Europa

Baby it’s cold outside – Wien City Guide (Christmas Edition)

Baby it’s cold outside – Wien City Guide (Christmas Edition)

By Posted on 0 Comments Location: 4min read3497 views

Spätestens seit meiner Reise nach Kopenhagen bin ich wirklich in Stimmung, höre Weihnachtslieder rauf und runter und zähle die Tage. Vorm Büro steht schon ein Christbaum und wie soll es nicht anders sein: meine Wohnung ist bis auf ein paar Kleinigkeiten auch schon geschmückt. Wenn ihr euch jetzt fragt: „Ist das ihr ernst?“, dann ja, das ist mein voller Ernst. Für mich gibt es neben meinem Geburtstag keine schönere Zeit im Jahr und ich liebe alles was mit Weihnachten zu tun hat. Und inzwischen hat sich auch Wien in ein kleines Weihnachtswunder verwandelt und ich bin mit meiner Kamera für diesen Beitrag mehr als gern in die Kälte gezogen.

Punsch und Lebkuchen auf den Christkindlmärkten

Mein liebster Weihnachtsmarkt, bei uns in Österreich „Christkindlmarkt“ genannt, ist der von Spittelberg. In den kleinen Gassen des 7. Bezirks kann man hier so richtig schön in Weihnachtsstimmung kommen, scheußlich-schöne Weihnachtspullis kaufen und euch mit einem leckeren Glühwein oder Glühmost warm halten. Ich finde diesen Markt einfach so nett, weil er nicht voller Touristen mit Kameras ist und man vielleicht sogar das ein oder andere Gesicht trifft, das man kennt. Neben dem Spittelberg ist auch das Weihnachtsdorf im Alten AKH, also am Campus der Universität Wien wunderschön. Meine Eltern kommen immer zwischen meinem Geburtstag und den Weihnachtsferien für ein Wochenende nach Wien und so ist ein Besuch auf einem Christkindlmarkt schon Tradition. Kleiner Tipp: weil der Christkindlmarkt im Alten AKH nicht so überlaufen ist, ist das auch eine tolle Date-Location zur Weihnachtszeit in Wien, just saying! Und ganz oben auf meiner Liste für diese Weihnachtszeit: der Christkindlmarkt beim Schloss Willhelminenberg mit Blick über Wien. Ich war da zwar heuer im Frühling und Sommer öfter oben, aber zur Weihnachtszeit habe ich es noch nie geschafft. Das muss ich auf jeden Fall in den nächsten Tagen noch unternehmen.

 

 

Sehenswert: Der Christbaum in der Universität Wien

Ein Highlight des Wintersemesters ist der wunderschöne Weihnachtsbaum, der im Hauptgebäude der Universität Wien aufgestellt wird. Zu der Zeit lasse ich mich dann tatsächlich öfter mal in Vorlesungen blicken, nur um den Baum zu sehen. Und auch in diesem Jahr hat sich die Uni Wien wieder mal selbst übertroffen. Wenn ihr also nach dem Rathausplatz in Richtung U-Bahn unterwegs seid, solltet ihr unbedingt einen Blick in das tolle Gebäude werfen. Psst: die Bibliothek ist auch einen Besuch wert und ihr werdet euch wie in Hogwarts fühlen!

Adresse: Universitätsring 1, 1010 Wien

Eislaufen am Rathausplatz

Eine Sache, auf die ich mich auch heuer ganz besonders gefreut habe, ist der Eistraum am Wiener Rathausplatz. Neben dem schönen Christkindlmarkt, gibt es hier nämlich auch eine riesige Eislauffläche. Mit Straßen, Kreisverkehren und jeder Menge Lichterketten. Letztes Jahr haben wir mit der Agentur in der ich arbeite einen Teil unserer Weihnachtsfeier hier beim Eislaufen verbracht. Und genug Kalorien für das Abendessen verbraucht. Wenn es irgendwie möglich ist, nehmt selbst Eislaufschuhe und einen Rucksack mit, denn sich die Schuhe zu borgen und einen Spind zu mieten kann zum Eintritt selbst dann doch recht teuer werden. Während der Eistraum erst im Jänner öffnet, kann man aber schon beim „kleinen Eistraum“ ab dem 17.11. hier Schlittschuhlaufen. Wenn ihr die Tickets online kauft, könnt ihr übrigens 10% sparen. Kinder und „Anfänger“ (ich weiß nicht wirklich wer damit konkret gemeint ist), können sogar gratis Eislaufen!

Hier findet ihr alle Infos dazu: Wiener Eistraum am Rathausplatz

Adresse: Rathausplatz 1, 1010 Wien

 

Editors Pick: Weihnachten 365 Tage im Jahr – Wiener Christmas Salon

Mein persönliches Hightlight ist aber der Wiener Christmas Salon am Franziskanerplatz im ersten Bezirk. Ein Geschäft, das an 365 Tagen Weihnachtssachen verkauft. Wenn ich also meinen alljährlichen „Anfall“ im Juli bekomme, bei dem ich aus heiterem Himmel in Weihnachtsstimmung komme, obwohl es draußen 34 Grad hat, kann ich hierherkommen. Übrigens: hier kann man auch so herrlich kitschige Weihnachts-Familienfotos machen lassen. Mit Kamin, rot-karierten Ohrensesseln und geschmückten Baum im Hintergrund natürlich.

Adresse: Wiener Christmas Salon, Franziskanerplatz 6, 1010 Wien

 

 

Baby it’s cold outside

Lichtermeer und heiße Schokolade im ersten Bezirk

Während ich im Sommer sehr häufig am Donaukanal bin, zieht es mich im Winter gerne in die Kaffeehäuser. Manchmal ist mir nach etwas ganz traditionellem wie dem Sacher für eine heiße Schokolade (hier bin ich besonders gerne, weil ich hier mal gearbeitet habe), oder auch in coolen Cafés rund um die Uni, zum Beispiel das Café Français. Und wenn ihr dann schon unterwegs seid, dann spaziert durch das Lichtermeer im ersten Bezirk. Von der Freyung über den Graben bis zur Rotenturmstraße ist alles wunderschön beleuchtet.

Adressen:

Hotel Sacher Philharmoniker Str. 4, 1010 Wien

Café Francais Währinger Str. 6-8, 1090 Wien

 

 

 

Weihnachtliches Wien von oben

Ihr wisst, ihr bin ein großer Fan von tollen Aussichten und ich frage mich immer wieder wie andere Fotografen auf private Dächer kommen. Da ich leider nicht weiß wo genau man legal die Stadt von oben fotografieren darf und wie man überhaupt auf diese Dächer kommt, hab ich mich für die Rooftop Bar vom Café Bloom in der Rotenturmstraße entschieden. Da kommt ihr ganz einfach mit Lift hinauf in den 7. Stock, dann noch eine kurze Treppe und ihr habt einen fantastischen Ausblick über das beleuchtete Wien. Ein weiterer Pluspunkt: Hier oben bekommt ihr auch richtig leckeren Punsch!

 

Share

A weekend in Copenhagen: Sightseeing, Restaurants and Hygge (Video)

A weekend in Copenhagen: Sightseeing, Restaurants and Hygge (Video)

Schon am Flughafen hatte ich das Gefühl, das Kopenhagen meine (sehr hohen Erwartungen) erfüllen wird. Das hat es dann übrigens auch, und sogar übertroffen! In diesem Beitrag verrate ich euch meine Highlights für Kopenhagen und habe auch ein kleines Kopenhagen Reise-Video für euch. Über Feedback dazu würde ich mich unheimlich freuen!

Was ihr in Kopenhagen sehen müsst

Kopenhagen von oben – The tower Christiansborg

Ein Blick über Kopenhagen ist ein Muss und kann dazu noch gratis sein. In der Christiansborg, dem Schloss in der Innenstadt Kopenhagens, gibt es nämlich einen Turm, von dem man einen fantastischen Blick über die Stadt hat. Und nicht nur das, denn es gibt einen Lift und der ist dazu noch gratis. Dienstags bis Sonntags von 11 bis 21 Uhr könnt ihr euch dort anstellen und hinauffahren. Einmal durch die Sicherheitskontrolle durch und hinauf gefahren habt ihr auf 106 Meter einen 360° Blick über ganz Kopenhagen. Hier findet ihr mehr Informationen dazu.

Adresse: Prins Jørgens Gård 1, 1218 København

Der botanische Garten

Zum Glück sind viele Sehenswürdigkeiten Kopenhagens gratis und so kann man das Loch, das einem das teure Essen in die Tasche reißt wieder ein bisschen ausgleichen. Zum Beispiel mit einem Besuch des botanischen Gartens in Kopenhagen. So schön grün und ruhig, könnte ich Stunden dort drin verbringen. Man kann sich da drin auch richtig schön aufwärmen, denn während es draußen fast schon Minus-Grade hatte, brauchen es die exotischen Pflanzen ja kuschelig warm und feucht.

Adresse: Øster Farimagsgade 2C, 1353 København

 

The place to be – Nyhavn

So klischeehaft das jetzt auch klingt: mein Lieblingsplatz in Kopenhagen ist Nyhavn. Die kleinen Cafés an der Promenade, die bunten Hausfassaden, die angelegten Boote im Hafen  und gemütliche Atmosphäre hat es mir einfach angetan. In fast jedem Café kann man draußen sitzen und dank Heizstrahlern, Kuscheldecken und Glögg wird einem auch nicht so schnell kalt. Auf der anderen Hafenseite fahren Fahrradfahrer kreuz und quer und schon Anfang November setzt hier Weihnachtsstimmung ein und sämtliche Bäume werden mit Lichterketten geschmückt. Ich bin tatsächlich jeden Tag während meiner Reise zumindest an Nyhavn vorbeispaziert und musste einfach immer kurz stehenbleiben und alles auf mich wirken lassen. Zur Weihnachtszeit wird auf der Straße Glögg verteilt, in Hoffnung dass man sich dann in das jeweilige Café setzt und tatsächlich was bestellt. Wenn man aber nicht so viel Zeit hat und einem kalt ist, wärmt einem das kleine Glas gratis Glögg aber auch schon ziemlich auf 😉

Kopenhagen mit dem Fahrrad erkunden

Drei Minuten in Kopenhagen und schon wurde ich beinahe überfahren. Von einem Radfahrer. Die sind in Kopenhagen nämlich überall und ich traue mich zu behaupten mehr Fahrräder als Autos gesehen zu haben. Bleibt also unbedingt am Gehsteig, der Fahrradweg ist wirklich sehr stark befahren. Da bleibt einem also gar nichts anderes übrig als selbst eines auszuborgen und eine Runde durch die Stadt zu fahren. Ich hab es tatsächlich erst am letzten Tag gemacht, als ich schon einen Überblick über die Stadt hatte und es war zwar kalt, aber hat richtig Spaß gemacht! Der Fahrradweg ist schön breit und man muss keine Angst haben von einem Auto angefahren zu werden. Wisst ihr was ich übrigens ganz besonders nett an Kopenhagen finde: niemand sperrt sein Rad ab, da man davon ausgeht, das es einem eh niemand klaut.

Gratis Räder bekommt ihr übrigens hier!

Must-try in Dänemakr: Kanelsnegl probieren

Wenn ihr in Dänemark seid, müsst ihr unbedingt mindestens einmal (pro Tag, versteht sich!) eine Kanelsnegl essen, zu deutsch: Zimtschnecken! Die besten der Stadt gibt es angeblich in der Sankt Peders Bageri in der Skt Peders Stræde 29. Gleich an meinem ersten Tag bin ich zufällig dort vorbeispaziert, wie in Hans-guck-in-die-Luft und hab plötzlich diesen unfassbar guten Duft von frisch gebackenen Zimtschnecken in der Nase gehabt. Leider hatten sie keine vegane Variante, aber Google hilft und so hab ich meine vegane Version in der Naturbageriet Bäckerei geholt.

Adressen:

Sankt Peders Bageri, Skt. Peders Stræde 29

Frederiksborggade 29, 1360 København

Hyggeliges Kopenhagen

Kommen wir zu dem Punkt, der mich an Dänemark am meisten fasziniert: Hygge  [ˈhʏgə]. Beim Glücksrezept der Dänen dreht sich alles um Gemütlichkeit, Zusammensein, Atmosphäre und Licht. Letzteres ist mir in Kopenhagen besonders aufgefallen. In sämtlichen Cafés brennen Kerzen von morgens bis abends und auch das elektrische Licht ist besonders warm und macht jedes Café und Restaurant hyggelig. Außerdem ist jedes Lokal natürlich super skandinavisch, clean und gemütlich eingerichtet und so konnte ich mich gar nicht entscheiden wo ich frühstücken, Kaffee trinken oder kurz Pause machen wollte. Der einzige Nachteil: das Essen in Dänemark ist unfassbar teuer für österreichische Verhältnisse und so muss man sich gut überlegen wohin man geht. Mein liebstes Lokal ist das Simple Raw. Ein veganes Lokal, das wie viele Cafés und Shops in einen Halbkeller eines Hauses eingebaut ist und unfassbar leckeres Essen hat. Die Kellner waren alle supernett und die Atmosphäre lädt zum Verweilen ein. Wenn ihr ein hyggeliges Café sucht, dann müsst ihr unbedingt ins Café No. 11. Auch hier gibt es richtig leckeren Kakao und Café und in den Fensterbänken des Cafés kann man gemütlich die Menschen draußen auf der Straße beobachten.

Adressen:

Simple Raw, Gråbrødretorv 9, 1154 København

Café No. 11, Sankt Annæ Pl. 11, 1250 København

Kopenhagen, ich komme wieder

Kaum in Wien gelandet und von den viel zu kalten Neonleuchten in den Ubahn-Stationen geblendet, hätte ich mich am liebsten sofort wieder ins Flugzeug zurück nach Kopenhagen gesetzt. Mir hat selten eine Stadt und ein Lebensgefühl so sehr zugesagt wie dort. Ich glaube im Sommer ist es auch richtig toll und so mache ich nun meine Wohnung in Wien hyggelig wie es nur geht und träume von meinem nächsten Besuch!

Share

Berlin Mitte Foodguide – Gesund, lecker und vegan

Berlin Mitte Foodguide – Gesund, lecker und vegan

Um einen Berlin Foodguide für euch zu schreiben, habe ich mich  den Tag in Berlin damit genutzt von einem Lokal ins nächste zu wandern und von Café zu Café. Auch keine schlechte Beschäftigung, findet ihr nicht? Da ich nur knappe 24 Stunden in Berlin war, befinden sich übrigens alle gelisteten Restaurants in Berlin Mitte! Also hier ist er, mein Berlin Foodguide mit gesunden, leckeren und veganen Restaurants in Berlin Mitte.

Vegan und vietnamesisch: Soy 

Bei meiner Recherche zu veganen Lokalen in Berlin bin ich bei Dariadaria’s Berlin Foodguide vorbeigekommen und hab mir das Soy gleich mal gemerkt. In der Rosa-Luxemburg-Straße in der Nähe vom Alexanderplatz bekommt ihr hier richtig tolles veganes vietnamesisches Essen. Das Essen am Nebentisch hat so lecker ausgeschaut, dass wir die Mädels von nebenan gleich gefragt haben was sie empfehlen. Ihr Tipp: unbedingt den Minzshake und den Mangoshake probieren! Da wir am Abend noch zum Essen eingeladen waren, habe ich nur eine kleine Vorspeise im Soy gehabt, genauer gesagt die Van Than Chien. Richtig lecker! Wir haben zufällig ohne Reservierung einen Tisch bekommen, aber zur Sicherheit solltet ihr vorher mal dort anrufen. Das Ambiente ist genau meins: wie alles in Berlin ziemlich cool und hipp aber trotzdem ungezwungen und gemütlich.

Adresse: Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin

Der Klassiker: Berlin Fernsehturm 

Im Retro-Stil der 70er DDR-Zeiten (die Einrichtung ist sogar denkmalgeschützt!) ist das Sphere im Berliner Fernsehturm auf 207 Meter das höchste Restaurant Deutschlands. Dazu dreht es sich (man braucht eine Stunde für eine komplette Umdrehung) und ist der perfekte Ort für besondere Anlässe. Teuer aber der Ausblick ist einfach unbezahlbar! Bei guter Sicht und guten Augen (die ich definitiv nicht habe) sieht man sogar die Kuppel der Topical Islands. Hier bekommt ihr eigentlich alles: veganes Frühstück, Currywurst oder Leber – quer durch die Bank also. Wem das ganze zu teuer ist, der kann auch einfach einen Stock drunter auf 203 Meter in der Bar 203 etwas trinken!

Adresse: Panoramastraße 1A, 10178 Berlin, Deutschland

Bester Ausblick über Berlin: Neni 25hours Hotel

Wie wahrscheinlich jeder weiß der mir auf Instagram folgt, bin ich ganz verrückt nach israelischen Essen und bin quasi Stammgast bei Neni am Naschmarkt und vor allem bei Tel Aviv Beach am Donaukanal. Neni gibt es aber auch in Berlin und da konnte ich es nicht lassen dort mal vorbeizuschauen. Ganz oben im 25hours Hotel mit Blick über den Zoo kann man hier wirklich lecker essen und der Ausblick erst! Ich kann euch nur empfehlen auch hier zu reservieren, das letzte Mal habe ich nämlich keinen Platz bekommen.

Adresse: Budapester Straße 40, 25hours Hotel Bikini Berlin, 10787 Berlin, Deutschland

Gesunde Jause: Brotzeit

Das Brotzeit ist eines der Restaurants der Drive Volkswagen Group. Perfekt, wenn ihr was mitnehmen wollt aber man kann dort auch gleich essen. Hier bekommt ihr quasi „gesundes Fastfood“, also kleine Snacks wie Avocadobrote, Suppen, Salate oder Bowls und natürlich süße Sachen und Kaffee. Ich hab mich für die Powerbowl entschieden: Kürbis, Brokolli, Babyspinat, Rote Beete, Quinoa und Cashew-Käse – richtig lecker und sehr gesund obendrein.

Adresse: Friedrichstraße 84, 10117 Berlin, Deutschland

Best sweetpotatoe fries in town: Spreegold Bikini Berlin

Wie ich später rausgefunden habe, ist das Spreegold eine Kette. Ich war im Spreegold beim Bikini Berlin in der Budapester Straße. Ich hab mir gleich die Süßkartoffelpommes bestellt, die richtig richtig lecker waren. Und fürs nächste Mal merke ich mir das Vegan Stack, das hab ich leider zu spät gefunden, als ich schon vor meinen Pommes saß. Auf der Karte gibt es neben veganen Gerichten auch Paleo-Gerichte, aber auch Fleisch, also perfekt wenn ihr mit einer größeren Gruppe unterwegs seid und euch nicht entscheiden könnt. Im oberen Stock gibt es auch eine Dachterrasse und im ganzen ist die Atmosphäre richtig cool und so Berlin.

Adresse: Budapester Str. 50, 10787 Berlin, Deutschland

Drinks with a view: Monkeybar

Wer gerne im Dachboden des 25hours Hotel in Wien ist, der wird die Monkeybar in Berlin genauso lieben. Cool beschreibt es glaub ich nicht annähernd. Mit dem gleichen Ausblick wie vom Neni gleich nebenan könnt ihr hier über ganz Berlin schauen, dazu gibt es richtig leckere Getränke und sogar einen Kamin. Der perfekte Ort also für ein Gintonic nach einem langen Tag in Berlin.

Adresse: Budapester Straße 40, 25hours Hotel Bikini Berlin, 10787 Berlin, Deutschland

Share

Venedig mit dem kleinen Geldbeutel – Günstig oder gratis die Stadt entdecken

Venedig mit dem kleinen Geldbeutel – Günstig oder gratis die Stadt entdecken

Wie so ziemlich jede andere beliebte europäische Stadt kann ein Trip nach Venezia ziemlich ins Geld gehen. Das ganze fängt schon bei den Hotels an. Wer halbwegs zentral wohnen will, nicht der Hostel-Typ ist (wie ich) und auch ein sauberes Zimmer haben will muss mit um die 70 Euro pro Nacht aufwärts rechnen. Wer einen Kaffee am Markusplatz oder Rialto-Brücke trinken will kann sich für den gleichen Preis etwas abwärts der Touristen-Hotspots 8 Espressi leisten. Und eine romantische Fahrt mit einem venezianischen Gondolier kostet für 30 Minuten auch so um die 35 Euro pro Person. Ihr seht also: man kann in Venedig ziemlich viel Geld liegen lassen. Muss man aber nicht. Oder wie in meinem Fall: kann man einfach nicht, weil es das Budget einfach nicht zulässt. Nichtsdestotrotz kann man sich eine wunderschöne Zeit mit kleinem Geld in Venedig machen und so vielleicht noch viel schönere Plätze der Stadt entdecken.

 

Günstig anreisen und sparen

Man kann es sich eigentlich denken, aber Venedig ist eine autofreie Stadt. Wer also mit dem Auto anreist, muss es außerhalb der Stadt abstellen. Und das kann ziemlich teuer werden. Eine Reservierung des Parkplatzes wird immer wieder empfohlen, pro Tag zahlt man um die 30 Euro, für einen Kurztrip in die Stadt zahlt man 7 Euro für 2 Stunden. Wer sich das ersparen möchte kann mit Bus, Zug oder natürlich auch Flieger anreisen. Aus Villach kann man zum Beispiel den ÖBB Intercity-Bus nehmen. Also hieß es für meine Schwester und mich um 5 Uhr Tagwache, um mit dem Zug von zu Hause nach Villach und dann mit dem ersten Bus nach Venedig zu kommen. Gezahlt haben wir pro Person um die 24 Euro. Zurück ging es dann mit dem Zug, aus dem einfachen Grund dass 1. ich weiter nach Wien musste und der Zug von Venedig gleich bis Wien durchgefahren ist und 2. die Verbindungen mit dem Zug doch regelmäßiger sind als die der Busse. Für den Zug haben wir auch um die 24 Euro gezahlt.

 

 

Unterkunft – AirBnB, Hostel oder Hotel?

Ich habe schon öfter erwähnt, dass ich nicht wirklich der Hostel-Typ bin. Ich möchte meinen Laptop im Hotel lassen und mich nicht den ganzen Tag drum sorgen müssen. Und nach einem langen Tag an dem ich kilometerweit durch die Stadt spaziert bin freue ich mich auf ein großes schönes Bett ohne mit jemanden socializen muss. Deswegen findet man mich meistens in Hotels. In Venedig ist das allerdings eine ganz schöne Challenge ein halbwegs preisgünstiges Hotel in halbwegs zentraler Lage zu finden. Wer aber wie wir etwas abseits wohnen, zum Beispiel im jüdischen Viertel oder auch auf einer Nachbarinsel wie Burano oder am italienischen Festland kann jede Menge Geld sparen. In unserem Fall haben wir uns für das jüdische Viertel entschieden, da wir sowieso nur zwei Tage in Venedig hatten und so nicht viel Zeit zum hin- und herfahren verschwenden wollten. Wir hätten in Burano noch günstiger wohnen können, aber mit 70 Euro pro Nacht in einem 4-Sterne-Hotel in Venedig mit wirklich sehr großem Zimmer und wunderschöner Lage sind wir super ausgestiegen. Gewohnt haben wir übrigens im Eurostar Residenza Cannaregio. AirBnB ist aber auch eine super Lösung, dort hab ich auch einige nette Unterkünfte entdeckt!

 

Pizza, Pasta und  Espresso – haltet euch von den Sightseeing-Spots fern

Wie in jeder anderen Stadt auch, ist der Kaffee an den touristischen Sightseeing-Spots am teuersten. Während ihr in Italien generell für einen Espresso meistens 1 Euro zahlt, kann es schon vorkommen, dass ihr am Piazza di San Marco das 6-fache dafür zahlt. Meiner Meinung nach sind die Cafés, Restaurants und Eisläden abseits aber eh immer viel netter. Die Kellner sind entspannter, ihr erspart euch irgendwelche Aufpreise für Aussicht oder Musik und Pizza schmeckt überall lecker!

L’Aperitivo

Eine weitere tolle Möglichkeit um Geld zu sparen habe ich schon zu meiner Toskana-Zeit kennen gelernt: L’apertitivo! Am frühen Abend geht ihr einfach in ein Lokal und bestellt einen Aperol Spritz, ein Bier oder einen Wein. Dazu gibt es jede Menge Fingerfood wie Bruscetta, Antipasti, Oliven, manchmal keine Pasta-Gerichte, Sandwiches, Chips und Co. Glaubt mir: auch so werdet ihr satt und es ist so lecker! Das ganze kostet um die 10 Euro, ihr könnt meistens essen so viel ihr wollt.

 

 

 

 

 

Von A nach B – Gondeliers, Vaparetto oder zu Fuß?

Eine romantische Fahrt mit einer Gondel – irgendwann werde ich das auch machen. Aber nicht wenn sparen angesagt ist. Für eine 30-minütige Gondelfahrt könnt ihr mit 30-35 Euro pro Person rechnen. Wesentlich günstiger ist dagegen das Vaparetto, der Wasserbus in Venedig. Insgesamt gibt es 15 Linien, die Linie Nr. 1 fährt über den Canale Grande und an den schönen Palazzi vorbei. Wer es eilig hat kann die Nr. 2 nehmen, denn sie hält nicht an allen Stationen. Ich persönlich finde es aber immer noch am schönsten zu Fuß zu gehen. Mit einer Offline-Map ausgestattet (obwohl das jetzt mit Abschaffung der Roaming-Gebühren eh nicht mehr nötig ist) sind wir so kreuz und quer kilometerweit durch Venedig spaziert. So haben wir viel mehr von der Stadt gesehen, uns das Geld vom Vaparetto erspart und die Kalorien der Pizza vom Vorabend auch noch verbrannt.

 

 

Sightseeing-Mode: On

Auf meiner Suche nach mehr Low-Budget Tipps für Venedig bin ich auch auf den Venedig City Pass gestoßen. Wer doch das ganze Programm will und trotzdem aufs Geld schauen muss, der ist damit glaube ich ganz gut dabei. Das ganze kostet knapp 80 Euro und so habt ihr gratis Eintritte in Museen, Gondelfahrten und viel mehr inkludiert. Vor allem wenn ihr nach Venedig fliegt, denn hier ist sogar der Flughafentransfer gratis dabei. Hier findet ihr mehr Informationen zum City Pass.

 

 

 

 

Share

Alpe Adria Trail – Entdecke die Laghi di Fusine

Alpe Adria Trail – Entdecke die Laghi di Fusine

Ich bin nicht wirklich ein Wandertyp, jedenfalls nicht wenn es um so lange Strecken geht. Der Lago di Fusile ist zum Glück aber auch super mit dem Auto und dem Zug erreichbar. Dafür müsst ihr einfach mit dem Gefährt eurer Wahl nach Tarvis (Bahnhof Tarvisio-Boscoverde) fahren und dann den Schildern zum Lago di Fusine folgen. Perfekt für die Faulen unter uns, die dennoch was von dieser schönen Strecke sehen wollen also!

 

 

 

Und für die Wanderfans unter euch: der gesamte Weg geht wie gesagt über drei Länder (Österreich, Slowenien und Italien) und hat insgesamt 750 Kilometer. Man muss auch nicht die gesamte Strecke wandern, es gibt nämlich 43 Etappen mit Wegstrecken von je 17 Kilometer. Mehr Infos zum Alpe Adria Trail findet ihr auf jeden Fall noch hier.

 

 

 

 

 

Wenn ihr dann eh schon in Tarvisio seid, dann müsst ihr auch unbedingt durch den Ort spazieren. Der Markt ist auf jeden Fall einen Besuch wert und jeder meiner Verwandten hat eine lustige Geschichte von früher zu erzählen, als man bei der Grenze noch richtig kontrolliert wurde. Meine Mama erzählt immer wieder vom blauen Wollkleid, das sie zum Glück mit nach Österreich nehmen konnte, indem sie es gut vor bei der Grenzkontrolle versteckt hat und ganz cool geblieben ist.

Zudem ist das Obst und Gemüse, obwohl es nur wenige Kilometer von Österreich entfernt ist, dort einfach zehn mal besser. Und das macht Tarvisio einfach zum perfekten Ort für eine kleine Auszeit, und sei es nur für ein paar Stunden um schnell mal einen Espresso in Italien zu trinken. Der übrigens dort einfach nur knapp einen Euro kostet und unfassbar gut schmeckt!

 

 

 

 

Ich weiß es leider erst seit ich in Wien wohne so richtig zu schätzen wie nahe Italien und Slowenien bei Kärnten ist und wie einfach es ist mal schnell zum Mittagessen nach Italien zu fahren oder nach Slowenien um die besten Cremeschnitten für den Nachmittagskaffee zu holen. Wie wäre es mit einem Coffee to go aus Italien und einem Dessert aus Slowenien, das ganze dann an einem schönen Kärntner See? Ich für meinen Teil kann mir jedenfalls nichts besseres vorstellen, was sagt ihr dazu?

Share

La dolce vita in Venedig (Video)

La dolce vita in Venedig (Video)

23 Jahre hat es gebraucht bis ich es endlich nach Venedig geschafft habe. Dabei wäre es als ich noch in Kärnten gelebt habe so nah gewesen! Von Kärnten aus ist man wirklich schnell und günstig in der schönen Stadt. Entweder mit dem Zug für 22 Euro (mit der Vorteilscard) knapp 3,5 Stunden oder auch mit dem Intercity Bus von Klagenfurt oder Villach aus. Hin ging es für mich mit dem Bus, zurück mit dem Zug und dann gleich weiter nach Wien. Den Intercity Bus kann ich euch übrigens sehr empfehlen, wir waren wirklich schnell dort, es gab gratis WLAN und die Verbindungen waren auch besser als die vom Zug.

Ganz egal, denn nun war ich endlich dort und habe mich vom ersten Moment an in die Stadt verliebt. Trotz Hochsommer, den Touristenmassen und einem Sonnenbrand. Wie das geht? Ganz einfach: weg vom Touristenpfad und ohne Plan kreuz und quer durch die Stadt spazieren. Auf meinem Handy hatte ich zwar eine Offline-Map, genutzt habe ich sie aber nur um den Weg zu bestimmten Restaurants und am Abend wieder zurück zum Hotel zu finden. Geschlafen habe ich übrigens in der Residenza Cannaregio, im Norden der Stadt, im jüdischen Viertel. Das Hotel war für venezianische Verhältnisse wirklich günstig, das Zimmer zwar ein bisschen dunkel aber dafür sehr groß und einen Willkommens-Aperol Spritz bekommt man auch. Die Rezeptionistin war unglaublich nett und dank ihr haben wir die leckerste Pizza Venedigs gefunden. Das Hotel hat übrigens einen eigenen Steg, ihr könnt also einfach mit einem Boot hinfahren und ganz stilvoll dort einchecken!

Der meiner Meinung nach schönste Fleck Venedigs ist das jüdische Viertel. So schön ruhig, die Kanäle und Brücken sind dort besonders schön und man muss bei seinem abendlichen Aperol Spritz – der in Venedig Pflicht ist, nicht noch extra für die Aussicht zahlen, wie beispielsweise bei der Rialti-Brücke oder am Markusplatz.

Venedig ist die perfekte Stadt für einen Wochenendtrip. Wenn ihr die Art von Reisende seid, die sämtliche „Highlights“ der Stadt sehen wollen, könnt ihr es in Venedig entspannt angehen, denn die Stadt ist 1. nicht so groß und 2. kann man diese Sehenswürdigkeiten an einer Hand abzählen: die Rialtobrücke, der Markusplatz, das Guggenheim-Museum und der Canal Grande. Danach könnt kreuz und quer durch die Stadt spazieren. Ich war zwar auch am Canal Grande und bin auf dem Weg zum Markusplatz über die Rialtibrücke gegangen, aber ich habe schnell gemerkt, dass mir an diesen Touri-Hotspots einfach zu viele Menschen waren und man die Stadt dann einfach nicht so richtig genießen kann. Also lieber immer der Nase nach, solange man nicht ins Wasser fällt oder gegen eine Mauer rennt (es gibt unzählige Sackgassen) und bei Gelegenheit auch unbedingt mit dem Vaparetto fahren!


Schlussendlich kann ich endlich verkünden, dass ich endlich wieder mal ein Video für euch habe. Das letzte ist doch schon lange her, umso zufriedener bin ich mit dem Ergebnis. Was sagt ihr dazu? Und wie findet ihr es, dass ich mehr mit euch im Video spreche? Ich würde sehr gerne eure Meinung dazu hören.

Share