Dieser eine Reiseblog? Wie hieß der noch mal? Globeastronaut? Gibt es denn überhaupt noch? Lange hab ich nichts von mir hören lassen und nun bin ich wieder zurück. Mit vielen Fliegergeschichten und noch mehr Updates von meinem Leben als Flugbegleiterin. Dieser Blogpost ist ein kleines Life-Update und eine große Entschuldigung an euch.
Was gibt es bei mir Neues?
Warum habe ich so lange nichts von mir hören lassen & was ist in den letzten Monaten eigentlich alles passiert? Nun ja, ich bin wieder richtig Vollzeit-Flugbegleiterin und daran musste ich mich erstmal wieder gewöhnen…
Anfang 2022 habe ich erstmal meine Eltern in Malaysia besucht. Für alle die neugierig sind: hier erfährt ihr mehr über mein Leben und warum es meine Eltern ans andere Ende der Welt verschlagen hat. Endlich hatte Malaysia seine Reisebestimmungen gelockert. Meinen Papa hatte ich zu diesem Zeitpunkt mehr als 2 Jahre nicht gesehen, also hab ich den ersten Flug genommen um sie zu besuchen.
Und dann kamen sie, die vollen Flugpläne. Genau das, was ich mir zwei Jahre lang gewünscht habe, ist plötzlich wieder da gewesen: volle Flüge, volle Pläne und jede Menge Layover auf der ganzen Welt. Seoul, Barcelona, New York, Boston, Lissabon, Kopenhagen und mehr. Ich darf endlich wieder meine Koffer regelmäßig packen und mein Fliegerleben leben. Und gleichzeitig muss ich mich erst wieder an das Arbeiten an Bord gewöhnen. Ich fühle mich manchmal wieder wie am ersten Flug – vor allem nach einer längeren Tour und mit Jetlag.
Ein kleines Update zu meiner Hochzeit
Und dann steht da in wenigen Wochen etwas ganz wichtiges an: meine Hochzeit. Im Juni ist es endlich so weit und die „lange“ Verlobungszeit von 1 1/4 Jahren ist wie im Flug vergangen. Ich dachte, ich hätte alles vorbereitet und auf den letzten Metern fallen dann doch noch hundert Dinge an. Hochzeitstanz lernen, Musik aussuchen, letzte Änderungen am Kleid und vieles mehr. Ich genieße die Vorbereitungen sehr und will am liebsten alles selber machen. Deswegen habe ich auch Papeterie, Dekoration & Blumen komplett übernommen und mich richtig kreativ ausgelebt. Und bei vielen Dingen die ich nicht kann (Hochzeitstorte, DJ, Fotograf, etc.) habe ich tolle Leute aus dem Bekanntenkreis gefunden, die uns tatkräftig an diesem Tag unterstützen. Ich kann es kaum erwarten und bin super aufgeregt. Wollt ihr danach einen Hochzeits-Blogpost mit mehr Details?
Warum war es so lange so ruhig am Blog?
Seit 2014 führe ich diesen Blog und ich bin ehrlich: manchmal braucht man auch eine kleine Pause. Mit der langen Pause in der Fliegerei, der Kurzarbeit und allen was sonst noch so los war, habe ich wenig Gedanken an den Blog verschwendet. Ich hatte kaum Geschichten vom Reisen zu erzählen, noch konnte ich großartige Tipps geben. Ich sitze zu Hause, ihr sitzt zu Hause und viele der Restaurants, Hotels und Spots, die ich empfehle, gibt es vielleicht gar nicht mehr! Ich musste ein wenig Abstand vom ganzen nehmen. In den letzten Wochen hat mich wieder die Schreiblust gepackt und ich habe auch immer öfter wieder meine Kamera mitgenommen. Rom, Langkawi, Penang, New York, Barcelona, Lissabon und viele weitere Städte hab ich seitdem besucht und viel für euch vorbereitet. Ich freue mich sehr darauf, hier wieder meiner Leidenschaft am Reisegeschichten erzählen nachkommen zu können und euch auf meine Abenteuer als Flugbegleiterin mitzunehmen.
Ich freue mich sehr darauf, hier wieder meiner Leidenschaft am Reisegeschichten erzählen nachkommen zu können und euch auf meine Abenteuer als Flugbegleiterin mitzunehmen.
Endlich wieder nach Malaysia reisen! Ja, man kann 2022 Malaysia bereisen, aber der Prozess ist ziemlich langwierig, erfordert viel Organisation und starke Nerven. Ich habe es probiert und berichte in diesem Blogpost von meiner Erfahrung und gebe dir Tipps auf den Weg!
UPDATE: Angeblich öffnet Malaysia im März 2022 seine Grenzen ohne Quarantäne! Wenn es offiziell ist und es dazu mehr Informationen gibt, werde ich diesen Blogpost natürlich updaten.
Wie ihr wisst, leben meine Eltern in Malaysia und in den letzten 2 Jahren konnte ich sie nicht in Malaysia besuchen. Immer wieder hab ich gesagt, sobald es möglich ist, sitze ich im ersten Flieger. Und nun gibt es die Vaccinated Travel Lane mit Insel-Quarantäne auf Langkawi – die Chance musste ich nutzen.
Ich warne euch vor, ich hatte selten so viel Stress im Vorlauf einer Reise und es gibt jede Menge Papierkram vorab zu organisieren. Ich habe so lange gegoogelt und zum Glück auch die Kontakte meiner Eltern, die uns viel Arbeit erspart haben. Und nun möchte ich mit euch meine Erfahrung teilen. Vielleicht hilft dieser Bericht dem ein oder anderen bei der Reiseplanung!
Hier erfährst du alles, was du zur Einreise in Malaysia 2022 und zur Vaccinated Travel Lane wissen musst
Vor der Abreise:
Diese Dokumente (in ausgedruckter Form) und Dinge brauchst du vor dem Abflug nach Malaysia:
1. Reiseagentur aus Malaysia. Die Reiseagentur startet dann das behördliche Einreiseprozedere, regelt den Shuttle-Service vom Flughafen auf Langkawi zum Hotel, die Coronatests während der Insel-Quarantäne auf Langkawi und ist dein Ansprechpartner vor Ort. Ich habe das mit Fay Holidays gemacht. Ich muss ehrlich sagen, dass wir ein paar Stolpersteine unterwegs hatten, aber Fay immer sehr bemüht und am Ende hat auch alles funktioniert.
2. Programm Itinerary: Ein „Programm“ eurer Reise, auf der alle wichtigen Termine eurer Reise stehen (Kontaktadressen & Telefonnummern, Adressen der unterschiedlichen Hotels der gesamten Reise, Flugnummern für sämtliche Flüge, Ankunftszeiten, gebuchte PCR-Tests, geplante Touren auf Langkawi, etc.). Dieses Dokument wird von der Reiseagentur ausgestellt und dort auch gestempelt!
3. Buchungsbestätigung PCR-Test am Kuala Lumpur International Airport. Während des Transit am Flughafens in Kuala Lumpur musst du einen weiteren PCR-Test machen. Dieser wird vorab gebucht und bezahlt. Man bekommt dann einen Voucher für den Test, der vor Ort dann gescannt wird. Diesen Voucher musst du auch ausdrucken. Hier kommst du direkt zur Buchung. Man hat die Wahl zwischen der Dauer bis zum Ergebnis (1,5 Stunden oder 3 Stunden). Ich habe 1,5 Stunden gebucht und hatte in circa einer Stunde mein Ergebnis.
4. MySejahtera App auf eurem Smartphone. Mit dieser App musst du deine negativen Selbsttests während der Insel-Quarantäne dokumentieren und nutzt sie auch um dich in Restaurants, Shops und Co. einzuchecken. Hier kommst du direkt zur Website der App. Spätestens 48 Stunden vorher sollst du dich in der App registrieren, deine Passnummer, Quarantäneadresse und das negative PRC-Testergebnis eintragen. Bei mir hat die App diese Daten beim Eintragen in Deutschland nicht gespeichert, erst als ich die App zum ersten mal in Malaysia genutzt habe, hat das funktioniert.
5. Gebuchten Hin- und Rückflug, sowie Inlandsflüge. Diese Tickets werden sowohl beim Check-In des Hinflugs, als auch im Transit kontrolliert.
6. Reiseversicherung, die mindestens 80.000 US-Dollar und im schlimmsten Fall eine Corona-Behandlung abdeckt. Ich hatte dafür den TuneProtect Covid Travel Pass – hier kommst du direkt zur Website.
7. Coronaimpfung – am besten mit Booster. Nehmt zum EU-Impfzertifikat unbedingt auch euren gelben Impfpass mit, nur zur Sicherheit.
8. Negativer PCR Test, nicht älter als 48 Stunden vor Check-In am Abflug-Flughafen. Auch das wird immer wieder kontrolliert.
9. Hotel auf Langkawi: Insgesamt musst du in der Vaccinated Travel Lane mindestens 7 Nächte auf Langkawi bleiben, bevor du an andere Orte Malaysias reisen darfst. Dafür brauchst du natürlich ein Hotel. Auf Langkawi gibt es traumhaft schöne Hotels – wir haben in den Kunang Kunang Heritage Villas geschlafen und uns pudelwohl gefühlt. So schön friedlich und entspannt.
Mein Tipp: Ihr müsst diese Dokumente in Papierform immer und immer wieder am Flughafen vorweisen. Ein Beispiel: auch wenn du dich für deinen Weiterflug von Kuala Lumpur nach Langkawi online einchecken könntest, wollen die den Bordingpass ausgedruckt haben. Und da es so viele Dokumente sind, empfehle ich dir, sie nach Themen zu sammeln. So hatte ich einen Stapel „Gesundheit“ (PCR-Test, Voucher für den PCR-Test in Kuala Lumpur, Reiseversicherung, Impfnachweis), einen Stapel „Flüge“ (Alle Buchungsbestätigungen für Hin- und Rückflug, sowie Inlandsflüge), einen Stapel „Hotel“ (mit der Buchungsbestätigungen fürs Hotels) sowie „Persönliches“ (Kopie meines Passes, Programm Itinerary). Das alles hatte ich in zweifacher Ausführung dabei – besser so, als wenn etwas verloren geht.
Einreise nach Malaysia
Plane unbedingt mehr Zeit am Flughafen für den Check-In ein. Ich konnte nicht online einchecken, obwohl ich mit Handgepäck geflogen bin. Das liegt daran, dass einfach jedes Dokument ganz genau kontrolliert werden muss. So wurde ich zu Beginn der Schlange des Check-ins einmal kontrolliert, am Schalter selbst nochmal und dann im Transit in Doha, sowie in Kuala Lumpur natürlich.
Wie läuft die Hinreise nun genau ab?
Von München oder Wien haben wir keinen Direktflug nach Kuala Lumpur bekommen und mussten deswegen in Doha bzw. Istanbul umsteigen. Auch dort wurde nochmal alles kontrolliert und anschließend ging es nach Kuala Lumpur.
Nach Verlassen des Flugzeuges steht dort schon jemand mit einem Schild am Gate und man sucht seinen Namen. Für Langkawi bekam ich einen orangenen Sticker auf meinen Oberarm geklebt und wurde zum PCR-Test an das Gate G1 geschickt. Und schon vor dem Betreten des Zuges zum anderen Terminal musste ich zum ersten Mal mit der MySejahtera App im Zug „einchecken“. Angekommen bei der Teststelle bekam ich ein blaues Band an meinen Arm geklebt und scannte den ausdruckten Voucher des gebuchten PCR-Tests ein. Ich wurde zum Testen geführt und durfte dann auch gleich wieder das Testzentrum verlassen.
Bei meiner Schwester war die Prozedur ein bisschen anders und wir wissen nicht genau warum. Sie bekam keinen orangenen Sticker und musste vor Ort in einem Wartebereich auf ihr Testergebnis warten. Auch hier: Du brauchst das Ergebnis des PCR-Tests in Papierform, weil die Behörden das für die Ablage einsammeln. Während meine Schwester es sofort in Papierform bekam, musste ich es am nächsten Tag noch ausdrucken lassen. Also lieber gleich danach fragen und somit unnötigen Stress ersparen.
Späte Landung in Kuala Lumpur und der Weiterflug nach Langkawi geht erst am nächsten Morgen?
Weil meine Schwester ein bisschen später in Kuala Lumpur gelandet ist und unser Weiterflug vorverlegt wurde, haben wir die eine Nacht bis zum Weiterflug am Morgen im Sama Sama Express Hotel im Transitbereich des Flughafens geschlafen. Von hier hatten wir einen tollen Blick auf das Rollfeld, ansonsten war das Hotel in Ordnung. Ich persönlich finde das Hotel wirklich super praktisch, denn man hat es nicht weit zum Gate, umgeht damit die Einreise nach Malaysia in Kuala Lumpur und muss nicht auf dem Boden oder unbequemen Bänken am Gate schlafen. Das Hotel ist etwas hellhörig, aber es ist alles da, was Frau braucht. Das Frühstück ist inbegriffen, wir hatten dafür aber keine Zeit.
Am nächsten Tag ging es dann um 9 Uhr unser Weiterflug nach Langkawi. Wir waren bereits um 7 Uhr am Transitschalter um die Tickets in Papierform zu holen und dort wurden dann nochmal unsere Dokumente gecheckt. Endlich mit der Bordkarte ging es dann in Richtung Gate und davor (natürlich noch zu einer weiteren Kontrolle der Dokumente). Dafür gibt es eine Checklist vor Ort – du kannst vorab während der Warterei schon einmal Name, Flugnummer und Passnummer drauf schreiben. Danach wird jedes Dokument kontrolliert und im Notfall, falls es nur Online zur Hand ist sogar hier auch last minute ausgedruckt. Fertig? Dann geht es jetzt zur Immigration. Und wieder: Alle Dokumente auspacken und das Spiel geht von vorne los. Am Ende gibt’s einen hübschen neuen Stempel im Pass und du darfst weiter. Nun wartet nur noch die Sicherheitskontrolle und du musst dich mit der MySejahtera App am Gate einscannen. Und dann geht es los nach Langkawi. Ehrlicherweise hatte ich die Zeit ein bisschen unterschätzt, weil die Einreise sehr langwierig ist und ich war davon überzeugt, dass wir diesen Flieger verpassen werden. Tatsächlich ist fast der gesamte Flieger gemeinsam an der Immigration gestanden. Der Flughafen hatte das aber am Schirm, sodass wir nach den ganzen Kontrollen schnell direkt zum Gate geleitet wurden und dann ging es auch schon los.
VTL & Insel-Quarantäne auf Langkawi
Du bist nun über die Vaccinated Travel Lane (VTL) in Langkawi eingereist. Nun wartet der gebuchte Fahrer der Reiseagentur auf dich, der dich in dein Hotel bringt. Er übergibt dir auch ein Testkit, in dem du 3 Selbsttests findest. Die Ergebnisse der Tests musst du selbstständig in die MySejahtera App eintragen. Am 3. und 5. Tag wird dich dein Fahrer dann wieder vom Hotel abholen um einen Schnelltest in einem Testzentrum zu machen. Und auch am 7. Tag wirst du abgeholt um einen weiteren PCR-Test zu machen. Die Testergebnisse wurden in unserem Fall sowohl an uns, als auch an die Reiseagentur geschickt.
Zusammengefasst:
Nach der Ankunft: PCR Test in Kuala Lumpur im Transit
Tag 1: Kein Test
Tag 2: Selbsttest im Hotel
Tag 3: Schnelltest im Testzentrum
Tag 4: Selbsttest im Hotel
Tag 5: Schnelltest im Testzerum
Tag 6: Selbsttest im Hotel
Tag 7: PCR Test im Testzentrum
Die „Quarantäne“ ist eigentlich keine Quarantäne, wie wir in Europa sie kennen. Man kann sich frei auf Langkawi bewegen, Restaurants besuchen und Ausflüge machen. Solche Ausflüge werden wieder mit der Reiseagentur gebucht und man wird von seinem Fahrer vom Hotel abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht. Wir sind zwischendurch auch immer selbst mit Grab (das malayische Uber) in die Stadt oder zum Night Market gefahren, da unser Hotel ein mitten in der Natur lag.
Was kann man während der Quarantäne machen?
Wie schon erwähnt, ist die „Insel-Quarantäne“ nicht das, was wir in Europa unter einer Quarantäne verstehen. Du darfst dich frei auf der Insel bewegen und Ausflüge machen. Was gibt es hier überhaupt zu sehen?
Folgende Ausflugsziele kann ich dir auf Langkawi empfehlen
1 Speedboot-Tour & Mangrovenwälder von Langkawi
Hast du schon mal von Mangroven gehört? Das sind wunderschöne Bäume, die im Salzwasser von Gezeitengebieten stehen. Bei Ebbe siehst du die beeindruckenden Wurzeln und kannst mit einem Boot durch die Mangrovenwälder fahren. Während der Tour kannst du außerdem Affen, Fische und Adler füttern, wirst auf einem einsamen Strandabschnitt abgesetzt und kannst sogar schnorcheln gehen. Achtung vor den Seeigeln! Ich habe das im Kilim Geoforest gemacht. Wenn ihr zu dritt oder zu viert seid, empfehle ich eine private Tour zu buchen, denn das kostet gleich viel wie in der Gruppe. Ihr habt das Boot für euch und könnt selbst bestimmen wo ihr wie lange bleibt. Hier kommst du direkt zur Tour. Je nachdem wie lange die Tour dauern soll, kostet das zwischen 350 und 500 RM (73 – 105 Euro).
2 Seilbahn & Skybridge Langkawi
Die Seilbahn ist circa 919 Meter lang und fährt auf Langkawis zweithöchsten Berg, den Mount Machinchang. Sie ist gleichzeitig eine der steilsten Seilbahnen der Welt mit 420 Grad. Einmal oben kann man nicht nur die tolle Aussicht auf die ganze Insel Langkawi genießen, sondern auch auf die Skybridge gehen. Ein kurzer Fussmarsch durch den Wald mit einigen Affen Hier kommst du direkt zur Website der Skycab. Pro Erwachsenen kostet das ganze 6 Euro.
3 Nightmarket & Streetfood
Dienstags müsst ihr zum Nightmarket fahren und das ganze leckere Streetfood von Malaysia probieren! Wir haben so viel mitgenommen, am leckersten war der Mango Sticky Rice – ich konnte natürlich nicht widerstehen.
4 Abendessen im The Datai
Der schönste Ort der ganzen Insel ist eindeutig das The Datai im Nordwesten der Insel. Ein ganz besonderer Ort und eines der schönsten Hotels, die ich je gesehen habe. Man kann auch nur eine Reservierung für ein Abendessen haben und an der Rezeption nachfragen, ob man sich die Hotelanlage anschauen kann!
In der VTL, aber plötzlich bei MySejahtera als „Heimquarantäne“ eingestuft
Genau das ist mir am letzten Tag der Quarantäne passiert. Schon die ganze Woche habe im Testzentrum Bescheid gegeben, dass meine App anders ausschaut und ob dort alles in Ordnung ist. Meine Impfungen wurden nicht gespeichert, ich wurde als „Heimquarantäne“ eingestuft und jedes Mal, wenn ich mich wo eingecheckt habe, ist mein Status als „Person under Surveillance“ angezeigt. Erst als mein Papa zum Glück einen Tag vor uns nach Penang geflogen ist und für mich am Flughafen nachgefragt hat, wurde mir die Tragweite dieses Fehlers bewusst. Ich dürfte damit Langkawi nicht verlassen und hätte gegen die Quarantäne-Auflagen verstoßen Die hinterlegte „Heimquarantäne“-Adresse wäre aber hier das Hotel auf Langkawi, innerhalb der Vaccinated Travel Lane und der Langkawi Travel-Bubble – all das hat einfach keinen Sinn ergeben. Zusätzlich war ich laut der App nicht geimpft – auch das verstoßt gegen die Regeln der VTL und ist ein Grund für jede Menge Ärger. Was also tun in so einer Situation?
Mein Tipp: Damit das erst gar nicht passieren kann, musst du unbedingt in Kuala Lumpur darauf bestehen das PCR-Ergebnis ausgedruckt zu bekommen. Und jemand vom Testzentrum in Kuala Lumpur muss das Ergebnis mit einem Foto der MySejahtera App an eine Nummer schicken, damit die das sofort eingetragen. Meine Schwester hat dann zwar dort ein bisschen länger beim Testen gebraucht, im Endeffekt war danach aber alles geklärt.
Ein weiterer wichtiger Tipp: Lege Wert auf einen guten Travelagent, der sich mit den Behörden in Verbindung setzt und sich wirklich gut um dich kümmert. Der Helpdesk der MySejahtera App ist zwar nett, aber wenig hilfreich. Meine Mutter hat dort im Mai 2021 eine Mai bezüglich ihrer Impfung geschickt und bis zum heutigen Tag (Februar 2022) keine Antwort erhalten.
Wie geht’s nach der Quarantäne weiter?
Glückwunsch, du hast es geschafft! Nun kannst du dich frei im Land bewegen! Der Weiterflug nach Penang war super entspannt. Plant nur ein bisschen mehr Zeit am Flughafen ein. Pro Airline gibt es nur zwei Schalter und unser Flieger war voll. Leider konnten wir auch nicht online einchecken. Einmal dort ging aber alles ohne Probleme weiter.
Mein Fazit: Einmal in Malaysia angekommen, wird es aber entspannter. Auch wenn vieles sehr kompliziert und „unlogisch“ erscheint, sind die Leute hier wahnsinnig nett und hilfsbereit. Anfangs war ich sehr gestresst und das ständige Kontrollieren der Dokumente hat mich schier wahnsinnig gemacht. Wenn man eine schöne Zeit hier in Malaysia haben will, muss man den „EU-Modus“ einfach mal ablegen (soweit das geht) und sich auf die Mentalität und Geschwindigkeit einlassen. Ansonsten ärgert man sich viel zu sehr. Langkawi ist auf jeden Fall der perfekte Ort um sich von dieser langwierigen Einreise zu Erholen und sich voll und ganz auf Malaysia einzulassen.
Meine Prognose: Wann kann man Malaysia wieder „normal“ bereisen?
Viele von euch haben mich auch gefragt, wann ich glaube, dass man das Land wieder normal bereisen kann. Ganz kurz gab es das Gerücht, dass Malaysia am 1. März 2022 seine Grenzen für vollständig geimpfte mit PCR-Test ohne Quarantäne öffnet. Leider ist das von der Regierung zurzeit nicht genehmigt worden. Gleichzeitig steigt aber der Druck auf die Regierung, da viele Länder rund um Malaysia nun wieder zur Normalität finden und den Tourismus dringend brauchen. Auch auf Langkawi haben uns viele Menschen erzählt, wie glücklich sie sind uns hier zu haben. Die letzten zwei Jahre hatten diese Menschen keine Perspektive und überhaupt keine Arbeit, da sie vom Tourismus leben. Ich persönlich glaube, dass es im Laufe des Frühjahrs und spätestens im Sommer soweit sein wird. Mal schauen, ob ich recht habe! Sollte sich von den Einreisebestimmungen was ändern, werde ich es hier im Blogpost updaten.
Habe ich etwas vergessen oder hast du noch weitere Fragen? Dann schreib mir gerne hier einen Kommentar. Ich freue mich von dir zu hören!
Was sind die absoluten No-Go’s bei der Bewerbung als Flugbegleiter? Was gibt es zu beachten und welche Tipps habe ich als Flugbegleiterin für dich? Hier findest du die Antworten auf deine Fragen!
Nach einem langen Einstellungsstop fangen Airlines auf der ganzen Welt endlich wieder an neue Flugbegleiter einzustellen und das ist deine Chance auf den schönsten Job über den Wolken! Hier kannst du herausfinden, ob der Job als Flugbegleiter der richtige für Dich ist. Der erste Schritt ist dann die erfolgreiche Bewerbung bei deiner Traum-Airline. Nachdem du deine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hast, kommt im besten Fall eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und damit einiges, das du beachten musst! Vermeide die folgenden 10 No-Go’s bei der Bewerbung, um bald auch Flugbegleiter zu werden!
Die 10 schlimmsten No-Go’s in deiner Bewerbung als Flugbegleiter
Ich habe hier schon viele Tipps zur Bewerbung und dem ganzen Prozess gegeben. Damit bist du schon super vorbereitet! Aber dennoch gibt es noch absolute No-Go’s bei deiner Bewerbung als Flugbegleiter, die du am besten vermeidest. Achtung: das ist meine persönliche Erfahrung, die ich bei meiner Bewerbung gemacht habe. Es gibt sehr viele Airlines, die ihren Fokus vielleicht auf etwas anderes legen. Informiere dich vor deinem Vorstellungsgespräch nochmal ganz genau über deine Wunsch-Airline.
1 „Ich will Flugbegleiter werden, damit ich gratis reisen kann“
Das ist zwar ein nahe liegendes Argument für diesen Job, aber ein absolutes No-Go. Reisen ist ein toller Part dieses Jobs, aber es geht nicht ums Layover am anderen Ende der Welt, sondern um den Job an Bord: die Sicherheit und das Wohl der Passagiere, die Fähigkeit im Team unter Stress zu funktionieren und mit dem Jetlag umgehen zu können. Ich empfehle dir daher die folgenden Sätze nicht zu sagen:
„Ich will mit dem Job die ganze Welt sehen.“
„Ich will Flugbegleiter werden um gratis fliegen zu können.“
„Dann kann ich ganz viele Reisefotos auf Instagram posten“
Versteh mich nicht falsch: das Reisen ist ein wichtiger Teil und du musst dich für diesen Job auch am anderen Ende der Welt wohlfühlen und zurechtfinden können. Auch ich genieße meine Layover und nehme euch auch auf Instagram dabei oft mit. Allerdings erst nach Ende der Probezeit und in Absprache mit meinem Vorgesetzten. Bei der Bewerbung selbst habe ich den Fokus auf die Teamarbeit, den Kundenkontakt und den Austausch mit anderen Kulturen und Sprachen gelegt.
2 Du kleidest dich als würdest du zum Casting von „Germanys next Topmodel“ gehen
Bei meinem Auswahlverfahren waren wir in etwa 30 Leute – zwei von uns wurden am Ende genommen. Wir beide trugen ein klassisches Kostüm mit Bleistiftrock, klassischer Bluse, Blazer und Pumps. Gleich in der ersten Runde sind alle Leute mit Shorts, Glitzerschuhe und Joggingshosen (ja, ihr lest richtig!) rausgeflogen. Je nach Airline ist der Dresscode ein wenig unterschiedlich und viele Airlines setzen nach und nach auf mehr „Casual“. Nichtsdestotrotz sollte man sich für den Job kleiden, den man will, und nicht den man gerade hat. Ich habe mich auf jeden Fall weder underdressed noch overdressed gefühlt. Im Endeffekt müssen die Recruiter sich euch in der Uniform vorstellen können und sehen, dass ihr diesen Job und auch schon diesen Vorstellungstermin ernst nehmt!
3 Großes No-Go: Du hast sichtbare Piercings und Tattoos
Das nächste No-Go bei der Bewerbung als Flugbegleiter: du hast Tattoos und Piercings an sichtbaren Stellen, die du nicht entfernen willst. Die Regeln werden zwar immer lockerer, aber dennoch sind Tattoos und Piercings an sichtbaren Stellen bei den meisten Airlines ein absolutes No-Go für Flugbegleiter. Auch ich habe ein Tattoo – allerdings an einer Stelle, die man super verstecken kann. Gib bei der Bewerbung unbedingt alle Tattoos und Piercings an und gib an, ob sie sichtbar sind und lüge nicht – spätestens bei der medizinischen Untersuchung fällt das sowieso auf!
4 Du kommst (als Frau) ungeschminkt zum Vorstellungsgespräch
Die meisten Airlines achten nach wie vor darauf, dass wir Flugbegleiterinnen perfekt geschminkt und mit einer schönen Frisur zum Dienst antreten. Während der Ausbildung gab es bei uns dafür sogar noch einen kleinen Kurs dafür und bei der ersten Anprobe der Uniform haben wir nochmal Frisur-Tipps bekommen. Auch zur Bewerbung solltest du mit gepflegten Nägeln, einem dezentes Make-up und hochgesteckten Haaren erscheinen. Zumindest den roten Lippenstift kann man sich nun durch die Maskenpflicht ersparen. Ein weiteres No-Go sind auch „zu bunt“ gefärbte Haare. Die meisten Airlines setzen auf Natürlichkeit und klassische Eleganz. Da passen rosa Haare nicht ins Bild.
5 No-Go als Flugbegleiter: Du kommst zu spät
Ganz oben in der Liste der No-Go’s bei der Bewerbung als Flugbegleiter und natürlich auch dann später im Job: Unpünktlichkeit! Wenn die Crew zu spät kommt und damit der Flieger erst zu spät abhebt, gibt es Ärger. Denn das kostet der Airline viel Geld und an so einer „kleinen Verspätung“ löst eine große Kette an weiteren Problemen aus. Natürlich kann jeder Mal in einem Stau stehen – aber wer schon beim Vorstellungsgespräch zu spät kommt, hat eigentlich schon verspielt. Ich war fast eine Stunde zu früh da, weil ich wirklich nichts riskieren wollte. Und ratet mal: ich war nicht mal die erste! Mir hat das frühe Ankommen sehr gegen die Aufregung geholfen und ich konnte mich noch mal in Ruhe frisch machen und schon mal mit meinen Mitstreitern unterhalten. Das hat viel Nervosität genommen und ich konnte dann ganz ich selbst sein.
6 Du lügst in deiner Bewerbung
In deinem Lebenslauf gibst du an fließend französisch zu sprechen – in Wahrheit kannst du dich aber eigentlich nur vorstellen und ein Croissant bestellen? Solche Lügen werden im Gespräch auffliegen, denn gerne werden die Sprachkenntnisse bei einem Rollenspiel spielerisch abgefragt. Sei von Beginn an ehrlich und gib dein tatsächliches Level deiner Kenntnisse an! Ein weiteres No-Go sind Lügen bei körperlichen Grundvorraussetzungen: lüge nicht bei deiner Größe (auch Schummeln mit hohen Schuhen beim Vorstellungsgespräch hilft nichts!), der Sehstärke deiner Augen, welche Impfungen du hast und ob du schwimmen kannst.
7 Du unterhältst dich nicht mit den anderen Bewerbern
Das nächste No-Go bei deiner Bewerbung als Flugbegleiter: Du vergisst das socializing während dem Vorstellungsgespräch. Bei meinem Vorstellungsgespräch waren wir um die 30 Leute, zusätzlich waren einige Flugbegleiter der Airline im Aufenthaltsraum. Wir konnten ihnen viele Fragen stellen und damit die Zeit zwischen den Runden im Bewerbungsprozess gut überbrücken. Wie du vielleicht weißt, werden wir für jeden Flug in einer neuen Konstellation als Crew zusammengestellt und in der Regel kenne ich meine Kollegen vor dem Briefing noch nicht. Deswegen ist es sehr wichtig, schnell ins Gespräch zu kommen und damit auch gut im Team zusammenarbeiten zu können. Ob du das kannst oder nicht, sieht man schon gut beim Vorstellungsgespräch. Verstell dich dabei aber nicht und frag den oder diejenige neben dir einfach, wie er hergekommen ist oder warum er Flugbegleiter werden will!
8 Du bist nicht bereit umzuziehen
Die meisten Airlines sprechen die Empfehlung aus, dass man innerhalb eines Radius von 50 km vom Flughafen wohnen soll. Das liegt an den Rufbereitschaftsdienste, bei denen man oft innerhalb von 60 Minuten am Flughafen sein muss um für jemanden einzuspringen. Auch für die Ausbildung (je nach Airline zwischen 5-12 Wochen) muss man für mehrere Monate in der Nähe des Flughafens wohnen, um von Montag bis Freitag ins Schulungszentrum fahren zu können. Andere Airlines setzen einen Umzug sowieso voraus, denn dort leben die Flugbegleiter zusammen in Wohngemeinschaften. Bei der Bewerbung wird garantiert gefragt wo du lebst und ob du bereit bist näher zum Flughafen zu ziehen. Wenn du den Job als Flugbegleiter wirklich willst, musst du hier flexibel sein und dir diese Möglichkeit schaffen. Später schaut es dann ein bisschen anders aus. Ein Großteil der Kollegen lebt aber dennoch weiter weg und pendelt zu jedem Dienst.
Auch ich habe das bis vor 2 Jahren gemacht. Für die Rufbereitschaft bin ich schon einen Tag früher angereist und habe die Zeit dann am Flughafen abgesessen. Viele Airlines lassen ihre Mitarbeiter zu vergünstigten Tickets mitfliegen – allerdings bekommt man die nicht vom ersten Tag an Zugriff auf diese Tickets. Während meiner Probezeit bin ich deswegen oft mit dem Flixbus oder dem Zug gefahren. Das war ziemlich anstrengend und auch teuer – überlege dir also gut, ob ein Umzug für dich in Frage kommt und argumentiere beim Bewerbungsgespräch gut, wie du diese Hürde meistern willst.
9 Absolutes No-Go: Du sprichst kein Englisch
An Bord sprechen wir zu 90% Englisch – sowohl mit den Gästen, aber auch mit einigen Kollegen. Ich kann dir garantieren, dass du irgendwann während deines Vorstellungsgesprächs ein Gespräch auf Englisch führen musst. Sei darauf vorbereitet, schau dir vorher Serien oder Filme auf Englisch an und sei nicht überrascht. Kein Englisch zu sprechen ist ein absolutes No-Go in diesem Job und ein Ausschluss-Kriterium bei deiner Bewerbung als Flugbegleiter.
10 Du möchtest nur Flugbegleiter werden und nichts anderes in deinem Leben machen
Wenn ich etwas aus den letzten zwei Jahren gelernt habe, dann das man sich nicht auf ein Standbein (zum Beispiel mit dem Job als Flugbegleiter) verlassen darf. Die Welt verändert sich so schnell und man braucht neben der Fliegerei noch etwas anderes, das einen erfüllt. Sei es Kurzarbeit, Fluguntauglichkeit oder eine Kündigung – aus welchem Grund auch immer. Schneller als gedacht landet man am Boden der Tatsachen. Viele Airlines bieten auch Study & Fly-Programme an, die ein Studium neben der Fliegerei ermöglichen. Zeig schon bei der Bewerbung wie vielfältig deine Interessen sind und welchen Input du durch spannende Nebenjobs oder Ausbildungen du als zukünftiger Flugbegleiter mit in den Job bringst!
Schon vor Corona habe ich begonnen mir ein zweites Standbein während meiner Teilzeit-Monate im Winter aufzubauen: ich wurde Social Media und Community Managerin. Andere Kollegen studieren nebenbei, sind selbstständig oder haben wie ich noch einen Nebenjob. Das lastet den Kopf kreativ aus und im Ernstfall landet man nicht ganz so hart. In meinem Bewerbungsgespräch ging es um mein gerade abgeschlossenes Studium und meine nächsten Schritte. Von Anfang an habe ich klar kommuniziert, dass ich – sobald es die Zeit zulässt – neben der Fliegerei einen flexiblen und kreativen Nebenjob will, der mich erfüllt.
Das waren die 10 schlimmsten No-Go’s bei deiner Bewerbung als Flugbegleiter!
Brauchst du noch mehr Tipps für deine Bewerbung als Flugbegleiter? Dann klick dich hier durch diese Beiträge oder stell deine Frage in die Kommentare!
Wien – meine absolute Lieblingsstadt und ich schätze mich sehr glücklich, hier 7 Jahre gelebt zu haben! Die Stadt bietet so viel und so wird einem nie langweilig. Mit 19 Jahren bin ich nach Wien gezogen um hier zu studieren und dort noch eine Weile hängen geblieben, bevor es mich nach München gezogen hat.
In Wien bin ich erwachsen geworden, ich glaube deswegen wird die Stadt immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herz haben. Als ich während der Lockdowns monatelang nicht einfach schnell mit dem Zug hinfahren konnte, hab ich gemerkt, wie sehr ich an dieser Stadt hänge und was sie ausmacht. Wie ihr seht, ich könnte einen ganzen Liebesbrief an Wien schreiben. Wenn möglich, könnte jeden Monat wieder kommen und was neues finden, das ich noch nicht kannte!
Hier kommt die große Wien-Bucketlist mit 50 Dingen und Orten, die du sehen musst:
50 Dinge, die du in Wien nicht verpassen darfst
1 Restplatzkarten für die Oper kaufen
2 Mit dem Kettenkarussel im Prater fahren
3 Falafel am Naschmarkt kaufen
4 Die Sterne von der Jubliäumswarte beobachten
5 Einen Spaziergang durch die Weingärten am Kahlenberg machen
6 Am Yppenplatz frühstücken
7 Zum Sommernachtskonzert in Schönbrunn gehen
8 In den Volksgarten feiern gehen – und erst zum Sonnenaufgang nach Hause fahren
9 Mit Bier am Donaukanal sitzen
10 Mit der U6 fahren
11 Auf der Donauinsel inline skaten
12 Durch die Museen Wiens schlendern
13 Kaffee trinken bei Jonas Reindl
14 Eine Stadtrundfahrt mit den neuen E-Fiakern machen, anstelle von den Pferde-Fiaka!
15 Einen Sacherwürfel im Café Sacher essen (mein Geheimtipp als ehemalige Praktikantin im Sacher: der Würfel schmeckt viel besser als die Torte!)
16 Durch den Augarten spazieren
17 Mit der Bim um den ganzen Ring fahren
18 In der Hauptbibliothek der Universität Wien lernen oder arbeiten
19 Frühstücken im Café Adler
20 Eislaufen am Rathausplatz im Winter
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21 Zu fuss durch den ganzen ersten Bezirk spazieren
22 Die Aussicht vom Haus des Meeres bewundern
23 Eis essen bei Veganista – das beste (und dazu noch vegane) Eis in ganz Wien
24 Auf der Pride mittanzen
25 Ein Elektroboot auf der Alten Donau ausborgen und ins Wasser springen
26 Mit einer Flasche Roséwein den Sonnenuntergang im Park vom Schloss Belvedere bewundern
27 Eine Tour durch die Hofburg machen
28 Einen Apfelstrudel-Kurs in Schönbrunn machen
29 Einen Ausflug in den Tierpark Schönbrunn machen
30 Alle 343 Stufen auf den Südturm des Stephansdom gehen
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31 Schau dir die Strudlhofstiege an – ein echter Geheimtipp
32 Bei Meinl am Graben einkaufen gehen und die Aussicht auf den Graben anschauen
33 Durch den Liechtensteinpark spazieren
34 Den Tag mit einer Wiener Melange in einem alten Kaffeehaus starten und dabei Zeitung lesen
35 Ein Musical im Ronacher Theater anschauen
36 Im Sommer zum Wiener Film Festival ins Freiluftkino gehen
37 Einmal im Leben auf den Wiener Opernball gehen – oder generell auf einen Wiener Ball!
38 Zur Weihnachtszeit auf den Christkindlmarkt am Spittelberg einen Glühwein trinken gehen
39 Im Rathaus mit dem Paternosterlift fahren
40 Bei der alljährlichen Weinwanderung mitspazieren
41 Samstags in der Früh durch den Flohmarkt am Naschmarkt stöbern
42 Einen Kaiserschmarrn to-go von Demel probieren
43 Durch den Grünen Prater radeln
44 Im Herbst mit der Linie 71 zum Zentralfriedhof fahren und durch den schönsten Friedhof spazieren
45 Bei einem Heurigen essen und Gemischten Satz trinken. (Gemischter Satz ist eine eigene Rebsorte die es nur in Wien gibt!)
46 Cocktails trinken im DC Tower – dem höchsten Gebäude Österreichs
47 Das neue Jahr mit dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker starten
48 Durch die Cafés und Shops im 6. und 7. Bezirk schlendern
Leipzig – Berlins kleine, entspannte Schwester im Osten Deutschlands. Wer hier herkommt, kann sich auf viele coole Lokale, schöne alte Häuserfassaden und jede Menge Geschichte freuen. In diesem Beitrag findet ihr unzählige Tipps für die Stadt, angefangen beim Sightseeing, meiner Hotel-Empfehlung, Cafés und Restaurants und allgemeinen Reisetipps für die Anreise, den Transport und die Leipzig Card. Viel Spaß beim Lesen!
Sehenswürdigkeiten in Leipzig
Innenstadt Leipzig
Wer nur einen Tag in Leipzig hat, der sollte unbedingt mit einem gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt Leipzigs starten. Vom Hauptbahnhof ist die Altstadt in 3 Minuten erreichbar und am besten startest du an der Nikolaikirche. Hier fanden die Montagsgebete statt und damit der Anfang vom Ende der DDR. Die Kirche selbst ist wunderschön hell in pastellgrün und rosa mit beeindruckenden Säulen. Auf jeden Fall einen Besuch wert! Weiter geht es durch die Mädlerpassage zum Marktplatz und dem Alten Rathaus. Dienstags und Freitags findet hier übrigens ein Wochenmarkt statt, perfekt um die Leipziger zu beobachten und sich durch die Innenstadt treiben zu lassen.
Besonders nett Kaffee trinken kann man übrigens im Naschmarkt an der Alten Börse von Leipzig. Die Fassade ist wunderschön und hier ist man ein bisschen abgeschirmt vom Trubel der Touristen vor dem Alten Rathaus. Apropos Trubel: eine der Seitengassen vom Marktplatz ist das Barfußgässchen – eine Gasse voller Stühle und kleiner Tische, hier reiht sich ein Lokal nach dem anderen. Und am Ende der Gasse findest du den Caffebaum – das älteste Kaffeehaus Leipzigs. Im Moment wird es gerade renoviert und als Museum wieder eröffnet.
In Leipzig muss man auch die Thomaskirche gesehen haben – hier hat Johann Sebastian Bach (nach einigen Umwegen) seine letzte Ruhestätte gefunden. 1949 wurde er nämlich vor der SED in einer unaufälligen Holzkiste versteckt in der Sakrästei der Thomaskirche „zwischengelagert“. Nur einige Meter von der Thomaskirche entfernt, ist übrigens auch das Neue Rathaus.
Und was fehlt noch? Natürlich die Oper und das Gewandhaus am Paulinium. Leider war es wegen Corona gerade geschlossen, aber auch von außen ist das riesige Gebäude in Form eines Buches nicht zu übersehen.
Zu jeder Tages- und Nachtzeit: KarLi
Die KarLi – auch Karl-Liebknecht-Straße genannt, ist die „Partymeile“ Leipzigs. Hier könnt ihr zum Beispiel einmal essen wie zu DDR-Zeiten im „Kollektiv“, es gibt tolle Cafés im Jugendstil wie das Café Maître und jede Menge Fotoboxen und Streetart an den Häusern – wie die Nummer 43 – dem buntesten Haus auf der KarLi.
Nicht zu übersehen dabei ist die bekannte Leuchtreklame „Löffelfamilie“ mit dem dazugehörigen kleinen Biergarten. Hier könnt ihr das Treiben auf der KarLi perfekt beobachten und Leipzig genießen. Täglich ab 18 Uhr geöffnet!
Gohliser Schlösschen
Eine Sehenswürdigkeit, die oft neben dem Völkerschlachtdenkmal, der Innenstadt und dem Zoo untergeht, ist das Gohliser Schlösschen. Das Schloss wurde 1755 im Spätbarock gebaut und ein ganz anderer Stil als der Rest vom Leipzig. Seit 1934 ist das Schloss für Besuche geöffnet und auch eine wunderschöne Hochzeitslocation. Leider ist es zurzeit wegen Corona geschlossen, man kann aber im Schlosspark spazieren und es gibt auch ein sehr süßes Café!
Adresse: Menckestraße 23, 04155 Leipzig
Weitere Sehenswürdigkeiten von Leipzig
Völkerschlachtdenkmal: Das vielleicht bekannteste Denkmal Leipzigs ist das „Völki“, das an die Niederlage Napoleons von 1813 erinnert. Von der Panoramaplattform aus hat man einen tollen Blick, man kann außerdem noch die Krypta und die Ruhmshalle anschauen.
Stadtkanäle Leipzig: Vor allem im Sommer und Frühling besonders schön: die Stadtkanäle Leipzigs! Borge dir ein Boot oder SUP aus und padel dich durch die Stadt! Pro Stunde kostet ein Zweier-Kajak circa 10 Euro pro Stunde.
Fockeberg: Aus dem Trümmerschutt des Zweiten Weltkrieg ist in Leipzig der Fockeberg entstanden. Heute ist es ein wunderschönes Naherholungsgebiet und jede Menge Grün. Übrigens: Nach dem Fockeberg benannt, gibt es in Leipzig den Fockeberg-Power Tee – ein aromatisierter Schwarztee, den ihr ganz in der Nähe bei Tee Contor Leipzig in der Karl-Liebknecht-Straße 100, kaufen könnt! Das perfekte Mitbringsel aus Leipzig.
Zoo Leipzig: Leipzig ist berühmt für den großen Zoo – insgesamt 26 Hektar groß und ausgezeichnet als bester Zoo Deutschlands und zweitbester Zoo Europas (gleich nach Schönbrunn)! Wer nur einen kleinen Blick hineinwerfen will, kann sich das Zooschaufenster im Leipziger Rosental anschauen und mit ein bisschen Glück kann man einen Blick auf die Giraffen werfen!
Mein Hoteltipp für Leipzig
Für diese Reise habe ich im Limehome Ritterstraße übernachtet, das genau an der Nikolaikirche liegt und damit perfekt für eine Erkundungstour durch die Stadt ist. Zentraler geht’s in Leipzig eigentlich gar nicht und das ist mir auch Wochenend-Trips besonders wichtig. Man ist in 5 Minuten zu Fuss am Hauptbahnhof und in 3 Minuten an der Nikolaisäule.
Limehome gibt es inzwischen in vielen Städten Deutschlands, Spanien, Niederlande und Österreich. Alleine in Leipzig sind gleich zwei Standorte – und das hat auch kurz zu ein bisschen Verwirrung geführt. Erstmal im Zimmer angekommen, war ich positiv überrascht. Sehr nett und großzügig eingerichtet, mit einem großen Bad und einer kleinen Küche (mit Toaster, Kaffeemaschine, Teekocher, Kühlschrank, Herdplatten und eine kleine Auswahl an Tee und Kaffeekapseln). Das wichtigste: ein sehr gemütliches Bett, in dem ich super geschlafen habe.
Preislich ist das Limehome wirklich super, denn hier zahlt man pro Zimmer um die 70 Euro. Es gibt hier auch direkt ein Parkhaus und man checkt gleich online ein und bekommt Zugangscodes zum Zimmer und den Türen zum Haus und Stockwerk.
Ich habe mich auf jeden Fall sehr wohl gefühlt und kann Limehome mit guten Gewissen an dich weiterempfehlen. Mein Tipp: Frag nach einem Zimmer, dass nicht über dem Penny-Markt liegt, denn die Warenanlieferung am Samstag-Morgen hat mich unfreiwillig früh geweckt.
Meine liebsten Cafés und Restaurants in Leipzig
Was besonderes: Fela
Gleich an unserem ersten Abend hat es mich an die Karl-Liebknecht-Straße geführt – in Leipzig sagt man einfach „KarLi“ dazu. Dort gibt es hunderte Cafés und Lokale, unter anderem das Fela. Für Leipzig vielleicht ein bisschen teurer, aber das ist es allemal wert. Man startet mit einem Gruss aus der Küche – in unserem Fall veganes Sushi. Die Karte ist klein aber fein und auch die Veganer unter uns finden dort etwas! Für alle die sich gar nicht entscheiden können, gibt es das Schalen-Angebot, bei dem man sein Gericht aus mehreren Schälchen mit verschiedenen kleinen Gerichten selbst zusammenstellt. Ich hab das vegane Curry mit Seibling und Reisbällchen gegessen – sehr lecker und genau das richtige für mich.
Adresse: Karl-Liebknecht-Straße 92, 04275 Leipzig
Wein trinken im Renkli
Weiter ging es nach dem Abendessen im Fela für einen kleinen Absacker ans komplett andere Ende der Karli ins Renkli – eine persönliche Empfehlung von einer Leipziger Freundin. Ohne groß zu fragen, kommt erstmal eine große Flasche Leitungswasser auf den Tisch und dann werden erstmal Weine empfohlen. Draußen war ziemlich viel los, ein letzter lauer Sommerabend. Aber auch drinnen ist es ziemlich schick und ich kann mir vorstellen, dass es hier im Winter und Herbst sehr gemütlich am Abend werden kann.
Adresse: Karl-Liebknecht-Straße 2, 04107 Leipzig
Weitere Cafés und Lokale
Ihr kennt ja vielleicht schon meine Food-Guides aus aller Welt, deswegen war es das noch lange nicht! Die folgenden Cafés und Restaurants kann ich dir ebenfalls sehr empfehlen.
Maître: Ebenfalls an der Karl-Liebknecht Straße ist das Maître gab es schon zu DDR-Zeiten und ist ein wunderschönes Café im Jugendstil und sehr gemütlich. Perfekt zum Frühstücken und jeder anderen Tages- und Nachtzeit – hier ist immer viel los!
Ouai: Ein weiterer Tipp einer Freundin aus Leipzig! Im Ouai gibt es nur vegane Gerichte (yey!) und dazu wird hier besonders viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Wer Lust auf vegane, vietnamesisch-inspirierte Tapas hat, ist hier genau richtig!
Niiko – Sushi x Vegan: In der Innenstadt, zwischen dem Hauptbahnhof und der Nikolaikirche findet ihr das Niiko – Sushi x Vegan. Der Name ist Programm, hier findet ihr frisches und veganes Sushi. Dabei gibt es nicht nur Avocado und Gurken-Maki, sondern auch Kreationen mit veganen Lachs und allerlei anderen exotischen Zutaten.
Meine Reisetipps für Leipzig: Anreise, Transport & Leipzig Card
Anreise: Wie komme ich am besten nach Leipzig?
Eine kurze Geografiestunde zu Leipzig: Leipzig liegt im Bundesland Sachsen und damit im Osten Deutschlands. Ihr kommt hier am einfachsten mit dem Zug, denn der Bahnhof ist einfach erreichbar und liegt mitten in der Stadt. Auch ein Blick in den Bahnhof lohnt sich, denn das ist der größte Kopfbahnhof Europas! Mein Hotel lag nur 5 Minuten zu Fuss vom Hauptbahnhof entfernt und vor dem Bahnhof fahren sämtliche Straßenbahnen in alle Richtungen der Stadt. Mit dem ICE braucht man inzwischen nur noch knapp 3 Stunden mit der Bahn von München nach Leipzig. Damit umgeht man sämtlichen Staus auf dem Weg und ist deutlich schneller als mit dem Auto.
Wenn du eine weitere Anreise nach Leipzig hast, ist der Flieger schneller. Ein Tipp für alle ÖsterreicherInnen: Von Wien beträgt die Flugzeit gerade mal eine Stunde und du bist vom Flughafen Leipzig mit den S-Bahn-Linien S 5 und S 5X, die alle 30 Minuten nach Halle, Leipzig, Altenburg und Zwickau fahren. Vom Flughafen zum Hauptbahnhof Leipzig brauchst du nur circa 15 Minuten!
Transport: Wie komme ich in Leipzig von A nach B?
Leipzig entdeckt man am besten zu Fuß! Die Altstadt ist nicht sehr groß und so sieht man am meisten, wenn man einfach losspaziert. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind fussläufig erreichbar und so kann man eine schöne Sightseeing-Tour durch Leipzig machen.
Für Sehenswürdigkeiten und Viertel, die etwas weiter weg sind (zum Beispiel die Seen im Süden, das Völkerschlachtdenkmal oder Connewitz), kannst du einfach die Straßenbahn nutzen. In Leipzig gibt es keine U-Bahn, deswegen nutz man hier meistens die Straßenbahn, die S-Bahnen oder auch die Busse.
Die App der Leipziger Verkehrsbetrieben hat bei mir leider nicht so gut funktioniert, deswegen habe ich Google Maps genutzt um von A nach B zu kommen. Das hat super funktioniert! In vielen Stationen außerhalb der Altstadt, kann man in der Straßenbahn ein Ticket kaufen – allerdings nur mit Münzen oder der Karte der Leipziger Verkehrsbetriebe bezahlen. Deswegen loht sich ein 4er-Ticket (damit kann man die Hin- und Rückfahrt für 2 Personen bezahlen), Einzeltickets im Voraus oder ein 24-Stunden-Ticket.
Leipzig Card: lohnt sie sich?
Wie in vielen anderen großen Städten, gibt es auch ein Leipzig eine Ermäßigungskarte für Eintritte: die Leipzig Card. Diese Leipzig Card gibt es als 3-Tageskarte oder auch nur für einen Tag. Damit hat man Vergünstigungen und freie Eintritte in vielen Sehenswürdigkeiten, bei Stadtführungen und sie kann auch als Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden.
Im Sommer 2021 kostet die 3-Tageskarte 24,90 Euro und gilt für eine Person an drei aneinander folgenden Tagen. Wenn man die Leipzig Card für zwei Personen kauft, gibt es auch nochmal einen kleinen Rabatt. Die Leipzig Card lohnt sich für alle, die gerne eine geführte Tour durch Sehenswürdigkeiten und die Stadt unternehmen sowie den Zoo besuchen wollen. Für alle, die sich lieber durch die Stadt treiben lassen wollen und keine klassischen Sightseeing-Reisenden sind, lohnt es sich vermutlich eher nicht.
Bist du auf der Suche nach mehr Reisetipps für Deutschland? Dann klicke dich gerne hier durch!
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Als ich begonnen habe als Flugbegleiterin zu arbeiten, habe ich immer von einer Stadt geträumt: New York. Obwohl ich als Kind mal hier war, kannte ich es eigentlich nur aus Filme und Serien. Und dann war es endlich so weit, ich durfte nach New York City fliegen.
Inzwischen sind 2 Jahre vergangen, in denen ich keine Chance auf ein bisschen New Yorker Luft hatte. Nach 5 Layover in der Stadt die niemals schläft, habe ich nun einige Tipps für euch gesammelt! Keine Sorge, ich schlage euch nun nicht das Empire State Building und den Central Park vor – ihr werdet aus diesem Blogpost viel mehr mitnehmen!
Greenwich-Village
New York in 24 Stunden – diese Orte darfst du nicht verpassen
24 Stunden in New York sind viel zu kurz um alles von dieser tollen Stadt zu sehen. Aber 24 Stunden sind besser als nichts und auch in dieser kurzen Zeit kann man viel erleben. Ich habe drei Routen für euch inkl. Restaurant-Tipps auf dem Weg. Viel Spaß beim Erkunden!
3 spannende Routen quer durch Manhatten
Route 1: Von Brooklyn zum Central Park
Brooklyn Bridge – One World Trade Center – Grand Central Station – Central Park
Ihr startet in Brooklyn bei der Brooklyn Bridge und schaut euch dabei den Sonnenaufgang über der Stadt an. Die Stadt erstrahlt zu dieser Zeit in einem ganz besonderen Licht und es sind noch kaum Touristen unterwegs. Passt auf die Radfahrer auf, denn die brettern über die Brücke und nehmen selten Rücksicht. Einmal über die Brücke und ihr seid im Financial District von New York City. Von dort sind es nur 12 Minuten zu Fuss zum Oculus, dem 9/11 Memorial und natürlich Observatory im One World Trade Center.
Eintritt 9/11 Memorial: 23 Euro
Eintritt Observatory One World Trade Center: 35 Euro
Schaut euch auch unbedingt die U-Bahn-Station an, denn sie ist wirklich was besonderes und so schön hell! Und von dort aus nehmt ihr die Linie 4 zum Grand Central Terminal (oder auch einfach Grand Central Station). Nehmt euch einen Moment Zeit um die Decke anzuschauen – so schön! Und wenn ihr noch ein bisschen mehr Zeit habt, dann geht in die Flüstergalerie in der Grand Central Oyster Bar & Restaurant: hier kann ich mit jemandem in der Ecke gegenüber sprechen, ohne laut sprechen zu müssen. Kommt zu zweit und flüstert euch in einander gegenüberliegenden Ecken etwas zu. Für alle Gossip Girl Fans: abgesehen von der Eingangsszene in der großen Halle der Grand Central Station, ist hier außerdem die Campbell Bar aus der 1. Folge!
Ein 20-minütiger Spaziergang von der Grand Central Station bringt euch in den Central Park. Dabei seht ihr das Museum of Modern Arts (MoMA), die Radio City Music Hall, das Rockefeller Center und die Tiffany Filiale aus dem Film „Frühstück bei Tiffany’s„.
Route 2: Greenwhich Village & Soho
Greenwich Village – Chelsea – The High Line – Vessel – New York Public Library
Eine andere tolle Route startet im Greenwhich Village (mein Lieblingsviertel in New York City). Warum? Weil es hier so viele tolle Cafés und süße Shops gibt. Zum Beispiel kannst du hier deinen Tag mit einem Frühstück bei The Butcher’s Daughter starten und am Haus von Friends und Carrie Bredshaw vorbeispazieren. Apropos Carrie: Alle Sex and the City Fans können auch bei der Magnolia Bakery vorbeispazieren. Ich habe dort leider nichts veganes gefunden und die Torten und Cupcakes sahen sehr kalorienlastig und buttrig aus.
Weiter geht es dann nach Chelsea – das ist das angrenzende Stadtviertel. Hier könnt ihr das Flatiron Building anschauen und in die Kellog’s Cereil Bar gehen. Wer sagt, dass man nicht gleich zwei Mal frühstücken gehen kann? Hier gibt es so viele Cereils und Frühstücksflocken und zum Glück gibt es auch pflanzliche Milch on top.
Eine weitere Sehenswürdigkeit in Chelsea ist die High Line: hier war ich tatsächlich noch nicht, aber ich hab es mir fest vorgenommen für den nächsten New York Flug. Was ist das besondere an diesem Park? Das ganze ist ein grüner Abschnitt, der auf einer alten Güterzugtrasse, die nicht mehr benutzt wird. Es gibt dort viele Foodtrucks, ihr könnt den Sonnenuntergang auf der Frying Pan anschauen und dann gibt es natürlich noch die Aussichtsplattform The Vessel! Von KollegInnen habe ich außerdem schon oft den Chelsea Market empfohlen bekommen. Ihr seht: egal wie oft man in New York ist, es gibt immer etwas neues zum Entdecken.
Route 3: Upper Westside und Central Park
Upper Westside – Top of the Rock – Lincoln Center – Central Park
Die dritte Route startet an der Upper Westside. Hier könnt ihr durch die Straßen mit schönen alten New Yorker Stadthäusern spazieren, euch einen Coffee-to-go holen (zum Beispiel bei Black Press Coffee). Für die Shopping-Queens unter uns: an der Upper Westside gibt es ein Bloomingdale’s Outlet – hier könnt ihr richtig viel Geld sparen.
Dein Spaziergang führt dich Downtown in Richtung Hell’s Kitchen und dabei kommst du zum Lincoln Center. Hier ist die Metropolitan Opera und du kannst das New York City Ballett sehen. Auch wenn du vielleicht keine Tickets hast, ist das Gebäude alleine sehr beeindruckend!
Und weiter geht es zum Top of the Rock im Rockefeller Center – dem schönsten Aussichtspunkt von New York. Von hier aus hat man nämlich einen wahnsinnig schönen Blick auf das Empire State Building, den Central Park und ganz Manhatten.
Eintritt Observatory Top of the Rock: ab 38 Dollar
Wenn du zufällig im Winter oder zur Weihnachtszeit in New York bist, musst du dir unbedingt den Weihnachtsbaum und Eislaufplatz vorm Rockefeller Center anschauen. Auf dem Platz kannst du dir auch Schlittschuhe ausborgen und dich wie in einer romantischen Komödie in New York fühlen. Im Herbst 2021 öffnet der Eislaufplatz endlich wieder! Bevor es weiter in Richtung Central Park geht, fehlt noch ein wichtiger Ort in New York: Du musst noch einen Abstecher beim Times Square machen – am besten Abends, wenn alle Lichter leuchten! Auch wenn das sehr touristisch ist, aber der Times Square gehört einfach dazu!
Nun geht es die 5th Avenue Uptown in Richtung Central Park. Dabei kommst du bei der Tiffany’s Filiale vorbei, du siehst das berühmte Plaza Hotel und stehst plötzlich im Central Park. Der Park ist so riesig und schön, ich könnte hier immer Stunden verbringen. Dabei darfst du folgende Orte nicht auslassen: die Bow Bridge, Angel of the Waters, ein Himbeertörtchen im Le Pain Quotidien to-go und das Central Park Karussell. Angrenzend an den Central Park ist übrigens auch das American Museum of Natural History!
Wann ist die beste Reisezeit für NYC?
New York kann im Winter bitterkalt werden und immer wieder gibt es Schneechaos. Auch der Sommer ist nicht gerade ideal: zwischen den Häuserschluchten wird es sehr heiß. Ich empfehle daher den Herbst & Frühling, um New York City zu entdecken. Vor allem im Herbst, wenn die Halloween-Zeit beginnt, ist New York etwas ganz besonderes. Im Frühling blühen die Cherry Blossom Trees und es ist so schön romantisch.
Transport: Wie kommt man in New York am besten von A nach B?
Zu Fuß: New York ist zwar riesig groß, aber dennoch bin ich meistens zu Fuß unterwegs. So sieht man einfach alles von der Stadt und entdeckt damit das „echte New York City“. Bei meiner letzten Reise habe ich an einem Tag 23.000 Schritte gemacht und bei weitem nicht alles gesehen, was ich wollte. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und ich habe mir meinen Burger am Abend wirklich verdient.
Mit dem Fahrrad: Langsam aber sicher entwickelt sich New York zu einer richtigen Fahrrad-Stadt – dank der vielen neuen Radwege! An jeder Ecke findet man die Citi Bikes um sich ein Fahrrad für wenige Dollar auszuborgen. Die nächste Station findet ihr mit Google Maps und hier habe ich euch die Website mit der aktuellen Preisliste verlinkt: Citi Bike New York.
Subway und Busse: Für weite Strecken nehme ich dann meistens die Subway, auch wenn ich zuerst leichte Schwierigkeiten damit hatte: Es gibt Express-Trains, die viele Stops auslassen und nur die großen Stationen anfahren, wie die Grand Central Station. Und dann gibt es „Bummelzüge“, die jede Station mitnehmen, aber dafür länger brauchen. Die Züge sind oft ziemlich alt und dreckig, aber ich bin damit immer an mein Ziel gekommen. Eine Fahrt kostet 2,75 Dollar, ganz egal wie weit man tatsächlich fährt. Es gibt auch ein 7-Tages-Ticket für 32 Dollar.
Uber und Taxi: Was ist bekannter für New York als die gelben Taxis? Tatsächlich bin ich aber noch nie damit gefahren. Dazu gibt es in New York auch Uber und Uber Pool, sowie Lyft und Via – die das selbe Prinzip wie Uber Pool haben, bei dem man sich eine Fahrt und die Fahrtkosten mit anderen Personen teilt.
10 Tipps für New York City
Inzwischen war ich schon einige Male in New York, deswegen habe ich euch hier meine 10 besten Tipps zusammengefasst!
1 In New York einen ZIP-Code eingeben müsst (z.B. bei einem Geldautomat oder Ticketautomat), könnt ihr einfach irgendeine Zahl eingeben, die euch einfällt. Zum Beispiel 12345.
2 Anstelle des Central Park, könnt ihr euch mit eurem Mittagessen in den Bryant Park setzen!
3 Um die Brooklyn Bridge ganz für dich ganz alleine zu haben, musst du zum Sonnenaufgang herkommen. Ganze alleine hat man sie wahrscheinlich nie, denn es ist immerhin New York.
4 Das Wasser in New York kann man trinken, es schmeckt aber ein bisschen nach Chlorwasser.
5 Für Sightseeing-Spots wie das Empire State Building oder One World Trade Center, kann man günstigere Tickets vorab online kaufen und damit ein bisschen Geld sparen. Generell sind diese Aussichtsspots teuer, aber sehenswert.
6 Einen der schönsten Ausblicke hat man vom Top of the Rock im Rockefeller Center und von der Aussichtsplattform Edge.
7 Apropos Geld sparen: viele Museen sind an bestimmten Wochentagen sogar gratis zugänglich! Zum Beispiel am Free Friday von 16.00 bis 20.00 Uhr im Museum of Modern Arts (MoMA)
8 In New York kann man ruhig mal länger schlafen, denn viele Geschäfte und Lokale öffnen sowieso erst um 10 Uhr.
9 Um das „echte“ New York zu entdecken, erkundest du am besten zu Fuss die Stadt! Damit bleibst du fit und kannst ohne schlechten Gewissen abends einen Burger essen.
10 In allen New Yorker U-Bahn Stationen gibt es übrigens gratis WLAN!
Reisekosten für New York im Überblick
Abschließend habe ich noch die gängigsten Reisekosten für dich! New York kann teuer sein, muss es aber nicht, wenn du diese Tipps beachtest:
1-Liter Flasche Wasser: 1-3 Dollar Kaffee: 3-5 Dollar (wenn ihr einen Filterkaffee bestellt, bekommt ihr oft gratis Refills) Metro-Ticket: 2,75-3 Dollar Abendessen in einem günstigen Diner/Kette: 10-20 Dollar Abendessen in einem besseren Restaurant: 20-40 Dollar
Hast du auch noch einen guten New York Tipp? Dann schreib ihn gerne in die Kommentare!
Wohin in München für Kaffee und Kuchen? Schon einmal habe ich euch gemütliche Cafés für den Herbst in München vorgestellt und nach einiger Zeit, habe ich viele neue süße Cafés kennengelernt. Die folgenden Kaffeehäuser und Cafés sind perfekt zum Verweilen, Menschen beobachten und ein Stück (veganer) Kuchen zum leckeren Kaffee.
Kaffee und Kuchen in München
Botanista Coffeeclub
Wenn ihr eine Sache aus diesem Blogpost mitnehmen müsst, dann den Vorsatz das Bananenbrot mit Nicecream im Botanista Coffeeclub zu probieren! Egal ob alleine oder zum Teilen (die Portion ist recht groß und sättigend) – das passt einfach immer. Beim letzten Mal hat der Service zwar ein bisschen länger gedauert, aber der Kaffee war sehr gut, das Ambiente einfach super gemütlich und wie ihr seht, könnte ich seitenlang über das Bananenbrot schwärmen!
Adresse: Pestalozzistraße 20, 80469 München
Kaffeerösterei Viktualienmarkt
Der Viktualienmarkt ist einer meiner Lieblingsorte in München und auch immer fester Bestandteil einer Sightseeing-Tour durch die Stadt. Hier kann man so schön Menschen beobachten, ausgefallenes Gemüse und leckeren Wein kaufen. Und am besten verbindet man diesen Ausflug mit einem Kaffee aus der Kaffeerösterei Viktualienmarkt. Und dann kann man auch gleich eine Packung von frisch gerösteten Kaffee für die Kaffeemaschine zu Hause mitnehmen! Vielleicht sogar der beste Kaffee in München!
Adresse: Viktualienmarkt, 80331 München
Ralph’s Coffee Munich
Ganz neu in München und überhaupt der erste Standort in Europa: Ralph’s Coffee beim Kaufhaus Lodenfrey. Erst vor kurzem hab ich das Café in New York für mich entdeckt und schon war eins davon in München angekommen! Ziemlich schick im Sommer und perfekt zum Sehen und Gesehen werden. Abgesehen von dieser Tatsache, ist aber auch der Kaffee selbst super lecker und man kann super die anderen Leute beim Einkaufen und Flanieren beobachten.
Adresse: Maffeistraße 9, 80333 München
Man vs Machine
Während dem Lockdown hat sich bei mir der „Kaffeespaziergang“ eingebürgert. Mit einem Coffee-to-go (am besten aus einem wiederverwendbaren Becher), bin ich durch die Straßen Münchens spaziert. Wenn ich irgendwann im Glockenbachviertel angekommen bin, dann hol ich mir gerne einen weiteren Kaffee bei Man vs Machine. Viele wissen gar nicht, dass es davon mehrere Standorte gibt: einmal in der Schellingstraße bei der Universität und dann nochmal bei der Fraunhoferstraße im Glockenbachviertel.
Adressen: Schellingstraße 18 & Müllerstraße 23
Aroma Kaffeebar München
Die Aroma Kaffeebar in der Pestalozzistraße ist klein, gemütlich und bietet mit dem Pop-up Store immer was neues. Aktuell bekommt man dort vegane Hotdogs, davor hat man super leckeres Brot kaufen können. Und im Café selbst finde ich immer wieder Geschenke und süße Kleinigkeiten. Aber das wichtigste: der Kaffee ist sehr lecker, draußen sitzt man sehr gemütlich, nur drinnen gibt es leider nur wenige Plätze. Wie in den meisten Hipster-Cafés, gibt es auch hier veganes Bananenbrot, also der perfekte Ort für Kaffee und Kuchen im Glockenbachviertel.
Adresse: Pestalozzistraße 24, 80469 München
Morso
Vor kurzem habe ich dann noch das Morso in Schwabing gefunden. Und hier gibt es sehr leckere vegane Cornetti und andere vegane Kleinigkeiten zum Café. Man holt sich die Bestellung selbst ab, die Kellner sind aber sehr hilfsbereit und helfen bei großen Bestellungen. Eben ganz wie in Italien! Zugegeben, die Lage könnte besser sein, denn wenn direkt vorm Café die Straßenbahn vorbeibrettert ist es ein bisschen laut. Am Wochenende ist es gar nicht so leicht einen Platz zu bekommen, aber es lohnt sich kurz auf einen der süßen Tische zu warten! Italienische Atmosphäre für einen leckeren Kaffee mitten in München!
Schlafen im Flugzeug – wie soll das funktionieren? Manche schlafen schon vorm Start und wachen erholt und ohne Jetlag am anderen Ende der Welt. Andere wiederum rutschen stundenlang im Sitz hin und her, versuchen eine halbwegs gemütliche Position zu finden und können am Ende kein Auge zutun. Ich gehöre eher zu ersten Sorte – je nach Flugzeit und vielen anderen Dingen. In diesem Beitrag gebe ich euch 10 praktische – und erprobte – Tipps zum Schlafen im Flugzeug, damit ihr auf eurem nächsten Flug schlafen könnt! Zusätzlich habe ich eine praktische Packliste für deinen Nachtflug als PDF Download für dich in den Beitrag gespeichert!
Schlafen im Flugzeug: Mit diesen Tipps klappt es bestimmt.
Safety first: Bleib angeschnallt, auch beim Schlafen
Dieser Punkt wird dir vielleicht nicht gefallen, aber auch wenn du schläfst, solltest du immer angeschnallt bleiben. Turbulenzen können ohne Vorwarnung kommen und plötzlich klebst du an der Decke. Ich bin einmal mit dem Getränkewagen hoch geschleudert worden und das hat ziemlich weh getan und war sehr gefährlich! Die Sicherheitshinweise und Regeln haben alle einen guten Grund, also halte dich daran und komm sicher und heil an!
Viel Wasser trinken
Wer durstig ist, ist schon dehydriert. Deswegen solltest du schon am Flughafen genug trinken und dann jede Stunde einen halben Liter Wasser während des Fluges trinken! Was passiert, wenn du das nicht machst? Deine Augen werden ganz trocken, du wirst unfassbar durstig werden und kein Auge zu tun, deine Lippen reißen auf und deine Hände werden unfassbar trocken sein. Dein Körper braucht so hoch oben in der Luft viel mehr Wasser als gewöhnlich – vertrau mir und trinke VIEL Wasser. Verwende dazu noch Lippenbalsam und Handcreme. Ich persönlich brauche bei besonders langen Flügen sogar Augentropfen!
Koffein und Alkohol hindern dich am Schlafen
Mein Papa schwört auf einen Rotwein oder ein Gin Tonic vorm Schlafen. Mich persönlich kratzt der Alkohol eher auf und richtig gut vertrage ich ihn so hoch oben in der Luft auch nicht. Der Körper reagiert so hoch oben einfach ganz anders als am Boden und trocknet durch den Alkohol schneller aus. Bei mir sieht das dann so aus: ich trinke ein Glas, bekomme ziemlich schnell Durst, muss dann ständig auf die Toilette und kann damit erst recht nicht schlafen.
Neben dem Alkohol vermeide ich auch Kaffee vor langen Flügen, auf denen ich schlafen will. Es gibt Leute, die 30 Minuten vorm Schlafen gehen noch einen Espresso runterkippen können und anschließend friedlich einschlafen. Ich hingegen liege danach stundenlang wach und durchdenke mein ganzes Leben. Deswegen: Finger weg von Alkohol und Koffein!
„6 Stunden vor dem Abflug versuche ich keinen Kaffee mehr zu trinken. Damit verzichte ich auf Koffein und kann im Flugzeug viel eher einschlafen!“
Mach es dir so dunkel und ruhig wie möglich
Wichtig für einen gesunden Schlaf ist Dunkelheit und möglichst wenig Ablenkungen. Deswegen: mach das Rollo deines Fensters zu, falls du am Fenster sitzt und trag dazu noch eine Schlafmaske, wenn du damit schlafen kannst. Noise-cancelling Kopfhörer und ein gemütliches Kissen dazu und ihr seid perfekt ausgestattet!
Mach dich bettfertig
Wir alle haben Rituale um schlafen zu gehen. Bei mir sieht das so aus: Abschminken, Haare flechten, Skincare, Zähne putzen und natürlich ein Pyjama. So weit wie möglich, versuche ich dann dieses Ritual im Flugzeug oder noch am Flughafen auch durchzuziehen. Ich ziehe mir eine Leggings an, gemütliche Socken und einen flauschigen Pullover (mir ist im Flieger immer kalt). Nach einigen Langstreckenflügen bin ich inzwischen ein richtiger Pro darin, mich auf der Toilette umzuziehen ohne etwas zu berühren. Ich putze mir nach dem Essen die Zähne, schminke mich falls nötig ab und im letzten Schritt verwende ich eine Feuchtigkeitscreme und Retinol. Mein Gesicht glänzt dann zwar, aber ich lande mit toller Haut. Mein Körper ist nun auf Schlafenszeit eingestellt und ich kann es mir gemütlich machen.
Mach dir so viel Platz wie möglich
Vielflieger kennen es: so schnell kann man gar nicht schauen und in den Gepäcksfächern (wir nennen sie „Bins“) ist alles voll. Bleibt nur noch der Platz unter dem Vordersitz für das Handgepäck! Vor allem, wenn man in der Economyclass fliegt, hat man sowieso nicht viel Platz und diese kleine Fläche ist die einzige Chance die Füße halbwegs auszustrecken (wenn man nicht zu lange Beine hat). Mein Tipp: Schaut nicht nur auf Höhe eures Platzes, sondern auch weiter vorne und hinten nach Platz für den Koffer). Zur Zeit erlauben die Fluggesellschaften sowieso nur ein Handgepäcksstück pro Passagier und ihr findet bestimmt einen Platz fürs Handgepäck. Nicht vergessen: sperrt euren Koffer ab – vor allem, wenn ihr Wertsachen dabei habt!
Melatonin und andere Schlafhelfer
Bitte seid vorsichtig mit Schlaftabletten und Melatonin in jeglicher Form! Erst vor kurzem hatte ich einen Passagier an Bord, der zu viele Schlaftabletten genommen und dazu Alkohol getrunken hat. Fast alle Passagiere waren schon ausgestiegen, als er immer noch schlief. Er lies sich einfach nicht wecken und schlussendlich mussten wir sogar einen Arzt ausrufen! Vor allem in den USA bekommt man sehr hoch dosierte Schlafmittel in jedem Drogeriemarkt. Zugegeben: ich habe ein schwach dosiertes Melatoninspray aus der Apotheke und verwende das ab und an nach einem Flug um gezielt schlafen zu können und so den Jetlag schneller zu werden. Ich verwende das aber in kleinen Maßen und habe schon Erfahrung damit! Mixt sowas auf gar keinen Fall mit Alkohol und lasst es bitte vorher mit eurem Arzt abklären!
Vermeide blaues Licht und höre lieber Musik
Das grelle, blaue Licht eines LED-Bildschirms wie von deinem Smartphone oder vom Bildschirm am Vordersitz, wird dich eher am Einschlafen hindern. Eine viel bessere Möglichkeit sind Hörbücher, entspannende Playlists oder Podcasts um einzuschlafen. Lad dir am besten schon in Vorbereitung auf die Reise eine Einschlaf-Playlist auf dein Smartphone! Hier habe ich einige für dich verlinkt:
Ich erinnere mich noch so gut an meine Bewerbung als Flugbegleiterin, als wäre dieser Tag erst letzte Woche gewesen. Ich habe mich wochenlang durch Videos und Blogs von anderen Flugbegleiter geklickt und mich richtig auf diesen Moment vorbereitet. Inzwischen hat sich einiges geändert und ich möchte dir für diesen Tag ein bisschen helfen:
Flugbegleiter-Casting: Du bist hier nicht bei Germany’s next Topmodel!
Denk an das letzte Mal, als du eine Crew am Flughafen gesehen hast. Sie sehen alle gleich aus mit ihren Uniformen, perfekten Dutt und roten Lippenstift. Der Rock mindestens auf Knielänge, dezentes Make-up und mit klassischen Pumps. Genau so solltest du bei deinem Bewerbungsgespräch auch erscheinen. Der Großteil meiner Mitstreiter an diesem Tag hat auch so ausgesehen, aber ein paar Ausreißer gab es dann doch. Glitzer-Sneakers, Hotpants und Crop-Tops haben an diesem Tag nichts verloren. Warum? Die Recruiter müssen sich dich in ihrer Uniform vorstellen können und sehen, wie anpassungsfähig du bist. Am besten ziehst du als Frau ein klassisches Kostüm mit Rock, weißer oder blauer Bluse, Blazer, hautfarbener Strumpfhose und dazu passende Pumps an. Als Mann empfehle ich einen klassischen Anzug in blau, schwarz oder grau mit dazu passender Krawatte und Anzugsschuhe. Versuche aber nicht dich als FlugbegleiterIn zu verkleiden, denn das wirkt oft zu gewollt.
Überlege dir Konfliktsituationen im Flugzeug und wie du am besten darauf reagierst
Ein wichtiger Teil in vielen Bewerbungsgespräche sind Rollenspiele. Und auch bei den meisten Airlines wirst du gefragt werden wie du auf diese oder jene Situation am besten reagierst. Konkrete Beispiele werde ich an dieser Stelle nicht nennen, da ich die Erfahrung gemacht habe, denn du sollst deinen Kopf und deine Kreativität anstrengen! Überlege mal in Ruhe welche Situationen auf dich als Flugbegleiter auf dich zukommen können. Vergiss dabei nicht die Teamdynamiken, Gespräche mit Passagiere und typische Situationen im Flieger-Alltag wie Verspätung, dem Beschwerden oder Verkaufsgespräche. Informiere dich über die UPSs der Airline, bei der du dich bewirbst und denk dich in die passenden Antworten ein. Dabei ist es nicht wichtig die perfekte Lösung zu präsentieren, sondern die Art und Weise wie du überhaupt reagierst. Spezifische Situationen kannst du sowieso erst nach dem Training lösen, da dir das Know-How und die Erfahrung fehlt. Wichtig ist nur, dass du in diesen Momenten freundlich und souverän bleibst.
Verbessere dein Englisch vor deinem Bewerbungsgespräch
Als Flugbegleiter sprechen wir an Board – vor allem auf der Langstrecke – zu 90% mit unseren Gästen auf Englisch. Und auch deine zukünftigen KollegInnen sind oft aus der ganzen Welt. Beim Bewerbungsgespräch ist es deswegen ganz wichtig festzustellen wie gut dein Englisch ist. Schnell wird hier mitten im Gespräch auf Englisch gewechselt und darauf musst du vorbereitet sein! Bleib dabei einfach ruhig und lass dich von dieser Situation nicht verunsichern.
Sei ehrlich und du selbst
Neben dem Rollenspiel, dem Englisch-Test und weiteren Gesprächen, versuchen die Recruiter herauszufinden WER DU BIST. Wir Flugbegleiter sind uns sehr ähnlich und trotzdem bringt jeder von uns neue Fähigkeiten in das Unternehmen, die die Crew ergänzen und stärken. Deswegen ist es wichtig, dass du dich nicht verstellst. Natürlich präsentierst du dich an diesem Tag von deiner besten Seite! Aber früher oder später kommt – spätestens während deiner Probezeit – kommt dein wahrer Charakter durch und im besten Fall spiegelt der genau das wieder, das die Recruiter schon beim ersten Kennenlernen in dir gesehen haben. Genauso wichtig ist es bei deiner Größe, Tattoos oder Schwimmfähigkeiten ehrlich zu sein. Natürlich wird irgendwann auffallen, dass du eigentlich nicht die Mindestgröße für diesen Job hast, nicht schwimmen kannst oder Tattoos an sichtbaren Stellen hast.
Pünktlichkeit ist das A und O
In der Fliegerei gibt es ein Sprichwort: „Pickup-Zeit ist Abfahrtszeit“. Das bedeutet, dass wir immer überpünktlich, am Flughafen, beim Taxi oder im Briefing sitzen. Zeit ist Geld und der Flieger wird nicht auf dich warten. Genauso ist es auch beim Vorstellungsgespräch. Wer zu spät ist hat Pech gehabt, deswegen ist es wichtig überpünktlich zu sein. Ich habe es mit 45 Minuten vielleicht ein bisschen übertrieben, aber immerhin habe ich es damit geschafft. Ich hatte damit genug Zeit um mich nochmal frisch zu machen und mich an den Ort und die Situation einzustellen. Auch im Alltag als Flugbegleiterin ist Pünktlichkeit so, so wichtig und Zuspätkommen wird nicht geduldet.
An dieser Stelle kann ich euch nur noch ganz viel Glück wünschen und hoffen, dass ihr mir von euren Castings erzählt! Und vielleicht sehen wir uns ja bald auf Strecke!
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Transparenz / Kooperation: Dieser Beitrag enthält Werbung für Photowall Sweden
Abgesehen vom Reisen und Kochen habe ich eine große Leidenschaft: dekorieren, einrichten und alles was mit Interior zutun hat. Ich habe für die Einrichtung ein Pinterest-Board mit über 700 Pins (ja richtig gelesen: Siebenhundert!) gespeichert. Zeit euch endlich ein bisschen was davon zu zeigen – vor allem meine neue wunderschöne Tapete!
Mein Stil hat sich in den letzten Jahren ziemlich verändert. Meine allererste Wohnung (oder besser gesagt mein WG-Zimmer in Wien) war durch und durch weiss. Weiße Kommode, weißer Kleiderschrank, weisse Bücherregale – und natürlich alles vom Schweden meines Vertrauens. Helle Möbel finde ich immer noch schön, aber ich liebe es mit dunklen Farben zu spielen und Kontraste zu setzen. Dabei darf auch Holz in unterschiedlichen Elementen nicht fehlen – denn das macht ein Zimmer gleich viel gemütlicher.
Homestory – so wohne ich in München
Inzwischen wohne ich ein Jahr in München und wie wir alle, habe ich wahrscheinlich noch nie so viel Zeit zu Hause verbracht! Nur eine Woche nach dem Umzug startete der erste Lockdown und zum Glück hatten wir alles schon bestellt und konnten dann ganz in Ruhe alles einrichten. In meinen Instagram Stories seht ihr hier und da ein paar Ausschnitte aus meiner Wohnung und heute zeige ich euch mein Lieblingszimmer in der Wohnung: das Wohnzimmer.
Den ersten Lockdown habe ich genutzt um zum ersten Mal seit der Unterstufe mal wieder zu Malen und hab mir dafür im Baumarkt aus Spachtelmasse, Gips und ein klein wenig Nagellack ein Bild gemalt. Das ganze war gar nicht so schwer und eine schöne Beschäftigung für einen Tag.
Wir haben lange nach passenden Möbeln gesund und ich habe auch ein paar Dinge aus meiner alten Wohnung mitgenommen, wie meinen geliebten Ohrensessel. Ganz neu und ein echter Schritt ins Erwachsenenleben: die Pflanzen. Während früher Kakteen bei mir entweder vertrocknet oder verschimmelt sind, haben die Pflanzen in München dank meinem Freund und seinem grünen Daumen eine echte Chance zu überleben. Und deswegen schaut unser Wohnzimmer inzwischen fast ein bisschen wie ein Dschungel aus!
Welche Tapete ist es geworden? Botany Tropical Forest Green
Vor ein paar Wochen durfte ich mir dann bei Photowall Sweden eine Tapete aussuchen und da fiel die Wahl natürlich auf eine dunkelgrüne Tapete Botany Tropical Forest Green mit Blättermuster – ganz in unserem „Urban Jungle“-Stil. Ich hatte ein bisschen Angst vorm Tapezieren, da ich das noch nie gemacht habe. Mit einem kurzen Tutorial war das aber im Endeffekt gar nicht so schwierig. Nach 2,5 Stunden hing die Tapete dann auch schon! Im nächsten Schritt teile ich meine Tipps und Erfahrungen zum ersten Mal tapezieren mit Dir. Es gibt nämlich den ein oder anderen Trick, der das ganze einfacher macht!
Tapete: Meine Tipps und Empfehlungen für das ersten Mal tapezieren
In meiner Bestellung bei Photowall Sweden habe ich auch ein Tapeten-Set für 19,00 Euro dazu genommen und konnte damit sofort loslegen. Man braucht dann nur noch einen großen Eimer, einen Rührstab, 4 L warmes Wasser und eine Folie um den Boden zu schützen. Jetzt, da die Baumärkte immer noch geschlossen sind, ist das super praktisch und man muss sich nicht mehr darum kümmern.
Untersucht eure Wand der Wahl nach möglichen Bohrlöchern, Unregelmäßigkeiten oder alte Tapetenreste. Diese müsst ihr im Notfall zuerst ausgleichen. Legt ein altes Handtuch, Karton oder Malerfließ am Boden aus um euren Fussboden zu schützen. Rührt als nun den Leim an und passt auf, dass keine Klümpchen mehr da sind.
Jede Bahn der Tapete ist 45 cm breit und ich kann euch nur empfehlen immer circa 50 cm Leim aufzutragen und nicht gleich die ganze Wand. Der Kleber trocknet sonst zu schnell – arbeitet euch lieber Bahn für Bahn vor. Außerdem solltet ihr unbedingt genug Leim pro Bahn auftragen. Ich war dabei zu Beginn zu zaghaft und dann klebt die Tapete nicht stark genug!
Die erste Bahn ist die schwierigste. Man macht das oft zum ersten Mal und die erste Bahn ist das „Lineal“ für die restliche Wand. Achtet darauf, dass ihr diese erste Bahn gerade anbringt und verwendet unbedingt die Wasserwaage, die auch im Tapeten-Set von Photowall Sweden dabei ist.
Macht die ganze Aktion unbedingt zu zweit, denn man braucht eine Person, die die Tapete oben festklebt und eine zweite, die die Kanten kontrolliert. Schließlich soll am Ende ein schönes Bild herauskommen!
Meine Favoriten der Tapeten bei Photowall Sweden
Ich warne euch vor: ihr werden die Qual der Wahl haben, denn ich habe so viele schöne Tapeten und Motive gesehen. Von Beginn an war klar, dass es eine dunkelgrüne Tapete wird, aber welche davon? Es gibt so viele, die mir richtig gut gefallen haben. Ich habe hier meine Favoriten für euch gespeichert, klickt euch gerne mal durch ihren Onlineshop! Und das beste: mit dem Code „VICTORIAKOFFLER25“ könnt ihr -25% auf eure Tapete von Photowall Sweden sparen!
Neben den wunderschönen Tapeten gibt es übrigens bei Photowall Sweden
Hallo, schön dass du da bist! Ich bin Victoria, Flugbegleiterin und Reisebloggerin und nehme dich hier mit in meine Layover. Always happy landings! xoxo
UGC & Anfragen
Flugbegleiterin, Mama & Travel Creatorin aus München. Insider-Wissen aus der Kabine – für dich als Passagier.