The bridges. That maybe sounds a little bit strange, but in my opionion bridges are such a good photospot. They connect the district Buda (the side with the mountain), whitch Pest (the city center with the parliament, the station, etc.) This time I really refrained from railing, I’m still sad about my old camera, which landed in the water in Zell am See. The Chain bridge is really stunning and I totally reccommend taking a walk over it at the evening. And also the Liberty bridge is perfect for taking pictures, especially because it’s not then central and so there is no traffic.

The charm from Budapest 

Budapest and Vienna are really similar, that’s no suprise when you know a little bit about austrian-hungarian history. I really love the jewish district, here you have more coffeeshops, stunning street art, fleamarkets and the atmosphere is so laid-back. Many coffeeshops have an interior-shop included, for example the Goa Mama and the Arioso. My hotel, the Lord Residence, was only a few minutes away from this area and so this was my hood. Another tip: visit the Nagy Vásárcsarnok, the big indoor-market at the metro station Fővám tér before lunch in the morning. The Vacai utca is a shopping street and very touristic. But give it a chance and take a look at the housefronts – it’s worth it.

Metro

Did you know, tat the metro in Budapest is one of the oldest in europe? Take it for at least one ride on the blue line, the metro M3. The wagons are really old and a must-see in Budapest. Speaking from public transports. From Fővám tér you can take the tram number 2 along the danube till Chainbridge and have a great view over Buda! The 72-hours-ticket for all public transports cost 4150 Forint, which are about 13,50€.

View over Budapest

When I was in Budapest with 11 or 12 years, I remember taking all the stairs up to the Saint Stephans basilica and the view was amazing. This time I took the stairs up to the Buda castle Funicular. The line for the cog railway was quiet too long, so I decided to go by foot. Back to the river I took the cog railway, because on this day I really wore the wrong shoes. From the Fisherman’s Bastion and Gellérthill you also have a great view – another thing to do in summer, because there was not enough time.

Do you have more tips for my next trip to Budapest in summer? And please let me know if you liked the video. I decided to try something else and to be honest, I’m really excited what you think about it!

{:}

Budapest Food Guide – Top 7 Restaurants, Streetfood, Cafés and Bars

{:de}{:de}Wisst ihr wofür das meiste Geld bei mir auf Reisen drauf geht? Essen und Kaffee. Ich kann einfach nicht anders als von einem Café ins nächste zu spazieren, den besten Cappuccino der Stadt zu suchen und bin immer auf der Suche nach coolen Streetfood. In Budapest war ich, obwohl ich insgesamt „nur“ 1,5 Tage hier war (am ersten Tag kam ich erst am Nachmittag an und war izu müde um etwas zu unternehmen), in insgesamt 7 Lokalen! Die perfekte Gelegenheit um einen Budapest Food Guide zu schreiben. Die folgenden Lokale sind nicht vegan, aber es gibt auf jeder Karte vegane Alternativen, durch die ich mich durchprobiert habe.

Solinfo Café

Auf der Suche nach dem Szimpla Kert, bin ich über das Solinfo Café gestoßen, dass so nett und gemütlich ausgesehen hat, dass ich spontan beschlossen habe hier zu frühstücken. Die Karte ist recht umfangreich und nach Nachfrage bekam ich sogar ein Sojajoghurt statt normalen Joghurt. Ich entschied mich für ein Müsli mit Joghurt und frischen Früchten und einen Espresso um mal munter zu werden. Die Kellner sind hier sehr sehr aufmerksam, die Stimmung wirklich nett und es ist schön ruhig. Wenn zudem noch viele Einheimische sitzen, weiß man das man etwas cooles gefunden hat.

Adresse: Wesselényi utca 6, 1077 Budapest

Mazel Tov

Nachdem mir Lina vor ein paar Wochen vom israelischen Lokal Mazel Tov hier in Budapest erzählt hat, konnte ich es kaum erwarten selbst dort zu essen. Ihr wisst, ihr liebe israelisches Essen und bin immer auf der Suche nach Lokalen die auf Fotos auch etwas hermachen. Das Mazel Tov zählt definitiv dazu. Praktischerweise lag es wirklich in Gehweite von meinem Hotel entfernt und schon beim Betreten musste ich staunen. Die ganze Atmosphäre ist so Tel Aviv und cool.

Adresse: Akácfa utca 47, 1072 Budapest

Hilda

Nur ein paar Minuten von der Kettenbrücke entfernt ist Hilda’s. Eigentlich wollte ich ins A la Maison, dort muss man aber reservieren. Gleich nebenan gibt es aber eine super Alternative. Ich habe Hilda kennen gelernt, eine wirklich symphatische Frau, die überall mit anpackt und nebenbei mit ihrer kleinen Tochter spielt. Dazu hat das Lokal das süßeste Wlan-Passwort: „Weloveyou16“. Aber zum wichtigsten: das Essen! Man wartet etwas länger, aber dafür zahlt es sich aus. Der hausgemachte Eistee ist unbedingt ein Muss, nicht zu süß, wirklich lecker und dank der Goji-Beeren die im Tee schwimmen auch noch ein Hingucker. Dazu habe ich mich für den Veggie Wrap und Süßkartoffel-Chips mit hausgemachter Tomaten-Salsa entschieden. Richtig große Portionen, dafür ist der etwas teurere Preis auch gerechtfertigt. Das ganze Lokal ist sehr französisch und gemütlich. Sogar das WC ist einen Besuch wert, es gibt dort drin sogar einen kleinen Schminktisch zum Make-up ausbessern und einen Stoffkleiderhänger für die Jacke. Es sind solche Kleinigkeiten, mit denen ein Lokal so tollen in Erinnerung bleibt.

Adresse: Nádor utca 5, 1051 Budapest

The Sweet by Vintage Garden

Das Vintage Garden habe ich irgendwo in den Tiefen des Internets gefunden und mit nur im Hinterkopf gemerkt. Als ich nach dem Frühstück durch das jüdische Viertel spaziert bin, stand ich plötzlich vor einem Café, das schon von draußen unglaublich süß aussah. Vor der Tür ein Schild: „Cakes are always a good idea“. Ich musste schon lachen und als ich näher trat, sah ich ganz klein den Namen des Cafés: Sweets by Vintage Garden. Nicht gesucht, aber trotzdem gefunden. Wenn man die Türe nur einen Spalt aufmacht, kommt einen schon der herrliche Duft von Keksen, Kaffee und Kuchen entgegen und ich brauchte eine Ewigkeit mich zu entscheiden, was die Stimmung der Kellnerin nicht gerade hebte. Das ist auch der einzige Kritikpunkt am Vintage Garden: ungeduldiges Personal. Aber der vegane Peanutbutter-Cookie hat alles wieder rausgehauen. Zudem gibt es noch jede Menge Macarons, Torten, Brownies, Cinnemonrolls und viel viel mehr. Wenn ihr am Nachmittag (oder eigentlich egal zu welcher Tageszeit) Lust auf etwas süßes habt, dann ist das Vintage Garden der Place to be!

Adresse: Dob utca 21, 1074 Budapest

Goa Mama

Eigentlich war ich wirklich satt und bis oben hin voll mit Koffein, aber als ich das Goa Mama auf der anderen Straßenseite sah, musste ich einfach reinschauen. Ich hab dieses Ding, dass wenn ein Lokal schöne Lampen hat, ich sofort davon begeistert bin. Im Goa Mama gibt es mehr als nur schöne Lampen, denn das Café hat gleich nebenan ein wirklich schönes Interior-Geschäft und wenn ich nicht mit dem Zug hier wäre und meine Tasche eh schon schwer genug, hätte ich hier bestimmt das ein oder andere Stück für meine neue Wohnung gekauft. Ein Grund mehr im Sommer während des Umzugs wiederzukommen! Ansonsten ist das Café wirklich sehr gemütlich, die Kellner sehr hilfsbereit und der Cappucchino (sogar mit Sojamilch) wirklich lecker.

Adresse: Király utca 21, 1075 Budapest

Kurtoskalacs

Ich kenne das eigentlich unter „Baumkuchen“ und esse es normalerweise nur um die Weihnachtszeit am Christkindlmarkt. In Budapest bekommt man Kurtoskalacs das ganze Jahr über und an vielen Ecken. Es besteht eigentlich nur aus Mehl, Öl, Wasser, Zucker und wird dann je nach belieben mit Schokolade, Zimt, Mandeln, Kokosflocken oder Nüssen bestreut. Ich habe Zimt und Mandeln genommen und nachdem ich mir zum ersten Mal die Zunge verbrannt habe, weil ich es einfach nicht erwarten konnte abzubeißen, war es wirklich wirklich lecker.

Adresse: An fast jeder Ecke in Budapest, vor allem aber an der Vacai utca und in der Király utca.

Arioso Café & Interior

Das beste kommt bekanntlich zum Schluss, deshalb hab ich mir das süßeste Café auch bis jetzt aufgespart: das Arioso. Eigentlich hatte ich wirklich keine Lust noch einen Kaffee zu trinken, aber dann sah ich es. „Pumpkin Spice Latte – Daily Offer“. DAILY! Ich habe die Pumpkin-Spice-Latte-Saison bei Starbucks heuer völlig verpasst und war schon ganz traurig bis zum Herbst warten zu müssen. Aber hier in Budapest gibt es einen Ort, wo ihr ihn jeden Tag bekommen könnt! Und dazu schmeckt er noch viel viel besser als der von Starbucks, weil hier der Sirup nicht so süß ist. Im ganzen Lokal hängen Lichterketten von der Decke, und mir fällt kein passenderes Wort für dieses Café ein als bezaubernd (so kitschig das auch klingt). Das Personal ist richtig richtig nett und hat für mich sogar Platz für meine Fotos gemacht. Und hab ich schon das beste erwähnt: PSL. JEDEN. TAG. DAS. GANZE. JAHR.

Adresse: Király utca 9, 1075 Budapest

Brody Studios

Okay einen letzten Geheimtipp hab ich noch für euch und geheim trifft es perfekt. Vor meiner Reise hab ich auf Instagram ein Foto entdeckt und dachte es wäre ein Café und hab versucht herauszufinden wo das ist. Vergebens, nirgends war ein Name zu finden. Also habe ich einen Screenshot davon gemacht und meine Rezeptionistin gleich bei der Ankunft gefragt ob sie weiß wo das sein könnte. Nach ein bisschen Recherche hatten sie und ihre Kolleginnen tatsächlich einen Tipp für mich. Sie waren sich ziemlich sicher, dass das das Brody House ist. Gleich am nächsten Tag in der Früh machte ich mich auf die Suche nach dem Brody House. Da mal reinzukommen ist gar nicht so einfach, man muss unten klingeln und sich erklären. Ich hab die Rezeptionistin einfach vollgequasselt bis sie die Tür öffnete. Oben angekommen sagte sie mir, dass das am Bild nicht das Brody House sondern die Brody Studios sind. Ein exklusiver Club hier in Budapest, in den man normalerweise nur reinkommt, wenn man Mitglied ist. Ich merkte mir ihren Namen vom Namensschild bedankte mich. Pünktlich als Brody Studios öffnete war ich dort und klingelte an der Tür. Wieder musste ich mich erklären und wieder kam ich irgendwie hinein. Drinnen erklärte mir die Hostess, dass man wirklich nur reinkommt, wenn man Mitglied ist. Doch kurze Zeit später saß ich dann tatsächlich mit einem Getränk, dass ohne Bestellung einfach gebracht wurde in dem alten Palais mit Wohnzimmeratmosphäre. Die Cocktails sind der Wahnsinn, aber vor allem ist es die Atmosphäre die es mir wirklich angetan hat. In den verschiedenen Räumen (oder eher Räumlichkeiten, weil es wirklich ein altes Palais ist), war einmal eine Geburtstagsparty, im nächsten ein Konzert, in einem anderen war ein Klavier und ein Kamin und im Hauptsaal ein Gitarrist und eine Sängerin. Die Wände sind wirklich alt und teilweise schaut es etwas heruntergekommen aus, die ausgewählten Möbel, die Lichter und die Musik machen das ganze aber richtig edel. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie cool ich mich fühlte dort drin zu sitzen und das alles genießen zu können. Wenn ihr also irgendwie die Möglichkeit habt in die Brody Studios zu kommen, dann tut es!

Adresse:  Vörösmarty u. 38, 1064 Budapest

{:}{:en}Do you want to know where I spend most of my money while traveling? For food and coffee. In general it looks like this: I’m walking from one coffeeshop to the next one, always searching for the best cappuccino in town or looking for some cool places with local streetfood. Altough I was only for 1,5 days in Budapest (on my first day I was way too exhausted), I tried 7 restaurants/cafés/bars in that time. So this is the perfect opportunity for me to write a Budapest food guide. The following restaurant/cafés/bars are not completly vegan, but they do have a vegan choice on ther menu, which I always chose.

Solinfo Café

I was on my way to have breakfast at Szimpla Kert, but when I was standing in front of the Solinfo Café, I had to change my decision. It looked so cozy and cute, that I had to give it a go. The menu is quiet big and after asking for a vegan choice I got a soja joghurt instead of a normal diary joghurt with fresh fruits and an espresso to wake up a little bit. The waiters were really friendly and attentive, the atmosphere is relaxed and laid-back. Plus: if you are the only tourist in middle of locals, you know you found a great breakfast spot.

Adress: Wesselényi utca 6, 1077 Budapest

Mazel Tov

After Lina from Glittery Peonies told me a few weeks ago from this israelian restaurant Mazel Tov in Budapest, I couldn’t wait to go there for lunch. As you know, I REALLY love israelian food and I’m always looking for restaurants which look good on pictures too. The Mazel Tov is one of those great places. When entering the restaurant, I felt like sitting in Tel Aviv again. The best thing: it was really close to my hotel.

Adress: Akácfa utca 47, 1072 Budapest

Hilda

Only a few minutes to go by foot from the Chain bridge to the Saint Stephan basilica is Only a few minutes to go by foot from the Chain bridge to the Saint Stephan basilica is „Hilda`s Actually I wanted to try A la Maison, but the restaurant was fully booked. No problem for me, the Hilda’s next door looked interesting too. I met Hilda, a really friendly woman, which helps everywhere and plays with her little daughter every free minute. The restaurant has the cutes Wifi-Passwort („Weloveyou16“), but let’s talk about the most important thing: the food. I had to wait a little while, but it was worth it. You have to try the homemade icetea, which is not that sweet and with the swimming goji-berries a real eye-catcher. I chose the veggie-wrap (vegan!) with sweetpotatoe crisps and homemade tomato salsa. The prices a little bit higher, but the dishes are really big. The whole restaurant has this cool french-chic and also very cozy. Even the toilet is cool, they have a own mirror with the perfect light to check you make-up and the cutest coat-hangers – but its those bits and bobs which takes a normal restaurant to the next level.

Adresse: Nádor utca 5, 1051 Budapest

The Sweet by Vintage Garden

I fond the Vintage Garden somewhere on Pinterest quiet a while ago. After having breakfast in the jewish district I suddenly stand in front of a really cute coffeeshop and the sign said „Cakes are always a good idea“. I had to laugh and when I came closer, a little extra sign said „„Sweets by Vintage Garden“„. When I opened the door, the first thing I realized was the incredible smell of cookies, coffee and cake. It took a while for me to decide what I want and this is the only point deduction from this cute coffeeshop: the waitres was really annoying and impatient. But after trying the first bite of the peanutbutter-cookie I forget my anger. They also have macarons, pies, cakes, brownies, cinnemonrolls and much more.

Adress: Dob utca 21, 1074 Budapest

Goa Mama

Actually I was really full with caffein, but when I saw the Goa Mama on the other side of the street I had to give it a try. I have this thing that I’m totally into coffeeshops or restaurants with cool lights or lamps. The Goa Mama has more then beautiful lamps – next to the coffeeshop is a whole interior-shop. Unfortunately my suitcase was already really heavy, but I think I have to come back to buy some bits and bobs for my new flat. One reason more to come back to Budapest! To come back to the coffeeshop: really cozy, really friendly waiters and the soya-cappuccino was also really good.

Adress: Király utca 21, 1075 Budapest

Kurtoskalacs

I know Kurtoskalacs as „Baumkuchen“ and I have it always around christmas time at the christmas markets. In Budapest you get Kurtoskalacs all year long as streetfood. It consists of flour, water, oil and sugar. Then you can choose between chocolate, cinnamon, almonds, cocos, cacao or nuts. I took cinnemon and cacao and after I burned my tongue at the first bite (I could’t wait as usual), it was really delicious.

Adress: Everywhere in Budapest, especially at Vacai utca and Király utca.

Arioso Café & Interior

Saving the best till last: The cutest coffeeshop in Budapest is the Arioso. Two things made me go inside: millions of fairy lights haging from the seeling. And the sign at the door which said „Pumpkin Spice Latte – Daily offer“. DAILY! I missed the starbucks-PSL-season this year and was really sad to wait till automn again. But here in Budapest is a place where you can get it every day. All year long. The best thing: it tasts much better then at Starbucks and is much cheaper. The best word to describe the Arioso is „enchanting“ – I know it’s cheesy. But with the fairy lights, the friendly staff and all the flowers it’s really the cutest coffeeshop in Budapest. And did I mention: Pumpkin Spice Latte. Every. Day. All. Year. Long.

Adress: Király utca 9, 1075 Budapest

Brody Studios

Okay, here is my last secret tip and „secret“ discribes it perfect. Before traveling to Budapest I found on Pinterest a pictures of a place, which looked like a really cool café. I couldn’t find a name or adress, but I took a screenshot and showed it to the receptionist of my hotel. After searching a while and asking her colleagues, they had a tip for me. They told me that this place is at Brody house – a hotel in the area of the palace district. On the next morning I was in this area and spontanely tried to get in the Brody House, which isn’t that easy because there is only a tiny sign and you have to ask if you are allowed to come inside. I just chattered on the receptionist, until she just sayed I can come in. Altough the Brody House looks really cool, I was at the wrong place – she told me that I have to go to Brody Studios – an exclusive club in Budapest, where you can only get in if you are a member or you are the guest of a member. I remembered the name of the receptionist of Brody House and when Brody Studios opened that evening at 6 p.m. I was there and asked nicely if it was possible to take a look inside. The hostess explained that I have to be a member, but after telling her that the girl at the receptionist of Brody House told me this morning that it’s okay. A few minutes I was sitting in the coolest bar of Budapest, in a really old palace and a really handsome waiter just gave me something to drink, without ordering it. The cocktails are amazing too, but it’s the atmosphere which makes this place so cool. It feels like you’re sitting in your (really stylish) living room and every room is decorated differently. In one was a private, secret concert, in another one a lady celebrated her birthday with, another one was the piano-room with a cozy fireplace  and in the main room, the room I found on Pinterest, a guitarist played his own little concert. The walls are really old and sometimes it looks a little shabby, but with carefully selected furnitor, the lights, the music and the fireplaces this places is also really elegant and cool. If you have the chance to get a look inside, you should definitly give it a go!

Adress:  Vörösmarty u. 38, 1064 Budapest

{:}

Just breath – Silent Spa Therme Laa

{:de}Kennt ihr das wenn euch alles zu viel wird? Ihr völlig überfordert seid und euch am liebsten im Bett verstecken wollt bis sich alles von selbst geregelt hat? Nun ja, mir ging es in den letzten Wochen so. Studium, Arbeit und persönliche „Kleinigkeiten“ haben sich angesammelt und wie ein großer unbezwingbarer Berg vor mir aufgebaut. Im Jänner habe ich 9 Prüfungen in 1,5 Wochen geschrieben (klarerweise habe ich nicht alle bestanden, das war aber abzusehen). Mein Vertrag in der PR-Agentur wurde auf 30 Stunden pro Woche erhöht und ja, auch im Privaten hat man es nicht immer leicht und nicht alles ist so toll wie es vielleicht aussieht.

I need a rest

Ihr müsst etwas von mir wissen: wenn ich mal richtig erledigt bin, und wer mich in den letzten Wochen gesehen hat, hat mir angesehen dass ich komplett übermüdet und gestresst war, dann hilft nur eines: ein abgedunkelter Raum und absolute Stille. Ich bin extrem geräuschempfindlich, das geht leider sogar zeitweise soweit, dass ich nicht mal die Kaugeräusche anderer Leute am Tisch aushalte und aufstehen muss. Mitte Februar war ich dann noch ein Wochenende in Budapest, normalerweise bringt ein Tapetenwechsel auch wieder Energie zurück. Aber stundenlang im Kreis zu laufen und möglichst viel an einem Wochenende zu sehen ist dennoch anstrengend, vor allem wenn man davor k.o. war. Ich habe die Zeit sehr genossen, aber erholt war ich danach nicht. Deswegen war ein Tag im Silent Spa genau das, was ich in diesem Moment brauchte.

Auch wenn die Therme Laa jetzt kein Katzensprung von Wien entfernt ist, zahlt sich die kleine Reise dorthin definitiv aus, denn es erwartet einen ein Tag absoluter Entspannung, Erholung, Stille und Ruhe. Vom Betreten der Therme an überkam mich eine Ruhe, die ich schon lange nicht mehr gespürt habe und am Ende des Tages war ich richtig tiefen-entspannt.

Anreise: Von Wien aus kommt ihr ganz einfach mit der Schnellbahn S7 nach Laa an der Thaya. Mein Tipp: Wenn ihr ein Ticket für die Kernzone Wien habt, müsst ihr eurer Ticket erst von/bis Gerasdorf kaufen und spart dadurch sogar ein bisschen Geld. Solltet ihr länger als einen Tag bleiben wollen, bietet das Hotel auch einen gratis Shuttle vom Bahnhof an, einfach vorher beim Hotel nachfragen. Wer lieber mit dem Auto anreist, dann nehmt die A22 bis Korneuburg West und weiter auf der B6 bis Laa an der Thaya. Das Silent Spa hat einen eigenen Parkplatz bei der Therme Laa.

Wenn schon mal entspannen dann richtig. Deswegen hab ich die Lernsachen, die ich daheim zwar noch ganz motiviert eingepackt habe, einfach sein lassen und es mir richtig gut gehen lassen. Seit sehr langer Zeit hab ich einfach mal den ganzen Tag absolut gar nichts gemacht. Das Himmelbett war auch viel zu gemütlich um es zu verlassen. Und das muss man auch gar nicht, denn auf Nachfrage bekommt man an der Rezeption ein Tablet, mit dem man sich sogar Essen ans Bett bestellen lassen kann. Oder auf Netflix ein paar Serien schauen, Musik hören, im Internet surfen oder mein Favorit: es einfach mal beiseite legen und einen kleinen Digital Detox Day einlegen. Abgesehen von den Fotos für diesen Beitrag hab ich mich auch wirklich daran gehalten.

Apropos Essen: Neben dem Liegeservice gibt es auch ein Restaurant im Silent Spa. Die Preise sind etwas happig, aber wenn man schon so etwas besonderes macht, gehört das auch dazu finde ich und manchmal kann man sich etwas leisten. Das Essen ist übrigens auch sehr thermenfreundlich, sprich nichts allzu schweres. Denn wer will schon mit aufgeblähten Bauch in der Therme im Bikini herumlaufen? Deswegen habe ich mich für die Green Vegan Bowl mit Ingwer, Avocado und scharfen Popcorn entschieden. Ansonsten gibt es am Nachmittag ein kleines Kuchenbuffet und gesunde Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte und Obst gibt es rund um die Uhr.

Aber man kommt ja nicht wegen dem leckeren Essen hierher. Ich bin ganz ehrlich: die meiste Zeit habe ich geschlafen. Die Himmelbetten sind einfach zu gemütlich und die Bademäntel zu kuschelig und schon wurde aus dem kleinen Powernap ein 2 Stunden-Tiefschlaf. Danach ging es ins Dampfbad und wer will kann auch Massagen oder kosmetische Behandlungen buchen. Mehr Infos dazu findet ihr hier: Silent Spa Therme Laa.

Mein Fazit: Um für ein entspanntes Wochenende mal raus aus der Stadt zu kommen, muss man gar nicht weit fahren. Ich glaube auch, dass so ein Tag oder sogar Wochenende das perfekte Geschenk ist. Egal ob mit dem Freund, der besten Freundin oder einem Wochenende mit der Mama (was meiner Meinung nach eh immer viel zu kurz kommt!). Mir geht es nach dem Tag viel besser und ich konnte wieder Energie sammeln um gut ausgeruht in die nächste Prüfungswoche zu starten. Denn wie man so schön sagt: „Von nichts kommt nichts!“

*Vielen Dank an das Silent Spa für die Einladung!

{:}{:en}Do you know that feeling when everything gets too much? When you’re feeling overstrained and want to lay in your bed till everything gets fixed by itself? Well, that was me the last weeks. Writing my bachelor theses for university and studying for 9 exams in january, working 30 hours a week and some private things – it was way too much.

I need a rest

You have to know something about me: when I’m completly exhausted, all I need is a dark and quiet room and silence. I’m very sensitive to noises, and when I’m stressed I’m that sensitive, that I can’t even hear other people eating and have to leave the room. In february I was in Budapest for a weekend, and most of the time traveling and discovering new places helps me a lot to get new energy. But this time I was too exhausted and exploring a new city took also a lot of energy. So what I needed was a quiet place. And so I took the chance to stay at the Silent Spa at thermal spring Laa in Laa an der Thaya, Lower Austria for a day.

Although the Silent Spa is not that close to Vienna, it is definitely worth it to take this journey. When entering the spa I felt such a rest and calm and at the end of the day I felt like a different person.

How to get there: Coming from Vienna, you can take the S7 to Laa an der Thaya. If you already have a ticket for public transport, you only need a ticket from/till Gerasdorf and save a little bit of money. You want to stay longer then a day? Then the hotel offers a free shuttle and picks you and your luggage at the station, which is only a 10 minute walk away. Traveling my car? Just take the A22 to Korneuburg West and follow the B6 to Laa an der Thaya. The Silent Spa has its private car park.

Actually I took my books for university with me, but when I arrived, I decided to keep them closed and do something I didn’t do for a very long time: Doing nothing. For a whole day. And it was fantastic. The canopy bed was way too comfortable to leave it. And in the Silent Spa you don’t have to. Getting hungry? Just order some food with the tablet you get at the reception. You can also watch some Netflix, listen to some music, or my favorite: just ignore the tablet and take a digital detox day. Besides of taking the pictures, I really did nothing on this day.

You can order food via tablet or you go to the restaurant in the spa. To be honest, it is quiet expensive, but it’s a special day, so why not? The menu has some really spa-friendly-dishes, which means: nothing to heavy. Who want’s to feel bloated when wearing a bikini all day long? Not me, and so I chose the green vegan bowl with ginger, avocado and spicy popcorn (try it!). There is also a free afternoon buffet with cakes and you get snacks like nuts, dryed fruits and fresh fruits all day long.

But you don’t come to the Silent Spa because of the food. To be honest: I was sleeping most of the time. The bed was really that comfortable, that a little power nap turned into a 2-hour-deep-sleep. After that we tried the steam bath and you can also book massages or beauty treatments. Here you get more informations: Silent Spa Therme Laa.

My conclusion: If you need a relaxing weekend and if you want to leave the city for a while, then you don’t have to drive that far. I thing a weekend or a day with you boyfriend/girlfriend, best friend or mum in the Silent Spa is the perfect present. After this day I felt so much better and now I’m ready for the next exams, which are today! So please wish me some luck 🙂

*Many thanks to the Silent Spa for inviting me!

{:}

Welcome to Israel (Video)

(English version below)

Israel stand schon sehr sehr lange auf meiner Bucketlist und spätestens nach meiner Reise nach Jordanien war der Wunsch noch größer. Nun kann ich endlich diesen Punkt abhaken und hab auch jede Menge Fotos und Video mitgebracht um euch Israel ein bisschen näher zu bringen. Israel ist einfach unglaublich fotogen, ihr könnt euch also denken wie schnell meine Speicherkarten voll waren. Und natürlich hab ich auch ein kleines Video aus der gesamten Reise zusammen geschnitten, ich hoffe es gefällt euch!

Tel Aviv Beach

Eines vorweg, Israel ist einfach unglaublich fotogen. Die Bilder am Strand habe ich UNBEARBEITET hochgeladen, das Wasser hat morgens beim Sonnenaufgang einfach eine unglaubliche Farbe und leuchtet richtig! Ich kann euch also nur empfehlen mindestens einen Tag ganz früh aufzustehen und zum Strand zu gehen. Hier findet ihr auch eine Beachbar nach dem anderen und man kann sich gar nicht entscheiden welches das beste ist. Wenn ihr das Tel Aviv Beach in Wien kennt, werdet ihr es hier lieben, denn das ist nochmal um mindestens 10 Stufen cooler.

Old Jaffa

Mein Lieblingsviertel in Tel Aviv? Eindeutig Old Jaffa. Gleich am ersten Abend ging es hierher in die wohl coolste Bar von Tel Aviv, dem Ramesses in der  Ben Perachyah St 7. Die Lichterketten, die Atmosphäre, die Getränke, die Musik – der Hipster in mir hat Freundensprünge gemacht! In Old Jaffa bekommt ihr übrigens auch das beste Shakshuka, nämlich bei Dr. Shakshuka. Ihr könnt stundenlang durch die Gassen spazieren, denn hier gibt es wirklich jede Menge zu entdecken und am besten lässt man sich in Old Jaffa einfach treiben.

View over Tel Aviv

Natürlich darf auch ein Ausblick über Tel Aviv nicht fehlen. Über Instagram habe ich das Brown Hotel und seine Dachterrasse gefunden. Die Bar war geschlossen und irgendwie habe ich das Gefühl wir haben uns dort hoch geschlichen, aber der Ausblick ist wirklich toll und wenn die Bar geöffnet hat, seid ihr hier genau richtig für einen coolen Cocktail-Abend!

 Shabbat Shalom from Jerusalem

Ein weiterer Punkt auf meiner Bucketlist der jetzt mit gutem Gewissen abgehakt werden kann? Shabbat in Jerusalem verbringen. Mindestens einmal in meinem Leben wollte ich das machen und es hat sich ausgezahlt. Die Stimmung ist einfach unglaublich. Während im muslimischen und auch christlichen Viertel jede Menge los ist, ist der jüdische Teil menschenleer und ganz ruhig. Die Menschen beten an der Klagemauer und schreiben Herzenswünsche auf kleine Zettel und stecken sie in die Ritzen der Wand. An Shabbat darf man die Mauer übrigens nicht fotografieren! Über den Tempelberg kommt ihr ins Herz des jüdischen Viertels und ich finde dass das der schönste Teil von Jerusalem war, wahrscheinlich nicht zuletzt weil die Stimmung der leeren Stadt mit den schönen Häusern wirklich was besonderes ist. In Jerusalem könnt ihr außerdem in Grabeskirche gehen, hier wurde Jesus angeblich gekreuzigt und begraben. Wenn ihr mit dem Auto hier seid, müsst ihr auch unbedingt auch nach Ostjerusalem (am besten zur Golden hour kurz vor Sonnenuntergang) und den Blick über die Stadt genießen. Ein paar Minuten mit dem Auto weiter könnt ihr mit ein bisschen Glück sogar das Tote Meer sehen.

//

EN:

Traveling to Israel was on my bucketlist for a really long time and at least after my trip for Jordan, I wanted to go there even more. Now I can check it off from my list and brought you tons of pictures and videofootage from my trip. Israel is very photogenic, so you can imagine how quick that escalated and my memory cards were full.

Tel Aviv Beach

First things first: Israel is great for taking photographs. The pictures from the beach are NOT PHOTOSHOPED! While sunrise the water has this amazing colour and shines like nothing I’ve seen before in my life. So get up early at least at one day and bring your camera, it’s worth it, I promise! Here you can find a lot of beachbars and you can’t decide where to go, because they are all so cool and welcoming. If you know Tel Aviv Beach in Vienna, you will love it here, because this is 10 times cooler.

Old Jaffa

My favorite district in Tel Aviv is Old Jaffa, indeed! We spend our first evening in the coolest bar in Tel Aviv, the Ramesses at Ben Perachyah St. 27. The fairy lights, the atmosphere, the drinks, the music – my inner hipster loved it so much! In Old Jaffa you also get the best Shakshuka from Israel, at Dr. Shaksuka. You can get lost in the streets and there is so much more to explore, so take your time.

View over Tel Aviv

Of course a view over Tel Aviv is a must. I found the Brown Hotel and his rooftopbar on Instagram by chance and although the bar was closed and I have this feeling that we were not allowed to be there, it was perfect to take a look over the city. It’s the place to be for a cool evening with cocktails!

Shabbat Shalom from Jerusalem

Another thing on my bucketlist whick I can now check off? Spending Shabbat in Jeruslem. I wanted to do this at least once in my life and it was worth it. While the muslim and christian districts are really busy, the jewish district is empty and quiet. The people are praying at the Western Wall and writing wishes on little paperpieces and put them in the wall cracks. Side note: you’re not allowed to take pictures from the wall on Shabbat! Over the temple mount you get in the center of the jewish district and I think that this is the most beautiful place from Jeruslem, not at least because it was empty and very mysterious on this day. When in Jerusalem you can also visit the Church of the Holy Sepulce, where Jesus was crucified and buried. When you’re having a car, you should also go to Eastjerusalem when sunset and take a look over the city. A few minutes more with the car you can see the Death Sea.

London Travel Guide – Discover Angel

(English version below)

Wenn ihr einen ruhigeren Stadtteil in London sucht, aber dennoch nicht auf Shops, Restaurants und den englischen Flair verzichten wollt, dann seid ihr in Angel genau richtig. Die besten Insidertipps bekommt man halt wirklich immer von Einheimischen! Bei einem Abendessen mit alten Freunden aus Newcastle, erzählte mir meine Freundin Mona vom Stadtteil Angel. Ich kannte die Underground Station vom Namen, dachte aber nie daran dort mal auszusteigen. Wie falsch ich lag, denn hier gibt es jede Menge zu entdecken. Da ich Angel bis jetzt auch noch nie wirklich in gängigen Reiseführern wahrgenommen habe und dort auch die einzige Touristin war, dachte ich es wird Zeit der Welt von Angel zu erzählen.

Ihr kommt ganz einfach mit der Northern Line nach Angel, die U-Bahnstation heißt praktischerweise auch gleich. Von King’s Cross ist es nur 1 Station und zur London Bridge sind es zum Beispiel nur 4 Stationen. Wie ihr seht, Angel liegt sehr zentral, aber ist dennoch nicht überrannt und man muss sich einfach in den Stadtteil verlieben.

Chapel Market

Mein Erkundungstour habe ich am Chapel Market gestartet. Hier bekommt ihr eigentlich alles, angefangen von frischen Obst und Gemüse, regionale Kleinigkeiten und auch sehr leckeres Streetfood bekommt. Vor allem am oberen Ende bauten sich gerade die ersten Foodtrucks auf und stellten ihre Schilder auf die Straße. Ein Paradies für all die Veganer, Gluten-freie und generell Foodies unter uns!

IMG_6843

IMG_6841

Camden Passage

Nach kurzer Orientierungslosigkeit landete ich aus Versehen eh genau da wo ich hin wollte: die Camden Passage. Nicht zu verwechseln mit Camden Town, einem ganz anderen Stadtteil Londons. Hier reiht sich ein Frühstückslokal und Pub nach dem anderen und ich konnte mich gar nicht entscheiden wohin ich will. Vom Breakfast-Club, einer Kette in Großbrittanien hatte ich schon öfter gelesen, aber am Ende hat es mich in ein ganz anderes und ganz besonderes Café gezogen, unten mehr dazu. Camden Passage ist der perfekte Ort, wenn ihr Abend einen typischen Londoner Pub-Abend verbringen wollt. Mit einem Ale oder Cider (mein Tipp: der Kopparberg Mixed Fruit Cider!) auf der Straße stehen und später einen Shepard’s Pie essen? Dann ist die Camden Passage euer „Place to be“, versprochen!

IMG_6859

IMG_6880

Kipferl London

Eigentlich wollte ich nur 2 Stunden in Angel verbringen – wenn man nur wenig Zeit in London hat muss ein striktes Programm her! Aber dann kam alles anders. Ich spaziere durch die süßen Gassen auf der Suche nach einem netten Lokal, als ich fast wortwörtlich über ein Schild stolpere (man sollte vielleicht doch auch mal schauen wohin man meine Füsse setzt, so nett die Auslagen auch aussehen!). Auf dem Schild steht groß „Kipferl“ und ich denke mir, ach wie lustig, gleich wie das Kipferl bei uns in Österreich! Aber Moment, am Fenster steht tatsächlich „Austrian and Viennese Café and Kitchen“! Ich konnte gar nicht anders als rein zugehen. In der Auslage und im Regal findet man hier alles was gut und aus Österreich ist. Sprich: Apfelstrudel und Sachertorte, Almdudler und steirisches Kürbiskernöl und natürlich gibt es auch einen Wiener Melange auf der Karte. Ich unterhalte mich mit der Kellnerin auf Englisch und sie versucht mir zu erklären was eine Sachertorte ist. Ich erzähle ihr, dass ich eh im Hotel Sacher gearbeitet habe, und da schlägt ihr Englisch plötzlich ins Steirisch um und wir lachen beide. Ich lerne die anderen Kellner kennen, alle aus Österreich und wahnsinnig nett, man fühlt sich gleich wie zu Hause. Die Sachertorte war übrigens besser als die im Sacher, aber das ist nicht schwer, jeder weiß wie trocken die Dinger dort sind. Kleine Info zum Schluss: es gibt sogar zwei Kipferl-Cafés in London, hier findet ihr alle Infos dazu: Kipferl Café London.

Kipferl London: 

Islington: 20 Camden Passage London, N1 8ED

Ladbroke Grove: 95 Golborne Road London, W10 5NL

IMG_6875

IMG_6870

IMG_6867

IMG_6860

Aus den 2 Stunden in Angel wurde ein ganzer Vormittag, denn die Straßen sind einfach zu schön um schnell durchzuhetzen. Die Londoner sitzen trotz englischen Wetter vor den Restaurants und Coffeeshops und ein Shop schaut netter aus als der andere. Wenn ich mal genug von Ikea hab und das nötige Kleingeld, muss eine Interior-Tour durch die Möbel- und Dekogeschäften unbedingt drin sein. Dazu die typisch englischen Pubs mit Blumen in den Fenstern und dunklen Türen, ihr seht ich bin wirklich begeistert von diesem Stadtteil. Kaum ein Tourist verirrt sich hierher und das macht das ganze zu einem wirklichen Insidertipp.

IMG_6891

IMG_6894

//

EN:

If you’re searching for a place in London, which is not that busy but still charming and interesting, then Angel is you’re place to be. As I always say: the best insidertips are those you get from the locals! While having dinner with some old friends from Newcastle, my friend Mona told me I should definitely give „Angel“ a go on the next day. I new the underground station, but never thought about getting off from the train here. And I definitely missed something! Since now, I never read much from Angel in any London Guide, so I thought I should change that.

Take the Northern Line and get off the train at „Angel“, it’s only one stop after King’s Cross and 4 Stops to London Bridge. As you see, it’s quiet central, but not that overrunned and you have to fall in love with this area.

Chapel Market

My exploring-tour stated at Chapel Market. Here you get nearly everything you can imagine, starting with fresh fruits and vegetables, regional products and really tasty streetfood. At the upper end of the market the first foodtrucks opened when I arrived and it looked delicious! The perfect place for all the vegans, gluten-free and foodies out there!

Camden Passage

After getting lost for a while I ended there where I wanted: Camden Passage, don’t confuse it with Camden Town, a completly different place in London. Here you have a lot of breakfast-spots and pubs and it was really hard to decide where I want to have breakfast. I heared from the Breakfast Club before, but then everything came different and I ended in a really special coffeeshop, later more about that. Camden Passage is perfect for a traditionell evening at a pub with an Ale or a Cider (try the Kopparberg Mixed Fruit Cider!) and some Shepard’s Pie.

Kipferl London

Actually I wanted to spend only 2 hours in Angel – there is never enough time in London. But then everything came different. I walked through the cute streets and searched for a cute café for having breakfast, when I literally nearly felt over a sign. It sayed „Kipferl“ and my first reaction was: funny, like Kipferl in Austria! But one moment, there is another sign in the window „Austrian and Viennese Café and Kitchen“! I had to give it a go and couldn’t believe what I found. Here you find all the delicous things from Austria: Apfelstrudel, Sachercake, Almdudler and Pumpkin seed oil from Styria, and of course they have a traditional Melange (coffee) on their menu. I started talking to the waitress and she tried to explain what Sachercake is. I told here that I worked at the original Hotel Sacher in Vienna and suddenly her english turned into styrian dialect and we laughed a lot. I met more waiters, all of them are from Austria and really nice, it felt like beeing at home. The Sachercake is better then the original, but that isn’t that hard. Last info: there are acctualy two Kipferl-Cafés in London, here you find more informations: Kipferl Café London.

Kipferl London: 

Islington: 20 Camden Passage London, N1 8ED

Ladbroke Grove: 95 Golborne Road London, W10 5NL

From my plan spending just 2 hours here, it changed into most of the morning, but the whole district is so cute, you just can’t rush through it! The locals sit in front of the restaurants and coffeeshops at the street and the shops look so cool. When the time comes and I have enough from Ikea-furniture, I will definitly come back for interior-shopping. Plus all the english pubs with flowers in the windows and dark doors, I really felt in love with this place. The best thing: no tourists, so it’s a real insidertip!

ÖSTERREICH: 4 Dinge, die man in Zell am See nicht verpassen

Inzwischen hat es sich fast zu einer schönen kleinen Tradition entwickelt, dass es im Dezember für ein Wochenende zum Skifahren in die Berge geht. In diesem Jahr stand Zell am See Kaprun am Plan und ihr könnt auch gar nicht vorstellen, wie froh ich war mal aus der Stadt rauszukommen. Im tiefsten Inneren bin ich eben doch ein Landkind und brauch ab und an eine Auszeit vom hektischen Wien.

Ain’t no mountain high enough – Kitzsteinhorn

Wart ihr schon mal auf 3080 Meter? Die Luft am Gipfel des Kitzsteinhorn ist ganz schön dünn und nach einem Fussmarsch in Skischuhen durch den Stollen ist man ganz schön schnell außer Atem. Das alles ist aber spätestens dann vergessen, wenn man am Plateau steht und freie Sicht auf den Großglockner hat. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter und das Licht war einfach perfekt zum Fotografieren. Da nimmt man tief gefrorene Finger für das perfekte Foto gerne in Kauf. Kleiner Tipp: Wenn ihr für euer Mittagessen eine besonders tolle Aussicht (und die empfehle ich euch!) wollt, dann schaut unbedingt im Gipfelrestaurant vorbei. Ich hab mich seit Wochen auf Kaspressknödel gefreut und auf 3029 Meter Seehöhe schmecken sie besonders gut.

 

Geschüttelt, nicht gerührt – Casino Zell am See

Wie sagt man so schön: Glück in der Liebe, Pech im Spiel. Bei mir trifft wohl beides nicht zu. Trotzdem gehört ein Casinoabend und Zell am See einfach zusammen. Ganz durchschaut hab ich Black Jack bis zum Ende nicht, ich setzte eher auf Rot oder Schwarz am Rouletttisch und gewann dann wenigstens den Eintritt und stieg somit bei 0 aus. Viel faszinierender fand ich aber manche Herren dort drin, die mit Plänen und Zetteln am Rouletttisch standen und hoch konzentriert ihre Jetons platzierten. Die Croupies mussten bei mir doch immer in bisschen schmunzeln, wie ich neben besagten Herren ganz vorsichtig ein Jeton nach dem anderen abwechseln auf Rot oder Schwarz setzte – und fast immer daneben lag. Apropos Casino: falls ihr noch ein Last Minute Weihnachtsgeschenk sucht, wie wäre es dann mit einem Dinner & Casino Gutschein? Vielleicht habt ihr ja mehr Glück als ich, und ansonsten reißt es das 4-Gänge-Menü auf jeden Fall heraus. In Zell am See gibt es durch die Casinohotels mehrere Möglichkeiten, ich kann euch dafür das Feinschmeck wirklich empfehlen!

Have yourself a merry little christmas – Zell am See 

Ich hab es schon öfter erwähnt, aber ich liebe Weihnachten über alles. Ich schau mir den Grinch schon im Juni an, die Weihnachtsplaylist höre ich wenn ich will das ganze Jahr und in meinem Schrank befinden sich inzwischen 10 Weihnachtspullis. Was das mit Zell am See zu tun hat? Nun ja, ich glaube das ganze Bundesland Salzburg liebt Weihnachten genauso sehr wie ich, denn nach der Stadt Salzburg selbst, ist auch Zell am See ein österreichisches Whoville.  Der Adventmarkt ist klein aber fein, die ganze Stadt ist beleuchtet und deswegen kann man gar nicht anders als in Weihnachtsstimmung zu kommen. Nach dem Skifahren müsst ihr also unbedingt einen Spaziergang durch das weihnachtliche Zell am See einplanen und euch verzaubern lassen.

It’s gin o’clock

Was man in Zell am See noch unbedingt machen muss? Auf jeden Fall ins Ginhouse gehen. Seit einigen Monaten ist Gin-Tonic meine Standardbestellung wenn ich mit Freunden Abends was trinken gehe. Und dort gibt es wirklich jede Ginsorte die man sich nur vorstellen kann – insgesamt sind es über 450 Sorten! Zu jedem Gin gibt es natürlich auch das passende Tonic und ich sage euch, ein so gutes Gin-Tonic hab ich selten getrunken. Schaut also unbedingt einen Abend dort vorbei.

Gin ist für euch nicht das wahre? Wie wäre es dann mit dem A bit of Irish? Die „Babyguiness“ sind wert dort mal vorbeizuschauen!

Say yes to new adventures – Jodelworkshop

Okay ich will ganz ehrlich sein, ich wollte den Jodelworkshop auf der Schmittenhöhe wirklich schwänzen. Zum Glück gab es keine Fluchtmöglichkeit, denn ich glaube, ich habe lang nicht mehr so viel gelacht und bin auch schon lange nicht mehr so rot geworden. Der Abschluss der Reise war nämlich ein Jodelworkshop: vor versammelten Gästen der Skihütte mussten wir sowohl alleine, als auch in der Gruppe jodeln. In ein Megaphon. Die ersten Gäste sind nach 3 Minuten gegangen. Ihr könnt euch meine Gesichtsfarbe vorstellen, trotzdem war es der perfekte Abschluss für die Reise. Und eines ist sicher: vor den Blogger die noch dabei war, muss mir in Zukunft gar nichts mehr peinlich sein.


Ihr wollt noch mehr über die Reise lesen? Dann schaut mal bei folgenden Blogs vorbei: Sommertage, Travelpins, Creativelena, City Sea Country, Travelwoman, Die Kremserin, Reiseblitz und Lady of Style.

*Vielen Dank an Casinos Austria und Zell am See Kaprun Tourismus für die tolle Reise

Checking in: London – Kip Hotel #getsomekip

(English version below)

Hotels oder Hostels in London zu finden ist eine Sache die ich bis September einfach nicht hingekriegt habe. Aber nun ist die Suche endlich zu Ende und bei meinem nächsten London-Trip werde ich auf alle Fälle wieder im Kip-Hotel übernachten. Nicht nur weil ich das Konzept einfach so cool finde, sondern auch weil ich mich vom ersten Moment an richtig wohl gefühlt habe. Ganz nach dem Motto #getsomekip ist es vielleicht das coolste Hostel/Hotel Londons. img_7207

Die Lage

Es gibt auf alle Fälle zentralere Hotels, aber dafür muss man in London auch viel zahlen, denn Quadratmeter sind verdammt teuer in dieser Stadt. Das Kip Hotel liegt gleich ums Eck von der Overground-Station Hackney Central, in 20 Minuten seid ihr aber schnell in der Stadt und auch in der Umgebung vom Hotel gibt es jede Menge Lokale und Geschäfte, zum Beispiel das Oslo Hackney, in dem ihr neben richtig leckeren Burgern auch sehr gutes veganes Essen bekommt. Gleich ums Eck ist auch ein Marks and Spencer und alle möglichen Fastfood-Ketten wenn es schnell gehen soll.

Das Frühstück

Ein kleiner Abstrich: es gibt in dem Hotel/Hostel kein Frühstück. Ihr könnt euch Kaffee und Tee bei der Rezeption holen. Im gleichen Haus im Erdgeschoss gibt es einen Costa Coffeeshop, wo ihr nett frühstücken könnt oder ihr fahrt einfach in die Stadt und probiert ein paar der coolen Londoner Lokale aus!

img_7211

Das Zimmer

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich das Konzept vom Kip Hotel richtig cool finde. Ihr könnt hier nämlich neben kleinen Einzelzimmer (Kip for one) und großen Einzelzimmer (Kip SuperSingle), Doppelzimmer (Kip double und Kip Buddy) auch Dorms (Kip for friends), Familienzimmer (Kip for family) oder mein persönlicher Favorit, den ich mir vielleicht mal leiste: Kip Penthouse, bei dem ihr ein richtiges Appartment mit Küche habt. Ich hatte das Kip for one gebucht und eines vorweg: wer Platzangst hat ist ist mit dieser Zimmerkategorie fehl am Platz. Ein 90cm-Bett, ein kleiner Schreibtisch, ein Fernseher und das wars auch schon. Alles in stylischen Grau-Schwarz-Weiss und trotz dem Mini-Zimmer richtig gemütlich und perfekt für Städtetrips, in denen man sowieso nur zum Schlafen im Hotel ist. Das Badezimmer und Klo war am Gang, man teilt es sich mit 5 oder 6 anderen Zimmern. Alles war wirklich sehr sauber und meiner Meinung nach ist das das wichtigste.

img_6791-1
img_6793-1
img_6800

Das Hotel

Hier arbeiten jede Menge junge Leute, mit denen ich mich sofort auf Anhieb verstand und die mir den ein oder anderen Tipp für die Gegend gegeben haben. Außerdem hat es regelrecht „Victoria“ geschrien, weil alles in meinem Stil eingerichtet ist und ich mich gar nicht anders als wohlfühlen konnte. Zudem bietet das Kip wirklich für jeden etwas, egal ob ihr alleine, zu zweit, mit eurer ganzen Familie oder mit euren Mädls einen London-Urlaub plant.

img_7213
img_7217

//

EN:

Finding the perfect hotel or hostel in London is a challenge and I really struggled with it. But now I can stop searching, because I found my favorite hotel in London and will definitely check-in again my next trip in London. I’m talking about the Kip-Hotel in Hackney Central, where I felt comfortable and welcome from the first second. True to their slogan #getsomekip, this is maybe the coolest and hippest hotel/hotel in London.

Location

Their are thousands of hotels which are located more central, but for those you have to pay much more, because square meters are expensive as fuck in London. The Kip Hotel is located at the overground station Hackney Central, from here you are in the city center in about 20 minutes. In the neighboorhood are some really cool places to go, for example the Oslo Hackney, where you get really good burgers and delicous vegan food. And of course there is a Marks and Spencer and a branch from every fast food chain you can imagine.

Breakfast

You can’t have everything: you can’t book breakfast at the Kip Hotel. But you get tea and coffee at the reception. In the same hous is also a Costa Coffeeshop, where you can order breakfast or you try some of the amazing breakfast spots in London and start exploring!

The room

I already mentioned, that the Kip Hotel maybe is the coolest hotel/hostel in London – although because there’s the perfect room for everyone out there. You can book small single rooms (Kip for one), bigger single rooms (Kip SuperSingle), doublerooms (Kip double or Kip Buddy), familyrooms (Kip for family), dorms (Kip for friends) or my personal favorite: Kip Penthouse, where you have a whole appartment with kitchen and everything you need. I booked a Kip for one and first things first: if you have claustrophobia, this category is maybe not the right thing for you. A 90cm bed, a little desk, a TV and that’s it. Everything in black-grey and white and although it’s really tiny, I felt cozy and it’s perfect for a citytrip, where you’re only for sleeping in the hotel. The bathroom and toilet are outside at the hallway and you share it with 5 or 6 other rooms. Everything was really clean, and in my opinion that’s the most important thing.

The hotel

The staff is really young and cool and had a lot of great tips for me to do in the neighboorhood. The whole hotel begs for me, I really love the interior and style – so I felt comfortable from the first second. Plus: it offers something for everyone, no matter if you’re exploring London alone, two by two, with your whole family or for a weekend-getaway with your friends.

Place to be: Brighton Beach (Video)

Ich habe ihn gefunden, den perfekten Ort in England der erholend, aber nicht zu langweilig ist. Am Strand zu sitzen und stundenlang ins Wasser zu schauen. Mit einem Glas Wein am Strand zu sitzen um den Sonnenuntergang zu sehen. Durch die Lanes spazieren und Afternoon Tea neben Einheimischen trinken. Im September war ich schon zum zweiten Mal in Brighton und ich verrate euch etwas: in England gibt es keinen bessern Ort den Sommer zu verbringen. Mit dem Zug ist man in knapp zwei Stunden von der Innenstadt Londons direkt am Meer und wenn ihr ein paar Tage in London seid, kann ich euch nur empfehlen einen kurzen Abstecher nach Brighton zu machen, selbst wenn sich nur ein Tagesausflug ausgeht.

London at the sea

Nicht umsonst wird die Stadt auch „London at the sea“ genannt. Sie ist vielleicht nicht so hektisch und stressig (und das ist auch gut so), aber trotzdem ist hier jede Menge los, vor allem an der Promenade, am Brighton Pier und generell an den Straßen nahe dem Strand. Ich übernachtete im „The Charm Brighton Boutique Hotel“, nur wenige Meter vom Strand entfernt. Als ich in der Früh bei offenen Fenster aufwachte und schon die Schreie der Möwen hörte und die klare frische Meeresluft roch, war ich so zufrieden und ausgeruht wie man es nur sein kann. Obwohl ich die Menschen in England als sehr höflich und zuvorkommend finde, selbst im hektischen London, sind mir die Leute in kleineren Städten wie Brighton noch sympathischer. Als ich mir vom Bahnhof ein Taxi zum Hotel nahm, lernte ich den wahrscheinlich nettesten Taxifahrer kennen, der mir sogar eine kleine To-Do-Liste für Brighton auf die Rückseite einer Rechnung schrieb. Aber wenn man sein Leben hier am Meer verbringt, kann man gar nicht anders als gelassen und fröhlich sein, oder?

img_6508

img_6486

img_6467

Bucketlist für Brighton:

1. Besorgt euch auf jeden Fall eine Picknick-Decke oder nehmt einen großen Schal mit zum Strand, denn hier kann man wirklich den ganzen Tag verbringen. Eine Sache die mir von der Zeit als ich mit meinen Eltern in England gelebt habe wirklich hängen geblieben ist, sind Picknicks mit Freunden. Inzwischen bin ich alt genug um mir auch ein Glas Wein am Abend zu gönnen, am besten bei Sonnenuntergang.

2. Spaziert durch die Lanes und verirrt euch. So entdeckt ihr unglaublich süße Geschäfte und Lokale. Zum Beispiel Cloud 9 (unbedingt die Brownies probieren!), BeFries (die besten Pommes der Stadt), Bills (immer perfekt, egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen) und Café Coho (wenn ihr eine kurze Kaffeepause braucht).

3. Spaziert durch die Gärten des Royal Pavillion, setzt euch ins Gras und genießt es hier zu sein.

4. Spaziert den gesamten Strand entlang und seht dabei den Brighton Pier, den British Airways i360 Turm, die süßen Strandhütten und den Bandstand.

5. Übernachtet im „The Charm Brighton Boutique Hotel“ und genießt die Gastfreundlichkeit und das leckere English Breakfast. Hier habe ich eine ausführliche Hotel Review darüber geschrieben.

img_6776-1

img_6222

img_6154

//

EN:

I found a new happy place in England. Brighton is so calming and layed-back, but never boring. Sitting at the beach with a glas of wine-to-go, watching the sunset at the skyline. Walking through the Lanes and having some afternoon tea next to the locals… It was my second time in Brighton and now I’m sure: there’s no better place to spend the summer in England then Brighton. It takes about two hours to get from the busy city center of London to the calming beach of Brighton and if you have some time left when traveling to London, I can totally recommend to make a short trip to Brighton, if only for a few hours while a daytrip.

London at the sea

It has a reason why the city is called „London at the sea“. It’s not that busy and hectic, but there are a lot of things to explore, especially at the promenade, the Brighton Pier and the streets next to the beach. I stayed at „The Charm Brighton Boutique Hotel“, only a few meters from the beach at New Steine. When I woke up in the moring with open windows, with fresh sea air and the first thing I heared were the sea gulls at the beach. I was so relaxed and happy to be at this place.

In my opinion the British are very friendly and courteous, also in busy London. But the locals here in Brighton are even more sympathic. I met the nicest taxi driver, who took time to write me a litte bucketlist for Brighton on an old bill. But when you live in such a cute city next to the sea you can’t help but being calm and cheerful, right?

Bucketlist for Brighton:

1. Get a picnic blanket (or a big scarf like in my case) to the sit at the beach all day long. One thing I remember really well from my time in England with my parents were picnics at the weekend with friends. Now I’m old enough to drink wine too, and there’s nothing better then making such a picnic while watching the sunset with some snacks and wine at the beach.

2. Discover the Lanes and get lost. Here are so many cute shops and restaurants! For example Cloud 9 (try the brownies!), BeFries (the best fries in Brighton), Bills (always a good choice, no matter if you want breakfast, lunch or dinner) and Café Coho (if you need a little coffee break).

3. Walk through the garden of Royal Pavillion and enjoy being in Brighton.

4. Take a walk at the beach and discover Brighton Pier, the British Airways i360 tower, the cuty beachhouses and the bandstand.

5. Stay at „The Charm Brighton Boutique Hotel„, and have the best sleep you can get and delicous english breakfast at the morning. I already wrote a review about this cute hotel.