Europa

Ein Wochenende in Budapest – diese Orte und Dinge müsst ihr sehen

Ein Wochenende in Budapest – diese Orte und Dinge müsst ihr sehen

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Ich persönlich liebe Budapest einfach. Diesmal hatte ich auch ein bisschen mehr Zeit zum Filmen und so ist dieses kleine Videos entstanden. Ich freue mich über euer Feedback, also lasst mir gerne einen Kommentar da!

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Budapestnutzen

Die Ubahn in Budapest ist die älteste in Europa und das ist definitiv das erste das ihr sehen müsst. Vor allem die Metrolinie M1 hat wunderschöne Stationen und die kleinen Züge, die auf dieser Strecke fahren sind einfach entzückend. Wirklich barrierefrei ist die Metro in Budapest leider nicht, in manchen Stationen gibt es Rolltreppen, die Straßenbahnen sind es aber zum Beispiel definitiv nicht!

Kaffeetrinken im My little Melbourne

Der Filterkaffee ist einfach unglaublich gut und das Café als ganzes wirklich sehr nett. Im 7. Bezirk in der Elisabethstadt ist das My little Melbourne Coffee and Brew Bar ein richtig cooler Ort um morgens einen Espresso zu holen, oder sich am Nachmittag länger mal hinzusetzen (falls man einen Tisch bekommt) um in Ruhe eine Kaffeepause zu machen.

Website: http://mylittlemelbourne.hu

Adresse: Madách Imre út 3, 1075 Budpaest

Social Media: @mylittlemelbourne

 

 

Budapest Must-Do: Die ungarischen Kürtőskalács probieren

Egal wie lange ihr in Ungarn seid, ihr müsst euch auf jeden Fall die Zeit nehmen um Kürtőskalács, in Österreich auch als „Baumkuchen“ bekannt, zu probieren. Am besten mit Zimt oder Schokostreusel, wobei mir Zimt eindeutig besser schmeckt. Ihr bekommt sie oft auf Straßenständen oder wie in meinem Fall in der Vacai utca 31. Meiner Meinung nach lohnt es sich in diesem Fall nicht sich ins Café zu setzen, lieber to-go oder draußen auf einer Bank essen.

Website: http://www.kurtoskalacs.com

 

Vegane Kuchen von Naspolya Nassolda

Gleich ums Eck unserer Unterkunft fanden wir das Naspolya Nassolda – ein rein veganes Café. „Raw and vegan“ steht schon ganz groß auf den Fensterscheiben des Lokals und so landeten wir gleich nach dem Check-In für eine Kaffeepause dort. Probiert unbedingt die Kuchen – man glaubt gar nicht, dass die ungekocht sind!

Website: http://naspolya.hu

Adresse: Káldy Gyula u. 7, 1061 Budapest

Social Media: @naspolyanassolda

Über den Dächern von Budapest

Während unseres Aufenthalts war das Budapest Eye Riesenrad mitten am Erzsébet tér aufgebaut. Nachts und beleuchtet schaut es nochmal schöner aus als untertags aber wir haben liesen es uns nicht nehmen einmal damit zu fahren.

Adresse: Budapest Eye Erzsébet tér

Website: http://visitbudapest.travel/articles/budapest-eye/

 

Mitbringsel in der Nagy Vásárcsarnok kaufen

Eine Sache die ich in Budapest nie auslasse ist ein kurzer Abstecher in die Nagy Vásárcsarnok – die große Markthalle von Budapest. Hier bekommt man wirklich alles und erinnert mich sehr an den Naschmarkt in Wien. Nur überdacht – also perfekt für verregnete Tage. Ich finde hier immer die besten Souvenirs – meiner Meinung nach ist es viel schöner ein Gewürz oder ähnliches mitzubringen, als einen weiteren Staubfänger.

Website: http://www.piaconline.hu/new/index.php

Adresse: Vámház krt. 1-3, 1093 Budapest

Der beste Ausblick über Budapest: Fischerbastei

Den wahrscheinlich besten Blick über Budapest hat man von der Fischerbastei aus! Dafür könnt ihr zu Fuß auf den Berg rauf, oder aber mit der Zahnradbahn oder den Bus nehmen. Wir sind alles zu Fuß gegangen, es ist auch wirklich überhaupt nicht anstrengend – versprochen!

Meine Empfehlung: Kommt abends zum Sonnenuntergang hier rauf!

Website: http://www.fishermansbastion.com

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Place to be: Jüdisches Viertel in Budapest – Food and Drinks, Must-Sees und Hotel

Place to be: Jüdisches Viertel in Budapest – Food and Drinks, Must-Sees und Hotel

Inzwischen ist mein alljährlicher Wochenendtrip nach Budapest im Februar fast eine Tradition. Und jedes Mal suche ich mir ein Hotel in der gleichen Umgebung aus: im jüdischen Viertel, oder auch 7. Bezirk von Budapest. Warum? Weil man hier sämtliche Sehenswürdigkeiten Budapests zu Fuß erreichen kann. Weil es nirgendwo sonst so viele coole Cafés, Lokale und Bars gibt. Und weil die Gegend einfach so cool ist, das mein kleines Hipster-Herz höher schlägt, wenn ich durch die Straßen der Elisabethstadt spaziere.

Food and Drinks

Vegan and Raw: Naspolya Nassolda

Gleich das erste Lokal das ich entdeckt habe war das Naspolya Nassolda in der Káldy Gyula utca 7. Vegan, Raw, Glutenfrei, Dairy free, ohne Zucker, ohne Ei und das wichtigste: unglaublich lecker. Der Kaffee wird mit selbstgemachter (!) Mandelmilch gemacht und die Kuchen oder Torten in der Vitrine schauen unglaublich lecker aus. Dazu eine supergemütliche Einrichtung mit Sitzmöglichkeiten die ich noch nie in einem anderen Lokal gesehen habe, zum Beispiel ein Baumstamm der von zwei Seilen von der Decke baumelt.

♥ Meine Empfehlung:

Probiert unbedingt den Poppyseed-Kuchen und den Granatapfel-Cheesecake!

 Website: http://naspolya.hu/

 Social Media: @Naspolya

 Adresse: Káldy Gyula utca 7

 Preis: mittelmäßig, aber auf jeden Fall sein Geld wert!

Orientalisch und lecker: Mazel Tov

Vielleicht mein Lieblingsrestaurant in Budapest: das Mazel Tov. Ich liebe israelisches Essen über alles, das Ambiente ist einfach der Wahnsinn und auf der Karte findet sowohl vegane als auch „normale“ Gerichte – besser geht’s gar nicht. Dazu sind die Kellner wahnsinnig nett (eine Seltenheit in Budapest!) und man sitzt richtig gemütlich unter Lichterketten unter einer großen Glaskuppel und fühlt sich wie in Tel Aviv.

♥ Meine Empfehlung:

Reservieren oder vor halb 9 Uhr abends zum Abendessen herkommen. Sie lassen einige Tische für Laufkundschaft frei, wer nicht warten will sollte nicht allzu spät kommen.

 Website: https://www.mazeltov.hu/

 Social Media: @Mazeltovbudapest

 Adresse: Akácfa u. 47

 Preis: eher günstig, für  Vorspeise, Hauptspeisen, Dessert und Wein haben wir umgerechnet knapp 30 Euro gezahlt

My little Melbourne Brew Bar

Mein Freund liebt alles was mit Kaffee und der Zubereitung zu tun hat und solche coolen Brewbars lassen sein Herz höher schlagen. Deswegen war ein Abstecher im My little Melbourne natürlich drin und auch ich war total begeistert. Der Filterkaffee war richtig gut und hat uns schön wach gemacht. Klein aber fein mit mehr Sitzmöglichkeiten als man von draußen erwartet und in der dazugehörigen Bar nebenan bekommt man auch kleine Snacks.

♥ Meine Empfehlung:

Reservieren oder vor halb 9 Uhr abends zum Abendessen herkommen. Sie lassen einige Tische für Laufkundschaft frei, wer nicht warten will sollte nicht allzu spät kommen.

 Website: http://mylittlemelbourne.hu/

 Social Media: @mylittlemelbourne

 Adresse: Madách Imre út 3

 Preis: günstig und trotzdem richtig gut

Where  to stay

Paulay House – Brodyland

Nachdem ich bei meiner Budapest-Reise 2017 Brodystudios entdeckt habe, war ganz klar wo ich dieses mal wohnen möchte. Brodyland hat mehrere Häuser in Budapest, unter anderem wunderschöne Apartments im Paulay House in der Paulay utca 16. Liebevoll eingerichtet, ziemlich groß, perfekte Lage und kleine Extras, die aus einem Apartment etwas ganz besonderes machen. Wie Roomservice mit Breakfast Baskets für 2 Personen um 12 Euro. Oder Laundry Service. Dazu ist man automatisch Mitglied im coolen Brody Studio Club – mehr dazu habe ich schon im meinem Foodguide vom letzten Jahr geschrieben, den ihr hier nachlesen könnt. Unser Apartment war mit allem ausgestattet was man so braucht: Gemütliches Wohnzimmer, eine kleine süße Küche mit allem was man braucht (auch einem Induktionsherd, Kühl- und Gefrierschrank, Geschirrspüler, Besteck und Töpfe und eine große Teeauswahl), einem traumhaft schönen Bad mit der größten Regendusche, die ich je gesehen hab und einem kleinen Schlafzimmer in dem man mehr als gut schlafen kann.

♥ Meine Empfehlung:

Auf Booking.com oder Secret Escapes nach Schnäppchen für das Paulay House oder Brodystudios suchen und frühzeitig buchen!

 Website: http://www.brody.land/

 Social Media: @Brodyland

 Adresse: Paulay utca 16, Budapest

 Preis: um die 50 € pro Person/Nacht für ein sehr großes Apartment in bester Lage

What to do

Flohmarkt Kiraly utca – Dob utca

In dem kleinen Durchgang zwischen Kiraly utca und Dob utca findet ihr nicht nur unzählige Lokale und Bars sondern untertags auch einen kleinen Flohmarkt/Souvenirmarkt. Hier bekommt ihr neben Schmuck und tyischen Budapest-Mitbringseln auch tolle Fotos und Bilder, Schreibmaschinen und Polaroid-Kameras!

Adresse: Kiraly utca, Eingang gegenüber vom Wombats Hostel

Party im Szimpa Kert

Der wohl coolste Club in Budapest? Das Szimpla Kert! Ein paar Studenten haben vor ein paar Jahren ein Haus vor der Abrissbirne gerettet und ein cooles Clubkonzept entwicket. In dem Szimpla Kert findet ihr viele unterschiedliche Bars und Tanzflächen, könnt dort was essen, habt einen Indoor-Garten und Wochends sogar einen Bauernmarkt. Die verschiedene Bars haben unterschiedliche Mottos und der Musikstil wechselt täglich! Weil es so abwechslungsreich ist findet ihr dort auch gefühlt jeden Menschen: Jungesellinnen-Abschiede, Omas die dort einen Wein trinken oder Jugendliche die ein Bier in einer Chemie-Bar aus Reagenz-Gläsern trinken.

Adresse: Kazinczy u. 14

Spaziergang durch das jüdische Viertel

Was natürlich nicht fehlen darf: euch durch das Viertel treiben lassen. Euch versuchen alle Lokale zu merken die ihr probieren wollt (gebt es auf, es sind zu viele!) und die coole Atmosphäre auf euch wirken lassen. Der siebte Bezirk in Budapest ist wirklich meine Lieblingsgegend und auch wenn euer Hotel vielleicht nicht hier liegt, müsst ihr auf jeden Fall vorbeischauen!

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Budapest Budget Guide – Anreise, To-Dos und mehr

Budapest Budget Guide – Anreise, To-Dos und mehr

Budapest kann im Gegensatz zu Österreich schon ziemlich günstig sein und viele Dinge kann man sogar gratis erleben. Da nach diesem Trip nur ein paar Tage später schon Marrakesch am Plan stand, hieß es das Budget im Auge zu behalten. Gar kein Problem mit diesen Tipps.

Anreise: Günstig nach Budapest mit dem Flixbus

Mit dem Flixbus ging es von Wien Erdberg nach Budapest um 9 Euro. Während der Zug von Wien zwar ein bisschen schneller ist, hätte dieser fast 40 Euro in eine Richtung gekostet. Der Bus fährt 16 mal pro Tag Hin- und Retour und mit 18 Euro Hin- und Retour pro Person sind wir mit Flixbus gut angekommen. Wir hatten WLAN im Bus und die Sitze waren auch halbwegs gemütlich. Ausgestiegen sind wir übrigens in Nepliget an der Metrolinie M3 und waren so superschnell in unserem Hotel.

Disclaimer: Das Hotel ist der einzige Punkt der nicht so günstig war, aber es war das Geburtstagsgeschenk für meinen Freund und nicht im Reisebudget inbegriffen – deswegen wird es in diesem Guide keine Unterkunftsempfehlung geben.

Gratis in Budapest

Blick über Pest

Den perfekten Blick über die Stadt hat man vom Burgberg aus. Hierzu könnte man die Budavari Siklo – Seilbahn nehmen. Muss man aber nicht! Denn man geht nicht lange zu Fuß und kann somit unnötiges Geld sparen. Ihr könnt euch die Burg anschauen, (zurzeit noch) Glühwein bei der Burg trinken und den Ausblick genießen. Kommt zum Sonnenuntergang und seht wie die Lichter der Stadt aufflackern – es ist einfach wunderschön. Ein paar Minuten weiter kommt man zur Fischerbastei und auch von hier aus hat man einen tollen Blick und ein noch besseres Fotomotiv wie ich finde.

Die große Markthalle

Ein weiterer (eventueller) Low-Budget-Punkt: die große Markthalle. Eventuell deswegen, weil es ganz darauf ankommt wie gern ihr esst oder kocht. Meine Mama würde sich hier nämlich zu Tode shoppen! Angefangen von Gewürze, über ungarische Salami, Touristen-Souvenirs und mehr ist es der Naschmarkt von Budapest. In einer richtig tollen Location, die so beeindruckend ist, das es sich auch nur deswegen lohnt hier vorbeizuschauen.

Adresse: Budapest, Vámház krt. 1-3

Die Brücken von Budapest

Spazieren gehen ist immer gratis und über die Brücken von Budapest auch noch besonders schön. Meine Favoriten sind übrigens die Kettenbrücke und die Friedensbrücke. Die Kettenbrücke ist zurecht ein Wahrzeichen der Stadt und perfekt um ein Feeling für die Stadt zu bekommen. Natürlich tummeln sich sämtliche Touristen der Stadt hier, aber ich finde das macht gar nichts. Jeder will ein tolles Foto und macht auch mal Platz für einen oder bietet dir an ein Foto von dir zu machen.

Meine Empfehlung:

Kommt Abends nach Sonnenuntergang zur Kettenbrücke! Die Stimmung ist dann einfach der Wahnsinn.

Gut und günstig in Budapest

Szimpla Kert

Wer halbwegs günstig abends weggehen will, ist im Szimpla Kert perfekt aufgehoben. Das Haus wurde beinahe abgerissen, da haben es ein paar Studenten gekauft und einen Club daraus gemacht. Drinnen in diesem Ruinen Club befinden sich jetzt mehrere Floors und Bars mit unterschiedlichen Konzepten und jeden Abend wird eine andere Musikrichtung gespielt. Es gibt keinen Eintritt und die Getränke sind relativ günstig, so kostet ein Bier zwischen 2 und 3 Euro. Das coolste: der Indoor-Garten und das hier Freitags ein Bauernmarkt stattfindet!

Spa-Day im Rudas Bad Budapest

Budapest hat auch jede Menge Thermalwasser und somit richtig schöne alte Bäder, in denen man einen gemütlichen Spa-Tag einlegen kann. Wir haben unseren letzten Tag im Rudas Bad ausklingen lassen.  Es gibt verschiedene Tarife, auch für Studenten gibt es Vergünstigungen und an manchen Tagen kann man im Rudas Bad bis 4 Uhr hier schwimmen und am Rooftop-Pool über die Stadt schauen! Ich habe hier keine Fotos weil es verboten war seine Kamera mit hineinzunehmen. Durch die Luftfeuchtigkeit wären sie aber sowieso nichts geworden.

Meine Empfehlung:

Handtuch und Flipflops mitnehmen! Wir konnten uns ein Bathing Sheet ausborgen, das Geld hätten wir uns aber sparen können.

Adresse: Döbrentei tér 9

Vacai utca

Eine der Einkaufsstraße von Budapest ist die Vacai utca im Stadtzentrum. Hier könnt ihr bei H&M, Bershka und Co. relativ günstig shoppen, während es in der Andrassy utca mit Chanel, Max Mara und Co. schon viel teurer zugeht. Die Lokale in der Vacai utca empfehle ich euch aber nicht, denn wie so oft sind die Restaurants an solchen Touristen-Hotspots oft überteuert und gar nicht so gut. Die Gebäude hier sind allerdings richtig beeindruckend und ich finde schon alleine deswegen lohnt es sich hierherzukommen.

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Geheimes Wien – eine Behind the Scenes-Tour durch Wien mit Secret Vienna

Geheimes Wien – eine Behind the Scenes-Tour durch Wien mit Secret Vienna

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Inzwischen darf ich seit fast fünf Jahren Wien meinen Lebensmittelpunkt nennen und ich genieße jeden Tag in dieser schönen Stadt. Ich kenne bei Gott nicht alles, obwohl Wien im Gegensatz zu anderen Hauptstädten klein ist, fühlt es sich für mich trotzdem riesig an. Wien hat so viele unentdeckte Ecken und Plätze und so viele Geschichten zu erzählen. Ich persönlich finde ja, dass alles was ein bisschen geheimnisvoll und mysteriös ist, besonders spannend ist. Deshalb habe ich mich mal hingesetzt und einen neuen Wien-Cityguide für euch zusammengestellt, ganz nach dem Motto: je geheimnisvoller, desto besser!

Behind the scenes

Vergessene Abkürzungen durch die Stadt? Alte Palais? Gemeinsam mit Secret Vienna habe ich Wien so ganz neu für mich entdeckt und mich in die geheimnisvolle Welt einsaugen lassen. Sie haben mich netterweise die „Behind the scenes“-Tour mitmachen lassen und heute teile ich meine liebsten Plätze und Orte der Tour mit euch! Natürlich nicht alle, denn ich will euch ja nicht die Spannung an der Tour verderben. Egal ob ihr Einheimische, „Zuagraste“ (zu Deutsch: Österreicher die aus einem anderen Bundesland nach Wien gezogen sind) wie ich oder das erste Mal in der Stadt seid: so habt ihr Wien noch nie erlebt!

Die Keller Wiens

Ein Punkt der Tour hat mich wirklich staunen lassen – nämlich die Keller Wiens. Wusstet ihr, dass sämtliche Häuser im ersten Bezirk bis zu sieben Kellergeschosse haben? Während im 18. und 19. Jahrhundert die Leute quasi in einer unterirdischen Stadt unter Wien gelebt haben, wurden die Keller, die alle miteinander verbunden waren, während des zweiten Weltkrieges als Schutzbunker genutzt. Fast vergessen, wurden sie dann beim Bau der U-Bahn wieder entdeckt und heute dienen sie meistens zur Lagerung irgendwelcher Sachen. Wenn ihr also das nächste Mal durch den ersten Bezirk spaziert und halb unterkellerte Fenster seht: das war eine der Luftzufuhren für die tiefen Kellergeschosse, in denen oft 20 Menschen auf 15 Quadratmeter lebten, oft zusammen mit ihren Tieren, ohne Licht, ohne Wasser. Übrigens waren die Kellerräume miteinander verbunden und Durchgangszimmer – also marschierte ständig jemand durch und sowas wie Privatsphäre gab es einfach gar nicht. Als ich nach der Tour zurück in meine Wohnung gekommen bin, war ich ganz baff – man weiß oft gar nicht zu schätzen in welchem Luxus wir eigentlich leben.

Von den Innenhöfen Wiens

Sämtliche Palais, wie zum Beispiel das Palais Harrach haben auch wunderschöne Innenhöfe, die ihr auf jeden Fall sehen müsst, so fotogen und wunderschön wie sie sind. Wusstet ihr übrigens: das nahezu jedes Gebäude Karl Wlaschek gehörte? Wer nicht weiß wer besagter Herr ist: das ist der Typ der Billa gegründet hat! Mit bis zu 200 Immobilien hat er sich schlussendlich eine private Krypta mitten im ersten Bezirk geleistet und ist einer von ganz ganz wenigen Menschen, die im ersten Bezirk begraben sind.

Adresse: Herrengasse 16, 1010 Wien

In vielen Innenhöfen, die man sich vielleicht zuerst gar nicht betreten traut, warten gemütliche Lokale mit versteckten Schanigärten auf einen. Gemütlich und so ruhig, dass man gar nicht glaubt jetzt mitten im ersten Bezirk in Wien zu sein und den Trubel der Stadt für ein paar Stunden vergisst. Zum Beispiel der Innenhof der Schottenbastei beim Schottengymnasium!

Meine Empfehlung: Gleich dort in der Abkürzung zum Schottentor gibt es übrigens das Café Felzl – wirklich guter Café mit einem Hauch italienischem Flair. Und damit kommen wir gleich zum nächsten Punkt: La dolce vita in Wien.

Italienische Eleganz mitten im 1. Bezirk

Obwohl das Palais Ferstel eigentlich mitten im ersten Bezirk ist, habe ich es auch erst recht spät entdeckt und noch gar nicht so oft auf Instagram gesehen. Gleich bei der Herrengasse an der Freyung wurde das Palais zwischen zwei anderen Häusern quasi hineingequetscht. So sieht es jedenfalls auf den ersten Blick aus. Einmal drinnen erinnert es an ein altes italienisches Palazzo – mit süßen Cafés und Weinbars, coolen Shops und einem wunderschönen Arkardenhof den ihr gesehen haben müsst!

„Das Central ist nämlich kein Caféhaus wie andere Caféhäuser, sondern eine Weltanschauung.“  – Alfred Polgar

Obwohl das Palais auf den ersten Blick viel kleiner aussieht als die restlichen Häuser, öffnet es sich nach hinten und schließt mit dem bekannten Café Central ab. Hier kann man zwischen Schriftstellern und Touristen kann man hier ein bisschen „Altes Wien“ spüren und sich wie einer der „Centralisten“ fühlen, wie Alfred Polgar, der zu den Stammgästen des Cafés gehörten.

Na, neugierig geworden? Mir persönlich hat die Tour wirklich gut gefallen. Ich war an Orten, die ich zwar schon kannte, aber hab trotzdem jede Menge neues über Wien erfahren und werde den ersten Bezirk von nun an mit ganz anderen Augen sehen. Neben der „Behind the scenes“-Tour gibt es übrigens auch die „Dark Side of Vienna“-Tour, die „Powerful Women of Vienna“-Tour, eine Mozart-Tour und viel mehr spannende Führungen durch die Stadt. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Und zum Schluss noch ein Geheimtipp: macht die „Behind the scenes“-Tour bei Wolfgang! Er weiß so viel über die Stadt und mit seiner wirklich sympathischen Art und der Hörbuch-Stimme (wisst ihr was ich meine?) kann man ihm stundenlang zuhören!

*Vielen Dank an Secret Vienna, die mich auf die Secret Vienna – Behind the Scenes Tour eingeladen haben

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Vienna is my home since nearly five years now and I enjoy every second living in this beautiful city. I don’t know every corner, although Vienna is quiet small, in comparison with other capitals, but for me, growing up on the countryside, it feels huge. And Vienna has a lot unexplored places with incredible stories to tell. Because of that I decided to work on a new Vienna City Guide, true to the motto: the more mysterios the better!

Behind the scenes

Forgotten shortcuts through the city? Old palais in the first district? Together with Secret Vienna I explored Vienna in a complete different way. Luckly they invited me to join their „Behind the scenes“-Tour and in this blogpost I’m sharing some of my favorite spots I discovered with them. Not all of them of course, because I don’t want to spoil the whole tour! No matter if you are a tourist in Vienna, or live here your whole live or you are a „Zuagraste“ like I am (a austrian word for somebody who moved from another part of Austria to Vienna): you will see Vienna with different eyes after those tours, big promise!

The cellers of Vienna

One thing that was really impressing and interesting: the cellers of Vienna. Did you know, that every old building in the first district has up to 7 basements? While the 18th and 19th century people actually lived in the underground city under Vienna. All basements were connected to each other. While second world war the Nazis used those basements as protective bunkers. Nearly forgotten, those basements were found again when the tube was build and now it’s storage room. So when you’re walking around the first district and you see half of a window coming up from the ground, remember that this was a vent for the people living down there. One basement-room, which is about 15 square metres big, was home for up to 2o people, plus their animals. Without light, without water. They had a open fireplace and so it was really smokey. Oh and don’t forget: those basements were connected, so there was always somebody running through your home and something like privacy didn’t excist. When I came back home in my apartment after the tour I couldn’t stop thinking about it and I’m more then grateful to have such a luxurious home.

All about the inner courtyards of Vienna

Nearly every palais, for example the Palais Harrach, has beyond beautiful inner courtyards, which you have to visit. They are so instagram-perfect and worth visiting. Did you know, that nearly every building was bought by Karl Wlascheks? If you don’t know who that is: that’s the guy who founded the supermarket-chain Billa! He had up to 200 properties and because of that huge amount, he got a private krypt in the first district – plus he is one of the rare people who are burried in the city centre!

Adress: Herrengasse 16, 1010 Wien

In some inner courtyards, which often look so special, that you are scared to enter them, cozy and lovely restaurants with hidden pub gardens are waiting. Comfortable and so quiet, that you forget, that you are in the city center of busy Vienna! For example the inner courtyard of the Schottenbastei at the Schottengymnasium.

Italian elegance in midden the first district

Although Palais Ferstel is in the middle of the first district, it took me a while to discover this beautiful place. Next to Herrengasse at Freyung this Palais looks a bit yammed between the other, on the first sign, much bigger Palais. Once you went through the stunning entry, you are in middle of an old italian palazzo – with cute cafés and wine bars and don’t forget the unique shops in there! A must see: the arcade court at the end of the palais!

„Das Central ist nämlich kein Caféhaus wie andere Caféhäuser, sondern eine Weltanschauung.“  – Alfred Polgar

Although the palais looks much smaller then its neighbor-palais, it’s wide open at the end and has something really special: the Café Central. Here you can sit next to authors and journalists and feel like a „Centralist“ of old Vienna, like Alfred Polgar, who was a regular in Café Central.

Did I catch your interest? I really enjoyed this unique city tour. A lot! I saw places I already new, but now I see them with different eyes and learned a lot of unusual stories about the city. Next to the „Behind the scenes“-Tour Secret Vienna also offers a „Dark Side of Vienna“-Tour, the „Powerful Women of Vienna“-Tour, a Mozart-tour and much more! Check out all informations here.

And at the end I have a personal recommondation: book your „Behind the Scenes“-Tour with Wolfgang as your guide. He knows so much stories and with his audiobook-voice (do you know what I mean?) you can listen him for hours and hours!

 

*Special thanks to Secret Vienna, which invited me to their „Behind the scenes“-Tour!

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Checking in: Motel One Edinburgh Princes Street New Town

Checking in: Motel One Edinburgh Princes Street New Town

Zugegeben, meine Reise nach Edinburgh ist nun schon etwas länger her, nichtsdestotrotz möchte ich euch meinen Hoteltipp nicht vorenthalten! Das Motel One Princes Street zu buchen war eine relativ spontane Entscheidung. Ich erinnere mich genau an den Moment, als ich in Budapest Abend im Hotel lag und nach einer Unterkunft für Schottland suchte. Es war ein Geburtstagsgeschenk für meine kleine Schwester, wir haben nämlich ihren 20. Geburtstag in Schottland gefeiert. Plötzlich sag ich das Tagesangebot von Edinburgh und da man bis zum Tag vor der Ankunft stornieren konnte, dacht ich nicht lange darüber nach und hab einfach auf „Buchen“ geklickt. Und es nicht bereut, ganz im Gegenteil! Es war mein erster Aufenthalt in einem Motel One und ich war mehr als positiv überrascht. Vielleicht ist es das „Motel“ im Namen, das mir Vorurteile verschafft hat, aber ich habe selten für so einen günstigen Preis ein so tolles Hotelzimmer ergattern können. Wir haben 50 Pfund pro Nacht für das Zimmer gezahlt, sprich 25 Pfund pro Person pro Nacht. Und ich finde ja, das ist ein wirkliches Schnäppchen!

Die Lage

Was ist das wichtigste Kriterium wenn es um die Wahl des Hotels geht, wenn man einen Städtetrip plant? Vor allem wenn man nicht allzu viel Zeit hat um so viel wie möglich zu sehen? Richtig: die perfekte Lage. Der Airport Shuttle war nur 5 Minuten zu Fuss erreichbar, die Busstation für Tagesausflüge gleich ums Eck. Zur Edinburgh Castle sind es zu Fuss um die 15 Minuten und die Princess Street mit all den Geschäften die es bei uns in Österreich nicht gibt (Topshop, der Apple Store, Urban Outfitters, Bens Cookies und mehr) liegen direkt vor der Haustür. Und auch jede Menge der Lokale die wir im vornherein rausgesucht haben waren in Gehweite. Zum Hill sind es tatsächlich nur 5 Minuten und von dort habt ihr einen fantastischen Blick über die Stadt. Der Arthur’s Seat ist auch super zu Fuß erreichbar, insgesamt sind es um die 20 Minuten. Besser gehts gar nicht oder?

Das Zimmer

Für ein Stadthotel überraschend groß! Das Bett war wirklich riesig und so kamen meine Schwester und ich uns nicht in die Quere (sie ist eine Deckenklauerin 😉 ). Im Fernsehen kann man ein Lagerfeuer einstellen und sich so eine kuschligere Atmosphäre machen. Und das Bad hat eine tolle Regendusche und ist zwar klein, aber sehr schön und gemütlich.

Das Hotel

Die Türe öffnete sich und ein Page im Schottenrock hält sie uns auf, bringt unsere Koffer zur Rezeption im ersten Stock und versprüht gleich so viel gute Laune das wir unseren Hunger und Müdigkeit von der Anreise gleich vergessen haben. Generell sind alle Mitarbeiter im Motel One Princes Street sehr nett und zuvorkommend. Als ich die Rezeptionistin nach einem Schraubenschlüssel für meine Drohne fragte und sie keinen fand tat sie alles um mir zu helfen und auch bei Fragen um Insidertipps von Edinburgh wird man hier gut beraten. Das ganze Hotel ist wirklich super stylisch und schön hergerichtet und man fühlt sich sofort total wohl. Während unseres Aufenthalts war nicht viel los und so konnte ich ungestört jede Menge Fotos machen und die gemütlichen Ohrensessel waren auch immer frei.

Das Frühstück

Das Frühstück ist seperat buchbar für 20 Pfund pro Person. Ich hatte auf meiner Liste so viele tolle Frühstückslokale die ich unbedingt testen wollte, das wir das Frühstücksbuffet im Hotel nur einmal nutzten. Wenn man sich vegan ernährt ist es allerdings recht schwierig hier satt zu werden und so kommen wir zum ersten Abzugspunkt. Da es im Gegensatz zu anderen Lokalen aber doch recht teuer ist und man wo anders auch mehr Auswahl bekommt (wenn man sich so ernährt wie ich auf jeden Fall), dann sucht euch doch ein Lokal in der Nähe zum Frühstücken aus! Was ihr aber für euer Geld bekommt sind: Eier, Würstchen, Baked Beans, Toast und anderes Gebäck, Marmeladen, Nutella, Tee und Kaffee, frisches Obst und Gemüse.

Frühstücksalternative: Urban Angel

In meinem Edinburgh Food Guide habe ich das Urban Angel schon vorgestellt und wenn immer mich jemand nach einem Restaurant/Lokaltipp für Edinburgh fragt, empfehle ich das hier. Seit ich hier gefrühstückt habe bin ich verrückt nach Smoothies mit Erdnussbutter und Kokoswasser und nach Acai Bowls. Es ist nur ein paar Minuten vom Motel One entfernt und nach einem leckeren Frühstück könnt ihr New Town Edinburgh entdecken!

Adresse: 121 Hanover St, Edinburgh

Mehr Infos: Urban Angel

Kurz zusammengefasst

Was mir gefallen hat:

  • Die wirklich tolle Lage die nur schwer übertroffen werden kann.
  • Die freundlichen Mitarbeiter die wirklich alles tun damit man sich wohl fühlt und zu allem einen Rat oder Tipp haben.
  • Die großen Zimmer, das in einem Stadthotel wirklich keine Selbstverständlichkeit ist.

Was mir nicht gefallen hat:

  • Es gibt leider keine Minibar, in der man mal ein Wasser einkühlen kann oder wenn man mal spontan Snacks haben möchte.
  • Das Frühstücksbuffet war für mich leider nichts, ich bin aber beim Essen in letzter Zeit auch etwas kompliziert gebe ich zu .

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Ein Tag in Aarhus, Dänemark – Must sees, Cafés und mehr

Ein Tag in Aarhus, Dänemark – Must sees, Cafés und mehr

Mein Hauptgrund nach Dänemark zu fahren war, neben der frühzeitigen Weihnachtsstimmung die mich dort erwarten sollte, eine liebe Freundin zu besuchen, die dort gerade ihr Erasmus-Semester macht. Also musste ein Tag nach Aarhus, in der Stadt in der sie studiert, natürlich auch drin sein. Aarhus ist übrigens die zweitgrößte Stadt Dänemarks und die Kulturhauptstadt Europas 2017! Wenn das nicht gute Gründe sind die süße Stadt zu besuchen.

How to get there

Von Kopenhagen kommt man für dänische Verhältnisse ziemlich günstig nach Aarhus, nämlich mit dem Flixbus. Eine Richtung kostet zwischen 13 und 15 Euro und insgesamt fährt man circa vier Stunden. Also bin ich so früh ich konnte aufgestanden und habe meinen müden Körper zur, zum Glück sehr nahen, Bushaltestelle geschleppt. Der Bus stand schon bereit und auch relativ leer. Zum Glück gab es Menge zu sehen und auch gratis Wlan. Ein Tipp vorweg: macht nicht den gleichen Fehler wie ich und fangt an Serien zu streamen oder Podcasts downloaden, mein verfügbares Datenvolumen war schneller aufgebraucht als ich schauen konnte. Zum Glück war der Podcast wenigstens spannend! Übrigens: wusstet ihr, dass man sogar von Hamburg aus sogar schneller in Aarhus ist als von Kopenhagen aus? Tatsächlich sind es nur In Aarhus angekommen hat mich Lina gleich am Busbahnhof abgeholt und das Hallo war mehr als schön. Die Frau neben uns hat sich von unserem Gekreische das Lächeln nicht verkneifen können und vielleicht auch ein bisschen erschreckt 😉 Aber nachdem wir uns einige Monate nur über WhatsApp-Sprachnachrichten oder Video-Calls gesehen haben, ist die Freude halt groß!

Dokk1 – Bibliothek Aarhus

Als erstes ging es dann in die Bibliothek mit Blick auf den Hafen von Aarhus. Wisst ihr was ich an Dänemark so sehr liebe: sämtliche Gebäude sind frei zugänglich und sollen für jede Generation und soziale Schicht etwas bieten. So ist es in der Bibliothek nicht mucksmäuschenstill still, denn in der Kinder-Ecke wird gekichert und herumgetollt – und es stört absolut niemanden. Das beste ist aber die Aussicht.

Adresse: Hack Kampmanns Pl. 2, 8000 Aarhus C, Dänemark

Aarhus University

Natürlich wollte ich auch unbedingt die Universität sehen und da kann sich die Uni Wien gleich mehrere Scheiben abschneiden. Um es kurz zufassen: hier muss studieren so sein, wie man es sich vorstellt, wenn man bei der Inskribierung sitzt und noch die rosarote Brille auf hat. Bevor man dann im Neuen Institutsgebäude der Uni Wien auf den harten und kalten Boden der Realität knallt. Wer auf der Uni Wien studiert oder studiert hat, weiß genau wovon ich spreche. Hier in Aarhus gibt es super-leckeres Mensa-Essen (ja, das existiert tatsächlich!), einen Boxsack mitten in den Lernräumen, Ruhe-Räume und das beste: kostenlose Massage-Stühle. So sind wir knapp eine Stunde in einem abgeschotteten Teil eines Gemeinschafts-Lernraumes gesessen und haben uns massieren lassen. Der Park der Uni ist vor allem im Herbst wunderschön und perfekt für einen Spaziergang.

Spaziergang durch die Altstadt

Die Zeit in Aarhus war aber leider knapp und die Altstadt wartete. Die ist wirklich sehr sehr süß, viele nette Geschäfte, jede Menge Radfahrer und man fühlt sich irgendwie gleich wohl, weil alles so heimelig ist. Es fühlte sich schon so richtig schön winterlich an und aus sämtlichen Geschäften hörte man schon Weihnachtsmusik – da konnte ich mich ja nur wohlfühlen! Mein liebstes Geschäft war übrigens Sostrene Grene und ich hab mich wahnsinnig geärgert nur mit Handgepäck in Dänemark zu sein. Bis ich dann ein paar Tage später erfahren habe, dass am 1. Dezember ein Shop in der SCS in Wien eröffnet wird! Ich hab mir den Tag schon ganz dick im Kalender angestrichen. Wie es in Dänemark so sein muss, hat Aarhus unglaublich viele nette Cafés und Lokale und alles schaut supergemütlich und hyggelig aus. Wir konnten leider nur ein Lokal ausprobieren und das war das Saling Rooftop.

Blick über Aarhus 

Eigentlich wollten wir ganz wie es bei Lina und mir Tradition ist am Nachmittag gemütlich einen Kaffee trinken gehen. Aber wie es der Zufall so wollte, hat genau an diesem Nachmittag die Punsch-Hütte auf der Rooftop Bar geöffnet und so haben wir unseren Plan einen Kaffee zu trinken über Bord geworfen und uns mit Punsch aufgewärmt. Genauer gesagt im Salling Rooftop, einem Lokal in der  Søndergade 27. In den Stockwerken darunter gibt es ein riesiges Geschäft, in dem ihr angefangen von Kleidung über Haushaltsgeräte bis zu Handtüchern wirklich alles bekommt. Das Lokal selbst ist auch wirklich groß und erstreckt sich über drei Stockwerke plus der Dachterrasse. Natürlich mussten wir zuerst die Aussicht genießen, dafür gibt es eine eigene Plattform, die ich nur Leuten empfehlen würde die wirklich schwindelfrei sind und keine Höhenangst haben, denn man steht auf einer Glasplatte und kann die Menschen unter sich entlang spazieren sehen. Als ich mich umdrehte und zuerst einen Mann entdeckte der gerade einen Weihnachtsbaum aufstellte und dann die Punschhütte, brauchten wir nur einen Blick zu tauschen und waren uns einig: Punsch it is.  In Dänemark kommen Mandeln in den Glögg, wie man es hier nennt, und das schmeckt so lecker, dass ich es in Wien jetzt auch so machen werde.

Adresse: Søndergade 27, 8000 Aarhus C, Dänemark

Von hier oben hat man natürlich auch die beste Aussicht über die Stadt und man sieht, das Aarhus eigentlich gar nicht so klein ist, wie es zuerst vielleicht erscheint. Etwas für das wir leider keine Zeit mehr hatten war das Aros Art Museum. Aarhus ist nämlich noch bis Dezember Kunsthauptstadt Dänemarks und aus diesem Grund besonders cool durch die vielen Veranstaltungen und Ausstellungen. Wie immer wenn man sich amüsiert, ist die Zeit viel zu schnell vergangen, also noch schnell einen Kaffee für die Fahrt zurück nach Kopenhagen holen (ohne konnten wir dann doch nicht) und ab zum Busbahnhof.

Wenn ihr noch mehr über Aarhus erfahren wollt, dann solltet ihr unbedingt bei Amalies 10 Travel Tipps für Aarhus vorbeischauen und auch bei  Charlotte’s Weekend Guide für Aarhus.

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