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Checking in: Dorsett Kwun Tong Hotel Hong Kong

(English version below)

Nach vier Nächten in einem 10-mixed dorm im Hostel in Hong Kong, lies mich ein Gedanke nicht mehr los: eine ausgiebige, heiße Dusche. Nicht dass ich mich im Hostel nicht geduscht hätte (Igitt!), aber so richtig sauber fühlte ich mich trotzdem nicht. Deswegen konnte ich es kaum erwarten ins Hotel umzuziehen. Genauer gesagt ins Dorsett Kwun Tong, etwas außerhalb des Stadtzentrums. Nach 5 Tagen Sightseeing störte es mich überhaupt nicht mal die Randbezirke Hong Kongs kennenzulernen und so spazierte ich gleich nach dem Check-In mal durch die Gegend.

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Die Lage

Das Hotel liegt ganz in der Nähe des alten Flughafens. Meine Eltern waren während ihrer Hochzeitsreise auch in Hong Kong und während der Reiseplanung erzählte mir mein Papa, dass damals die Flieger quer zwischen den Hochhäusern durchfliegen mussten um langen zu können! Der neue Flughafen liegt circa eine Stunde mit der U-Bahn und dem Airportexpress entfernt. 8 Minuten geht man von der U-Bahn-Station Kwun Tong (Kwun Tong Line) zum Hotel. Auf dem Weg dorthin fand ich endlich, was ich seit Tagen gesucht hatte: ein Victoria’s Secret Shop. Und 1000 andere Geschäfte im Kwun Tong Plaza Einkaufszentrum. Obwohl ich mir vorgenommen hatte keine größeren Ausgaben mehr zu machen, konnte ich bei Victoria’s Secret einfach nicht widerstehen.

Es widerspricht meiner Reisephilosophie nur im Zimmer zu hocken (egal wie schön es ist) und nichts von so einer eindrucksvollen Stadt wie Hong Kong zu sehen. Nachdem ich mich also kurz mal ausgerastet hatte, lange geduscht hatte und Fotos für den Blog vom Hotel gemacht habe, zog es mich trotzdem wieder raus in die Stadt. Die U-Bahn-Fahrt ins Zentrum dauerte circa 25 Minuten, was mir (nach unserer zentralen Lage vom Hostel davor) schon recht lange vorkam. Nachdem ich den Ladies Market nur kurz gesehen hatten (der Hunger war größer als die Entdeckerlust), zog es mich wieder dorthin. Zum Glück fiel mir ein, dass ich noch gar keine Souvenirs geshoppt hatte und so fand ich dort praktischerweise auch gleich nette Mitbringsel für Freunde und Familie. Da ja Chinese New Year war, kaufte ich auch gleich Red Pockets, um die Souvenirs damit zu verschenken. Chinesischer geht es gar nicht!

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Als ich mich dann wieder auf den Rückweg ins Hotel machte, meldete sich dann doch irgendwann der Hunger und gleich neben der U-Bahn-Station Kwun Tong entdeckte ich einen Shop in dem Sushi zum mitnehmen verkauft wurde. Rund um die Vitrinen drängten sich Einheimische – ein gutes Zeichen! Also drängelte ich mich mit und war erstmals komplett überfordert. Bei uns bekommt man meistens Lachs-, Butterfisch-, Tunfisch- und Krabbensushi, sowie Gurken-, Avocado- und Lachsmaki wenn es um Sushi To-Go geht. Hier war die Auswahl gigantisch und ich wusste bei 80% der Fälle nicht was das jetzt genau ist. Aber probieren geht bekanntlich über studieren und so schaute ich was die anderen so nehmen und entschied mich für das selbe. Im Hotel angekommen konnte ich es kaum erwarten es zu kosten. Bis auf das grüne Zeug (weiß jemand was das ist?), hat alles wirklich lecker geschmeckt.

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Das Zimmer

Und dann konnte ich es kaum erwarten mich ins kuschlig weiche Bett zu legen und mal richtig zu entspannen. In einem 10er Dorm kommt man kaum zum Schlafen. Immer schnarcht jemand, geht ein und aus und die Betten sind auch alles andere als gemütlich. Also zelebrierte ich das Schlafengehen so richtig. Mit Gesichtsmaske, dem flauschigen Hotelbademantel und der neuesten Folge von Pretty Little Liars dank wirklich schnellem WLAN machte ich es mir in dem riesigen Bett bequem und genoss den Abend alleine. Und glaubt mir: alleine sein kann so herrlich sein!

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Frühstück

Ich schlief so tief und fest, dass ich das Frühstück am nächsten Tag fast verschlafen hätte und kam erst eine halbe Stunde vor Ende  in den Speisesaal. Obwohl die Kellnerin ein wenig ruppig war und wohl an diesem Morgen nicht so schön ausschlafen konnte wie ich, bekam ich gleich meinen English Breakfast Tea und auch beim Buffet war noch alles da. Pancakes, Scrambled Eggs, frisches Obst und viel chinesisches Zeug. Ich probiere gern neue Dinge aus, aber Meeresfrüchte zum Frühstück ist mir dann doch zu viel, da ich generell nicht so der Frühstückstyp bin.

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Das Hotel

Nach dem doch sehr gehetzten Frühstück habe ich mal das Hotel von oben bis unten erkundet. Leider war der Outdoor-Pool geschlossen, schließlich war es Winter. Das Hotel ist sehr modern und stylisch. Für Chinese New Year war alles rot geschmückt und außer der Frühstückskellnerin waren alle sehr hilfsbereit – meinen Koffer musste ich keine Sekunde selbst tragen. So lässt sich Hong Kong genießen, findet ihr nicht auch?

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Die Zeit im schönen Hotel verging schneller als erwartet und schon stand ich wieder an der Rezeption zum Check-out, bevor ich zum Flughafen fuhr um zurück nach Wien zu fliegen. Dennoch war es perfekt um vor dem Langstreckenflug mal richtig zu entspannen und die Zeit in Hong Kong in Ruhe ausklingen zu lassen.

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*Kooperation: Vielen Dank an das Dorsett Kwun Tong für den tollen Aufenthalt


EN: After four days in a 10-mixed dorm in a Hostel in Hong Kong, I only had one wish: a long, hot shower. Please don’t think I didn’t had a shower while the days in the hostel (ugh!), but I did not feel very clean. So I couldn’t wait to pack my bags and drive to the Dorsett Kwun Tong Hotel, a bit outside the center of Hong Kong. After five days of sightseeing it was okay to stay in the fringe area, who knows – maybe I explore something really cool! So after my check-in, I started discovering the surrounding area.

The location

The hotel is located near the old airport. My parents were also in Hong Kong while their honeymoon and while I was planning this trip, my dad told me, that in former times the airplanes flew between the the buildings  to land! To get to the new airport you have to drive about an hour to another seperate island with the MTR and Airport Express. In about 5 minutes you get from the hotel to the MTR station Kwun Tong. On my way to the MTR I found the one thing I was looking for the past 5 days: the Victoria’s Secret store! And 1000000 other cool shops in the Kwun Tong Plaza shopping mall. Although I promised myself not to spend much more money in the last days, I had to buy something at Victoria’s Secret.

It’s against my travelphilosophy to stay in the hotel (no matter how cozy and pretty it is) when I’m in such a cool city like Hong Kong. So after checking in, I took a loooong shower, made some pictures for this blogpost and then started exploring the city again. The MTR takes about 25 minutes to the center of Hong Kong (which felt really long after the central location of our hostel). In the first days I just had a quick look at the Ladies Market (the hunger was bigger than the passion to explore) and so I decided to visit it again. Lucky me, I realized that I totally forgot to buy souvenirs! So I started a little shopping tour and because of chinese new year, I also bought some red pockets. On my way back to the Dorsett Kwun Tong I got hungry and I found a little sushi-to-go-shop next to the MTR station Kwun Tong. There were a lot of natives in the shop – a good sign! So I tried to get to the fridges and then I was totally overstrained. Here in Austria you can decide between salmon-, tuna-, gunnel- and crabsushi, cucumber-, avocado- and salmonmaki when you buy sushi-to-go. Here the choice was much bigger and in 80% I had no clue what the things are. But the proof of the pudding is in the eating and so I took a look at the others and then took the same. When I arrived in my hotel room I was so excited to try it! And besides from this green thing (does anybody knows what this is?), everything was delicious!

The hotel room

The next thing I was really excited for was the cozy and fluffy kingsize-bed. A 10-mixed dorm is not the right place to relax or sleep well. There is always somebody who snores and the bunkbeds are also not comfortable. So I made a pumper evening. With facemask, the cozy bathrobe and the newest episode of Pretty Little Liars (thanks for the fantastic WIFI!) I made myself comfortable on the bed and enjoyed the evening alone. And believe me: being alone can be so fine!

Breakfast

I slept so good, that I nearly overslept the breakfast. Half an hour before it ended I came in the dining room. I think the waitress did not had such a good morning than I had, because she seemed a bit angry. But I got my English Breakfast Tea very fast and the buffet looked also great. Pancakes, Scrambled Eggs, fresh fruits and a lot of chinese breakfast things. I love trying new things, but seafood for breakfast is too much for me.

The hotel

After this really fast breakfast I explored the whole hotel. Unfortunately the outdoor-pool was closed, but that was okay, because it was winter. The whole hotel was really modern and fancy. Everything was decorated in red for chinese new year and besides of the waitress at the breakfast, everybody was really friendly and helpful – perfect to enjoy Hong Kong!

The time was running faster then I thought and so I was standing again at the reception for my check-out to get to the airport to fly back to Vienna. Spending the last night before a long-distance-night-flight in such a cozy hotel is perfect to relax and it’s the perfect ending for a great time in Hong Kong!

*Thanks to the Dorsett Kwun Tong for the nice stay!

 

Weekend Getaway to Graz

(English version below)

Die Wochenenden zu Beginn des Semesters ist für mich immer perfekt um mal aus Wien rauszukommen und die „prüfungsfreie“ Zeit für ein paar Kurztrips zu nutzen. Da ich (shame on me) erst eine paar Stunden in meinem ganzen Leben in Graz war, wurde es höchste Zeit meine sieben Sachen zu packen und den nächsten Bus nach Graz zu nehmen. Gesagt, getan! Und ich war sofort begeistert von dieser süßen Stadt. Klein aber fein – ich glaube das beschreibt Graz perfekt.

Altstadt

Ein Spaziergang durch die Altstadt stand ganz oben auf meiner To-Do-Liste. Also spazierten wir gleich mal durch die Fußgängerzone, am Rathaus vorbei und dann kreuz und quer durch die kleinen Gassen. Wer mir auf Snapchat (@Globeastronaut) folgt, weiß vielleicht noch wie ich kurz davor war bei 7 Grad mir ein Eis vom Eisgreissler zu holen. In Graz konnte ich dann wirklich nicht mehr widerstehen, und obwohl es vielleicht nur 10 Grad hatte und leicht regnete war ich so glücklich über das erste Eis des Jahres. Meine Wahl fiel übrigens auf Himbeere und Haselnuss.

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Kurze Shoppingpause

In Graz ist der innere Hipster in mir zum Vorschein gekommen. Neben unglaublich süßen Café (weiter unten mehr dazu) gibt es auch sehr viele Shops in denen man Interior-Sachen, Küchenutensilien und Mitbringsel und Geschenke kaufen kann. Zum Glück haben einige Freundinnen bald Geburtstag und ich habe jetzt schon viele Ideen für Geschenke. Ein kurzer Stop musst auf bei Vom Fass sein und dort entschied deckte ich mich gleich mit Chutney und Öl ein.

Spaziergang entlang der Mur

Entlang der Mur spazieren und den Blick auf den Uhrenturm und die Berge rund um Graz ist wirklich schön. Ursprünglich komme ich ja aus Kärnten und war mein Leben lang von Bergen umgeben. Obwohl ich nicht gerne wandern gehe, fühle ich mich zwischen den Bergen einfach aufgehoben und beschützt – etwas was mir in Wien eindeutig fehlt. An der Mur ist es auch schön ruhig und grün. Obwohl ich wettertechnisch nicht das perfekte Wochenende erwischt habe, war es sehr schön. Noch besser: mit dem Rad entlang fahren. Generell fährt anscheinend in Graz fast jeder mit dem Rad, denn die Radständer vor jedem Haus sind voll. Wirklich sehr sympathisch.

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Schlossberg und Uhrenturm

Weiter ging es auf den Schlossberg zum Uhrenturm, dem Wahrzeichen von Graz. Würde ich in Graz wohnen, wäre das wohl der perfekte Ort für ein Date. Oder um den Sonnenuntergang zu schauen. Oder für einen Frühstücksbrunch mit Ausblick. Oder einfach nur so. Ich wäre glaube ich ständig dort oben. Es gibt so viele verwinkelte Wege und Stiegen hinauf, dass mir wahrscheinlich nie langweilig werden würde. Und ein gutes Workout wäre das auch! 😉 Vom Schloßberg hat man den besten Ausblick, aber auch von der Bar vom Kastner & Öhler oder vom Dach vom Area 5 kann man tolle Fotos von den typisch roten Dächern von Graz machen.

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Apropos bruchen: das mit dem Essen ist in Graz so eine Sache. Denn es gibt einfach so so so viele süße Cafés und Lokale, dass ich mir nicht entscheiden konnte wohin ich will! Hier meine Liste an Lokalen, die ich ausprobiert habe und die ich euch auf jeden Fall empfehlen kann:

Kunshauscafé

Gleich neben der Mur im Kunsthaus gibt es das Kunsthauscafé. Perfekt für ein schnelles Mittagessen. Obwohl es doch ziemlich laut war, fühlt man sich sofort wohl wegen der entspannten Atmosphäre. Ich habe mich übrigens für einen Rattouille-Quiche mit einer Basilikum-Hollunder-Limonade entschieden.

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Tribeka (Trink besseren Kaffee)

Ein Nachmittagskaffee gehört einfach dazu. Deswegen suchten wir das Tribeka (es gibt vier: eins in der Kaiserfeldstraße, eins in der Leonhardstraße, eines am Grieskai und eines in der Technikerstraße) um dort eine gemütliche Pause mit Cappuccino und Cheesecake zu machen. Vor allem der Cheesecake war wirklich richtig lecker.

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Bausatz

Zur Zeit als ich und meine Freunde zu studieren begonnen, haben alle meine Freunde die in Graz gelandet sind mir ständig vom Bausatz erzählt. Zeit das auch mal selbst zu probieren. Insgesamt gibt es fünf Lokale in Graz, ich war im Area 5 am Jakominiplatz. Bei einer tollen Aussicht über die Stadt habe ich mich für einen „Burgerbausatz“ entschieden. Das Prinzip ist wirklich cool: ihr sucht euch das Patty aus (Rindfleisch, Milchschnitzel oder Gemüselaibchen) und dann die restlichen Zutaten mit denen euer Burger gefüllt sein soll. Pommes, hausgemachte Sauce und Ketschup und 4 Zutaten sind immer dabei, für jede weitere Zutat zahlt man 30 Cent. Ich hatte schließlich einen Burger mit Gemüselaibchen, Käse, Zwiebel, Tomaten, Rucola und Champignons. Das ganze Prinzip gibt es auch mit Toast, Pizza, Pfandl, Grill, Pasta, Cocktails, Bier (bisschen eklig meiner Meinung nach, denn wer bitte trinkt Bier mit Blue Curacao oder Bier mit Red Bull?), Eierspeis und natürlich auch Frühstück.

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Martin Auer

In Graz habe ich auch meine neue Lieblingsbäckerei entdeckt: Martin Auer. Nicht nur weil jede einzelne Filiale so einladend und cool aussieht, sondern weil sie sich mit ihrem Verein „Paner“ auch bezüglich Nachhaltigkeit engagieren. Das übrig gebliebene Brot wird günstig in Zusammenarbeit mit Malteser weiterverkauft und die Einnahmen werden gespendet. Auch in Wien gibt es eine Filiale und dort werde ich nächster Zeit auf jeden Fall mal vorbeischauen.

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Alles in allem hatte ich ein wirklich entspannendes und sehr sehr nettes Wochenende in Graz. Man sieht überall Studenten, die Leute sind unglaublich nett (viel netter als in Wien, sorry!) und man fühlt sich sofort wohl. In Wien fühle ich mich immer noch manchmal ein bisschen verloren und Graz ist so gemütlich und heimelig, dass ich auf jeden Fall bald wiederkommen möchte. Bis zum nächsten Mal, Graz!


EN: The weekends at the beginning of the new semester are perfect for weekend getaways. In my whole life I only spend a few hours in Graz (shame on me) and so it was time to change that, pack my bags and take the next bus to Graz. From the first second I was totally into this cute little city.

Oldcity

A walk through the old city of Graz was on top of my to-do-list. So we walked through the pedastrian area, saw the town hall and a lot of little lanes. Who follows me on Snapchat (@Globeastronaut), may know how close I was a few weeks ago to buy icecream when it had only 7 degrees. In Graz I couldn’t say no and so we had the first icecream of this year when it only had 10 degrees and a little bit of rain. But my raspberry-hazelnut-icecream from Eisgreissler was delicious as usual.

Shoppingbreak

In Graz the hipster inside me came out. There are so many cute little coffeeshops and also little shops where you can buy interior things, kitchen-stuff and presents. Some friends of mine have their birthday in the next weeks and so I have a lot of ideas for presents after this weekend. I also made a quick stop at Vom Fass and bought chutney and oil (when you are in Styria you have to buy pumpkin seed oil!)

 

Walk along the Mur

Walking along the mur-river with view on the Uhrenturm and the mountains around Graz is really nice. I moved from Carinthia to Vienna a few years ago and one thing I really miss in Vienna are mountains. I hate hiking, but I feel secure between the mountains. At the mur it’s really green and quiet. Althought it rained on this weekend a little bit, it was still so nice and really relaxing. But even better than walking is riding a bike: it seems like in Graz everybody has a bike – very pleasant!

Schlossberg and Uhrenturm

Our next stop was the „Schlossberg“ to the „Uhrenturm“, the landmark of Graz. When I would live in Graz, this place would be the perfect spot for a first date. Or to watch the sunset. Or for a weekend brunch with a view. I think I would be there every week. There are so many winding staircases and lanes, that I would explore the whole hill and never get bored of it. You have the best view over the typical red roofs from up there, even better than from the rooftop bar of Kastner & Öhler or Area 5.

By the way brunch: choosing the perfect place for a afternoon-cappucchino is so hard, because there is so much choice! There are so many coffeeshops, restaurants and bars. Here my list of coffeeshops and restaurants I loved:

Kunsthauscafé

Next to the mur in the art museum is the Kunsthauscafé. Perfect for a quick lunch! Altought it was a bit loud, I loved the layed-back atmosphere. I had a ratatouille-quiche with a basil-elderberry-lemonde and it was delicious.

Tribeka

Tribeka = Trink besseren Kaffee (drink better coffee)

I really love a afternoon-coffee. So we looked for the Tribeka (there are four in Graz: on in the Kaiserfeldstraße, on at Grieskai, on at Leonhardstraße and another on in the Technikerstraße) and had a nice break with cappucchino and cheesecake. The cheesecake was fantastic!

Bausatz

When those friends of mine who startet studying in Graz moved to this city, everyone told me about this cool place called „Bausatz„. So I had to try this too! There are five restaurants in Graz, I chose Area 5 at the Jakominiplatz. With a great view over the city, I tried a „Burgerbausatz“: You choose your patty (beef, vegetarian or milkschnitzel) and the other ingredients (cheese, salat, tomatos, onions. etc.). Fries, sauce, ketschup and 4 ingredients are included for free, for every extra one you pay 0,30 Cents. So I had a vegetarian buerger with cheese, onions, tomatos, rocket and mushrooms. You can also make your own Bausatz with toast, pizza, grill, pfandl (spätzle with cheese for example) pasta, cocktails, beer (I can not imagine that beer with blue curacao tasts good, but I don’t have to drink it) and breakfast.

Martin Auer

I found my new favorite bakery in Graz: Martin Auer. Not only because the shops look so cool, also because they have a focus on sustainability with their project „Paner„. The bread from the day before gets a second chance and the earnings get donated. There is also a store in Vienna, which I will visit very soon.

In Graz habe ich auch meine neue Lieblingsbäckerei entdeckt: Martin Auer. Nicht nur weil jede einzelne Filiale so einladend und cool aussieht, sondern weil sie sich mit ihrem Verein „Paner“ auch bezüglich Nachhaltigkeit engagieren. Das übrig gebliebene Brot wird günstig in Zusammenarbeit mit Malteser weiterverkauft und die Einnahmen werden gespendet. Auch in Wien gibt es eine Filiale und dort werde ich nächster Zeit auf jeden Fall mal vorbeischauen.

I had a really relaxing and nice weekend in graz. The people are so nice (nicer than in Vienna, sorry!) and it’s a real student’s city so I felt comfortable from the first second. See you next time Graz!

 

 

How to survive in a 10 bed mixed dorm hostel

(English version below)

Eines muss ich zugeben: ich bin keines der Mädchen das gerne in einem 10er mixed dorm mit vielen fremden, schnarchenden, pupsenden Menschen schläft. Been there, done that. Ich habe darin einfach nichts „exotisches“ für mich entdeckt. Klar, man kann für kleines Geld ein Bett im Zentrum haben, aber wenn man bedenkt, dass man (zumindest in Asien) jeden Tag mit Halsweh (wegen zu kalter Klimaanlagen) und Rückenschmerzen (kein Lattenrost) aufwacht, generell kaum zum schlafen kommt und sich irgendwie nie so richtig ausrasten kann und mal Zeit für sich ganz alleine hat, sind das für mich persönlich schon schwerwiegende Punkte auf der Kontra-Seite. Nichts desto trotz ich bin 22 Jahre alt und manche Dinge muss man einfach ausprobieren. Geld spielt tatsächlich eine Rolle und ich reise lieber länger und schlafe dafür in Hostels – um so viel wie möglich von der Welt zu sehen für so wenig Geld wie möglich. Ich habe schon öfter in Hostels und Dorms geschlafen. Allerdings immer nur in einem Raum mit Leuten die ich tatsächlich alle kannte. Hostels sind aber auch eine tolle Möglichkeit viele spannende Menschen kennen zu lernen und neue Freundschaften und Reisebekanntschaften zu knüpfen.

In Hong Kong war es dann schlussendlich soweit: in einem 10er mixed dorm von denen ich nur 2 Leute kannte. Um mal ganz dramatisch zu sein: Wie überlebt man sowas? Wie schläft man so gut wie möglich und wie passt man am besten auf seine Sachen auf? Hier ein Guide der euch hoffentlich auch etwas bringt.

1 Nimm nicht das oberste Bett

In unserem Dorm gab es 3-stöckige Stockbetten (ist das überhaupt Deutsch?) und da ich nicht im untersten Bett schlafen wollte, was praktisch der Boden war und voller Staub und das mittlere schon belegt war, nahm ich das oberste. Auch nicht viel besser, denn im dunklen die Leiter rauf und runter zu klettern ist kein Spaß und ich bin zwei Mal fast hinuntergefallen.

2 Pack dein Zeug am Abend vorher

Damit du am nächsten Tag nicht alle anderen aufweckst weil du deine 7 Sachen zusammen kramst und nur mit dem Smartphone Licht herum leuchten kannst, um niemanden zu wecken, ist es klug die Sachen vorher schon zu packen. Also die Tasche für den nächsten Tag, und auch die Toilettsachen draußen lassen und das Outfit für den nächsten Tag schon bereitlegen. Erspart viel Stress und auch Zeit, denn so könnt ihr ein bisschen länger schlafen.

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3 Socialisen

Ich war mit 2 Freunden unterwegs, aber  viele Leute im Hostel reisten alleine. Im Aufenthaltsraum ging es ganz ungezwungen zu, es dauerte nicht lange bis ich angesprochen wurde woher ich komme, wie lang ich in Hong Kong bin, wohin ich als nächstes reise und was ich heute so gemacht habe, beziehungsweise was ich morgen so vorhabe. Leute die in Hostels wohnen haben normalerweise immer etwas zu erzählen, also fehlt es bestimmt nicht an Gesprächsstoff. Wenn man schüchtern ist, macht das gar nichts, denn es gibt immer ein paar nette Personen, die auf einen zugehen. Oft bieten Hostels auch Meet ups an, wie in unserem Fall das Pub Crawling und einmal gingen wir zu einem abgelegenen Ort, den nur die Einheimischen kannten um uns das Feuerwerk zu Chinese New Year anzuschauen. Ein Typ vom Hostel kaufte ein paar Flaschen Wein, wir spazierten alle gemeinsam zu diesem Park, setzten uns ins Gras und plauderten mit den anderen.

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4 Nimm immer Flip-Flops mit

Ich sag nur: Fusspilz! Denn die Badezimmer können richtig eklig sein und sind meistens vom Vor-Duscher überschwemmt.

5 Mikrofaserhandtuch

Bleiben wir gleich im Badezimmer. Ich habe mir vor meiner Reise ein Mikrofaserhandtuch zugelegt, denn in Hostels muss man sein Handtuch selbst mitbringen. Damit das bis zum nächsten Tag aber trocken wird, hab ich mir extra so eines zulegt. Ich musste es nie lange hängen lassen bis es wieder trocken war und das war wirklich praktisch.

6 Bett abziehen

Wenn ihr dann schließlich aus dem Hostel auszieht, dann zieht unbedingt die Bettwäsche ab und schmeißt sie in den dafür vorgesehenen Korb oder gebt sie bei der Rezeption ab.

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7 Ohropax

Wenn man mit so vielen Menschen auf so kleinem Raum schläft gibt es mindestens eine Person die schnarcht dass die Wände wackeln. Ich habe einen tiefen Schlaf, vor allem wenn ich den ganzen Tag unterwegs war leg ich mich ins Bett und schon fallen mir die Augen zu. Aber so geht es nicht jedem. Wenn ihr einen halbwegs erholsamen Schlaf haben wollt, empfehle ich euch Ohropax und eine Schlafbrille.

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Apropos schnarchen: Wenn ihr schon öfter von euren Mitmenschen darauf aufmerksam gemacht wurdet, dass ihr ziemlich laut schnarcht, ist ein Bett in einem Dorm vielleicht nicht die richtige Wahl für euch. Ich will niemanden zu nahe treten, aber es kann schon ziemlich nervig sein und hält die anderen nur vom Schlafen ab.

8 Die wichtigste Mahlzeit des Tages

Frühstück im Hostel? Vergesst es. Aber es gibt fast immer eine Bäckerei oder einen Starbucks in der Nähe. Ich persönlich bin ja nicht der größte Frühstücks-Fan, aber wenn ein Tag voller Sightseeing wartet, muss wenigstens ein Kaffee am Morgen schon drin sein.

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Alles in allem kann ich sagen, dass Hostels toll sind. Sie sind richtig günstig und so könnt ihr das Geld dafür verwenden länger zu bleiben, anstatt alles in ein Hotel zu stecken. In meinem Fall war ich nach vier Tagen aber dann doch sehr froh ins Hotel umziehen zu können und in einem großen Bett zu schlafen. Der Typ der mir gegenüber lag war zu groß für sein Bett und so lagen seine Beine fast schon auf meiner Matratze. Außerdem war es auf Dauer richtig anstrengend immer alles mit ins Badezimmer zu nehmen, weil man nicht eben mal in Unterwäsche zurück ins Zimmer flitzen kann, weil man etwas vergessen hat. Und auch wenn das vielleicht ein bisschen komisch klingt, aber ich liebe es einfach mal für mich allein zu sein, mit niemanden reden zu müssen und Privatsphäre zu haben. Dafür sind Hostels nicht gerade ideal.

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EN: I have to make one thing clear in the beginning: I’m not that type of girl who loves staying in a 10 bed mixed dorm with a lot of snorring and farting strangers. Been there, done that. I don’t get the „exotic“-thing in staying at hostels. Indeed, they are the best choice if you don’t want to spend that much money but still want to stay in the central area of a city, but when I think about the sore throat (because of the air condition in asia), the pain in the back (because of the beds), the fact that I can’t sleep well and less and don’t have any privacy, than I have to commit, that this is not the the right thing for me personally. But I’m 22 years old and I want to try new things. And money is a point. I prefer traveling longer and see more of the world, with less money, than staying in a chic hotel, but spending most of my money for a comfortable bed. Anyways in the past I already stayed at hostels and dorms. But always with people I knew. And hostels are a great opportunity to meet interesting people and bond new friendships!

In Hong Kong I had my mixed dorm premiere: 10 people in a tiny room, and I knew at least only two of them. To be a bit dramatic: How can you survive such a situation? How can you sleep as well as possible? Here a guide, which I hope helps you a little bit too:

1 Don’t take the uppermost bed

In our dorm there were 3-bed-bunk-beds (is this english?) and as I did not wanted to sleep on the lowest level, which was actually the floor and full of dust, the middle one was already occupied, I had to take the highest one. Also not a good choice, because I had to climb the ladder in the dark and two times I nearly dropped down.

2 Prepare your stuff and outfit in the night before

Trying to be quiet and not too wake up anyone is hard in a dorm. So prepare your stuff and use the light of your phone to find everything you need. I packed my bag, had my beauty products, tooth brush etc. on the top of my bagpack and my outfit on the ladder. So I had was able too sleep a little bit longer and have all my belongings prepared for the next day of sightseeing.

3 Be social

I travelled with a friend of mine and her boyfriend, but a lot of other people in our hostel travelled solo. The common room was the place were everyone had a chat. „How long are you in Hong Kong“, „where are you from?“, „where do you go next?“, „what did you see today?“, etc. People who stay in a hostel have enough stories to tell and so there is always someone interesting to talk too. When you are a little shy and introverted (so am I in a new situtation with strangers), you don’t have to worry. There will be a nice person who will say Hi! to you and maybe you have a new travel-buddy! Often hostels offer meet ups, such as pub crawling or (like in our case), everyone met downstairs to go to a far-off place to watch the firework of chinese new year together with locals! One guy bought a few bottles of wine, we sat in the gras and had a little chitchat.

4 Always think of Flip Flops!

One word: athlete’s foot! Bathrooms and showers can get really gross and disgusting.

5 Microfiber towel

Let’s stay in the bathroom. Before I travelled to Hong Kong, I bought a microfiber towel, because in most of the hostels you have to bring your own towel. I hate it when wet or moist stuff is in my bag, so I wanted to be sure, that it’s dry on the next morning. So a microfiber towel was the best idea ever.

6 Strip the bed

When checking out of the hostel, you should strip your bed and put the dirty bedclothes in a basket or drop it at the reception.

7 Earplugs

When there are so many people in such a tiny space, there will be at least one person who snores so loud to raise the roof. I have a dead sleep, especially when I’m exploring a new place for the whole day I can’t hold my eyes open once I’m laying in bed. I think I’m a lucky person, because I know, that not everyone has such a good deep sleep. One thing I can recommend in such situations are earplugs and a sleepmask.

Speaking of snoring: when your fellows told you many a time that you are snoring, then maybe a bed in a dorm is not the right choice for you. I don’t want to offend someone, but it can be so annoying for the other ones in the dorm!

8 The most important meal of the day

Having breakfast included? Forget it! But there is for sure a little bakery or a Starbucks in the surrounding area. And when a day full of exploring is waiting, I need a coffee in the moring (althought I’m not the biggest breakfast-fan).

Altogether I can say, that hostels can be a great thing: they are cheap (and so you save money too travel longer) and you can meet great people. But in my case I was really happy to move to hotel after 4 nights and have a huge bed and a room for my own and a bed for my own – the guy who slept in the bed in front of me was so tall, that his feet where on my bed. And in my opinion it is annoying after a while, that you have too take all the staff you need in the morning with you in the bathroom and can not run in underwair or naked back, when you forget something. And maybe it sounds a bit weird, but sometimes I love being for my own, when I don’t have to talk to someone and have a little privacy. For that hostels are not the ideal choice.

 

Travel Diary: Hong Kong (Video)

(English version below)

Hong Kong – eine Stadt in der du niemals alleine bist. Denn die Menschen sind überall. Und damit meine ich wirklich ÜBERALL. Und trotz der Größe dieser Stadt, dem Lärm und der Hektik fühlte ich mich sofort wohl. So viel Grün, kaum Smog, das Meer, die Hochhäuser, die Freundlichkeit der Menschen. Ich habe versucht all diese Eindrücke in ein Video zu packen, viel Spaß beim schauen!

Things can go wrong – why you need a travel insurance

(English version below)

Ich will ehrlich mit euch sein: Reisen ist nicht immer schön. Dinge gehen schief, egal wie reise-erprobt man ist, egal wie viele Meilen man schon gesammelt hat und egal wie gut man sich vorbereitet und plant. Auch mir sind schon die einen oder anderen Dinge passiert, auf die ich lieber verzichtet hätte. Zu Reisen, neue Länder und Städte zu erkunden und viele interessante Menschen kennen lernen ist toll und bereichernd. Aber es kann auch manchmal ziemlich in die Hose gehen. Da hilft nur eines: aus Fehlern lernen (vielleicht auch aus meinem) und schon im voraus alles mögliche tun, damit die Situation nicht allzu schlimm wird.

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Die Sache mit dem verlorenen Koffer

Es musste einfach passieren: mein erster Flug den ich ganz alleine gemacht habe war ein Desaster. Ich flog „nur“ von Klagenfurt (das ist der nächste Flughafen wenn man in Kärnten wohnt) nach London Stansted für mein Praktikum in London. Mit einem riesen Koffer und so viel Handgepäck wie gerade mal erlaubt ist. Angekommen in London war ich erstmal komplett überfordert. So viele Menschen, so viele Gepäckausgaben und die Frage: Wo kommt mein Koffer raus? Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal einen eigenen Koffer und hatte mir von meiner Mama einen großen roten ausgeborgt. Ich weiß noch wie überzeugt ich damals davon war, dass man mit einem roten Koffer nichts falsch machen kann, denn der sticht ja aus der Menge heraus und kann gar nicht verloren gehen. Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt: ich lag ziemlich daneben. Ich stand also in dieser riesigen Halle mit unzähligen Rollbändern, an denen Koffer vorbeifuhren. Ich hielt nach Menschen Ausschau, die aussahen, wie die Menschen in denen ich gerade im Flieger gesessen bin und siehe da, da kam auch schon (m)ein roter Koffer! Ich schnappte ihn mir und ging in die Ankunftshalle, wo ein Freund mich abholte. Er war im Sommer davor in Kärnten gewesen und hatte dort seine Liebe zu Almdudler entdeckt. Ich wollte ihm eine Freude machen und ihm gleich die Mitbringsel-Flaschen geben und öffnete (zum Glück) gleich mal den Koffer und bekam den Schock meines Lebens: ein Pelzmantel, jede Menge Parfum und Make-up, Barbies und ziemlich viele rosa Tutus kamen zum Vorschein. Definitiv nicht mein Koffer! Ich war komplett überfordert mit der Situation und zum Glück reagierte mein Freund schnell und rannte zum nächsten Informationsschalter. Nach endlosen Telefonaten kam eine fuchsteufelswilde Osteuropäerin auf mich zugerannt und riss mir den Koffer aus der Hand. Sie schrie mich an, dass sie wegen mir ihren Zug in die Stadt verpasst hatte und warf mir noch ein paar Wörter auf Russisch (ich glaube es war russisch) um die Ohren, die ich zwar nicht verstand, aber nicht sehr nett klangen. Aber die eine Million Euro Frage war: wo war mein Koffer? Der fuhr munter und fröhlich auf einem ganz anderen Band im Kreis herum. Ich hatte gerade nochmal Glück und mein Koffer und der Koffer der Frau gingen noch nicht verloren. Es tat mir auch wirklich sehr leid. Was wäre gewesen, wenn ich mit dem falschen Koffer zu meinen Freunden gefahren wäre und erst am Abend darauf gekommen wäre, dass das nicht meiner ist? Die Frau hätte alles nachkaufen müssen beziehungsweise hätte es ewig gebraucht ihr die Sachen zurückzubringen. Weder Adressanhänger, noch irgendwelche Hinweise auf die Besitzerin waren auf dem Koffer.

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Während ich für gewöhnlich immer mit einem resting bitch-face herumlaufe und somit generell ein Gesicht habe, von denen viele Leute denken, ich wäre gerade richtig genervt, dann müsst ihr mal mein Gesicht sehen, wenn etwas schief läuft. Meine Freunde nennen das den „Vici-Todes-Blick“. Sollte mir also wirklich mal was passieren oder mein Koffer komplett verschwindet, dann viel Spaß dem Menschen, der mir die Neuigkeit mitteilen muss. Ich lösche für gewöhnlich solche Bilder auch immer, deshalb musste ich meine Freunde bitten ihre Festplatten nach so einem Foto zu durchforsten und siehe da, wir wurden fündig:

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Was kann man also tun, wenn der Koffer wirklich mal verloren geht und man ohne alles am Flughafen steht? Kein guter Start für die Reise, auf die man sich schon monatelang gefreut hat. Hier meine Tipps für solche Desaster:

1 Schon im Vornherein Maßnahmen treffen

Denkt schon bei den Buchungen von Flug und Hotel auch dran eine Reiseversicherung zu buchen! Dann habt ihr das gleich mal erledigt und habt bei irgendwelchen Schwierigkeiten weniger Stress. Außerdem: den Koffer markieren. Egal ob mit einem Sticker oder einem Band. Setzt irgendein Zeichen auf dem Koffer, mit er bei Verlust leichter beschrieben werden kann. „Ein schwarzer Koffer mit 4 Rollen und silbernen Griff“ wiederzufinden kann ziemlich schwierig werden. Ein Adressanhänger ist auch nicht schlecht! Und zum Schluss: ihr solltet grundsätzlich von vornherein keine teuren und wichtigen Gegenstände im Koffer haben. Laptop, Kamera und was euch sonst noch sehr am Herzen liegt, solltet ihr grundsätzlich immer ins Handgepäck packen.

2 Nicht verzweifeln

So schlimm wie die Situation gerade erscheint, ist sie wahrscheinlich gar nicht. Die meisten Koffer tauchen wieder auf und das wichtigste im Moment ist nicht auszuflippen. Also einfach mal tief ein und ausatmen.

3 Zur Lost and Found Stelle gehen

Geht erstmal  zur Lost and Found Stelle und meldet das verlorene Gepäck. Dazu müsst ihr ein Formular ausfüllen (PIR-Formular) und stellt dabei sicher, dass ihr auch ja nicht die Kopie davon verliert, danach wird eine Anzeige gestellt. Das sollte so schnell wie möglich erfolgen, denn ihr wollt ja euer Gepäck so schnell wie möglich zurück bekommen.

4 Shoppen gehen oder ein Overnight Kit bekommen

Wie schon hier beschrieben, habe ich immer meine Zahnbürste und etwas zum Umziehen in meinem Handgepäck. Wenn der Koffer mit dem restlichen Zeug verloren geht, steht ihr also nicht ganz ohne alles da. Falls doch, bekommt ihr in der Regel von der Airline ein „Overnight Kit“ zur Verfügung gestellt. Darin ist meistns eine Zahnbürste, frische Unterwäsche und etwas zum Umziehen drin. Oder aber ihr bekommt Geld um euch die notwendigsten Sachen selbst zu kaufen. Übertreibt es hierbei aber nicht 😉 Ja, shoppen macht glücklich und man fühlt sich damit ein bisschen besser, aber ihr müsst mit dem Geld auskommen.

5 Abwarten und Tee trinken

Die meisten Koffer tauchen wieder auf, wie im Fall meiner Mitbewohnerin: sie kam nach einem Monat Brasilien wieder zurück nach Wien und nachdem schon am Hinflug ihr Koffer verloren ging, aber nach ein paar Tagen geliefert wurde, war der Koffer beim zurück fliegen wie vom Erdboden verschluckt. Unzählige Anrufe bei Air France waren umsonst und obwohl es ihre Sachen waren, zitterte ich mit ihr mit und verfluchte die Airline. Sie hatte keine Reiseversicherung und musste sich mit der Airline und dem Flughafen herumschlagen und bekam mickrige 70 Euro um die ganzen verlorenen Sachen zu ersetzen. Nach einigen Wochen stellte sich dann heraus, dass ihr Koffer die ganze Zeit am Flughafen in einem Eck gestanden hatte. Irgendwer hatte ihn dort abgestellt und vergessen. Das Tüpfelchen auf dem i war dann, dass der Koffer auch noch kaputt zurück kam und wir ihn wegwerfen mussten.  Wie ihr euch denken könnt, vermeiden meine Mitbewohnerin und ich Air France deswegen so gut es geht. Aber wenigstens hatte sie ihr Zeug wieder.

6 Glücklich sein eine Reiseversicherung abgeschlossen zu haben

Die Moral der Geschichte? Schließt immer eine Reiseversicherung ab! Wirklich, ihr erspart euch damit so viel Ärger und Diskussionen und vor allem auch Geld. Geht euer Koffer verloren, bekommt ihr von der Versicherung das ganze Geld zurück, dass ihr deswegen ausgeben musstet.

Solch Reiseversicherungen könnt ihr bei jeder Versicherungsgesellschaft abschließen. Zum Beispiel auch bei der Grawe Travelstar Reiseversicherung der Grazer Wechselseitigen. Dabei ist es ganz egal was ihr vorhabt: Städtereisen, Abenteuertrip, Weltreise, Kurztrip oder mal schnell ans Meer – passieren kann immer etwas, ganz egal wo ihr seid. Dabei habt ihr für jede Situation gewappnet:  Nottransporte, Such- und Bergungskosten, Helikopterbergungen, Rechtsschutz, Dolmetscher und auch Entschädigungen wenn euer Gepäck mal verloren geht. Ganz einfach schon bei der Planung mit einberechnen und ihr habt keinen Stress, falls mal doch etwas schief gehen sollte – ganz egal ob euer Koffer verloren geht, ihr vielleicht schon vor der Reise krank werdet und gar nicht losfahren könnt oder ihr wirklich einen schlimmen Unfall habt und vielleicht ins Krankenhaus müsst.

*Transparenz: Bei diesem Post handelt es sich um einen Sponsored Post


EN: I want to be honest with you: traveling is not always fun. Things can go wrong, no matter how travel-approved you are, no matter how many miles you already collected, no matter how much you planed in the last months or weeks. And I’m no exception, I also had the one or other situation, where I wanted to cry. To travel, explore new places and meet interesting people around the world is great and life-enhancing. But it can also turn out shit. There’s only one thing will help: learing from mistakes (maybe also from my mistakes) and do everything possible in the first place, to avoid such situations.

The situation with the lost suitcase

It had to happen: my first flight all alone was an desaster. I flew „only“ from Klagenfurt (the nearest airport when you live in Carinthia) to London Stansted for my internship in London. With a huge suitcase and as much handluggage as allowed. When I arrived in London Stansted I was totally overstrained. So many people, so many luggage belts at the baggage claim and the one million dollar question: where is my suitcase? At this time I had not even my one suitcase, I borrowed a huge red one from my mum. I was conviced, that a red suitcase is the right choice, because nobady has a red suitcase and so it can not be lost. As you may already think can: I was wrong. So I was standing in this huge airport with way too many luggage belts. I was looking for people who look like the people I was sitting in the airplane a few minutes ago and in the next second I saw (mine) a red suitcase! I grabbed it and went to the arrival hall, where a friend of mine waited for me. He spent the last summer in Austria and was obsessed with Almdudler, so I brought him a few bottles from Austria. I wanted to suprise him and opened the suitcase, to give him the bottles right away. Lucky me I did it so early! Because when I opened the suitcase I got a shock: a fur coat, lots of perfume and make-up, barbies and a lot of very pink tutus appeared. That was definitely not my suitcase! I was totally overstained again and thought „Oh shit, what should I do know?“ My friend ran to the next information desk and after endless telephone calls a very upset easteurope-lady ran to the same information desk and started shouting and yelling at me. Because of me she mist her train to the city. She screamed some words in russian (I guess) which I did not understand, but it sounded very rude, and then she grabbed her suitcase. But where was my suitcase? It was still one of the luggage belts and drove in circles, all alone. I had so much luck to realize, that I had the wrong suitcase and I was so sorry for the other lady. What would have happened, when I opened it later at the evening at home? There was no adress tag or something else, to assign it as her suitcase. It would have taken hours to find out who this suitcase belongs.

So what can you do, when your suitcase is lost and you are standing at the airport without your belongings? No good start for a trip you were planing for months or weeks and looking forward. So here my tips for such situations:

1 Take measures in first place

When booking for flight and hotel you should also contract a travel insurance! Then everything is done at the beginning. Also tag your suitcase. With a sticker or a ribbon. Its difficult to find a „black suitcase with four rollers and a silver holder“. Also a good idea is an adress tag! And at least: carry important or expensive things as your laptop, camera, etc. in your handluggage.

2 Don’t worry

This situation is not as bad as you think. Most of the lost luggage appears again. So don’t panic.

3 Go to the Lost and Found

Go at first to the lost and found and report your lost suitcase. You have to fill in a form (PIR-form) and make sure, that you have a copy from the form. Make it as soon as possible, to get your suitcase back as fast as possible.

4 Get an overnight kit or go shopping

As I already wrote here already, I always have my tooth brush and something to chance in my handluggage. So when the airline lost your suitcase, you can at least brush your teeth and you new clothes. When you forget to put those things in your handluggage, most of the airlines have overnight kits for this situations. You get a tooth brush, new underwear and something to chance. Or you get some money to buy those things. But don’t go crazy 😉 I know, shopping is great and makes you happy, but don’t buy unnecessary things.

5 Wait and see

Most of the lost luggage appears again, as in case of my roomie: on her flight from Vienna to Brazil her suitcase got lost, but a few days later she had it back. But when traveling back from Brazil the airline lost it again. After endless phone calls with Air France, nothing happend and she thought it was forever lost. Althought it was her suitcase and not mine, I was also so upset at Air France and trembled with her. She had no travel insurance and so she got only 70 euros to buy all the things new which were in her suitcase. After a few weeks the airline found the suitcase: it was the whole time at the airport, but somebody forgot it. But the cherry on the top was, that the suitcase was destroyed, when she got it back and had to litter it. You can imagine, how much we hate Air France since that experience. But at least she had her stuff back.

6 Be happy about your travel insurance

The moral of this story? Always make a travel insurance! Really, it saves you from so much trouble and discussions and particulary money. When your luggage gets lost, the insurance reimburses all travelling expenses.

You can contract a travel insurance at most of all insurances. For example the Grawe Travelstar travel insurance from Grazer Wechselseitige. It doesn’t matter what plans you have for your trip: a city trip, an adventure trip, a journey around the world, a short break or a few days at the sea – things can go wrong any time. You are prepared for every situation:  emergency transports, search- and saving costs, helicopter rescues, legal protection, interpreter and also compensation when your luggage gets lost. Just thing about it when planing your trip and you don’t have to worry when you can’t make your trip in the end because you are ill or you have an emergency and have to go to the hospial.

*Transparence: This blogpost is a sponsored post.


 

 

 

 

 

 

 

A weekend in the mountains

(English version below)

Kennt ihr das: ihr  riecht, fühlt oder hört etwas und seid sofort in eure Kindheit zurück versetzt? Bei mir ist das so wenn ich mit meinen Ski zur Mittagszeit an einer Hütte vorbeifahre. Der Geruch von deftigem Essen zusammen mit Musik, die ich sonst in meinem Leben nie hören würde, die Texte aber mitsingen kann (dazu gehören unter anderem Lieder wie „Ab in den Süden“ und „Joana“ ) und dann die stechende Kälte auf den Wangen und der Schnee unter meinen Ski. Das bedeutet: Skiurlaub in Österreich!

Wenn man einen Urlaub nach Österreich im Winter plant, kommt man einer Sache nicht vorbei: Skifahren (oder Snowboarden)!  Ein Schiwochenende gehört einfach dazu, wenn man in Österreich lebt oder hier Urlaub macht. Deswegen war ich heuer für 2 Tage in der Skiregion Hochkönig im schönen Salzburg. Was da alles dazugehört, könnt ihr hier lesen.  Zuerst möchte ich euch aber ein Video von unserem Skiwochenende zeigen.

https://www.youtube.com/watch?v=8namiTzrUXQ&feature=youtu.be

Früh aufstehen

Erstens: um einen Parkplatz bei der Talstation zu bekommen, und zweitens: um den tollen Schnee am Vormittag genießen zu können, bevor alles zusammengeschoben ist oder eisig wird. Noch besser allerdings: Early morning skiing, denn dann seid ihr die alleraller ersten auf der Piste. Richtig viel Spaß macht aber auch Nachtskifahren, wenn das Flutlicht eingeschaltet wird.

Hochkönig_Morning

Hochkönig_Schnee

Hochkönig_Sunrise

Mittagessen auf der Hütte

Und was bestellt man da? Klar auf der Karte stehen Dinge wie Burger oder Schnitzel, aber wer es wirklich österreichisch machen will, der bestellt als erstes entweder ein Skiwasser (Himbeersaft) oder einen Radler, manchmal auch einen Jagertee (Schwarztee mit Rum). Dazu dann entweder Kaiserschmarrn mit Apfelmus (Kaiserscharrn ist ein typisch österreichisches Gericht mit ziemlich viel Zucker, Rosinen und wird meistens mit Apfelmus gegessen), Käsespätzle oder Kaspressknödelsuppe (Kaspressknödel sind Knödel aus Semmelbrösel, Zwiebel und ganz viel Käse). Eine tolle Hütte am Hochkönig ist übrigens die Tiergartenalm mit dem gemütlichen Wohnzimmer inklusive riesigen Kamin. Außerdem waren wir auf der Karbachalm frühstücken, auch sehr nett und wirklich schön eingerichtet!

Hochkönig_Karbachalm

Hochkönig_Hütte

Tiergartenalm_Kaspressknödel

Tiergartenalm_Lounge

Fondue essen

Eigentlich ja aus der Schweiz, gehört es aber auch in Österreich im Winter dazu. Meistens mit Öl oder Suppe. Oder noch besser: Käsefondue! Da passt auch Obst, zum Beispiel Trauben und Kiwis (ich konnte mir nicht vorstellen das mir das schmecken könnte, aber einmal probiert konnte ich gar nicht mehr aufhören zu essen!), außerdem mit Brot und natürlich mit Schinken und Speck.

Spezialitäten aus der Region probieren

Sei es Käse, Speck, Schnaps oder wie in meinem Fall: Tatarenhut essen. Ich habe noch nie vorher davon gehört und war ganz gespannt. In die Mitte wird dieser „Tatarenhut“ gestellt – ein hutähnliches Ding aus Metall, das von unten geheizt wird. Am Hut befinden sich Eisenhacken auf denen man das Fleisch aufhängt, ähnlich wie Raclett nur eben horinzontal. Und unten in der Hutkrempe wenn man so will, ist ganz viel Gemüse, das in Suppe schwimmt. Dazu in unserem Fall Knoblauchbrot, Salat und ganz viele leckere Sauce. Wirklich lecker und perfekt für große Runden im Winter!

Tatarenhut

Skirennen schauen

Und dabei die österreichischen SkifahrerInnen anfeuern (vor allem die Damen!) und dabei den Fernseher anschreien. Gehört in Österreich einfach dazu, egal wo man gerade ist: in einem Hotel, in einer Bar oder zuhause bei Oma während des großen Familientreffens zu Weihnachten.

Oder Skispringen oder Eishockey schauen

Gehört in Österreich irgendwie auch dazu: Skispringen und Eishockey. Gleiche Regeln wie beim Skirennen schauen: den Fernseher so laut wie möglich anbrüllen und mit den anderen Anwesenden Wetten abschließen wer gewinnen wird.

Apres Ski

Gehört auch irgendwie dazu. Noch auf der Piste was trinken gehen und dann die Talabfahrt runter fahren, weil die Lifte schon geschlossen sind. Was man dort trinkt? Wieder den Jagertee, Bier und meistens Schnaps. Aber Achtung: nicht zu viel trinken. Ist besser für euch und alle anderen auf der Piste!

Das herrliche Gefühl von den Skischuhen auf normale Schuhe wechseln zu können

Und im ersten Moment fast herfallen, weil es sich plötzlich so ungewohnt anfühlt. Skischuhe müssen fest sitzen und man kann nur schwer mit ihnen gehen, geschweige den laufen. Für mich ist es jedes Mal so ein schönes Gefühl aus den schweren Dingern rauszuschlupfen und in normale Stiefel oder Boots zu wechseln. Wenn ihr auch auf den Hochkönig fahrt: ich habe mir die Ausrüstung bei Sport Klaus direkt in Mühlbach ausgeborgt.

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Hochkönig_Gondel

Hochkönig_Mountains

Hochkönig_Mühlbach

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Hochkönig_Salzburg

Hochkönig_Schifahren

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Mehr von unserem Trip könnt ihr übrigens auf diesen Blogs lesen:

bei Kathi und Romeo von Sommertage, bei Elena von Creativelena, bei Nina von Berries and Passion, bei Leonie von Leonie-Rachel, bei Jasmin von Viennalicious, bei Petra von Pixi mit Milch, bei Sabine von Superzisch, bei Lena von Mit Handkuss und bei Silia von The Viennese Girl.

*Transparenz – Kooperation: Alle Hotel- und Reisekosten, sowie weitere Ausgaben wurden vom der Skiregion Hochkönig und Proneben Gut übernommen und organisiert. Vielen Dank für die Einladung!


EN:

Do you know this situation: you smell, feel or hear something and in the next second you feel like a child back again? I get this feeling every time I’m passing a cabin with when skiing while lunchtime. The smell of solid food together with music I would never hear, but I know the lyrics of every song (for example „Ab in den Süden“ and „Joana“) and then this severe cold on my cheeks and the snow under my skis. That means: Ski holiday in Austria!

When your planing a holiday trip to Austria in Winter, there is one thing you have to do: Skiing (or Snowboarding)! A weekend (or even a few hours when living next to them) in the mountains in winter is tradition when living in Austria. Because of that I was at the Hochkönig in Salzburg for two days this winter. Here you can read everything you have to do on such a trip. But first I want to show you the video from this days.

https://www.youtube.com/watch?v=8namiTzrUXQ&feature=youtu.be

Getting up very early

First: to get a parking space at the valley station, and second: to enjoy the great snow before lunch, because at the afternoon the snow sucks very often and it can get really icy and frosty. Even better: Early morning skiing, because then you are the very first on the piste. And also really funny: night-skiing, when the floodlight is turned on.

Lunch at a cabin

But what should you order? There are a lot of things on the menu like Burger or Schnitzel, but to make it the austrian way, you have to order a „Skiwasser“ (Raspberryjuice with still water) or a Radler (Beer with lemonade) or a „Jagertee“ (Black tea with rum). And for food you order a Kaiserschmarn with apple sauce (a sweet dish with a lot of sugar, raisins and apple sauce on the top) , Käsespätzle (Spätzle with a lot of cheese, onions and chive) or Kaspressknödel (Dumplings made of breadcrumbs, onions and a lot of cheese). A great spot for lunch at the Hochkönig is the Tiergartenalm, with the coziest living room/lounge I’ve ever seen. And also the Karbachalm is very nice, where we had breakfast.

Fondue

Actually Fondue is from Switzerland, but we have it in Austria too. Mostly with oil or soup. But even better: Cheese-Fondue! With fruits like graves or kiwi (I could not believe that this could be so good, but after I tryied it I wasn’t able to stop eating!), with bread and of course with ham and bacon.

Trying specialities from the region

Cheese, Bacon, Schnaps, or in my case: Tatarenhut. I’ve never heard from it before and was really excited. In the middle of the table stands this „Tatarenhut“, a thing made of metal in form from a hat, which gets heated from a the inside of the hat. On this hat are many hooks, where you hang up the meat. And in the brim of the hat are vegetables, which are swimming in soup. We had garlic bread, salad and sauces with it and it was delicious! Perfect for a bigger group in winter!

Watching ski-races

And cheer the austrian skier (especially the women!) and shout at the television. This is a tradition in austria, where ever you are: in a hotel, in a bar, in a cabin or at you grandma’s house while the christmas holidays.

Or watching ski-jumping or ice-hockey

Because there isn’t a skir-aces every day, we are also watching ski-jumping and ice-hockey. Same rules: shout as loud as you can to the television and make some bets who will win with the other attendees.

Apres Ski

A tradition: Drinking at the piste and then driving all the way down to the valley, because the lift is already closed. And what to drink? Again jagertee, beer and mostly schnaps. But please be careful: Don’t drink too much, this could get very dangerous for you and all the other people on the piste when you are drunk!

The great feeling to chance from the ski-shoes to normal shoes

And nearly falling in the first second, because it feels so strange. Ski-shoes have to fit tight and they are so heavy that its hard to walk or run. For me its everytime a great feeling to slip out of this big and heavy „shoes“ and chance to normal boots. When you decide to make also holidays at Hochkönig and don’t own equipment for skiing: I borrowed mine for this weekend at Sport Klaus, directly in Mühlbach.

Read more about our trip here:

at Sommertage, at Creativelena, at Berries and Passion, at Leonie-Rachel, at Viennalicious, at Pixi mit Milch, at Superzisch, at Mit Handkuss and at The Viennese Girl.

*Transparence-Cooperation: Many thanks to the ski region HochkönigPlan-net.at and the  Proneben Gut for the invitation.

Checking in: Proneben Gut, Salzburg

(English version below)

Was macht einen typisch österreichischen Winter aus? Auf jeden Fall gehört ein Wochenende in den Bergen dazu. Vormittags Schifahren, Mittagessen auf der Hütte, am Nachmittag in die Saune und dann den Abend vor dem Kamin mit einem Glas Wein ausklingen lassen. Genau das habe ich diesen Winter auch gemacht. Um vor Weihnachten noch einmal aus der Stadt rauszukommen und die frische Luft zu genießen. Besonders Weihnachtlich war es zwar nicht, denn dafür liegt eindeutig zu wenig Schnee, aber es war auf jeden Fall entspannend. Jetzt wollt ihr bestimmt wissen wo ich genau war. Ich verrate es euch: im schönen Mühlbach in Salzburg, genauer gesagt am Proneben Gut, nur einen Steinwurf von der Skipiste von der Skiregion Hochkönig entfernt. Öffentlich etwas schwieriger zu erreichen, aber wir hatten richtig tolle Mietautos und ich durfte einen riesigen Mercedes SUV mit Allrad und Automatik fahren (eine kleine Challenge und ich fürchtete mich die ersten paar Minuten, aber eigentlich ist Automatik fahren das einfachste auf der Welt!) Kleine Anekdote nebenbei: Als ich vom Skiverleih rauskam und wieder losfahren wollte standen drei Männer um mein Auto herum und begutachteten es ausgiebig. Als sie dann sahen dass ich einfach ganz lässig das Auto aufsperrte und damit losfuhr schauten sie nicht schlecht. Tja, sie hätten sich wohl nicht erwartet dass eine 22-jährige so eine Kiste fährt! 🙂 Gemeinsam mit anderen Reise- und Lifestylebloggern aus Österreich (ich verlinke sie euch unten, dann könnt ihr noch mehr von unserem Trip lesen) verbrachten wir also 2 Tage im schönen Mühlbach beim Hochkönig in Salzburg.

Proneben_Chimney

Wo sich Hängebauchschwein und Alpaka Gute Nacht sagen

Ein kuscheliges Bett mit rot-weißer-Karo-Bettwäsche, ein gemütlicher Kamin in einem noch gemütlicheren Wohnzimmer und Hängebauchschweine die an meinem Fenster vorbeilaufen – ich glaube mit diesen drei Dingen beschreibt sich das Proneben Gut ganz gut. Eigentlich fast ein typisch österreichisches Klischee! Wenn doch nur ein bisschen mehr Schnee gelegen hätte.

Aber von der Vorstellung von weißen Weihnachten und weißer Adventszeit habe ich mich sowieso schon verabschiedet. Nichtsdestotrotz war es einfach unglaublich idyllisch und perfekt um Abends im Bett den Grinch, Christmas with the Kranks, Love Actually und all meine anderen liebsten Weihnachtsfilme zu schauen. Nach der doch etwas längeren Anreise waren wir alle aber sowieso recht müde und fielen am ersten Abend nach einen unglaublich leckeren Käsefondue sowieso mit vollen Bauch ins Bett und hatten Mühe am nächsten Tag pünktlich beim Skiverleih zu sein. Übrigens Skifahren: nächste Woche kommt dann der zweite Teil von unserem Skiwochenende inklusive Video vom Skifahren online!

Ich glaube ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, deswegen zeige ich euch zuerst einmal meine Lieblingsbilder, die ich an diesem Wochenende gemacht habe.

Proneben_Dichterhütte

Proneben_Hütte_Terrasse

Pronebenberg

Proneben_Ziege

Proneben_Hütte

Proneben_Gut

Eine Sache die ich in Wien ganz schrecklich vermisse sind Haustiere. Als ich am Proneben Gut ankam wurde ich gleich von Benno begrüßt. Früher hatte ich schreckliche Angst vor Hunden, vor allem vor so großen. Aber zum Glück hat sich das gelegt und Benno hat mich gleich mal umarmt. Ich war gerade mit Silia, mit der ich mir eine Hütte teilte, am Fotografieren, als Benno nochmal auf mich zustürmte und gar nicht mehr gehen wollte  – so ist dieses süße Foto entstanden. Ganz begeistert waren wir alle aber auch vom Alpaka, das wenn man es von unten fotografiert aussieht als würde es einen anlächeln. Kommt man ihm mit der Kamera aber zu nahe, hat es schneller als gedacht die Flucht ergriffen.

Proneben_Benno_Globeastronaut

Proneben_Alpaka

Die Hütten sind eigentlich mehr Chalets und ihr könnt mir glauben: sie sind noch viel gemütlicher, als es auch den Fotos rüberkommt. Am Abend nach einem langen Schitag mit einem Glas Wein vor dem Kamin sitzen hat schon etwas! Dazu noch der private Wellnessbereich mit Sauna und Badewanne in den Hütten, die vielen Tiere und die Gastfreundschaft der Familie Deutinger macht den Bauernhof zu etwas ganz Besonderem. Alles ist mit so viel Liebe zum Detail gemacht, dass man sich von der ersten Sekunde an Wohl fühlt. Perfekt für ein typisch österreichisches Wochenende in den Bergen mit dem/der Liebsten, den besten Freunden oder für die ganze Familie. Ich glaube vor allem für Familien ist das die perfekte Unterkunft, denn ich weiß von mir selbst wie gern ich Tiere hatte als ich klein war.

Proneben_Esstisch2

Proneben_Hütte_Wohnzimmer

Proneben_Hütte_Wohnzimmer2

Proneben_Hütte_Küche

Die Hütten kosten übrigens pro Person pro Nacht um die 100 Euro, was jetzt nicht so günstig aber immer noch machbar ist. Lieber einmal weniger shoppen, dafür ein schönes Wochenende in den Bergen ist ein guter Deal wie ich finde!

Mehr von unserem Trip könnt ihr übrigens auf diesen Blogs lesen:

bei Kathi und Romeo von Sommertage, bei Elena von Creativelena, bei Nina von Berries and Passion, bei Leonie von Leonie-Rachel, bei Jasmin von Viennalicious, bei Petra von Pixi mit Milch, bei Sabine von Superzisch, bei Lena von Mit Handkuss und bei Silia von The Viennese Girl.

*Transparenz-Kooperation: Vielen Dank an die Skiregion Hochkönig, Plan-net.at und das Proneben Gut für das tolle Wochenende!


EN:

What defines a typical austrian winter? In every case: a weekend in the mountains. Skiing in the moring, lunch at a chabin, spending the afternoon relaxing in the spa and drinking wine in the evening in front of the fireplace. Exactly this I did on a a weekend this December. To enjoy a relaxing weekend in the mountains before christmas. To be honest it wasn’t that christmassy, because there was no snow, but it was really cozy. Now you want to know where I was? In Mühlbach in Salzburg at the Proneben Gut, a farm only a few minutes away from the ski piste from the ski region Hochkönig.

A cozy bed with white-red-square sheets, a chimney and pot-bellied pigs in front of my window – I think those three things describe the Proneben Gut very good. What a cliché! If only a bit more snow would have been. But I already said goodbye to the idea of a snowy December. But it was still very idyllic and perfect for some cozy evenings with the Grinch and Love Actually. On thing I really miss in Vienna are pets. Arriving at the farm I got a warm welcome from Benno, the dog. A few years ago I was really scared of dogs, but since last year I’m fine with it. And I was so excited about the alpaca, which looks like it’s smiling when you’re making a picture from the ground. But when you’re coming too close with the camera, it runs away.

The cabins are more like chalets and you can believe me: they are way more cozy then they look like on the pictures. Sitting in front of the fireplace with a glas of wine is just perfect! And then you have this amazing private spa-area with sauna and bath tube in every chalet. And don’t forget the hospitality of the owners, the family Deutinger and the animals make this farm to something really special. Every chalet, every corner is so arranged with so much love to details, that you feel welcome from the first second. Perfect for an austrian weekend in the mountains.

The chalets cost for one person for one night around 100 euros, which is not that low-price, but also not that expensive. Quit shopping 3-4 times and spend this money for a nice weekend in the mountains. Good deal in my opinion!

Read more about our trip here:

at Sommertage, at Creativelena, at Berries and Passion, at Leonie-Rachel, at Viennalicious, at Pixi mit Milch, at Superzisch, at Mit Handkuss and at The Viennese Girl.

*Transparence-Cooperation: Many thanks to the ski region HochkönigPlan-net.at and the  Proneben Gut for the invitation.

English christmas dinner – my christmas tradition

(English version below)

Weihnachten bei mir zu Hause, das bedeutet Christbaum schmücken am 23. Dezember am Abend mit meinem Papa, mit der ganzen Familie Skifahren schauen, das große Familientreffen am 25. Dezember bei Oma und Opa und unser traditionelles Truthahnessen.

Wie ihr hier vielleicht schon gelesen habt, ist meine Familie mit mir als ich klein war nach Amerika und anschließend nach England gezogen. Dieses Rezept vom Truthahn ist aus einem Safeway Magazin aus dem Jahr 1997, das meine Mama in unserer Zeit in England gekauft hat. Das Heft gehört zur Weihnachtszeit fast wie der Christbaum, denn solange ich mich erinnern kann haben wir immer am 25. Dezember dieses Essen gegessen. Ich freue mich das ganze Jahr darauf, vor allem auf die Brotsauce (siehe Rezept unten). Heuer haben wir sogar die doppelte Menge gemacht. Glaubt mir der Topf ist riesig und doch bin ich sicher dass wir alles aufessen!

Nachdem mein Video von der Cooking Class aus Petra gut bei euch angekommen ist und ich seit langem wieder mal Lust auf ein Rezept am Blog hatte, habe ich meiner Mama in der Küche ein wenig geholfen (zugegeben ich habe ein bisschen geschnippelt und fotografiert und sie hat gekocht) und will hier das Rezept mit euch teilen:

Für 4 Personen. Dauer (je nach Gewicht eures Truthahns) ca. 4-5 Stunden. Und los geht’s:

Truthahn

Truthahn (entweder ganz oder als Rollbraten)

Paprikapulver

Salz

Pfeffer

Majoran

Thymian

Frühstücksspeck (1-2 Packungen)

Butterschmalz

Öl

2 Zwiebel

Knoblauch

2 Äpfel

Hühnerfond

Zubereitung:

Als erstes mischt ihr das Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Thymian und Majoran in eine Schüssel und verrührt alles. Anschließend reibt ihr den Truthahn damit ein. Im nächsten Schritt wird der Truthahn mit dem Frühstücksspeck eingewickelt. Danach legt ihr ihn in eine feuerfeste Form, gemeinsam mit ein paar Löffeln Butterschmalz, Sonnenblumenöl, zwei aufgeschnittenen Zwiebeln (die können ruhig grob geschnitten sein), einigen Knoblauchzehen und Apfelspalten. Jetzt noch alles mit Hühnerfond übergießen und ab in den Ofen bei 190 Grad damit. Auf der Packung eures Truthahns steht für gewöhnlich das Gewicht, je nachdem wie schwer er ist braucht er dann. Eine guter Anfang sind aber mal 2 Stunden, bei denen ihr ihn immer wieder mit Fond übergießt und nach den 2 Stunden mit Alufolie einpackt und ihn noch 1 1/2 Stunden nachgaren lässt (dafür die Temperatur ein wenig zurück drehen). Wie ihr vielleicht aus dem Rezept herauslesen könnt, braucht der Truthahn am längsten, deswegen startet ihr am besten damit.

Kräuter

Truthahn_Kräuter

Truthahn_Speck

Speck_Äpfel

Turkey_oven

Christmas_Turkey_Cut2

Turkey_christmas

Semmelknödel

200 Gramm Altes Weißbrot oder Semmelwürfel

Trockenpflaumen (je nach Geschmack)

Walnüsse

Äpfel (klein geschnitten)

1 Zwiebel

2 Eier

25 Gramm Butter

Salbei

einen Schuss Milch

Getrocknete Petersilie

Salz

Pfeffer

Muskatnuss, gerieben

Zubereitung:

Die Zwiebeln  in ein wenig Butter schmelzen, anschließend die getrocknete Petersilie hinzugeben. In eine große Schüssel die Brotwürfel, Walnüsse, Trockenpflaumen, Äpfel, Zwiebel und Salbei hinzugeben. Erstmal alles gut durchmischen und dann die Eier aufschlagen und gemeinsam mit der Milch hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Das ganze ein bisschen ruhen lassen und dann in einer Schüssel über Wasserdampf garen (ca. 1 Stunde). Ein kleiner Tipp: Im Ofen nachgaren lassen, damit es nicht zu flüssig ist!

Datteln_Nüsse

Semmelknödel_Nüsse

Brotsauce

ca. 1 Liter Milch

150 Gramm Toastbrot

50 Gramm Butter

12 Nelken

4 Lorbeerblätter

150 ml Schlagobers

Salz,  Pfeffer

Zubereitung:

Die Milch in einem großen Topf erhitzen, zusammen mit der Zwiebel, die Nelken und den Lorbeerblättern. Ein Tipp: Ihr könnt die Gewürze in ein kleines Teesäckchen  (gibt es bei DM) geben und mit einer Wäscheklemme an den Topf klemmen. Nach 20 Minute die Zwiebeln abseihen und das Brot, Salz und Pfeffer und den Schlagobers dazugeben. Anschließend alles pürieren und je nach Konsistenz noch ein wenig Milch oder Brot dazugeben.

Toastbread

Babykarotten

ca. 1 kg Karotten (geschält und in Stifte geschnitten)

Datteln (klein geschnitten)

Zwiebel (fein gewürfelt)

Knoblauch (fein geschnitten)

Safran

Zucker

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch in Butter andünsten. Safran mit Zucker im Mörser zerstampfen und karamellisieren lassen. Karotten und Datteln hinzugeben, ein bisschen Wasser dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Und was kommt noch dazu? Auf jeden Fall Erbsen, Brokkoli und Kroketten. Und auf keinen Fall Preiselbeermarmelade und den Saft vom Truthahn nicht vergessen.

Karotten

Safran

Mahlzeit!

P.S. Zu 99% habt ihr zu viel gekocht und könnt noch ein paar Tage das gleiche essen. Mit dem restlichen Fleisch könntet ihr zum Beispiel diesen leckeren Salat mit den Truthahn-Resteln, Grapefruit und Avocado-Limetten-Dressing ausprobieren, denn ich bei The Daily Dose entdeckt habe!

Turkey_done3

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EN:

Christmas with my family, that means decorating the christmas tree on the 23th of december at the evening with my dad, watching ski races with the whole family, the big family reunion on the 25th at my grandparents house and our traditionell turkey dinner.

As you maybe read here already, my family and I moved to the states and to the UK when I was a child. The recipe of the turkey is from a Safeway Magazine from 1997, when my mom bought it while our time in the UK. This magazine is part of our christmas tradition like our christmas tree, because since I remember we always had turkey on the 25th of december. I’m looking forward for this dinner the whole year, especially because of the bread sauce (read the recipe down below). This year we had a really huge pan of this sauce, but believe me: we will eat it till the last spoon!

Since I realized you liked my video from the cooking class from Petra I wanted to publish another recipe. So I helped my mom this year a little bit (to be honest I helped her cutting a little bit and made the pictures while she cooked everything) and now I wanted to share it with you:

For 4 persons. Duration (depending on the weight of your turkey) 4-5 hours. Let’s go:

Turkey

Turkey (as a whole thing or as a rolled turkey)

Papricaspice

Salt

Pepper

Marjoram

Thyme

Bacon

Butter oil

Sunflower oil

2 onions

Garlic

2 apples

Chickensoup

Preparation:

First you mix your paprica spice, salt, pepper, marjoram and thyme in a bowl. Then you rub your turkey with this mixture and wrap your turkey with the bacon. Put in a fireproof saucepan with a few spoons of butter oil, the chopped and cut onions, garlic and apple slides. Douse it with the chickensoup and the sunflower oil and put it in the oven by 190 degree. On the package of your turkey you can read the weight of your turkey and depending on that you know how long he takes. A good start is two hours and then put a aluminium foil over it and simmer it for 1 1/2 hours with less temperature. As you can read in this recipe: the turkey needs long so start with this first!

Bread dumpling

200 gram old white bread or dry bread cubes

Dry plums

Walnuts

Apples (cut up small)

1 onion

2 eggs

25 gram butter

Sage

A pinch of milk

Dried parsley

Salt

Pepper

Nutmeg, grated

Preparation:

Melt the onions in butter and add the dried parsley. Now you need a huge bowl and mix the dry bread cubes, walnuts, dry plums, apples, onions and sage. Mix it all together and then add the eggs and the milk. Add salt, pepper and nutmeg. Rest it a while and then steam it for 1 hour. Extra tip: Simmer it in the oven to reduce the liquid.

Bread sauce

1 liter of milk

150 gram toast bread

50 gram butter

12 cloves

4 bay leaves

150 ml double cream

Salt, pepper

Preparation:

Heat the milk in a huge saucepan together with the onion, cloves and bay leaves. Extra tip: Put the seasoning in a little tea bag (you can buy it at DM) and clip it with a clothespin on the saucepan. After 20 minutes you can strain the onions and add the bead, salt, pepper and double cream. Puree everything and if necessary add bread or milk.

Baby carrots

1 kg carrots

Dried dates

Onion (fine chopped)

Garlic (cut up small)

Saffron

Sugar

Salt, Pepper

Preparation:

Fry onion and garlic in butter. Mash sugar and saffron in a mortar and caramelize it in a saucepan. Add carotts and dates and then add some water. Season it with salt and pepper.

And what else? Of course you need peas, broccoli and croquettes. And don’t forget the cranberries and the gravy from your turkey.

Enjoy!

P.S. You will definitely cooked to much and you have food for the next days. You could make this delicious salad with the leavings of your turkey, grapefruit and avocado-lime-dressing, which I found at The Daily Dose!

24 hours in Salzburg – What to do while christmas time

(English version below)

Die„Vorweihnachtszeit“ nimmt in Salzburg und Wien anscheinend etwas andere Dimensionen an als in den anderen österreichischen Städten, was ganz nach meinem Geschmack ist. Deswegen bleibt mir jetzt auch gar nichts anderes übrig als meine Weihnachtsbeiträge zu starten, denn ich bin nach den paar Stunden in Salzburg in Weihnachtsstimmung. Nicht nur ein bisschen sondern so, dass ich von jetzt bis Jänner nur mehr die Weihnachtsplaylist von Michael Bublé höre. Für all die Grinches unter euch: Ab der Hälfte des Beitrags solltet ihr vielleicht wegklicken, denn wenn ich nicht mit eigenen Augen die Straßenschilder gelesen hätte, könnte man sagen, dass Salzburg eigentlich Whoville ist. Was ihr da alles machen könnt und müsst erfahrt ihr hier. Fangen wir zuerst mit den Dingen an, die man das ganze Jahr über machen kann.

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Shoppen und flanieren in der Getreidegasse

Ja, die Getreidegasse ist DIE Touristenstraße in Salzburg. Nichtsdestotrotz ist sie einen Besuch wert. Nicht nur weil hier Mozarts Geburtshaus liegt, sondern weil am Anfang das Carpe Diem liegt. Und der hübscheste Spar den ich bis jetzt gesehen habe 🙂 Alles um die Touristen zu beeindrucken, bei mir klappt es jedenfalls.

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Mozart_Geburtshaus

Carpe Diem

Das Carpe Diem wurde mir von mehreren Seiten empfohlen und deswegen konnte ich nicht anders, als den Nachmittagskaffee hier zu genießen. In entspannter Atmosphäre kann man hier richtig nett Kaffee trinken und dabei Weihnachtsmusik hören. Ich habe auch gesehen, dass sie hier ein Restaurant haben, was zwar etwas teuer ist, aber das Essen sah richtig gut aus. Ich bin aber bei meinem Cappuccino mit Latte Art geblieben. 2,60 für einen Cappuccino fand ich für die Touristenstraße auch wirklich günstig!

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CarpeDiem_Salzburg

Was Süßes naschen

Ob zum Kaffee oder zwischendurch, zum Beispiel bei Fabis Dessert Boutique. Es wäre kein perfekter Tag in Salzburg (oder einer anderen österreichischen Stadt), wenn da nicht wenigstens ein Apfelstrudel oder etwas anderes Süßes drin wäre. Als ich mit meinen neuen Freunden von den Pilgreens (mehr dazu weiter unten im Post) durch Salzburg in ihrem TukTuk gefahren bin, fragte mich einer von ihnen was denn typisch österreichisch ist. Ich hab ihm gesagt er soll einen Kaiserschmarn essen. „For dessert?“ fragte er mich dann. Und ich antwortete: „No as a main course“, darauf hin kam „Nooo way!“. Tja, ich bin zwar nicht so der Fan von zu viel Zucker und Süßspeisen im Allgemeinen, aber irgendwo muss doch mal etwas ungesundes her, vor allem wenn man an den Auslagen vorbeiläuft und die Torten so perfekt ausgestellt sind.

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Salzburg_Dessert2

Den Fluss entlang spazieren

Als ich mit dem Zug in Salzburg angekommen bin, bin ich erst einmal die Salzach entlangspaziert. Am Ufer habe ich einige nette Restaurants gesehen, die ich unbedingt ausprobieren muss, wenn ich mal in Salzburg bin! Auch hat man von der Fußgängerbrücke den perfekten Fotospot auf die Burg von Salzburg.

Oder in der Hellbrunner Allee spazieren

Auch sehr nett für einen Spaziergang am Nachmittag ist die Hellbrunner Allee in Hellbrunn. Von hier aus hat man einen perfekten Blick auf die Berge rund um Salzburg und es ist so schön ruhig. Am besten in der letzte Stunde bevor die Sonne untergeht, damit man das schön goldene Licht hat.

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Umland_Salzburg

Kapuzinerberg

Weihnachtsmärkte

Der Salzburger Christkindlmarkt ist weltberühmt. Während sich dort die Touristen aneinanderdrängen und man kaum die Arme heben kann um einen Schluck Punsch zu trinken, gibt es aber viele versteckte Märkte in den Innenhöfen oder zwischen zwei Straßen in der Altstadt. Zum Beispiel der Sternadvent.

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Christbäume_Weihnachtsmarkt

Punschbecher

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Kokusbusserln

Kekse

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Weihnachtsdekoration kaufen

Entweder direkt an den Märkten oder in Weihnachtsshops. Abgesehen von den üblichen Sachen wie Christbaumkugeln (die eh im Koffer zerbrechen) und Engel mit Goldkrausehaaren, gibt es aber auch sehr viele richtig süße Sachen, wie zum Beispiel die glitzernden Schlittschuhe. Richtig süß oder?

Weihnachtsschmuck2

Weihnachtsschmuck1

Becher mitnehmen und Kekse kaufen 

Wenn man durch die geschmückte Altstadt spaziert kann einen wirklich nur die Weihnachtsstimmung packen. Um so viel wie möglich mit nach Hause zu nehmen, habe ich meinen Becher vom Christkindlmarkt einfach behalten und mich auch gleich mit Kekse und Baumkuchen eingedeckt. Natürlich war der Baumkuchen gleich aufgegessen, denn sind wir uns ehrlich: das ist sogar noch leckerer als Weihnachtskekse.

Und was habe ich noch gemacht?

Unter anderem habe ich die Pilgreens kennen gelernt! Eigentlich sollte ich sie nur für meinen echten Job zu einem Interview begleiten und alles koordinieren, aber als ich die Jungs dann persönlich kennen gelernt habe, musste ich einfach über sie schreiben. Auf ihrer Weltreise mit einem thailändischen TukTuk sind sie nämlich in Salzburg stehen geblieben und ich finde so lernt man die spannendsten Menschen kennen. Während sie durch Schlamm und Sandstürme ihre 20.000 km gefahren sind, hat sie hier in Österreich dann der Wintereinbruch erwartet. Sie reisen einfach mit ihrem TukTuk das auf Strom und mit Solar läuft um die Welt, weil sie dem Klimawandel entgegenwirken wollen und das finde ich wirklich, wirklich toll. Und mit ihnen im TukTuk durch Salzburg zu düsen macht wirklich Spaß und man fühlt sich sofort wie in Asien, obwohl es fast zu schneien begonnen hat.

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Pilgreens2

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 Transparenz: Kooperation

Die Reisekosten und Unterkunft wurde von Dialogium – Agentur für Kommunikation übernommen. Vielen Dank für die Einladung!


 

EN:

The „Time before christmas“ takes in Salzburg and Vienna other dimensions then in the rest of Austria. Which is excatly that what I love so much at this city in the west of Austria. So I have to give this christmas spirit to you too and start with my christmas blogposts. I’m totally in christmas mood after this few hours. For all the grinches out there: after the half of the article you should close the window, because Salzburg pretends to be Whoville in Winter. Here a short list what to do in Salzburg in Winter. But let’s start with the things you can do the whole year:

Getreidegasse:

Yes, the Getreidegasse is THE touristspot in Salzburg. But it’s so pretty and here is the building where Mozart was born. And there is also the Carpe Diem.

Carpe Diem:

A few friends reccomended the Carpe Diem to me, so I had to drink my afternoon coffee there. In a cozy atmosphere you can enjoy your coffee and hear christmas music. I saw that there is also a restaurant on the first floor and the food looked amazing, but I had only a cappuccino with latte art. 2,60 € for a cappuccino in the main tourist place isn’t that bad too.

Take a walk at the river

When I jumped off the train in Salzburg, I started the day with a walk at the Salzach. There are also a lot of very cute bars and restaurants I have to try when I’m one day in summer in Salzburg.

Or take a walk at Hellbrunner Alley

Also really nice: the Hellbrunner Alley in Hellbrunn. From here you have a really nice view at the mountains around the city and it’s so quiet. Do it on the afternoon when there is the golden hour: the perfect time for amazing pictures.

Christmas markets

 The christmas markets from Salzburg are famous in the whole world. While on the main market there are so many tourists, that you can’t even move your arms to drink your Punsch, there are also a lot of hidden markets in (INNENHÖFE) and little side streets. For example the „Sternadvent“.

Buying your christmas decoration

You can buy it directly at the christmas markets or in christmas shops. While you can buy (CHRISTBAUMKUGELN), which get broken in your suitcase or angels with curly golden hair, you can also buy really cute things like this glittery iceskating shoes.

Taking your cup with you and buy some cookies

While walking through the festive old city of Salzburg you have to get in christmas mood. To take so much of this spirit with me, I decided to keep my cup from the christmas market and bought also lots of christmas cookies and Baumkuchen. Actually, I ate the Baumkuchen before I left, it looked to delicious.

And what else did I do?

For example I met the Pilgreens! First I should only go with them to coordinate their interview with ServusTV, but after meeting this inspiring guys from France and Germany, I decided to write about them too. On their journey around the world with 20.000 km in a thai TukTuk they had a stop in Salzburg. While they drove through mud and sandstorms, the austrian winter suprised them. They are traveling in a TukTuk which drives through electricity and solar, because they want to give more attention on saving the planet, which is really cool! And also driving with them in their TukTuk through Salzburg was really fun and it felt like asia from the first second, although it nearly started to snow outside.

Transparence: Cooperation

All travel costs were payed by Dialogium – Agentur für Kommunikation. Thank you for the invitation!

11 things you have to do in Jordan – Meine Bucketlist und Tipps für Jordanien

(English version below)

Nachdem ich euch schon nach Petra und zum anschließenden Kochkurs  mitgenommen habe, kommt jetzt endlich mein Video von der gesamten Reise online und dazu habe ich auch gleich meine Bucketlist geschrieben. Bevor ich diese Reise gemacht habe, stand auf meiner Liste nur Petra und das Tote Meer. Wie falsch ich doch lag! Ich bin so froh diese Chance genutzt zu haben und kann euch nur empfehlen euch selbst dieses Land anzuschauen. Aber zuerst das Video um euch auch ein bisschen Lust zu machen.