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Special Traveldiary – 26 cities in 12 days at the south coast of England

Special Traveldiary – 26 cities in 12 days at the south coast of England

Strand, Meer und ein wenig Harry Potter. Copperburg Mixed Fruit Cider und Shepard’s Pie, jede Menge Catburry-Schokolade und Frischkäse-Bagels: Das sind die Erinnerungen an meine „Abschlussreise“ mit meiner Maturaklasse vor knapp 2 Jahren in England. Die Reise war aber wirklich toll. Und stressig. Von Streitereien mit Klassenkollegen und einem Busfahrer der sich geweigert hat ein Naiv zu benutzen und wir so des öfteren nicht weiterwussten mal abgesehen war es ein wirklich schöner Abschluss von der Schule und eine wohltuende Pause vor dem Maturastress. Insgesamt waren es schließlich 26 Städte in 12 Tagen an der Südküste Englands. Klingt stressig? War es auch. Im Nachhinein kann ich euch gar nicht mehr aufzählen WO wir eigentlich überall waren. Aber hier eine ungefähre Route von unserer Reise und meine 10 Highlights:

1. Bath

In diese Stadt habe ich mich wirklich verliebt. Wir hatten sogar ganze 2 Tage in dieser sehr „nicht-englischen“ Stadt. Alle Häuser haben dieselbe hellgelbe Farbe und die ganze Stadt ist ein rundes Tal. Mein Favorite: der 25th of December – Shop. Und Ben’s Cookies – ich krieg nicht genug von denen. HIER könnt ihr mein Traveldiary von Bath lesen.

2. Brixham

Eine zauberhafte Hafenstadt die in die Hügel der Küste hineingebaut ist. Alle Häuser sind ganz bunt, die Fischerboote vor der Stadt liegen im Hafen und die Möwen fliegen herum, es ist wirklich sehr schön dort.

3. Lacock

Abgesehen von dem Namen, hat diese sehr kleine Stadt mich wirklich verzaubert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich muss zugeben ich bin der größte Harry Potter Fan. Ich weiß nicht wie oft ich die Bücher gelesen habe und die Filme gesehen habe. Um ehrlich zu sein, ich kann den Text auswendig. Und in dieser kleinen, fast unscheinbaren Stadt wurden einige Szenen gedreht, zum Beispiel der Zaubertränke-Raum von Professor Snape, jede Menge Korridore und Gärten.

4. Brighton

Auch hier waren wir nur wenige Stunden. Trotzdem hatten wir genügend Zeit um die Stadt kennen zu lernen. An die Geräte am Pier haben wir uns dann aber doch nicht getraut, dafür sah es uns ein wenig zu instabil aus um ehrlich zu sein.

5. Oxford

Es war mein zweites Mal in Oxford und es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein. Einen Bären hab ich mir immer noch nicht gebaut (Build a bear). Dafür waren wir in einer Kirche indisch essen und haben am Abend die Stadt unsicher gemacht. Die Studentenstadt hat so viel zu bieten, schon allein wenn ihr in die Universität geht fühlt ihr euch gleich 10x schlauer!

6. Jurassic Coast

Es gibt nichts friedvolleres als am Strand zu sitzen und aufs Wasser hinauszuschauen und das andere Ende nur erahnen zu könne mit dem Klang der Wellen. Die Jurassic Coast ist ein ziemlich langer Küstenstreifen an der Südküste Englands und den Namen hat es von den vielen Fossilien die man dort finden kann.

7. Whitstable

Das war einer unserer ersten Stops. Whitstable ist ein kleines Fischerdorf, das so eklig nach Fisch stinkt aber gleichzeitig so charmant ist, dass ich unbedingt noch einmal dort hin will, auch wenn es dort nicht viel zu tun gibt. Die besten Austern bekommt man aber hier auf jeden Fall.

8. Canterbury

Ich liebe die englischen Städte einfach so sehr mit den Backsteinhäusern und den Pubs. Die Leute stehen vorne draußen und laden sich gegenseitig auf ein oder zwei Bier ein. In Canterbury könnt ihr die englische Mentalität perfekt miterleben.

9. Ashford

Ein wenig wie eine Prinzessin beim Afternoon-Tea mit Scones und Sandwiches im Eastwell Manor. Mit unserer „schicken“ Schuluniform konnten wir Kate leider keine Konkurrenz machen, aber wir fühlten uns alle trotzdem ein wenig „fein“, als wir da in diesem traumhaften Schloss saßen und die Nachmittagssonne durch die alten Fenster schien.

10. Querfeldein mit Warnwesten mitten in der Nacht vom Pub quer durch ein Naturschutzgebiet, inklusive freilaufender Pferde

Diese Situation bringt mich einfach immer wieder zum Lachen, so dass ich sie einfach in diese Liste aufnehmen muss. Wir übernachteten tatsächlich im Nirgendwo des Nirgendwos am A*** der Welt von England. Um sicher vom Pub nach Hause zu kommen, mussten wir tatsächlich alle mit Warnwesten und Taschenlampen zurück in unser Hostel. Einige mussten in einem Zelt schlafen, weil es nicht genug Zimmer gab. Es war einer der lustigsten Nächte die wir auf der Reise hatten! Und wenn mein ehemaliger Englischlehrer das zufällig liest: Soviel wir auch geflucht haben, vielen Dank für diese Erfahrung. Wir lachen alle immer noch.

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EN: Beach, sea and a little Harry Potter. Copperburg Mixed Fruit Cider and Shepard’s Pie, lots of Catburry chocolate and cream cheese bagels: These are the memories of my „final journey“ with my graduation class almost 2 years ago. The trip was really great. And stressful. Quarrels with his classmates and a bus driver who refused to use a naive and so we often didn’t know where we are. Apart of this, it was a really nice ending of the school and a pleasant break from the stress Matura. Overall, it were finally  26 cities in 12 days. Sounds stressful? Was it too. In retrospect, I can not even list all cities we were actually, form bigger cities like brighten to small farmer hamlets we saw nearly everything. Here are my personal 10 highlights:

1. Bath

I really felt in love with this city. We even had 2 whole days in this very „non-English“ city. All houses have the same bright yellow color and the whole city is a circular valley. My Favorite: the 25th of December – Shop. And Ben’s Cookies – I get enough of them. HERE you can read my Travel Diary of Bath.

2. Brixham

The enchanting port city that is built into the hills of the coast. All the houses are very colorful, fishing boats outside the city are in the port and the gulls flying around, it’s really charming.

3. Lacock

Apart from the name, this very small town, this city is so magical.  In the truest sense of the word. I have to admit I’m the biggest Harry Potter fan. I don’t know how many times I’ve read the books and saw the films. And in this small, almost insignificant town some scenes were shot, as the Potions class room from Professor Snape, lots of corridors and gardens.

4. Brighton

We had only a few hours in Brighton, but nevertheless, we had plenty of time to get to know the city. I was a bit scared of the roller coasters, but we had lots of fun at the pier and in the city.

5. Oxford

It was my second time at Oxford, and it will certainly not be the last time. I’ve still not built a bear (Build a bear). We had Indian food in a church and infested the city in the evening. The student city has so much to offer, if only, when you go to university you feel 10 times smarter!

6. Jurassic Coast

There is nothing more peaceful than sitting on the beach and look out over the water and can only guess at the other end and the sound of the waves. The Jurassic Coast is a fairly long coastline on the south coast. The name has many of the fossils that can be found there.

7. Whitstable

This was one of our first stops. Whitstable is a small fishing village, so disgusting fishy smell but at the same time is so charming that I really want to go there again, even though there is not much to do. But here you get the best oysters you get anyway.

8. Canterbury

I love the English towns with the brick houses and pubs. People stand outside the front and invite each other to a beer or two. In Canterbury you can experience the English mentality perfectly.

9. Ashford

There I had a bit the feeling of a princess when we had afternoon tea with scones and sandwiches at Eastwell Manor. With our „pretty“school uniform we couldn’t compete Kate unfortunately , but we all felt still a little posh when we were sitting in this wonderful castle and the afternoon sun shone through the old window.

10. Across county with safety vest in the middle of the night from a pub through a nature reserve inclusive free running horses

This situation makes me just laugh again and again, so that I have to add them to this list easily. We actually stayed in middle of nowhere. To get back home safely from the pub , we actually all wore  safety vests and had flashlights. Some had to sleep in a tent, because there was not enough available rooms for all of us. It was one of the funniest nights we had on the trip! And if my former English teacher reads this: As far as we had sworn, thank you for this experience. We all are still laughing. 🙂

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Travel with me to Prague – Video

Travel with me to Prague – Video

Endlich ist mein Video von Prag fertig. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hatte ich schon ein Video über Wien online. Da es aber leider Probleme mit Musiklizenzen, etc. gegeben hat,  musste ich es wieder löschen. Ich bin  ehrlich gesagt wirklich etwas blauäugig an die ganze Sache rangegangen. Wenn ihr also Tipps zu Youtube-Videos mit legaler lizenzfreier Musik habt, immer her damit! Trotzdem hat mir das schneiden und filmen unheimlichen Spaß gemacht und ihr werdet bei Gelegenheit auf jeden Fall mehr davon sehen! Ihr wollt noch mehr von Prag? Dann könnt ihr hier meinen ausführlichen Blogpost über meinen Kurztrip nach Prag lesen! http://www.youtube.com/watch?v=aO7zr-H5hcM EN: Finally my video from Prague is finished and uploaded! As you may noticed, I already uploaded a video about Vienna. Unfortunately I had some problems with it (legal music) and I had to delete it. To be honest, I really was a bit naive when I started this project. So if you have any tips about legal free music for youtube-videos for me, please let me know! But with all the problems, I had so much fun filming and cutting this video and at the next opportunity I will go on with it! Do you want to read more from Prague? Here you can read my whole Traveldiary!

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Traveldiary Prague

Traveldiary Prague

In der Dämmerung über die Karlsbrücke spazieren, mit dem Geruch von Baumbrot in der Nase und einfach nur die Lichter beobachten die sich im Wasser der Moldau spiegeln… ein paar Minuten vor jeder vollen Stunde in der Menschenmasse vor der Rathausuhr stehen und gespannt auf das Glockenspiel warten bis der Zeiger auf die 12 springt und alle Menschen plötzlich ganz still sind.

Wie ihr vielleicht auf Facebook und Instagram mitbekommen habt, hab ich das vergangene Wochenende in Prag verbracht. Obwohl es nur einen Katzensprung von Wien entfernt ist, hat sich erst jetzt die Gelegenheit ergeben. Und ich muss sagen: Prag hat mich nicht zum ersten Mal gesehen, ich hab mich wirklich in diese Stadt verliebt.

Zuerst zur Anreise: seid ihr aus Wien ist es am günstigsten mit dem Bus von Eurolines zu fahren. Ihr fahrt um die 4 Stunden und Hin- und Retour zahlt man nur 44 Euro. Auf der Fahrt hin sind wir durch sehr viele tschechische Dörfer gefahren, so sieht man wenigstens etwas mehr vom Land als nur die Autobahn. Beim Zurückfahren hatte wir einen Doppeldeckerbus mit WLAN, der allerdings über die Autobahn fuhr. Los geht es in Wien Erdberg und in Prag steigt man am Bahnhof Florence aus, der alle Busse in die Altstadt und die U-Bahn gleich vor der Tür hat. Ich empfehle euch aber die Tickets ein paar Tage vorher zu kaufen (wir fuhren am Freitag los, die Tickets konnte ich am Montag ohne Probleme besorgen). Vergesst auch euren Reisepass nicht!

Am meisten hat man von Prag, wenn man einfach gemütlich durch die Altstadt spaziert. Die Stadt hat etwas märchenhaftes und man fühlt sich vom ersten Moment an einfach wohl. Jedes einzelne Haus passt perfekt in die Atmosphäre von Prag, ich kann einfach nicht aufhören davon zu schwärmen.

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Einziger Nachteil an der Altstadt: Sie ist übervölkert von Souvenir-Shops bei denen man Augenweh bekommt wenn man einen Schritt reinwagt. Man kann dort unzählige Luster kaufen, die alle eingeschalten sind, das grelle Licht könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Außerdem gibt es Unmengen von Juweliergeschäften und Thai-Massagesalons. Wir haben nicht wirklich rausgefunden warum genau in Prag so viele Thai-Massagen von Menschen in Santa Claus- und Geisterkostümen angeboten werden. Falls ihr das zufällig wisst, bitte verratet es mir! Um richtig shoppen zu können, schaut mal bei Palladium (nám. Republiky 1, 110 00 Praha 1) vorbei, ein großes Einkaufszentrum mitten in der Stadt. Dort gibt es sogar einen Topshop (auf das ich ganz wild war weil es das in Österreich ja leider nicht gibt). Und auch am Wenzelsplatz könnt ihr euch zu Tode shoppen.

Was auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Spaziergang durch das Judenviertel Prags. Leider war der Friedhof und das jüdische Museum vorübergehend  geschlossen. Aber auch ohne dem war es wirklich schön.

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Obwohl ich eigentlich gar kein Bier mag, hab ich es in Prag zum Essen bestellt und siehe da, die richtige Atmosphäre und das traditionelle tschechische Essen und es hat mir tatsächlich geschmeckt! Vor allem Velkopopovický Kozel!

Ein Restaurant dass ich euch wirklich ans Herz legen kann ist das „Puskin„, auch mitten im Zentrum der Altstadt. Meiner Meinung nach ist es immer gut wenn auch Einheimische dort essen, dass zeigt das es keine Touristenfalle ist. Der Kellner war wirklich sehr nett und hat uns einige Sachen der Speisekarte empfohlen, die wirklich sehr gut waren. Die Portionen sind genau richtig, obwohl tschechisch eigentlich ein schweres Essen ist waren wir nicht pappsatt und müde – perfekt! Mein Tipp: Das Wildschwein mit Semmelknödel!

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Was bei einem Besuch in Prag natürlich nicht fehlen darf ist die Prager Burg. Dafür gibt es einen Pass mit der man den Eintritt für den alten Königspalast, das Museum zur Geschichte der Prager Burg, die St. – Georgsbasilika, der  St. Veit-Domschatz, das Goldene Gässchen, die Gemäldegalerie, den Pulverturm, die St. Veits-Katedrale, den Rosenberger Palast und den großen südlichen Turm des St. Veitdoms zahlt. Ihr könnt euch dabei zwischen einer großen Runde (hier habt ihr alle oben aufgezählten Sehenswürdigkeiten) oder einer kleinen Runde (alter Königspalast, St.-Georgsbasilika,  das goldene Gässchen und die St. Veits-Katedrale). Die große Runde kostet 350 KC, was circa 13 Euro sind und die kleine Runde kostet 250 KC (rund 9,50 Euro). Außerdem gibt es Rabatte für Studenten (große Runde – 175 CK, kleine Rund 125 KC), Familienrabatte und Kinder unter 6 Jahren und Leute mit Behinderungen sind generell gratis. Meiner Meinung nach zahlt sich dieser Pass schon aus, vor allem wegen des goldenen Gässchens und dem alten Königspalast. Auch der Blick von der Burg über die Stadt ist einfach unbezahlbar.

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Auf die großen Discotheken wie „Karlovy Lanze“ (die größte Disco in Zentraleuropa) haben wir verzichtet, dafür kann ich euch von einer richtig coolen Cocktailbar erzählen. In der Malostranské nàmesti 7 befindet sich das Diner & Cocktails „Jo’s„. Unser Hotel (The little town budget – dazu später mehr) liegt gleich 2 Türen weiter, wir gingen jeden Tag daran vorbei und haben uns dann am Abend entschlossen dort einen Cocktail trinken zu gehen. Auch hier waren die Kellner sehr hilfsbereit, im Keller befindet sich ein Club und die Cocktails waren richtig lecker. Am meisten beeindruckt hat mich Aber die Deko: Eine ausgepresste Limone, umgedreht und mit Zuckerwatte ausgestopft. Ich wollte das Kunstwerk gar nicht zerstören, deswegen wurden vorher noch ganz viele Fotos davon gemacht.

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Und nun zur Unterkunft: nur mal soviel dazu – das Little Town Budget Hotel ist wirklich top! Wie schon auf Facebook angekündigt, werde ich in den nächsten Tagen aber eine neue Kategorie auf globeastronaut einrichten und zwar Erfahrungsberichte von Unterkünften! Der nächste Beitrag wird also der erste Erfahrungsbericht von diesem Hotel sein, also #staytuned!

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Traveldiary Budapest

Traveldiary Budapest

Vor einigen Jahren hatte ich das Glück auf eine Reise nach Budapest eingeladen zu werden. Das Beste daran war, dass wir einen waschechten Ungarn im Gepäck hatten, der uns all die Dinge zeigte, die man als Tourist nicht sieht. Budapest ist wirklich eine Reise wert, vor allem wenn ihr Studenten seid und nicht viel Geld habt, aber euch die Reiselust nicht loslässt.

Wir übernachteten im Best Western, ein Hotel das ich absolut nicht empfehle. Das Zimmer war leider alles andere als sauber, die Putzfrau verstand auch nicht was wir meinten und das Essen hat uns auch nicht vom Hocker gehaut. Nichts desto trotz überzeugte das Hotel mit der guten Lage inmitten der Stadt. Dafür habe ich einen guten Tipp für ein Hostel von einer Freundin bekommen, sie übernachtete im „Maverick Hostel“ (www.maverickhostel.com). Ihr seid damit mitten im Stadtgeschehen und das Gebäude ist wunderschön historisch, ihr habt gratis WLAN und Kaffee, außerdem sind die Leute dort wirklich nett.

Mir persönlich gefällt Budapest deswegen, weil es Wien so ähnlich und doch ganz anders ist, man spürt die Atomsphäre der K. u. K. – Monarchie immer noch. Wahrscheinlich liegt das an der Architektur der Häuser der Altstadt. Die ganze Stadt hat diesen historischen Charme, bei der ich sofort an alte Sissi-Filme denken muss, genau wie in Wien. Die Stadt hatte mich vom ersten Moment an verzaubert und je länger ich diesen Beitrag schreibe, desto mehr Lust bekomme ich mich in den Zug zu setzen und nach Budapest zu fahren.

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Peter zeigte uns unzählige unaussprechliche Gassen und Straßen, ungarisch ist wirklich keine einfache Sprache. Macht euch wirklich selbst den Gefallen und geht einfach los, immer der Nase nach. Budapest muss man zu Fuß erkunden, so entdeckt man die schönsten Plätze der Stadt.

Den besten Ausblick hat man eindeutig von der St.-Stephans-Basilika. Ich habe mir die 297 Stufen angetan und wurde mit einem sensationellen Ausblick über die Stadt belohnt. Für die weniger motivierten unter euch: keine Sorge, es gibt auch einen Lift. Aber nicht nur wegen dem fantastischen Ausblick solltet ihr hier ein wenig Zeit einplanen, sondern auch wegen der wunderschönen Glaskuppel. Wenn ihr das Foto unten seht, wisst ihr von was ich rede.

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Wem die Wiener Staatsoper gefällt, der findet die Staatsoper von Budapest bestimmt auch schön, die beiden Gebäude sehen nämlich fast gleich aus. Andere Sehenswürdigkeiten, die ihr auch im Reiseführer findet aber die ihr unbedingt sehen müsst, sind das Parlamentsgebäude, das Burgviertel, die große Markthalle und die Kettenbrücke.

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Für die wahren Sissi-Fans unter euch muss ein Besuch des Schloss Gödöllő unbedingt drin sein. Wir hatten damals leider zu wenig Zeit, dafür steht es auf der To-Do-Liste für den nächsten Besuch ganz oben!

Für die Süßen unter euch, gibt es das Szabó-Szamos, ein Marzipan Museum, das wirklich einen Besuch wert ist. Hinter den Glaswänden des Museums befinden sich richtige kleine Städte, alles aus Marzipan, das dürft ihr auf keinen Fall verpassen! Da man sich aber nicht mit zu viel Süßen den Magen verderben soll, kann ich euch das „Hungarikum Bisztro“ nur wärmstens empfehlen: Preiswert aber richtig gut. Ihr bekommt dort regionale Küche ohne viel Schnickschnack, die Palatschinken dort sind wirklich richtig lecker. Ups, das wäre ja schon wieder etwas Süßes! Vielleicht dann doch lieber einen Teller ungarisches Gulasch, das gehört dazu und die Palatschinken als Nachtisch? Vermeidet es auf jeden Fall direkt an Touristen-Hotspots zu essen, dort zahlt ihr nur drauf.

Mein letzter Tipp: Wenn ihr in Budapest seid, müsst ihr unbedingt U-Bahn fahren! Die Rolltreppen gehen gefährlich steil hinunter und unten erwarten euch richtig schöne alte Waggons. Macht eine Fahrt mit der M2 und fahrt damit nach  „Batthyhány Tér“, ein wirklich schönes und altes Viertel. Peter erzählte mir damals von der Zeit, in der die Waggons noch keine Türen hatten und allerlei andere alte Geschichten. Deswegen: Versucht Einheimische kennen zu lernen, so erfahrt ihr die spannendsten Geschichten und seht die schönsten Plätze, die nicht im Touristenführer stehen!

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Einige Brocken ungarisch, die ich bei diesem Trip aufschnappen konnte und mir bis jetzt gemerkt habe sind:

Szia – Hallo

Utca – Straße

Hogy vagy? – Wie geht’s?

Faszfej – Arschloch

Lustig ist auch, dass alle anderen ungarischen Schimpfwörter etwas mit Pferden zu tun haben!

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