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The V Word #2 – Post-Corona als Flugbegleiterin und ein Leben zwischen Wien und München

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Erstmal nach Wien und danach noch viel weiter. Der Juni bringt wieder ein bisschen Normalität in mein Leben und ich freu mich sehr, wieder nach Österreich zu können und wieder als Flugbegleiterin arbeiten zu können. Die EU-Grenzen öffnen und ich fühle mich zum ersten Mal seit Monaten wieder ein bisschen wie früher. Aber erstmal der Reihe nach.

Endlich wieder fliegen: es geht wieder los

Drückt mir die Daumen, diesen Monat könnte es tatsächlich wieder in die Luft gehen. In meinem Dienstplan ist eine ganze Woche für Flüge geblockt und ich habe schon letzte Woche meine Uniform testweise wieder anprobiert. Sitzt noch 1A und ist bereit wieder ausgeführt zu werden. Ich habe mich wie im Grundkurs gefühlt, als die Uniform von der Schneiderei kam und ich sie abends immer wieder vor dem Spiegel probiert habe. Der Flugplan wird mit Mitte Juni nochmal ausgebaut, ab Juli sind dann alle EU-Grenzen wieder offen und ein paar Langstrecken in die USA und Japan gibt es auch.

Einige KollegInnen hatten schon das Vergnügen. Auch wenn man meistens das Hotel nicht verlassen darf, mit Mundschutz fliegt und alles ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, freue ich mich auf den Jetlag, mein Duttkissen in den Haaren und jede Menge neue Erinnerungen. Habt ihr eigentlich schon meine Einschätzung zu Reisen nach Corona gelesen? Wie ich sehe, hab ich in vielen Dingen recht behalten – hier kommst du nochmal zu dem Beitrag!

Irgendwo zwischen Wien und München

Als ich mich entschlossen habe, nach München zu ziehen, war ein Faktor ausschlaggebend: die kurze Entfernung nach Wien. Zu meinen Freunden, Familie und meiner liebsten Stadt auf der ganzen Welt. Ich wusste, dass ich jederzeit in den Zug steigen kann und in wenigen Stunden in meiner alten Heimat bin. Nur eine Woche nach dem Umzug nach München war klar: so bald kann ich wohl nicht wiederkommen. Die Reiswarnung und die Tatsache, dass ich mich mit niemanden treffen konnte, machte mich sehr traurig. Nun schaut die Welt wieder ein bisschen besser aus und am Samstag ist es endlich wieder soweit. Am liebsten würde ich schon eine Woche vorher den Koffer packen, habe eine lange Liste an Orten und Dingen die ich wiedersehen und tun will und kann es kaum erwarten in einer alten Bim in Wien zu sitzen, die grantigen Wiener wiederzusehen und meine Freunde in die Arme schließen zu können.

Hier ein paar Dinge, auf die ich mich schon unfassbar freue:
  • Eine ganze Eisbox bei Veganista kaufen. Während der Corona-Hochsaison habe ich meinen liebsten Eisladen mit einem Gutscheinkauf unterstützt und freu mich, endlich mein geliebtes Peanutbutter-Himbeer-Eis zu essen.
  • Den Sonnenuntergang an der alten Donau sehen. Mit einer Flasche Wein, meinen Mädls und ganz viel Wien-Liebe.
  • Ein Spaziergang durch die Weinberge von Wien – mit den besten Ausblick über der Stadt.
  • In meiner alten Wohnung schlafen – die gehört jetzt meiner Schwester und ich bin froh, dass meine alten vier Wände noch in der Familie sind. So viele schöne Erinnerungen!
  • Am Donaukanal spazieren, im Augarten sitzen, ein Picknick im Burggarten und durch das Hauptgebäude der Universität Wien schlendern.

Der Juni und Juli sind also schon wieder recht nah an der alten Normalität – auch wenn ich gar nichts dagegen habe, wenn einige Corona-Routinen beibehalten werden (zum Beispiel zu anderen Leuten mehr Abstand halten, der enge Kontakt mit Freunden und Familie sowie das schöne Gefühl daheim zu sein).

Bei all den vielen Reisetipps, die ich hier teile, ist mir aber ein bisschen das „von der Seele schreiben“ verloren gegangen. Deswegen dieses neue Format  „The V Word“ – ich hoffe es gefällt euch und ihr bleibt dran! Wenn du mehr über mich erfahren willst, dann lies dir gern meine Reisegeschichte durch!

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REZEPT: Veganes Sushi mit Frischkäse und Süßkartoffel

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Veganes Sushi mit Frischkäse, Süßkartoffel, Gurke und Avocado

Für das vegane Sushi müsst ihr etwa eine Stunde Zeit einplanen. Aus diesem Rezept ist genau richtig für zwei Personen. Die ersten Rollen funktionieren vielleicht nicht gleich, aber Übung macht den Meister!

Sushireis:
  • 2 Tassen Sushireis
  • 3 Tassen Wasser
  • 1 Brise Salz
  • 1 TL Zucker
  • Sushiessig
Sushifülle:
  • 5-7 Noriblätter
  • 1/2 Süßkartoffel
  • 1/2 Salatgurke
  • 2 Avocados
  • Oatly Frischkäse
  • Sesamkörner

Zubehör:

  • Bambusmatte (gibt’s in jedem Asia-Laden)
  • Sojasauce
  • Terrijaki-Sauce
  • Wasabi
  • Eingelegter Ingwer
  • Sushistäbchen

„Sushi braucht nicht unbedingt Fisch und Meeresfrüchte. Süßkartoffel, Avocado, Radieschen oder auch mit veganen Frischkäse – so viele Möglichkeiten, alle sind super simple und lecker!“

Zubereitung veganes Sushi

Schritt 1: Schnappt euch eine Kaffeetasse, messt zwei Becher Sushireis und drei Tassen Wasser ab. Kocht den Reis auf voller Stufe an, gebt eine Brise Salz dazu und schalte die Herdplatte dann auf die niedrigste Stufe. Verwende unbedingt einen Deckel für den Topf und öffne den Deckel nicht – der Reis wird mit dem Wasserdampf gar – das ganze dauert circa 20 Minuten.

Schritt 2: Vermixe den Reisessig mit Zucker und Salz und rühre die Essigmischung in den heißen Reis.

Schritt 3: Stellt den Reis kalt – bloß nicht im Kühlschrank, ansonsten werden eure Lebensmittel im Kühlschrank kaputt.

Schritt 4: Schäle eine halbe Süßkartoffel und koche sie mit einer Brise Salz und Pfeffer. Wenn sie gar ist, stellst du sie auch zum Abkühlen an einen kühlen Ort.

Schritt 5: Schneide die Gurke, die Avocado und was du noch in dein Sushi möchtest in Streifen

Schritt 6: Alles abgekühlt und fertig geschnitten? Dann gehts jetzt an die Sushi-Rollen. Schnapp dir deine Bambusmatte, leg ein Noriblatt darauf. Ich fange gern mit dem Reis an – ganz einfach für den Start. Für eine Rolle brauchst du 2-3 Esslöffel Sushireis, die du auf deinem Noriblatt verteilst.

Schritt 7: Spare 1 cm an den Rändern aus, an die du keinen Reis legst. In die Mitte des Noriblatts kommt die restliche Fülle.

Schritt 8: Mithilfe der Bambusmatte einrollen, danach in 2-3 cm breite Stücke schneiden.

Schritt 9: Mit Wasabi, Sojasauce und eingelegten Ingwer servieren.

Meine 3 Top-Tipps für das perfekte vegane Sushi
  • Ich persönlich finde Sushi mit Frischkäse besonders lecker und dafür verwende ich am liebsten den Oatly Frischkäse, weil er sehr neutral schmeckt und so keinen ungewollten Nebengeschmack gibt. Dafür bestreiche ich das Noriblatt zuerst mit 1 EL Frischkäse, häufe dann den Reis und das Gemüse darauf. Danach einrollen, aufschneiden und fertig.
  • Einmal eingerollt drücke ich die Sushirolle in der Bambusmatte nochmal fest – so bleibt die Rolle auch beim Aufschneiden rund und die Fülle wird noch an den Rand gedrückt.
  • Verwende ein scharfes Messer um die Sushirolle aufzuschneiden. Am besten machst du das Messer auch noch nass, bevor es ans Schnippeln geht – so wird das Sushi besonders schön.

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Bucketlist: 10 Orte die ich nach Corona bereisen werde

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Meine Bucketlist wird dank Corona immer länger und länger. Nur weil man im Moment (noch nicht) reisen kann, heißt das nicht, dass man nicht davon träumen darf! Vielleicht geht es euch ähnlich, aber im Moment habe ich riesiges Fernweh und würde am liebsten gleich eine ganze Weltreise antreten. Meine liebsten Travelblogger auf Instagram nehmen mich da zum Glück mit auf ihre Reisen und zeigen ihre schönsten Reisebilder. Und haben mir immer wieder die Orte gezeigt, die ich nach Covid-19 nun wirklich besuchen möchte!

Die lange Zeit zu Hause haben mir nochmal verstärkt klar gemacht, wie sehr ich meinen Job als Flugbegleiterin liebe und wie sehr ich das Reisen vermisse. Durch das morgendliche New York spazieren, durch einen Dschungel wandern, ins Meer springen und Paris bei Nacht sehen. Ich möchte endlich wieder den einzigartigen Blick aus einem Flugzeugfenster sehen, gejetlagged den Rückflug antreten und neue Länder und Kulturen kennenlernen. Meinen Koffer packen und zum Flughafen fahren.

Und weil ich das Fernweh kaum noch aushalte, habe ich beschlossen meine Top 10 Reiseziele, die ich nach Covid-19 wirklich besuchen will, aufzuschreiben. Diese Liste bringt mich an die schönsten Orte der Welt, von denen ich schon seit Jahren sage: „Hierhin möchte ich unbedingt mal!“ Vielleicht entfacht die Liste auch bei dir die Reiselust und das Fernweh. Unsere Welt ist so groß und schön und obwohl ich viel gesehen habe, fällt mir vor allem jetzt auf, wie viel mir noch fehlt.

Bucketlist: 10 einzigartige Orte, die ich nach Corona endlich besuchen will

Vielleicht ist das ein typisches Flugbegleiter-Ding. Ich sage: „Irgendwann fliege ich nach Island“ – und im Endeffekt stehen durch die viele Reisen durch den Job an, dass man im Endeffekt im Urlaub auch gerne zu Hause bleibt. Auf meiner Bucketlist stehen viele Orte, die ich nach Corona nun endlich wirklich bereisen will.

Kapstadt, Südafrika

Seit inzwischen 7 Jahren möchte ich nach Südafrika! Angefangen mit meinem Plan eines freiwilligen sozialen Jahr nach der Schule und bis heute hab ich es noch nicht zu diesem Fleck auf der Erde geschafft. Meine Airline fliegt auch dorthin, das Kürzel „CPT“ hab ich aber leider noch nicht in meinem Dienstplan gefunden. Nach wie vor auf meiner Bucketlist!

https://www.instagram.com/p/B7O4MX5nDeZ/

Porto, Portugal

Wer kennt meine Porto-Story? Kurz bevor der Corona Lockdown anfing, bin ich nach Porto geflogen – und einen Tag später schon wieder zurück nach München. Die Gesundheit geht einfach vor und krank im Urlaub zu sein ist wirklich das schlimmste. Deswegen möchte ich unbedingt wieder zurück nach Porto und all die Zeit nachholen!

https://www.instagram.com/p/B99pWhmAWIn/

Kyoto und Tokio, Japan

Ich war zwar schon für einen Tag in Osaka, aber leider sind wir als Flugbegleiter bis vor kurzem nur für 24 Stunden vor Ort gewesen. Deswegen hab ich den Großteil meiner Zeit dort mit Schlafen verbracht – der Flug ist einfach wahnsinnig anstrengend. Deswegen möchte ich noch ganz viel von Japan sehen – vor allem Kyoto und Tokio. Die Kultur fasziniert mich und ich hoffe ganz bald wieder mehr von dem Land sehen zu können.

https://www.instagram.com/p/B1GpSpthyr6/

Positano, Italien

Habt ihr schon mal von Positano gehört? Der zauberhaft schönen Stadt an der Amalfi-Küche in Italien? Ich will dort U N B E D I N G T bald hin, ich hab mich anhand der Fotos einfach so in diese Gegend verliebt und Positano schaut einfach traumhaft schön aus. So eine tolle Aussicht, das Meer, Pizza und Pasta, Wein am Boot – ich könnte mir gerade jetzt, wo ich nur zu Hause sitze, einfach nichts schöneres vorstellen. Ein Ticket nach Italien bitte!

https://www.instagram.com/p/B9pMmo1gozR/

Bali, Indonesien

Vor 7 Jahren war ich mit meinen besten Freunden nach der Matura auf Bali und wir hatten eine tolle Zeit. Zum ersten Mal surfen, die Reisfelder, Rooftop-Partys und ein 5-Stern Hotel. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen, waren jeden Abend feiern und ich blicke mit einem Lächeln auf diese Zeit zurück. Jetzt bin ich älter und würde Bali gerne von einer anderen Seite kennenlernen. Das Bild von whatsnextreisen.de hier trifft meine Vorstellung ziemlich genau. Zum Glück ist Bali nicht weit von Malaysia (wo ja meine Eltern leben) und so kann man das in Zukunft super verknüpfen.

https://www.instagram.com/p/B_o4L2xjaPW/

Mexiko

Mexiko City kann ich von meiner Bucketlist streichen, aber Mexiko bietet noch so viel mehr! Eine sehr gute Freundin von mir ist sogar letztes Jahr nach Mexiko gezogen – höchste Zeit mehr von diesem Land kennenzulernen! Tulum, Cancun, eine Heissluftballonfahrt über die Pyramiden – das alles steht auf meiner Mexikoliste und ich hoffe mal einen Flug mit langem Layover zu ergattern um zumindest ein paar Punkte davon abzuhaken.

https://www.instagram.com/p/BuRUo2Xl_An/

Bled, Slowenien

Ich habe dreiviertel meines Lebens direkt an der Grenze zu Slowenien verbracht, nach Bled hab ich es aber leider noch nicht geschafft. Mein größter Traum: Glamping oder ein Baumhaus in Bled. Schon vor Jahren hab ich meinen Freundinnen Links zu Deals für diese süßen Baumhäuser geschickt, gemacht haben wir es leider bis heute noch nicht. Nun bin ich umso motivierter das endlich zu machen – wer weiß, wann der nächste Travelban kommt? Also schnell auf nach Slowenien. Das ist übrigens eines der schönsten Länder in Europa: wunderschön grün, mit einem kleinen Meerabschnitt, freundliche Menschen und noch nicht zu überlaufen.

https://www.instagram.com/p/BwPqQHUgTKs/

Sydney, Australien

Ganz weit oben auf meiner Bucketlist: Australien. Von Sydney bis zur Gold Coast und natürlich auch mit Kängurus und Koalas – bitte schickt mich dorthin. Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Menschen dort, sehe immer die tollsten Cafés und finde es einfach wahnsinnig aufregend mal ans komplett andere Ende der Welt zu kommen.

https://www.instagram.com/p/BxkKp6vg_8R/

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Wenn du auf der Suche nach mehr Reiseinspiration bist, dann schau unbedingt in bei meinen Reisetipps weltweit vorbei – Fernweh ist vorprogrammiert!

Wann können wir wieder reisen? Wie und wann geht es nach Corona weiter?

Als Flugbegleiterin weißt du da ja bestimmt mehr, oder?

Seit dem Stillstand der Flugzeuge habe ich von Verwandten, Freunden und natürlich auch von euch jede Menge Fragen zu Reisen während und nach Corona bekommen. „Mein Flug nach Marrakech im Juni wurde bis jetzt nicht gecancelt – glaubst du der geht noch raus und ich kann wirklich fliegen?“ oder „Bist du jetzt in Kurzarbeit oder wurdest du schon gekündigt?“ – du als Flugbegleiterin musst ja ganz genau Bescheid wissen, oder?

Im Moment befinde ich mich in kompletter Kurzarbeit, sprich: ich fliege im Moment genauso wenig wie ihr. Wann und womit es weitergeht kann auch ich nicht sagen. Zum einen verrate ich ja nicht bei welcher Airline ich arbeite, deswegen kann ich am Blog auch nicht verkünden, dass meine Airline ab dem x. Juli wieder anfängt zu fliegen. Darüber hinaus weiß ich selbst nicht wie und wann es weitergeht. Die Rückholaktionen sind abgeschlossen, eine zweite Welle wird erwartet, gleichzeitig verkünden Billigflieger ihre Flugpläne ab Juli auf 40% zu steigern. Die Informationen und vor allem Gerüchte überschlagen sich zurzeit. Vieles davon ist Taktik und Blödsinn. Denn auch, wenn eine gewisse irische Airline am liebsten schon gestern wieder sämtliche Länder anfliegen würde, steht und fällt es mit den Bestimmungen der Länder selbst.

Viele Airlines ist bereits jetzt schon das Geld ausgegangen, anderen steht das ganze noch bevor. Und heute weiß wahrscheinlich auch noch niemand, wie es mit einer zweiten oder gar dritten Infektionswelle weitergeht. Business as usual? Kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Reisen im eigenen Land und innerhalb Europas

Im Moment besteht noch eine Reisewarnung bis zum 14. Juni 2020 (Stand: 14. Mai 2020). Die Grenze zwischen Deutschland und Österreich wird Mitte Juni geöffnet.  Und wer weiß, wann wir überhaupt wieder Fernreisen machen können? Diesen Sommer wird der Tourismus im eigenen Land und in der DACH-Region steigen – und das finde ich toll! Ich habe selbst in einem kleinen Tourismusbüro am Faaker See gearbeitet und weiß, wie viel Mühe sich manche Pensionen und kleine Hotels geben. Das eigene Land neu entdecken, mit dem Zelt an den See fahren oder einen Roadtrip durch Österreich machen – da bin ich dabei!

Bewusste und längere Reisen

Wir alle sitzen zu Hause, träumen uns in ans andere Ende der Welt und können es gar nicht erwarten, die verschobenen und stornierten Reisen nachzuholen. Mir geht es da ganz ähnlich: im Februar war ein langer Trip nach Südostasien mit Thailand, Malaysia und Singapur geplant. Meine Familie lebt dort und ich kann es kaum erwarten, diese Reise nachzuholen. Und wenn es dann endlich soweit ist, wird die Zeit viel bewusster wahrgenommen und ich werde das grenzenlose Reisen viel, viel mehr zu schätzen wissen.

Für ein Shoppingwochenende nach London, ein schneller Städtetrip mit dem Flieger nach Rom für unter 100 Euro hin- und zurück – damit ist meiner Meinung nach erstmal Schluss. Warum? Ganz einfach, weil:

  1.  wurden wohl die meisten Lowcost-Airlines nicht vom jeweiligen Staat gerettet und können damit nicht mehr den Betrieb aufrecht erhalten
  2. haben viele Menschen ihren Job verloren und damit gar kein Geld für solche Späße

Wer für ein Wochenende einen Städtetrip machen will, wird dies wahrscheinlich mit dem Zug oder Bus machen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der ein oder andere sich einen VW-Bus oder einen Wohnwagen zulegt und damit Europa entdecken beginnt. Wer es sich leisten kann zu fliegen, der bleibt gleich länger vor Ort um so viel wie möglich zu sehen und zu machen – anderenfalls hätte sich das teure Flugticket ja gar nicht gelohnt.

Wann können wir wieder reisen?

Einige Experten gehen davon aus, dass eine kleine Reisewelle gegen Mitte/Ende des Sommers 2020 startet. Auf der anderen Seite heißt es: erst wenn ein Impfstoff gefunden wurde, kann man wieder ohne Sorgen in den Urlaub fliegen. Die zweite oder gar dritte Welle ist dabei ein großes Thema. Fakt ist, dass einige Airlines schon einen erweiterten Flugplan ab Juli für innereuropäische Ziele wie Spanien und Griechenland ankündigen. Wohin, wie oft und ob überhaupt ist zum heutigen Stand aber noch nicht klar. Ich gehe aber davon aus, dass zu erst die innereuropäischen Strecken wieder starten.

Und die Langstrecke? Darauf weiß ich auch keine Antwort, denn ich glaube hier spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Wie geht es in den USA weiter? Wird Trump wieder gewählt? Bricht in Wuhan gerade eine zweite Welle aus? Und schränkt damit auch Asien wieder völlig ein?

Wie werden wir in Zukunft fliegen? Schnelltests, Desinfektion und Service an Board – meine Einschätzung als Flugbegleiterin

Eines kann ich garantiert sagen: wenn wir dann irgendwann wieder im Flugzeug sitzen, wird sich vieles ändern.

Wie wird der Service in Zukunft an Board aussehen?

Zudem wird der Service an Board (zumindest zu Beginn) deutlich eingeschränkt sein – zu groß die Gefahr einer möglichen Ansteckung. Viele Airlines haben schon jetzt angekündigt vorerst Wasser nur in Flaschen auszugeben. Auf einem kurzen Flug von Berlin nach Stockholm braucht man auch nicht unbedingt eine große Auswahl oder gar eine warme Mahlzeit an Board. Aber wie schaut es mit Wien – Los Angeles aus? Hoch oben über den Wolken dehydriert der Körper sowieso schon schneller – und wir wissen alle wie ungemütlich man werden kann, wenn der Hunger ruft. Zum Essen und Trinken muss dann natürlich die Maske abgenommen werden. Ich bin selbst sehr gespannt was die Airlines sich hierzu einfallen lassen werden.

Bestätigung der eigenen Gesundheit

Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Reisende in Zukunft eine Art „Immunitätspass“ mitführen müssen – ähnlich wie die Gelbfieberkarte, die es beispielsweise in Südamerika gibt.Im Flieger selbst wird man viel mehr Atemschutzmasken sehen. Bevor es aber überhaupt losgeht, werden wir uns wohl Schnelltest aussetzen müssen, um die Ansteckungsrate so niedrig wie möglich zu halten. Diese Sicherheitsmaßnahme wird garantiert von sämtlichen Airlines durchgesetzt werden – sowohl bei den Passagieren, als auch bei der Crew.

Temperaturscanner und Desinfektionstunnel

In Asien, beispielsweise in Hong Kong werden sie schon getestet: sogenannte „Desinfektionstunnel“ – die Reisende durchlaufen müssen. Andere Airlines setzten auf Temperaturmessungen in Selbstbedienungskioske. Dort werden nicht nur die Temperatur der Reisenden gemessen, sondern auch Atem- und Herzfrequenz. Ähnlich wie die Kioske in den USA, bei denen wir unsere Visa scannen müssen, werden wir dies wohl in Zukunft auch vor dem Flug mit unserer Gesundheit machen müssen.

Das Ende von Boardmagazinen

Wer kennt sie nicht: die Boardmagazine, Spuktüte und Sicherheitskarte in den Sitztaschen. Um die Weiterverbreitung der Viren zu vermeiden, kann ich mir gut vorstellen, dass hier einige Änderungen auf uns zukommen. Ganz sicher ist aber, dass die Sicherheitskarten nicht komplett verschwinden – stattdessen könnten sie an den Vordersitz geklebt werden.

Social distancing im Flugzeug

Ein weiterer Punkt wird die Platzverteilung im Flugzeug selbst sein. Während man auf der Straße Leuten gut ausweichen kann, ist das im Flugzeug ziemlich schwierig. Wie kann man also hier eine Ansteckung reduzieren? Plexiglas-Scheiben zwischen den Passagieren? Mittelsitze freihalten? Den Abstand zwischen Reihe und Sitze vergrößern? Das alles natürlich unter dem Aspekt, dass damit das Flugzeug viel leerer sein wird und damit auch weniger Tickets verkauft werden können.

Längere Turnaround-Zeiten

Für alle Nichtflieger kurz zur Erklärung: Das sogenannte „Turnaround“ ist die Zeit zwischen Ankunft und Abflug. Wir landen in Berlin, die Passagiere steigen aus, das Flugzeug wird geputzt, überprüft und neu becatert, danach steigen die nächsten Passagiere steigen ein. Ich kann mir vorstellen, dass die Reinigung des Flugzeugs von nun an länger dauert und sich damit die Turnaround-Zeit auch verlängert.

Reisende müssen früher am Flughafen sein

Passagiere brauchen in Zukunft wohl auch länger um sämtliche Tests, Desinfektionstunnel und mehr zu durchlaufen. Das gleiche Spiel müssen wir wohl auch beim Verlassen des Flughafens an unserem Ziel erwarten – damit benötigen wir für die Reise selbst mehr Zeit und können nicht mehr kurz vor knapp einchecken.

Airlines werden vorerst keine neuen Flugbegleiter und Piloten suchen

Viele Airlines sind von der Bildfläche verschwunden – andere mussten jede Menge Flugbegleiter und Piloten entlassen oder in Kurzarbeit und Teilzeit schicken. Bis die Auslastung wieder auf Vor-Corona-Zeiten ist, werden deswegen Airlines wohl kaum neue Flugbegleiter und Piloten ausbilden.

Für Piloten in der Ausbildung ist das übrigens besonders schlimm, denn ihre Ausbildung kostet um die 100.000 Euro und muss selbst bezahlt werden. Die müssen nun nicht nur einen Kredit abbezahlen, nein sie sind auch arbeitslos und müssen die Zeit, bis wieder neue Piloten eingestellt werden, so gut wie möglich überbrücken. Bei uns Flugbegleitern ist die ganze Sache finanziell nicht ganz so dramatisch, aber wohl genauso traurig. Ich kenne einige neue Flugbegleiter, die gerade mitten in der Ausbildung waren und dem Traum vom Fliegerleben schon so nah vor sich hatten. Die Kurse wurden frühzeitig beendet, aus der Fliegerei wird vorerst mal nichts.

Alle warten auf den Impfstoff

Eins ist klar: solange es keinen Impfstoff gibt, der in großen Massen hergestellt wird, bleibt bei jeder Reise Angst und Ungewissheit im Hinterkopf. Und bis es soweit ist, werden wir alle wohl unsere nähere Umgebung bestens kennen und eine große Reise dann umso mehr zu schätzen wissen. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass wir in ein paar Monaten wieder in den „Normalzustand“ vor Corona verfallen – und darüber bin ich auch gar nicht allzu traurig. War denn wirklich alles so perfekt? Sollten wir diese Chance nicht für einen Neustart nutzen – um die Welt wieder ein bisschen grüner und gesünder zu gestalten und unsere Reisen ganz bewusst wahrzunehmen.

Wie schon anfangs erwähnt ist das nur meine persönliche Meinung und Einschätzung. Wie siehst du das ganze? Glaubst du wir können 2020 wieder fliegen? Wenn ja, zu welchen Bedingungen? Ich bin sehr gespannt auf deine Meinung, also lass mir gerne ein Kommentar da!

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The V Word #1 – Ein neues Format und der Beginn meines Blogs

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Bei The V Word halte euch regelmäßig am laufenden: welche Reisen stehen (bald wieder!) an, was beschäftigt mich im Moment und was mache ich eigentlich, wenn ich nicht gerade in der Flugbegleiter-Uniform durch die Welt jette? Dank Corona habe ich jede Menge Zeit und je mehr ich schreibe, desto mehr Spaß macht es mir. In dieser ersten Folge geht es natürlich nicht um meine nächste Reise, denn ich sitze wie viele andere tausend Flugbegleiter nur zu Hause und warte darauf, dass die Grenzen geöffnet und mein Job damit weitergehen kann. Stattdessen erzähle ich euch von der Gründung dieses Blogs und wie es eigentlich zu dem Namen Globeastronaut kam.

The V Word – mein neues Format auf Globeastronaut

Unglaublich, dass Globeastronaut diesen Sommer seinen 6. Geburtstag feiert. Ich erzähle euch mal, wie es zum Blog gekommen ist. Obwohl ich in einer Schule für Tourismus und Hotellerie war, wollte ich später unbedingt etwas mit Medien machen. Schreiben, Fotografieren und Reisen – wenn ich einen Beruf gekannt hätte, der das alles verbindet, dann wäre das mein Traumjob gewesen. Nach einigen Praktika in den Sommerferien wusste ich, dass der Tourismus nichts für mich ist – soweit mein damals eingeschränkter Horizont, denn Tourismus kann weit mehr sein als Kellner, Koch und Rezeptionist.

Von den Buschastronauten zu Globeastronaut

Die Matura in der Hand, sollte es im Herbst dann nach Wien gehen. Bis es soweit war, stand aber noch die Maturareise an und damit die Gründung des allerersten Blogs: die Buschastronauten. Meine Freunde und ich waren auf dem Weg für mehrere Wochen in Südostasien – mutterseelenallein. Und das machte unseren Müttern tatsächlich ein wenig Angst. Deswegen versprachen wir, regelmäßig am Blog Fotos und Texte hochzuladen und sie so am Laufenden zu halten. Daraus wurde tatsächlich nichts, denn wir hatten einfach viel zu viel Spaß.

Wir kamen heil zurück, suchten uns WGs und fingen an zu studieren. Ich hatte die Idee vom Bloggen immer noch im Hinterkopf und im zweiten Semester stand die erste Seminararbeit an. Ich las zu diesem Zeitpunkt schon einige Blogs meiner Studienkolleginnen und anderen Wiener Bloggerinnen und so verfasste ich meine erste „wissenschaftliche Arbeit“ über Lifestyleblogs. Ich bekam mehr und mehr Einblick in die Materie, konnte einige Kontakte knüpfen und langsam entstand eine konkrete Idee in meinem Kopf.

Sommer 2014: die Gründung meines eigenen Reiseblogs

Das Semester war vorbei und es ging für mich zurück nach Kärnten. Den Sommer über arbeitete ich im Tourismusbüro am Faaker See. Der Sommer war unglaublich verregnet und so blieben auch die Touristen aus, die sonst zu Scharren nach Tipps und Unterkünften in der Region suchten. Also saß ich dort 8 Stunden pro Tag vor einem Computer, las noch mehr Blogs und langweilte ich. Eines Tages traute ich mich dann doch, reservierte mir globeastronaut.wordpress.com und fing an. Ich wollte immer nur übers Reisen schreiben, denn das ist mein allerliebstes Ding auf der Welt. Anfangs erzählte ich niemanden davon – wer weiß ob die Leute das nicht peinlich finden? Irgendwann vergaß ich den Tab zu schließen und schon stand eine Kollegin am PC und fragte mich, was dass den ist. Schon war die Katze aus dem Sack. Sie ermutigte mich, den Blog doch auf meiner Facebook-Seite zu teilen. Ich begann den Leuten davon zu erzählen und zu meiner Erleichterung fand das niemand peinlich, sondern irgendwie cool. Vor 6 Jahren waren Blogs zwar noch nichts neues, trotzdem wussten viele Leute noch nichts damit anzufangen. Ich blieb also dran, bekam meine erste Kooperation und mit den Jahren wuchs Globeastronaut zu dem, was es heute ist.

Bei all den vielen Reisetipps, die ich hier teile, ist mir aber ein bisschen das „von der Seele schreiben“ verloren gegangen. Deswegen dieses neue Format  „The V Word“ – ich hoffe es gefällt euch und ihr bleibt dran! Wenn du mehr über mich erfahren willst, dann lies dir gern meine Reisegeschichte durch!

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Hotelkooperation: So bekommst du als kleiner Reiseblog deine ersten Kooperationen + gratis Mediakit-Vorlage

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Die aktuelle Lage eignet sich perfekt um mit einem eigenen Reiseblog zu starten. Vielleicht führst du schon länger einen Instagram-Account und spielst mit dem Gedanken langsam mal eine Hotelkooperation anzugehen? Aber wo soll man dort starten und vor allem wie? Aller Anfang ist schwer, so war es auch bei mir. Inzwischen habe ich mit vielen internationalen Unternehmen, Tourismusdestinationen und Hotelketten zusammengearbeitet.

Finde das richtige Hotel für deinen Blog

Wie gern würde ich mal im Marina Bay Sands Hotel in Singapur übernachten. Du weißt schon, das mit dem Infinity Pool und blick auf die Supertrees und den Hafen von Singapur. Träumen soll und darf man immer, aber man muss auch realistisch bleiben. Solche Luxushotels arbeiten meistens mit Bloggern und Influencern mit Followern im 6-stelligen Bereich zusammen. Probier es einfach aus, aber sei nicht enttäuscht, wenn gar keine Antwort, oder eine Absage kommt. Steck nicht den Kopf in den Sand, wenn du Anfangs viele negative Antworten bekommst, das ist ganz normal! Such dir Hotels, die zu deiner Nische passen. Du bist ein veganer Reiseblogger wie ich? Dann such doch einfach mal nach kleineren Naturhotels, die vegane Speisen auf der Restaurantkarte haben und besonders auf Nachhaltigkeit achten!

Nutze die Nebensaison für eine Hotelkooperation

Die Sommer- und Wintersaison ist in der Regel ausgebucht und das Hotel kann das Zimmer teurer verkaufen. Deswegen kann ich dir nur empfehlen, deine erste Hotelkooperation in der Nebensaison abzuschließen. Frage dazu aber schon Wochen vorher an und sei flexibel beim Reisedatum. Die meisten Kooperationen hatte ich auch in der Nebensaison, zu Beginn der Wintersaison vor Weihnachten oder im Frühling, bevor die Sommerferien losgehen. Ich habe auch lange im Tourismus und in Tourismusbüros gearbeitet um zu wissen, dass im Mai und September viele Hotels noch freie Zimmer haben.

Suche nach dem Hotel auf Social Media

Der beste Weg um herauszufinden, ob das Hotel Bloggern und Kooperationen gegenüber aufgeschlossen ist, ist ein Blick auf deren Social Media Auftritt. Wer aktiv auf Instagram ist und vergangene Kooperationen mit anderen Bloggern repostet, der schickt auch dir vielleicht auch eine Zusage und deiner ersten Bloggerkooperation kann nichts im Weg stehen!

Worst practice: „Ich will gratis bei euch übernachten, weil ich Blogger bin“

Ich habe lange genug in einer PR-Agentur gearbeitet um schon viele schlimme Kooperationsanfragen gesehen zu haben. Das wichtigste vorweg: versuche dein Anschreiben aus Sicht des Kooperationspartners zu sehen. Was hat das Unternehmen von der Kooperation? Passt deine Zielgruppe aufgrund deiner Nische perfekt ins Konzept des Hotels? Perfekt, dann hebe das hervor!

Anschreiben für deine erste Hotelkooperation: Keep it short and simple

Stelle dich und deinen Blog vor, erzähle kurz und knapp deine Zielgruppe und was deinen Blog so besonders macht. Füge auch unbedingt schon im ersten Anschreiben deine wichtigsten Zahlen (Blogleser, Instagram-Follower, Reichweite deiner Instagram-Stories) hinzu und vielleicht kannst du auch schon vergangene Kooperationspartner vorstellen. Warum? Ganz einfach: das Unternehmen möchte wissen worauf es sich einlässt. Bist du ein neuer Blogger, der einfach mal schnell eine gratis Übernachtung abstauben will oder bist du ein seriöser Blogger, der sein Handwerk versteht. Das wichtigste dabei: halt es kurz und schreibe hier keinen kompletten Roman. Je kürzer die Email, desto besser!

Was bietest du dem Unternehmen in dieser Kooperation?

Ganz wichtig: was bekommt das Unternehmen im Gegenzug? Versuche dein ganzes Anschreiben auch aus Sicht des Kooperationspartners zu sehen und zeige auf, was das Unternehmen von dir bekommt. Mein Tipp: versuche immer drei Punkte vorzustellen:

  1. Blogpost (+300 Wörter Berichterstattung, jede Menge Bilder und Links zum Hotel)
  2. Instagram Berichterstattung (Instagram-Stories mit XY-Sequenzen pro Tag, die Mindestanzahl Bilder im Feed, verwendete Hashtags und Verlinkungen des Unternehmens)
  3. Zusätzliche Plattform wie Facebook, Youtube oder Pinterest oder auch Bild-und Videomaterial, dass das Hotel für ihren Social Media Account nutzen kann (zusätzlich biete ich die Berichterstattung auf einer weiteren Plattform – bei mir ist das Pinterest, da ich hier die meisten Follower habe)
Verkaufe dich nicht unter deinem Wert

Achte darauf, nicht zu viel zu bieten und dich bei deinem Angebot nicht unter deinem Wert zu verkaufen. Dafür ein Beispiel: versprich keinen Blogpost mit +500000 Wörter, hunderte von Bilder, die du dem Hotel zur Verfügung stellst, ein YouTube-Video, Live-Sessions auf Instagram, und und und. Das ist unrealistisch, die Qualität des Content würde darunter leiden und es wirkt nicht sehr professionell. Lass dich auf keinen Fall auf illegale Geschäfte ein, in denen du die Kooperation nicht als Werbung kennzeichnest oder Do-Follow Links setzt – damit wirst du selbst abgemahnt und das ganze kann ganz schön teuer werden!

Gestalte dein Anschreiben so professionell wie möglich

Auch wenn du gerade erst mit dem Bloggen angefangen hast, solltest du auf jeden Fall so professionell wie nur irgendwie möglich auftreten. Deswegen empfehle ich dir folgende Dinge:

  • Schicke für die Hotelkooperation die Anfrage von einer professionellen Emailadresse ab, vorzugsweise [email protected], oder ähnliches ab. Das macht schon mal einen super ersten Eindruck.
  • Vergewissere. dich die richtige Ansprechperson zu haben und schreib den Namen unbedingt richtig.
  • Halte die Email so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig. Stelle dich und deinen Blog vor, nenne die wichtigsten Zahlen, gib einen Überblick über deine Leistungen und frage nach, ob das Hotel offen für Kooperationen im Zeitraum von X – Y ist. Sei konkret, um schon so viele Fragen wie möglich gleich zu beantworten.
  • Schick ein schön gestaltetes Mediakit mit, das mehr über deine Leser verrät.

Verwende ein Mediakit für deine Hotelkooperationen

Ein Mediakit ist nichts anderes, als eine Präsentation über deinen Blog. Dabei stellst du dich und deinen Blog vor, führst die wichtigsten Zahlen deiner Leser an, nennst vergangene Kooperationspartner und gibst einen Überblick über deine Leistungen (Sponsored Posts, Gewinnspiele, Social Media Kooperationen, etc.)

Anbei habe ich für dich eine Vorlage von einem Media Kit, das du gerne für deine ersten Anschreiben verwenden kannst. Ich erinnere mich noch gut an meine Anfangszeit, als ich mit solchen Dingen ziemlich überfordert war und froh war, mir ein bisschen was von anderen Bloggern und Influencer abschauen zu können. Das möchte ich nun an dich zurückgeben! Klicke einfach hier auf den Canva-Link und füge deine besten Fotos, dein Loge und mehr von dir ein, um der Vorlage deinen persönlichen Touch zu geben.

Hier geht’s zur Mediakit-Vorlage

An dieser Stelle wünsch ich dir viel Glück für deine erste Hotelkooperation und sei nicht traurig, wenn es nicht von Anfang an klappt! Sei authentisch, immer professionell und hab Spaß am Bloggen, das ist das wichtigste!

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TEST: So findest du heraus, ob der Job als Flugbegleiter etwas für dich ist

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Ich komme ins Briefing und kenne keinen meiner Kollegen. 20 Minuten später sitzen wir alle im Crewbus, unterhalten uns über Gott und die Welt und spätestens in der Pause fühlt es sich an, als ob wir uns schon ewig kennen. Um Flugbegleiter zu werden, braucht es einige bestimmte Persönlichkeitsmerkmale. Du möchtest ja nicht nur einen guten Job machen, sondern den Beruf als Flugbegleiter auch genießen! In diesem Beitrag kannst du selbst herausfinden, ob der Job eines Flugbegleiters wirklich das richtige für dich ist, oder ob du dir lieber einen anderen Job suchen solltest bei dem man viel reisen kann.

1. Du bist abenteuerlustig

Ich plane meine Flüge für den nächsten Monat und kann mich gar nicht entscheiden: möchte ich nach New York, Mexiko, Shanghai oder doch ein Trip durch Europa mit Lissabon, Stockholm, Paris und Wien? Wohin es am Ende wirklich geht und wie toll deine Ziele werden, hängt meistens davon ab wie lange du schon Flugbegleiter bist. In der Probezeit bekommt man oft richtig tolle Ziele wie Kapstadt, Rio de Janeiro und Peking. Als dienstjunge Flugbegleiterin habe ich am Anfang jede Menge Touren durch Deutschland bekommen, aber auch viel Zeit in Nordamerika verbracht.

Und dann gibt es Bereitschaftsdienste. Bis der Anruf der Planverwaltung kommt, sitzt man auf heißen Kohlen. Im Koffer ein Parka und drei Bikinis, denn man weiß nie, wo man am Ende des Tages landet. Jeder Tag als Flugbegleiter ist ein Abenteuer. Wenn du Flugbegleiter werden möchtest, solltest du folgende Dinge gerne mögen:

  • Du bist für alle Ziele offen und kannst es gar nicht erwarten die ganze Welt zu entdecken
  • Du kannst dich gar nicht entscheiden wohin du überall möchtest
  • Du übernachtest gerne in Hotels
  • Du hast den besten #officeview, den man sich nur wünschen kann
  • Du kennst deine Kollegen bis zum Briefing nicht und kannst superschnell ins Gespräch kommen und dich mit ihnen anfreunden

Das alles hört sich spannend und ganz nach dir an? Perfekt, das ist ein guter Anfang! Aber bei weitem noch nicht alles…

2. Du sprichst fließend Englisch und im Bestfall noch eine weitere Fremdsprache

Abgesehen von den Touren quer durch Deutschland und Österreich, spreche ich an Board zu 90% Englisch mit den Passagieren und teilweise auch mit Kollegen aus Japan, Indien, Korea oder China. Du musst dafür fließend Englisch sprechen und am besten noch eine weitere Fremdsprache. Ansonsten wird es mit der Kommunikation – die das allerwichtigste an diesem Job ist – schwierig aussehen!

Außerdem ganz wichtig: du hast keine Scheu davor, vor vielen Menschen zu sprechen. Einfach mal das Telefon in die Hand nehmen und im ganzen Flugzeug eine Ansage machen. Mit Passagieren diskutieren, wenn sie sich nicht an die Regeln halten – und alle hören zu. Du hast einen Konflikt mit einem Kollegen und es nagt innerlich an dir – du musst es ansprechen! Wer schüchtern ist und den Mund nicht aufbekommt, hat schlechte Karten. Wenn du davor aber keine Angst hast, ist das ein super Pluspunkt!

3. Du arbeitest mitten in der Nacht, während deine beste Freundin ihren 30. Geburtstag feiert, den du verpasst

Du findest dich damit ab, manche Geburtstage, Feiertage oder Parties zu verpassen, weil du als Flugbegleiter keinen 9-5 Job hast mit freien Wochenenden. Rückflüge finden oft mitten in der Nacht statt und so arbeitet man gegen die innere Uhr. In der Pause schläfst du innerhalb einer Minute ein und wirst gefühlt nach Sekunden für den zweiten Service geweckt. Als Flugbegleiter hat man verrückte Arbeitszeiten. Aber auch lange Ruhezeiten nach dem Dienst.

Man kann nicht auf jeder Hochzeit tanzen – besonders nicht als Flugbegleiter. Aber das ist okay! Du verpasst den Geburtstag deiner besten Freundin? Frag sie doch, ob sie auf deinem nächsten Trip nach Los Angeles nicht mitkommen möchte und ihr holt die verpasste Zeit dort auf! Ein besseres Geschenk gibt es doch gar nicht, oder?

4. Du bist flexibel

In diesem Job verläuft eigentlich nie was reibungslos. Genervte Passagiere, gecancelte Flüge, Verspätungen wegen schlechten Wetter, technische Schwierigkeiten – diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Vielleicht solltest du heute Abend in Moskau übernachten, am Ende landest du aber in Berlin. Damit du diesen Job auch genießen kannst, musst du ziemlich flexibel sein und damit rechnen, dass nicht alles so läuft wie geplant.

5. Stress und Druck machen dir nichts aus

Als Flugbegleiter bist du weit mehr als eine „Saftschubse“. Im einen Moment verteilst du das Essen, im nächsten musst du einen Passagier wiederbeleben. Oder ein Feuer löschen und danach in 90 Sekunden das Flugzeug evakuieren. Das waren jetzt sehr dramatische Beispiele, deswegen ein Beispiel, das ich schon öfter im Job erlebt habe:

Du bist gerade dabei Getränke zu verteilen, während ein Passagier sich wegen etwas beschwert, ein anderer muss sich in diesen Moment übergeben. Plötzlich fliegen wir in starke Turbulenzen und wir müssen sämtliche Wägen sichern, uns anschnallen und die Passagiere sicher auf ihre Plätze bekommen, damit sich niemand verletzt. Dabei darfst du nicht die Nerven verlieren und souverän bleiben. Mit dieser Art von Stress kannst du umgehen und dabei sogar noch freundlich, aber bestimmt bleiben.

5. Du bist weltoffen und interessierst dich für fremde Kulturen

Als ich meine ersten Flüge antrat, musste ich bei manchen Angewohnheiten von Passagieren einfach den Kopf schütteln. Warum ziehen die sich alle die Schuhe aus? Wieso müssen die jetzt so laut schlürfen? Kann der nicht mal zurücklächeln? Als Flugbegleiter lernt man ziemlich schnell, wie klein die eigene Blase ist, in der man lebt. Andere Länder, andere Sitten. Und das ist völlig okay! Wenn du also lernwillig bist, dich für fremde Kulturen und deren Gewohnheiten interessierst, dann ist das ein tolles Merkmal, das dir im Job vieles erleichtert.

6. Du stellst dich darauf ein dein äußeres an die Airline anzupassen

Je nach Airline, bei der du arbeiten möchtest, sind die Regeln deines äußeren Erscheinungsbildes unterschiedlich streng. Bei manchen Fluggesellschaften sind zum Beispiel nur bestimmte Lippenstift-Farben und Frisuren erlaubt. Andere Airlines sehen das ganze nicht zu streng, wollen aber auf jeden Fall ein gepflegtes und natürliches Äußeres. Deine Motivation, Sprachkenntnisse und Flexibilität bringt dir nichts, wenn du nicht bereit bist deine pinken Haare umzufärben und dein Piercing rauszunehmen. Ebenso problematisch sind Tattoos an sichtbaren Stellen. Wenn du bereit bist dich anzupassen, oder im Bestfall gar nicht viel oder gar nichts ändern musst, bist du einen großen Schritt weiter!

7. Du kannst immer und überall schlafen

Kaum berührt dein Kopf das Kissen schläfst du ein? Perfekt! Ein guter Schlaf ist so, so wichtig im Job als Flugbegleiter. Oft arbeitet man gegen die innere Uhr, fliegt nachts um 23 Uhr los und landet am Vormittag wieder. Jetlag ist dein ständiger Begleiter und du musst dich darauf einstellen, zu den eigenartigsten Zeiten schlafen zu gehen – oder auch zu wissen, bis wann man sich noch wachhalten muss. Um vier Uhr morgens sitzt zu putzwach in einem Hotelzimmer. Zugegeben, ich kann auch nicht innerhalb einer Minute einschlafen – aber ich weiß genau wie ich mich erholen kann. Es wird Flüge geben, bei denen du davor kein Auge zugetan hast – hierbei musst du verantwortungsvoll handeln und dich selbst einschätzen: bin ich fit to fly?

8. Du bist ein Teamplayer

In diesem Job dreht sich alles um Teamwork. Du wirst niemals wieder mit der gleichen Crew fliegen und dich bei jedem Einsatz auf neue Gesichter gefasst machen. Du musst dir jedes Mal neue Namen merken, mit deinen Kollegen ins Gespräch kommen und auf Augenhöhe sein. In Ernstfällen wie medizinische Notfälle, Feuer oder Evakuierungen müssen alle als ein Team zusammenarbeiten und genau ihre Rollen und Abläufe kennen. Wie schon gesagt, ist Kommunikation das A und O in diesem Job. Dazu gehört auch, dass man Konflikte offen anspricht um so die Dynamik im Team nicht zu zerstören.

Bist du ein Teamplayer? Perfekt, denn das ist wirklich der wichtigste Punkt auf der Liste von Persönlichkeitsmerkmalen eines Flugbegleiters.

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Möchtest du mehr über mein Leben als Flugbegleiterin erfahren? Dann schau dir unbedingt auch diese Beiträge an und lass gerne ein Kommentar da!

REZEPT: Vegane Kärntner Kasnudel (fast wie von Oma)

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Vegane Kärntner Kasnudel? Dazu kann ich nicht Nein sagen und endlich habe ich das perfekte Rezept dazu. Wisst ihr wie ich die Quarantäne-Zeit nutze? Ich probiere fast jeden Tag ein neues Rezept aus und verbringe damit jede Menge Zeit damit, meine neue Küche einzuweihen. Die letzten Tage hat mich dann ein wenig das Heimweh nach Österreich gepackt und ich habe das letzte Päckchen Mehl geschnappt, meine Oma angerufen und versucht ihr Rezept für die allerbesten Kärntner Kasnudel zu „veganisieren“. Der erste Versuch ist leider am Teig gescheitert – das konnte ich schon während des Kochunterrichts in der Schule schon mein größtes Problem. Inzwischen ist das Rezept ausgereift und ich möchte es gern mit euch teilen.

Lieblingsessen fürs Heimweh: vegane Kärntner Kasnudel

Für die veganen Kärntner Kasnudel müsst ihr etwa eine Stunde Zeit einplanen. Aus diesem Rezept ergeben sich circa 20 Kasnudel.

Veganer Nudelteig 

  • 500 g Mehl
  • 250 g Wasser
  • 1 Brise Salz
  • 3 EL Olivenöl

Füllung für vegane Kärntner Kasnudel

  • 1/2 Bund frische Minze
  • 200 g Kartoffel
  • 4 EL Alpro Skyr, vegan und zuckerfrei
  • 2 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Brise Muskatnuss (gerieben)
  • 1 Brise Majoran
  • Salz und Pfeffer


„Das besondere an Kärntner Kasnudel ist die Art und Weise wie die Füllung in der Nudel dicht gehalten und verschlossen wird . Diese Technik nennen wir in Kärnten „krendln“ und ist nicht nur besonders hübsch, sondern hat auch Tradition. Der Brauch sagt, dass Frauen in Kärnten erst heiraten dürfen, wenn sie auch perfekt krendln können.“

Zubereitung vegane Kärntner Kasnudel

Schritt 1: Das Mehl in eine Schüssel sieben, Salz hinzufügen und durchmischen. In der Mitte des Mehlhügels eine Mulde drücken,  Olivenöl und Wasser hinzufügen. Den Teig gut durchkneten, bis der Teig geschmeidig und glatt ist. Ist der Teig zu hart? Dann füge ein wenig Wasser hinzu. Ist der Teig zu flüssig? Eine kleine Handvoll Mehl und schon hast du die perfekte Konsistenz. Mein Tipp: Wirklich nur löffelweise Mehl oder Wasser hinzufügen, bis der Teig glatt und weich ist.

Schritt 2: Lege den Teig in eine Schüssel, ein Geschirrtuch drüber und lass ihn mindestens 20 Minuten ruhen. Ich tendiere auch dazu schnell ungeduldig zu werden und zu schnell weiterzuarbeiten. Stell dir einen Wecker und warte wirklich mindestens 20 Minuten ab.

Schritt 3: Während der Teig ruht, kannst du mit der Fülle beginnen. Dafür brauchst du 200 g geschälte Kartoffeln. Ich nehme dafür mehlige Kartoffel, diesen Tipp habe ich von meiner Oma. Schneide die Kartoffel in kleine Stücke und koch sie mit einer Prise Salz. Die Kartoffel müssen so weich sein, dass du sie am Ende gut stampfen kannst.

Schritt 4: Hacke zwei kleine Zwiebel in kleine Stücke und schneide die Minze. Wenn du gerade keine frische Minze habt, tut es genauso getrocknete! Als nächstes brauchst du eine Pfanne mit Olivenöl. Schwitz die Zwiebel darin an, bis sie goldbraun sind. Danach gibst du eine kleine Knoblauchzehe dazu und zum Schluss die Minze. Der Knoblauch soll wirklich erst zum Schluss dazu, da er so schnell fertig ist und dir sonst anbrennt. Ich gebe gern noch andere Kräuter, die ich gerade im Kühlschrank oder Gewürzschrank habe dazu, am liebsten Majoran und Schnittlauch. Vergiss Salz und Pfeffer nicht und stell anschließend die Pfanne zum Abkühlen zur Seite.

Schritt 5: Die Kartoffeln sind jetzt fertig gekocht. Gieße sie in einem Sieb ab und lass sie kurz abkühlen. Danach stampfst du sie mit einem Kartoffelstampfer oder notfalls auch mit einer Gabel. Gib hier keine Flüssigkeit dazu, sonst wird die Fülle am Ende zu flüssig! Fertig gestampft? Dann kommt jetzt die Zwiebel-Knoblauch-Kräuter Mischung dazu. Der letzte Schliff sind 4 gehäufte Esslöffel veganer, ungesüßter Alpro Skyr. Das alles wird nun gut verrührt. Schmecke anschließend noch mit Salz und Pfeffer ab und fertig ist die vegane Kasnudel-Fülle.

Schritt 6: Der Teig sollte nun fertig sein. Streu Mehl auf die Arbeitsfläche und wolge den Teig dünn aus.  Verwende dafür auf jeden Fall einen richtigen Nudelwolger und keine Glasflasche. Der Teig braucht ein wenig Kraft um schön dünn und gleichmässig zu werden. Er darf auf keinen Fall Risse haben und soll flexibel und weich sein. Mit einem Glas stichst du größere Kreise aus. In jeden Kreis setzt du eine kleine, circa walnussgroße Portion deiner Fülle.

Schritt 7: Jetzt kommt der schwierigste Schritt: das Kasnudel „krendln“ – also mit einer Verzierung die Fülle verschließt. Zuerst legst du den Teig wie eine Decke über die Fülle und verschließt damit die Nudeltasche. Damit ist es aber noch nicht getan. Das Kasnudl krendln ist eine ganz besondere Kunst und braucht ein bisschen Übung. Da es wirklich schwierig ist, dir das in Worten zu erklären,  kommt hier nun ein kleines Video dazu.

Mein Tipp für alle, die das nicht hinbekommen: keine Sorge! Mit einer Gabel könnt ihr die Nudel auch wie Ravioli einfach an den Seiten verschließen und so fürs Kochen verschließen.

Schritt 8: Deine Kasnudel sind jetzt fertig und bereit gekocht zu werden. Du brauchst nun einen großen Topf mit heißen Salzwasser. Das Wasser darf auf keinen Fall sprudelnd kochen, die Nudel müssen darin nur 5 Minuten ziehen.

Schritt 9: Mit einem Schopflöffel holst du vorsichtig die Nudeln aus dem Wasser und schwenkst sie anschließend noch in einer Pfanne mit Olivenöl und gehackten Schnittlauch.

Schritt 10: Richtet zwei bis drei Nudel mit dem Öl und dem Schnittlauch auf einem flachen Teller an. Bei meiner Oma gibt es zu den Kasnudel immer Grammel (=knusprige Speckwürfel) dazu. Die sind natürlich nicht vegan und kommen mir deswegen nicht auf den Teller. Stattdessen gebe ich gern noch einen Esslöffel Röstzwiebel am Schluss über das Kunstwerk. Und schon sind sie fertig, die veganen Kärntner Kasnudel! Lass es dir schmecken und sag mir unbedingt, wie dir das Krendln geklappt hat!

Podcast-Liebe: Diese Podcasts höre ich während Covid19

Eine meiner liebsten Beschäftigungen während Covid19? Podcast hören! Und wie ich aus meinem Freundeskreis mitbekomme, bin ich mit meiner neuen Leidenschaft nicht alleine. Viel entspannender als Fernsehen, vor allem wenn man auf  Netflix, TV Now und Amazon Prime gefühlt alles kennt. In diesem Beitrag möchte ich dir gerne meine Favoriten vorstellen.

#1 Saftschubsen und Autopiloten

In dieser Liste darf natürlich „Saftschubsen und Autopiloten“ nicht fehlen – denn ich warte jede Woche auf den Freitag mit einer neuen Folge. Charly ist wie ich Flugbegleiterin und Mike ein ehemaliger Flugbegleiter, der gerade seine Pilotenausbildung absolviert. Und ich durfte sogar auch schon mal Teil des Podcasts sein! In Folge #24 „In einem Job vor unserer Zeit – Was hinter den Leuten in Uniform steckt“ erzähle ich von meiner Zeit vor der Fliegerei, als ich noch studiert habe und in einer PR-Agentur gearbeitet habe.

Die beiden erzählen von der Fliegerei, Passagiergeschichten, den Dingen, die ihnen im Layover schon passiert sind. In einigen Folgen laden die beiden auch Gäste ein, wie zum Beispiel eine Pilotin einer Low-Cost-Airline – super spannend! Für mich, die gerade jetzt die Fliegerei sehr vermisst, ist der Podcast was ganz besonderes und wenn du dich auch für die ganze Thematik interessierst, kann ich dir „Saftschubsen und Autopilot“ nur empfehlen.


#2 Radiogesichter

Next on the Playlist: Radiogesichter von Alina und Jan. Wann immer ich Heimweh in mein geliebtes Wien habe, höre ich ihren Podcast. Jan ist der Gründer von 1000 Things to do in Vienna und 1000 Things to do in Austria. Alina ist wie ich Bloggerin und wir waren sogar schon mal gemeinsam auf einer Pressereise in Thailand.Die beiden sprechen in ihrem Podcast über Österreich, Jörg Haider, einen verrückten Hotelier aus Ischgl, der einen Pamela Anderson Themenpark eröffnen wollte.

Im Moment sind erst drei Folgen online, aber ich bleibe auf jeden Fall dabei. Jan kommentiert auf Instagram immer wieder die aktuelle politische Lage in Österreich mit jede Menge Humor. Alina ist eine klassische Lifestylebloggerin, mit einer Vorliebe für veganes Bananenbrot und ihren Hund Momo. Die beiden ergänzen sich perfekt und nehmen den anderen dabei nicht zu ernst. Ihr Podcast ist typisch österreichisch – genau das, was Österreicher im Ausland, wie ich, oft vermissen. Der Wiener Schmäh, die ständigen Hints zu politischen Skanalen wie Ibiza oder Mon Cherie – ich kann die nächste Folge kaum erwarten. Für alle die den österreichischen Humor lieben und sich in die gesellschaftspolitische Themen, die Österreich beschäftigen reinhören wollen.


#3 The Real Word

Den Podcast „The Real Word“ höre ich schon seit mehr als einem Jahr und freue mich immer wieder auf neue Folgen von Nicola und Julia. Die beiden sind Journalistinnen bei Iconist von Welt.de. In The Real Word geht es – wie der Name verrät, um Ehrlichkeit. Egal wie peinlich oder unangenehm die sein mag. Selbstoptimierung während der Coronakrise, ihre Meinung zu Megan und Harry, Neid unter Freunden und ist Sex wirklich besser, wenn man ganz viel Sex hat?

Bei Julia und Nicola merkt man, wie viel Spaß ihnen der Podcast macht. Sie sprechen Themen an, die viele Frauen bewegen und ich kann mich immer wieder aufs Neue mit ihnen identifizieren. Sie reden über ganz normale Dinge wie Blasenentzündungen, Pornos und Partnerschaft. Themen, über die ich mit meinen Mädls auch spreche und deswegen fühlt es sich so an, als würde ich zwei neuen Freundinnen zuhören. Für alle, die gerne etwas zu Female Empowerment und alltäglichen Situation von Frauen des 21. Jahrhunderts hören möchten.


#4 Muss das sein

Ganz neu in meiner Playlist: Muss das sein von Mirela und Flo. Die beiden sprechen über Datingapps, Selbstfindungstrips und Social Media Detox: Themen, meine Generation im Moment beschäftigen. Das spannende hierbei ist die Meinung eines Mannes zu Themen wie Schönheits-OPs, Grenzen in der Partnerschaft und warum Influencer ständig ihre Kinder vor die Kamera zerren.

Der Podcast ist ein Spotify Original Podcast und der ein oder andere von euch kennt ihn bestimmt schon. Mir wurde er erst vor einigen Wochen neu vorgeschlagen und ich habe mich sofort reinhören können. Zum Glück gibt es schon jede Menge Folgen und so muss ich (aktuell) noch nicht tagelang auf eine neue Folge warten. Für alle, die Mirelas Humor schon von ihren YouTube Videos zu schätzen wissen und auch mal über politisch unkorrekte Witze lachen können.


#5 Chapped Lips Podcast

Und last but not least: Chapped Lips von Anina und Roxane. Anina folge ich schon ziemlich lange auf Instagram und bin von ihren Stories immer sehr inspiriert ein bisschen gesünder zu leben. Sie ernährt sich so wie ich auch vegan, ist aber auch was Sport und Motivation betrifft richtig gut dabei. In Chapped Lips sprechen die beiden über Nachhaltigkeit und ein gesundes und bewusstes Leben.

Macht Öl eigentlich dick? Konsumwahnsinn zum Black Friday und die Folgen für Umwelt, Winterdepression und vegane Ernährung. In Chapped Lips dreht sich alles um ein bewusstes und nachhaltiges Leben. Sie sprechen über ungesunde Beziehungen, Zucker und ihre Exfreunde. Sehr unterhaltsam und gleichzeitig inspirierend mal die Tafel Schokolade einfach sein zu lassen und dafür einen Smoothie zu machen. Dabei zeigen Anina und Roxane aber immer, das auch sie nicht perfekt sind und jeder von uns sein Päckchen zu tragen hat. Für alle, die sich für Veganismus und Mental Health interessieren.

Singapur: 10 Tipps für deine Low Budget Reise

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Singapur ist eine der coolsten Städte der Welt. Und gleichzeitig auch eine der teuersten! Die Stadt bietet sich perfekt für einen Zwischenhalt auf einer längeren Asienreise an und man kann sie sogar bei langen Aufenthalt zwischen zwei Flügen besuchen. Mit diesen Low Budget Tipps kannst du Singapur auch mit einem (fast) leeren Geldbeutel entdecken.

Günstig vom Flughafen nach Singapur.

Singpur ist eine super moderne Stadt und die Infrastruktur mit den öffentlichen Verkehrsmittel ist top. Anstelle eines teuren Taxis kannst du also ganz einfach die MRT-Bahn (das ist die U-Bahn von Singapur) oder den Bus nehmen, die dich vom Flughafen direkt nach Singpur bringt. Für das Tagesticket zahlst du aktuell (April 2020) 10 Singapur Dollar (=6,44 Euro).

Mehr Infos zu Preisen von öffentlichen Verkehrsmittel und Taxis findest du hier

„Die öffentlichen Verkehrsmittel in Singapur sind übrigens so sauber, dass ihr bestimmt vom Boden essen könnt. Damit das funktioniert, darf man in den MRT-Zügen weder essen, trinken noch Kaugummi kauen. Wer dagegen verstößt muss bis zu 500 Singapur Dollar Strafe zahlen!“

Singapur gratis entdecken bei langen Aufenthalt zwischen zwei Flügen

Du hast eine lange Transitzeit? Der Changi Flughafen von Singapur ist schon selbst ein Highlight der Stadt. Du kannst aber auch einen Abstecher in die City selbst machen! Fliegst du mit Singapur Airlines oder Silk Air von oder nach Singapur und hast zwischen deinen Flügen mindestens 5 1/2 Stunden Zeit? Dann kannst du dir bei den kostenlosen Singapur Touren die Stadt in 2 1/2 Stunden ansehen. Wähle zwischen verschiedenen Touren (Heritage Tour, City Sights Tour oder Jewel Tour) und nutze die Zeit zwischen deinen Flügen. Um an den gratis Touren teilnehmen zu können, musst du dich bei einem der Free Singapore Tour-Schalter anmelden, die an sämtlichen Terminals zu finden sind!

Mehr Informationen dazu findest du auf der Website vom Changi Flughafen

Günstig übernachten in Singapur

In Singapur gibt es bei den Hotelpreisen keine Grenze nach oben. Ganz vorne dabei ist dabei natürlich das Marina Bay Sand – und hier möchte ich unbedingt einmal in meinem Leben übernachten. Low Budget freundlich ist etwas anderes, hier zahlt man für eine Nacht (je nach Saison) locker um die 300 Euro. Eine günstige und sehr schöne Alternative ist hierbei das Destination Singapore (ab 135 Euro pro Nacht / Doppelzimmer) oder das Hotel 1887 (ab 90 Euro pro Nacht / Doppelzimmer). Beim Destination Singapore habt ihr von der Rooftop-Terrasse mit Pool sogar Blick auf das Marina Bay Sands!

Mehr Low Budget Hotels findet ihr hier

Gratis Sightseeing Spots in Singapur

Singapur kann ziemlich teuer sein – muss es aber nicht! Viele Dinge sind gratis und diese tollen Sightseeing Punkte stelle ich euch hier vor:

Little India

Eine Tour durch Little India ist gratis und sehr empfehlenswert! Lasst euch von den vielen Gerüchen, den vielen Menschen und Kuriositäten verzaubern. Singapur ist Asien für Einsteiger und hier könnt ihr das erste Mal richtig Asien erleben, ohne in einen kompletten Kulturschock zu verfallen. Hier könnt ihr bunte Saris kaufen, Blumenketten und jede Menge Gewürze. Lasst euch treiben und genießt die Atmosphäre!

Singapore Garden by the Bay

Der Singapore Garden by the Bay ist der wahrscheinlich bekannteste Sightseeing Spot der Stadt. Die künstlichen Supertrees sind total beeindruckend und der ganze Garten ist einfach spektakulär. Den Garten könnt ihr gratis besuchen und stundenlang herumschlendern. Für den OCBC Skyway auf 22 Meter Höhe müsst ihr Eintritt zahlen. Wenn ihr mehr von dem Garten sehen wollt, lohnt sich das Kombiticket für dieGewächshäuser (Flower Dome und Cloud Forest) sowie der OCBC Skyway in der Supertree Grove. Dieses Kombiticket kostet 28 SGD (ca. 18 Euro). Der OCBC Skyway ist zwischen täglich zwischen 9 bis 21 Uhr geöffnet, das Ticket kostet 8 SGD (ca. 5 EUR).

Kampong Glam Moschee und Arab Street

Eine echte Sehenswürdigkeit ist außerdem Kampong Glam in der Arab Street – die goldene Kuppel der Moschee könnt ihr gar nicht übersehen. Rund um die Moschee gibt es jede Menge kleine Geschäfte – hier findet ihr bestimmt das ein oder andere Mitbringsel für Daheimgebliebene!

Günstig essen gehen in Singapur

Willkommen in Asien! Um es richtig zu machen, müsst ihr in Hawker Center essen gehen: gut, günstig und authentisch!

Streetfood und Hawker Center in Sinapur

Je nach Center müsst ihr entweder direkt am Stand oder erst bei Erhalt des Essens zahlen, manchmal muss man auch vorab eine Karte aufladen, mit denen ihr dann am Stand direkt zahlt. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit, schaut euch die Stände an und traut euch! In Singapur sprechen auch fast alle Menschen Englisch und ihr werdet bestimmt jemanden finden, der euch die verschiedenen Gerichte erklärt. Alternativ zu den richtigen Center gibt es überall in der Stadt auch jede Menge Streetfood, vor allem in Chinatown und Little India.

Restaurantempfehlung:Cô Hai Bánh Mì

Das Cô Hai Bánh Mì hat so leckeres vietnamesisches Essen, dass ich gleich zweimal dort war! Der Laden ist klein, mittags sehr voll und hat super leckere Pho-Suppen und vietnamesische Vorspeisen. Die Portionen sind ein bisschen klein, aber sehr empfehlenswert für ein leichtes Mittagessen.

Adresse: 359 Beach Rd Singapore 199575, Beach Rd, Singapur 199575

Kaffeepause in der CSHH Coffee Bar

Mein letzter Tipp für deine Reise nach Singapur: Die CSHH Coffee Bar. Hier bekommst du frisch gerösteten Kaffee, leckeres Frühstück und tolle Kuchen. Der wahrscheinlich teuerste Kostenpunkt in meiner Empfehlungsliste, aber man muss sich ja auch was gönnen! Der Kaffee hier ist wirklich sein Geld wert und noch viel besser waren hier die vegane English Scones mit frischen Früchten und vegane Butter. Große Empfehlung!

Mehr Infos zum Menü vom CSHH Coffee Shop findest du hier